Auswärtssieg durch golden Goal

in einem schweren in Spiel in Strasbourg konnten wir in der letzten Spielminute durch einen "Halbflankenlauf" Sebastians über rechts kommend ins lange Eck versenkt doch noch den Sieg holen.

Zum heutigen Spiel versteckte sich die Sonne hinter Wolken, so dass es klimatisch nicht so heiß auf dem Platz war wie in den Jahren davor. Dafür wurde uns gleich nach dem Anstoß heiß und kalt. Strasbourgs erster Angriff in den ersten Spielminuten konnte unser Torwart gerade noch für den bereits ausgespielten Verteidiger zur langen Ecke klären.

Danach fand - wie schon jeder Gegner in den letzten Spielen, auch in den verlorengegangenen - Stasbourg nicht statt.
Wir drückten sie in deren Hälfte, erarbeiteten uns Chancen, kurze Ecken u.v.m.. Der Ball blieb jedoch immer außerhalb des Tores.

Seitens Strasbourg gab es wenig Entlastung für deren gut stehende enge Abwehr (mit einem Ausputzer-Libero direkt vor dem TW), deren Angriffe blieben bis auf einen spätestens an Viertellinie unserer Hälfte stecken.

Trotz Überlegenheit endete Halbzeit 1 0:0.

Zu Beginn von Halbzeit 2 entfachte Strasbourg Druck. Mit feinem Kurzpaßspiel - auf diesem Kunstrasen mit Naturrasencharakter das probate Mittel - drückten sie uns in unsere Hälfte und Schusskreis. Diesmal fanden wir nicht statt. Jedoch blieb die Situation trotz kurzer Ecken für Strasbourg ohne Folgen für uns. Nach diesen 10 minütigen Drangzeit gewannen wir wieder Spielanteile und dann endlich das erlösende 1:0 für uns.

Unsere "nächste Übung" "auf Halten spielen" ging grandios daneben. Strasbourg drückte wieder, zerlegte uns fast mit ihrem Kurzpaßspiel und der dritte Stocher (kein Stecher) nach einer kurzen Ecke brachte den Ausgleich. Strasbourg war heiß auf Sieg, wir zitterten etwas vor Kälte.
Die verbleibenden 7 Minuten waren geprägt von
- noch intensiverem Körper- u. Schlägereinsatz auf beiden Seiten,
- babylonischem Sprachgewirr über die Mannschaftsgrenzen hinweg bei der Diskussion von Körper- u. Schlägereinsatz, Schiri-Entscheidungen
- unserer Flucht in die Offensive - bei ständig drohendem überfallartigem Überzahlspiel der Strasbourger.

Wir schenkten uns nichts. Es ranntendann zwar 22 Spieler dem Ball hinterher und am Ende siegte jedoch die TSG.