Hier soll der Werdegang der TSG 78 seit der Gründung im Jahr 1878 im Zeitraffer  beschrieben werden. Ausführlich ist dies in der Festschrift zum 125-jährigen Jubiläum, wovon es noch einige Exemplare in der Geschäftsstelle gibt, nachzulesen. Hier also nur eine kurze Zusammenfassung der wichtigsten Ereignisse:

Gründungsverein war der Turnverein Neuenheim, der 1878 gegründet wurde. Nach dem 1. Weltkrieg schlossen sich die damals existierenden drei Neuenheimer Vereine: Turnverein, Turngesellschaft sowie Turn- und Fechtclub zur Turngemeinde 1878 Heidelberg-Neuenheim zusammen. Schon bald danach wurden neben dem Turnen auch noch andere Sportarten betrieben und es entstanden nach und nach Abteilungen wie Fechten, Leichtathletik, Schwerathletik, Boxen, Handball, Hockey und Tennis.

Während des 2. Weltkriegs kamen viele sportliche Tätigkeiten zum Erliegen und so verschwanden auch einige Abteilungen. Dafür kamen neu hinzu: Tischtennis, Basketball, Fußball und Skifahren. Das war das Signal zur Umbenennung von Turngemeinde zur Turn- und Sportgemeinde Heidelberg 1878 e.V. mit dem allseits bekannten Kürzel TSG 78.

In den 90er Jahren stellten einige Abteilungen ihren Sportbetrieb ein, während Volleyball und Inline-Skating als neue Sportarten hinzukamen. Zuletzt wurde die Abteilung Lacrosse im Jahr 2009 gegründet. Im Jahr 2013 wurde die Gruppe Ultimate Frisbee in der Abteilung Inline Skating so groß, dass sich die Abteilung in "Inline/Ultimate" umbenannt hat.

Die Mitgliederzahl liegt derzeit bei rund 1600, darunter 650 Kinder und Jugendliche.

Neben der TSG 78 besteht der Turn- und Spielplatzverein der TSG 78 Heidelberg e.V. als eigenständiger Verein. Er wurde 1921 gegründet, um das erste vereinseigene Sportgelände an der Jahnstraße bei der heutigen Ernst-Walz-Brücke mit Anteilsscheinen und Spenden zu kaufen und mit viel Eigenleistungen auszubauen. Aber schon 1928 musste dieses Gelände wieder aufgegeben werden, weil das Kaiser-Wilhelm-Institut (heute Max-Planck-Institut) dort baute. Dafür erhielt der Verein von der Stadt Heidelberg das heutige Areal, das fünfmal größer ist als das bisherige. Aber alles musste wieder neu errichtet werden bis 1930 die Einweihung stattfinden konnte. Neben den Sportflächen wurden von diesem Verein in den Jahren nach dem Krieg mehrere Gebäude wie das Wohnhaus, die Gaststätte, die Umkleideräume und die Sporthalle errichtet, betreut und verwaltet. Das ist eine wichtige Voraussetzung für den Sportbetrieb der TSG 78, der weitgehend uneingeschränkt durchgeführt werden kann, weil es die einzige vereinseigene Sportanlage in Heidelberg ist.

 

Der TSG-Sportpark besteht momentan aus folgende Sportanlagen und Gebäuden:

  • 400 m-Kunststoffbahn inkl. Hürden mit LED-Bahnbeleuchtung, Hoch-, Stabhoch-, Weit- und Dreisprunganlage, Kugelstoß- und Speerwurfanlage sowie Hammer- und Diskuswurfring, 1000 m Finnenbahn mit Beleuchtung, Kraftraum
  • Neun Tennisfreiplätze, Tennis-Clubhaus mit Umkleideräumen, Übungs-Tennisplatz, Platz mit Ballwand
  • Tennishalle mit drei Plätzen und Umkleideräumen
  • zwei Beachvolleyballfelder mit LED-Flutlicht
  • Überdachtes Kleinspielfeld für Inline-Hockey und Inline-Skating mit LED-Flutlicht
  • Bouleplatz
  • Kunstrasenplatz mit LED-Flutlicht für Hockey und Lacrosse
  • Geschäftsstelle
  • Gaststätte mit Nebenzimmer und Terrasse