Das Mädchen A Oberliga Team kommt langsam in Fahrt und sammelt unerwartet Punkte. Gegen die in der ersten Halbzeit tief stehenden, favorisierten  TSV Mannheimerinnen lief es wie von Trainer Christoph Sambel gefordert zunächst über Rechts und es war zunächst ein Spiel auf ein Tor. Dies viel dann auch nach einer schönen Kombination von Kaja Hauptmann über die Außenbahn mit Pass an den langen Pfosten auf Charlotte Zeifang, die sicher einschob. In der zweiten Halbzeit attakierten die Mannheimer früher und unsere Abwehr und das defensive Mittelfeld hatten alle Hände voll zu tun. Aber die einzige gefährliche Direktkombination wurde von Torfrau Carolin Durani zum Glück entschärft so das die Mädels mit breitem Grinsen vom Platz gingen.

 

Etwas nervös, aber voll motiviert, starteten an diesem Wochenende die Knaben D in ihre Feldsaison.
Es ging zum HC Heidelberg. Bei schönem Wetter, gutem Kaffee und mit vielen Fans hat sich die TSG Heidelberg das Erstemal gegen andere Mannschaften messen können. Knaben D führt etwas in die Irre, denn um es mit den Worten der Weinheimer Jungs zu sagen- Zitat: „Das sind ja fast nur Mädchen!“ – bestand unsere Mannschaft tatsächlich aus 3 Jungs und 7 Mädels.
Als erstes ging es gegen den Lokalmatadoren HC Heidelberg 2. Durch eine stabile Abwehrleistung und eine hervorragende Chancenverwertung konnten wir 5:1 gewinnen.
Das zweite Spiel gegen den AC Weinheim sah zu Beginn gar nicht gut aus. Aber beflügelt durch Friederike und Clemens und dem ersten Sieg in der Tasche, schaffte es die Mannschaft einen Rückstand in ein 7:5 Sieg um zu drehen. Zitat: „Das sind ja fast nur Mädchen!“
Was sich beim zweiten Spiel schon vorsichtig abzeichnete, wurde im dritten Spiel leider Realität. Durch leichte Fehler gerieten unsere Spielerinnen und Spieler immer wieder in Rückstand und verloren denkbar knapp mit 2:3 gegen die TSG Bruchsal 1.
Doch die Motivation stieg und der Ärger über die unglückliche Niederlage verstärkte den Siegeswillen der TSG Heidelberg. Das vierte und letzte Spiel dieses Spieltages ging gegen den Mannheimer HC 3.  Frühzeitig kam es zur Führung der TSG, doch durch geschickte Konter des MHC konnte dieser immer wieder ausgleichen. Es wurde immer hitziger und schwüler. Zwischenzeitlich führte sogar der MCH, doch dann verdunkelten sich die Wolken und es donnerte gewaltig. Sowohl am Himmel, als auch im Tor des MHC. Unser Wirbelsturm Friederike mit Clemens und Hugo, sorgten für einen klaren 6:4 Sieg.
Annika, Aurelie, Clemens, Hannah, Hugo, Filippa, Fine, Friederike, Jan und Nala habt lieben Dank für diesen tollen ersten Spieltag. Ihr habt euch alle spitzenmäßig geschlagen. Und die lautesten Begrüßungen und Verabschiedungen kamen auch von uns.
Weiter so! Ach so, es war ja Muttertag!
Philipp

Feld- Saisoneröffnung bei den Mädchen A ohne Gegentor
 
An diesem Wochenende startete Trainer Chrostoph Sambel mit den Oberliga A Mädchen in die Feldsaison mit einem Freundschaftsspiel gegen die Stuttgarter Kickers und den HC Ludwigsburg.  Beim 1:0 gegen die Kickers waren wir deutlich feldüberlegen, womit in der Mannschaft mit einem großen Anteil an jüngerem Jahrgang eigentlich keiner gerechnet hatte. Auch gegen HC Ludwigsburg zogen wir uns mit 0:0  gut aus der Affäre, rechnete doch jeder mit einer deutlichen Überlegenheit der Schwaben.

Um es kurz zu machen: Wir sind leider, leider wieder abgestiegen.

Auf den ersten Blick könnte man sagen „Fahrstuhlmannschaft“, „ wie gewonnen so zerronnen“ uvm.

Doch es lohnt sich schon ein konkreter Blick in diese 4. Verbandsliga(saison).
In den ersten drei Spielen als Newcomer zahlten wir bitter Lehrgeld . Gegen Freiburg 2 gab es die eigentlich erwartete Auftaktniederlage. Gegen Bruchsal waren wir nicht abgezockt genug, den erzielten Ausgleich zu halten, tja und gegen KTV 2, den mit 24 Punkten verlustpunktfreien Meister kann man verlieren.
Erste Ahnung, dass wir ins dieser Liga bestehen könnten, brachte dann der erste Sieg am zweiten Spieltag gegen KTV 3.
Am dritten Spieltag ging das Spiel gegen Ludwigsburg 2 äußerst unglücklich (3:4) verloren. Wir waren noch nicht in der Liga angekommen, konnte aber einigen das Leben schwer machen. MHC 3 zeigte dann uns unsere Grenzen deutlich auf.
Trotzdem war unsere Position vor dem  4. Spieltag so, dass wir noch in der Liga bleiben konnten mit mindestens einem Punkt gegen MTSV 5 und einem Sieg gegen VfB Stuttgart 2.
Es hatten sich im Saisonverlauf drei Leistungsklasse herausgebildet. KTV2 und MHC 3 mit für uns  Hockey vom anderen Stern. Dann angeführt von MTSV 5 die etablierte Mitte mit Bruchsal, Ludwigsburg und Freiburg. Am Ende dann die Underdogs vom VfB Stuttgart 2, KTV 3 und TSG, die aber an guten Tagen den „Mittelfeldmannschaften“ zumindest ein Bein stellen und einen Punkt holen konnten.
Der vierte Spieltag sollte dann alles liefern, was wir erwartet hatten. Gegen MTSV 5 lagen wir früh  0:1 zurück. Kämpften und spielten uns aber zurück, drehten das Spiel auf ein 4:1 für uns. Mussten allerdings von den erfahrenen MTSVler  uns noch drei Gegentreffer einnetzen lassen. 17 sec vor Schluss stand es 4:4 bei Freischlag gegen uns. Und wie es so ist, einmal das Brett nicht unten und Cosimo Koscia ist durch; 5:4 für MTSV 5 und Spielende.
Gegen VfB Stuttgart 2 gab es dann das nächste  harte Spiel für uns, das wir mit 3:2 für uns entschieden. Da auch das Torverhältnis für uns sprach, rechneten wir mit dem Klassenerhalt trotz des verlorenen Punktes gegen MTSV 5.
Und dann wurden wir am letzten Spieltag durch den 15:1 Sieg des VfB Stuttgart 2 gegen KTV 3 abgefangen. Damit war nicht zu rechnen. Es hätte also knapp reichen können.
Nichtsdestotrotz fuhren auch in diesem Jahr zu unseren Hockeyfreunden (Malte Kahne und Daniel Steinker) nach Oldenburg zum Saisonabschluss „Hensy-Cup 10.-12.3.17“  des GVO Oldenburg. Hier spielten wir zusammen mit Hockeyfreunden vom TSV Germania Helmstedt (Nds.) und hatten sehr viel Spaß, uns mit Hockeyspielern verschiedener Alterklassen zu messen.
Insgesamt können wir sagen: „Pech gehabt“ – „Es stand 50:50 dass wir die Klasse hätten halten können“.
Nun wollen wir im nächsten Jahr wieder aufsteigen.

HD, 13.03.17                            Anand Padmanabhan (TSG 78)
                                Carsten Lagotzki (HCH)

Oben: Stefan Jech, Jonas Mundhenk, Martin Rudolf, Sascha Winter,Rainer Wollthan, Lars Penther,
Unten: Anand Padmanabhan, Malte Kahne, Carsten Lagotzki, Hendrik Herrmann.
Nicht auf dem Bild aber am Start waren noch: Daniel Winter, Friededrich Preußer, Andreas Lagotzki