Das Regenwetter Mitte Juni 2016 wird in die Geschichte eingehen. Da half es auch nichts, dass der Spieltag der Knaben D von Karlsruhe nach Ludwigsburg verlegt wurde. Petrus' Pforten waren ja überall sperrangelweit geöffnet.

Durch die Verlegung starteten wir etwas früher und sogar im Trockenen. Doch das änderte sich rasch. Auf der Fahrt wurde das Wetter immer junizweitausendsechszehnmäßiger, d.h. als wir in Ludwigsburg ankamen, goss es.


Glücklicherweise konnten wir einen der wenigen Unterstände ergattern und hatten so für unsere Sachen ein trockenes Plätzchen.

Im 1. Spiel gegen Bietigheim 1 hat uns Regen und der sehr langsame Platz erstmal zwei Gegentore eingebracht. Aber dann spielten unsere Mädchen und Jungs sauber auf. In völligem Kontrast zur metereologischen Tristesse um uns herum, überzeugten unser Team mit beeindruckender Spielfreude - trotz eben der Um- und Rückstände - und gewannen das Spiel fast schon sensationell mit 8:2.

Leider wurde das Wetter im

mer schlechter und der Platz war nur noch eine riesen Pfütze, sodass die Turnierleitung in Absprache mit allen Trainern das Turnier abbrach. Schade, bis aufs Wetter hatte es ja ganz gut für uns begonnen.

Und eine kleine "Das-ist-ja-mal-wieder-typisch-"Anekdote zum Schluss:

Kaum war der Abbruch offiziell, schloss Petrus seine Pforten, es klarte auf und sogar die Sonne ließ sich erahnen. Da Ludwigsburg sehr viele Kinder in sechs Mannschaften am Start hatte und die Hälfte davon wegen des Wetters zuvor gar nicht zum Einsatz kam, haben wir noch ein Freundschaftsspiel gemacht, welches mit 2:2 ausging.

So einen Spieltag braucht man nicht immer, aber so im Nachhineien muss man sagen:

Hat Spaß gemacht.

Ein großes Lob an unser Team, das sich die (Spiel-)Laune nie hat verderben lassen!

 

6 Punkte!

Heute haben sich die Mädchen B in der Oberliga zu Hause 6 Punkte gegen die Stuttgarter Kickers und den VFB Stuttgart verdient. Trotz eines frühen, unglücklichen Eigentors nach einer Ecke gegen die Kickers blieben die Mädels am Drücker und erarbeiteten sich 2 Tore zum Endstand von 2:1.  Gegen den VFB Stuttgart nahmen Sie den Schwung mit und schafften mit 3 Toren in der ersten Halbzeit früh klare Verhältnisse. Der Druck war raus und das 3:0 wurde locker nach Hause gefahren!

 

 

Auswärtssieg durch golden Goal

in einem schweren in Spiel in Strasbourg konnten wir in der letzten Spielminute durch einen "Halbflankenlauf" Sebastians über rechts kommend ins lange Eck versenkt doch noch den Sieg holen.

Zum heutigen Spiel versteckte sich die Sonne hinter Wolken, so dass es klimatisch nicht so heiß auf dem Platz war wie in den Jahren davor. Dafür wurde uns gleich nach dem Anstoß heiß und kalt. Strasbourgs erster Angriff in den ersten Spielminuten konnte unser Torwart gerade noch für den bereits ausgespielten Verteidiger zur langen Ecke klären.

Danach fand - wie schon jeder Gegner in den letzten Spielen, auch in den verlorengegangenen - Stasbourg nicht statt.
Wir drückten sie in deren Hälfte, erarbeiteten uns Chancen, kurze Ecken u.v.m.. Der Ball blieb jedoch immer außerhalb des Tores.

Seitens Strasbourg gab es wenig Entlastung für deren gut stehende enge Abwehr (mit einem Ausputzer-Libero direkt vor dem TW), deren Angriffe blieben bis auf einen spätestens an Viertellinie unserer Hälfte stecken.

Trotz Überlegenheit endete Halbzeit 1 0:0.

Zu Beginn von Halbzeit 2 entfachte Strasbourg Druck. Mit feinem Kurzpaßspiel - auf diesem Kunstrasen mit Naturrasencharakter das probate Mittel - drückten sie uns in unsere Hälfte und Schusskreis. Diesmal fanden wir nicht statt. Jedoch blieb die Situation trotz kurzer Ecken für Strasbourg ohne Folgen für uns. Nach diesen 10 minütigen Drangzeit gewannen wir wieder Spielanteile und dann endlich das erlösende 1:0 für uns.

Unsere "nächste Übung" "auf Halten spielen" ging grandios daneben. Strasbourg drückte wieder, zerlegte uns fast mit ihrem Kurzpaßspiel und der dritte Stocher (kein Stecher) nach einer kurzen Ecke brachte den Ausgleich. Strasbourg war heiß auf Sieg, wir zitterten etwas vor Kälte.
Die verbleibenden 7 Minuten waren geprägt von
- noch intensiverem Körper- u. Schlägereinsatz auf beiden Seiten,
- babylonischem Sprachgewirr über die Mannschaftsgrenzen hinweg bei der Diskussion von Körper- u. Schlägereinsatz, Schiri-Entscheidungen
- unserer Flucht in die Offensive - bei ständig drohendem überfallartigem Überzahlspiel der Strasbourger.

Wir schenkten uns nichts. Es ranntendann zwar 22 Spieler dem Ball hinterher und am Ende siegte jedoch die TSG.

heute gab es den zweiten Erfolg mit 3:1 im zweiten Rückrundenspiel.

In den ersten 10 Mintuen von Halbzeit I hatten wir 4 kurze Ecken, div. Großchancen aber die "0" stand.

Diese Halbzeit 1 war das beste Hockey, was wir bisher im Ligabetrieb auf den Rasen gelegt haben.
Feines Paßspiel, geduldig den Gegner zerlegt, die Chancen sauber erspielt, leider keinen Abschluss (Keeper war u.a. zu gut), trotzdem keine überhasteten Reaktionen, Spielstruktur ging trotz der mageren Ausbeute von 2 Toren - bei insgesamt 10 möglichen (keine Übertreibung) - nicht verloren.
Für das 3. Tor brauchten wir jedoch dann Halbzeit 2.

Mit dem dritten Tor wollte dann jeder einmal ein Tor schießen und die Ordnung löste sich auf. Zur Mitte von Halbzeit 2 fingen wir uns wieder, hatten 5 Chancen am Stück aber wieder Pech.

7 Minuten vor dem Ende brachte KA den vierten Angriff im Spiel in den Schußkreis und verkürzte auf 1:3.
Danach übten wir uns etwas im Schwimmen, bekamen aber wieder Zugriff auf das Spiel und brachten es dann durch.

Egal wie nun heute noch das Spiel Stuttgart gegen Strasbourg ausgeht, wir haben jetzt Platz 2, leider gegenüber dem ersten Stuttgart nur eine Tordifferenz von 2 (ST hat + 7).