Kurz vor dem Anpfiff hörten wir, dass zwei Mannschaften aufsteigen würden. Damit waren die Karten völlig neu gemischt und wir hatten punktetechnisch die bessere Ausgangssituation. Uns hätte ein Unentschieden gereicht. Freiburg mußte damit auf Sieg mit zwei Toren Differenz spielen.

Irgendwie muss uns diese veränderte Situation durcheinander gebracht haben. Alle Mannschaftsteile waren fahrig und nervös.
Die erarbeiteten Ecken wurden "elegant" vergeben, das Mittelfeld war da, aber irgendwie war es nicht das Karlsruhespiel mit Pressing, Umschaltspiel usw. Auch die bisherige "isländische Einstellung" konnten wir nicht abrufen. Der Anstoß 11:00 Uhr war wohl mit Blick auf das Italienspiel zu früh.
Entgegen der bisherigen Spielweise gab es Lücken zwischen Abwehr und Mittelfeld bei gegnerischen Angriffe. Der TW ging zu sperrig in die Gegner, hatte Glück, dass es nur bei einem von ihm verursachten 7er blieb.
Dann kam auch noch Pech dazu. Eine aus dem Winkel geholte kurze Ecke zu Beginn von Halbzeit 1 tropfte vom Schläger runter und ins Tor. Ein vom TW verursachter 7er ins rechte Eck geschossen, rutsche zwischen Schläger und Fanghand durch und die Halbzeit 1 ging mit 0:2 verloren.

In Halbzeit 2 fanden wir nicht ins Spiel. Gute Chancen blieben Mangelware. Das Spiel durch die Mitte verengte die Räume, die Flügel waren kaum besetzt. Bei den wenigen Gegenangriffen hatten wir dann Glück und Freiburg vergab mindestens 2 100%tige.

Irgendwann, war dann die Uhr abgelaufen und es blieb beim 0:2 aus unserer Sicht.
Zeigt uns die aktuelle Tabelle auch noch als zweiter, tor- u. punktgleich mit Freiburg, so sind wir eigentlich durch die verlorenen direkten Vergleiche nur Dritter.

An dieser Stelle gebührt Anna Winter ein großer Dank. Sie hat spontan - als Zuschauerin - das Schiri-Amt übernommen, nachdem die eingeplanten Christian Wilhem bzw. als Ersatz Sebastian Voth aus irgendwelchen Gründen nicht erschienen sind.

Insgamt war es trotzdem eine prima Saison, und als Belohnung sind wir trotz Niederlage in letzer Sekunde in die 3. Verbandsliga aufgestiegen.

Sambo hat seine B Mädchen mittlerweile gut in der Oberliga etabliert, heute wurde in dem Spiel gegen den TSV Mannheim  schnell klar, wer als Sieger vom Platz gehen wollte.  Schon in den ersten Minuten vielen die beiden entscheidenden Tore zum 2:0 für die Heidelberger. Die Konter der Mannheimer wurden von der stabilen Abwehr sicher abgefangen, so dass in der 2 ten Halbzeit ein Treffer zum 3:0 Endstand reichte. Glückwunsch!

Am frühen Sonntagmorgen startete unsere Knaben C mit neuem Trainer und neuem Team in den ersten Auswärtsspieltag der Feldsaison nach Tübingen.

Als Neulinge unter TSG-Fahne waren Peer May als Trainer und Valerie und Carolina als Spielerinnen an Bord. Entsprechend nervös und gespannt starteten wir in diesen, wir nehmen es vorweg: erfolgreichen Spieltag.

Im 1. Spiel ging es gegen den HC Heilbronn. Es wurde ein 1:0 Arbeitssieg, aber zugleich auch die Basis weiterer Heldentaten und damit der Grundstein für einen tollen Tag.

Mit dem ersten Sieg der Saison im Nacken und mit viel Kampfgeist wurden zunächst Freiburg mit 2:1 niedergerungen und anschließend Böblingen mit 2:0 vom Platz gefegt.

Im letzten Spiel des Tages zeigten sich die ersten Ermüdungserscheinungen, denoch gelang unserem "neuen" Top-Team auch gegen Tuttlingen ein Sieg. Mit einem erneuten 1:0 beendeten wir diesen Spieltag wie wir ihn begonnen hatten.

Wieder einmal bewies die TSG einen tollen Mannschafts- und Kampfgeist.

Carolina, Valerie und Paul wurden von den ‚alten Hasen‘ toll ins Team und Spiel integriert, so dass diese vier Siege zustande kommen konnten.
Mit einem kleinen, aber hochmotivierten Mannschaftskader traten wir an und kamen strahlend, trotz viele blauer Flecken zurück.

Unsere Mannschaft hat es geschafft den mitgereisten Fans das frühe Aufstehen und das weite Fahren vergessen zu machen.

Es macht Lust auf mehr.

Vielen Dank dafür: Carolina, Valerie, Carlotta, Ernst-Albert, Tom , Hannes, Jesper, Paul und natürlich Peer.

Das Regenwetter Mitte Juni 2016 wird in die Geschichte eingehen. Da half es auch nichts, dass der Spieltag der Knaben D von Karlsruhe nach Ludwigsburg verlegt wurde. Petrus' Pforten waren ja überall sperrangelweit geöffnet.

Durch die Verlegung starteten wir etwas früher und sogar im Trockenen. Doch das änderte sich rasch. Auf der Fahrt wurde das Wetter immer junizweitausendsechszehnmäßiger, d.h. als wir in Ludwigsburg ankamen, goss es.


Glücklicherweise konnten wir einen der wenigen Unterstände ergattern und hatten so für unsere Sachen ein trockenes Plätzchen.

Im 1. Spiel gegen Bietigheim 1 hat uns Regen und der sehr langsame Platz erstmal zwei Gegentore eingebracht. Aber dann spielten unsere Mädchen und Jungs sauber auf. In völligem Kontrast zur metereologischen Tristesse um uns herum, überzeugten unser Team mit beeindruckender Spielfreude - trotz eben der Um- und Rückstände - und gewannen das Spiel fast schon sensationell mit 8:2.

Leider wurde das Wetter im

mer schlechter und der Platz war nur noch eine riesen Pfütze, sodass die Turnierleitung in Absprache mit allen Trainern das Turnier abbrach. Schade, bis aufs Wetter hatte es ja ganz gut für uns begonnen.

Und eine kleine "Das-ist-ja-mal-wieder-typisch-"Anekdote zum Schluss:

Kaum war der Abbruch offiziell, schloss Petrus seine Pforten, es klarte auf und sogar die Sonne ließ sich erahnen. Da Ludwigsburg sehr viele Kinder in sechs Mannschaften am Start hatte und die Hälfte davon wegen des Wetters zuvor gar nicht zum Einsatz kam, haben wir noch ein Freundschaftsspiel gemacht, welches mit 2:2 ausging.

So einen Spieltag braucht man nicht immer, aber so im Nachhineien muss man sagen:

Hat Spaß gemacht.

Ein großes Lob an unser Team, das sich die (Spiel-)Laune nie hat verderben lassen!