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Bei bestem Wetter spielten am 1. Mai die Lacrosse Damen der TSG78 gegen die Damen aus Stuttgart. Die Heidelbergerinnen waren bereit und hofften auf einen Sieg während des letzten Spieles der Saison auf eigenem Rasen.

Doch gleich in der zweiten Minute ließen sich die Mädels in den weißen Trikots von ihren Gegnern überrennen, sodass ein Tor für Stuttgart viel. Die nächsten sieben Minuten hielten sich die Heidelberger Damen gut: ein Angriff konnte zwar nicht vollendet werden, aber die Verteidigung gab ihr bestes um für die nächsten sieben Minuten ein weiteres Tor zu verhindern.

Dann ließ die Konzentration jedoch nach und es gab zwei Phasen, in denen innerhalb weniger Minuten viele Tore zu Gunsten der Stuttgarterinnen vielen. Diese eroberten mehrmals direkt nach dem Draw den Ball und bugsierten ihn schnell hinter die Torlinie. Zusätzlich spielten die Damen der TSG die letzten zwei Minuten der ersten Halbzeit mit einer Frau in Unterzahl, wegen eines versehentlichen Fouls „Check to the head“ an einer Stuttgarterin. Dies verschaffte den Stuttgartern einen weiteren Vorteil und zwei weitere Tore folgten noch vor der Pause. So viel der Spielstand zur Halbzeit und nach vier Toren für Heidelberg, mit fünf weiteren Toren Vorsprung zu Gunsten der Gäste vom oberen Neckar aus.

Die Schmach konnten die Heidelberger nicht auf sich sitzen lassen und gleich in der neunten Sekunde nach der Halbzeitpause schoss Kristina Schäfer das Motivations-Tor für die zweite Spielhälfte.

Diese viel ausgewogener aus, als die erste. Die Heidelbergerinnen legten sich noch einmal richtig ins Zeug. Weitere Tore vielen durch Andrea Schmitt (Minute 41:38), Teresa Dallinger (Minute 45:07), Kristina Schäfer (Minute 55:13) und Gwendolin Schönfeld (Minute 56:16) mit einem eleganten Assist vors Tor durch Marina Firnhaber.

Mit einem Endstand von 13:9 und damit einer verhältnismäßig gewonnenen zweiten Halbzeit von 5:4 für Heidelberg, gaben sich die Damen zufrieden: denn es zeigte sich dass sich das Training mit dem Fokus auf die Einzelkämpfe um heruntergefallene Bälle auszahlte. Vielleicht lag es aber auch an der sommerlichen Stimmung mit Musik und einer Runde Yoga nach dem Spiel, welche die Damen nicht allzu betrübt nach Hause fahren ließ.

Eventuell bringen die Sommerturniere - wie der hauseigene Gearilla Cup - noch mehr Teamerfahrung, welche die Damen im der nächsten Saison hoffentlich in die Plyoffs berfördert.

Team