Heidelberg. Die Lacrosse Damen der TSG78 Heidelberg spielten am vergangenen Sonntag (25. Sept. 2016) bei strahlendem auf heimischem Rasen gegen die Damen des ABV Stuttgart. Es war das erste Spiel der Saison für die Heilbergerinnen. Den ganzen Sommer hatten sie trainiert, um sich in der neuen Saison für die Playoffs zu qualifizieren.

Das letzte Spiel gegen die Damen des ABV in der vergangenen Rückrunde verlief nicht sehr glorreich für die Heidelbergerinnen. Deshalb starteten sie mit sehr viel Kampfgeist in das Hinrundenspiel. Zunächst schien es nach dem alten Trott zu laufen: die Heidelbergerinnen noch nicht ganz bei der Sache, verunsichert durch das stark wirkende gegnerische Team, kassieren sie gleich in der zweiten Minute ein Tor. Doch sie können sich fangen und spielen sich die nächsten zehn Minuten gut aufeinander ein.

Ein schneller Angriff der Heidelbergerinnen von der Hinterseite des gegnerischen Tors führt nach 12:32 Minuten zum ersten Tor durch den aus Erlangen gewechselten Zuwachs Corinna Drescher (Assist durch Kristina Schäfer). Nach erfolgreichem Erhaschen des Draws gelingt der Clou der beiden zwei Minuten später erneut. Weitere neun Minuten später holt die assistierende Selbst zum Torschuss aus und trifft. Der darauffolgende Draw geht wieder an Heidelberg und diesmal ist es Anna Thrun, die mit einem gezielten Pass vor das Stuttgarter Tor Kristina Schäfer die Chance gibt das vierte Tor zu erzielen.

Nach der Halbzeit geht der unerwartete Siegeszug weiter: in der 4. Minute schießt Corinna Drescher ihr drittes Tor - die Fans jubeln. Wenig später bekommt die überraschend am Vorabend aus Schweden angereiste Veronika Oehl die nächste Torchance und nutzt sie auch. Es folgt ein Tor durch die Stuttgarterinnen, die durch einen Foul in der Heidelberger 11-Meter Zone einen „Freistoß“ erlangen konnten. Es folgt eine Auszeit durch die Stuttgarterinnen.

Doch Gwendolin Schönfeld baut die Führung auf Heidelberger Seite weiter aus: sie schießt innerhalb von zwei Minuten zwei weitere Tore, Julia Dürr setzt noch einen drauf und spielt das neunte Tor ein. Die Stuttgarter sehen sich in Zugzwang und ziehen das Tempo an: prompt schießen sie ein Gegentor in der 55. Minute. Die Mannschaft tobt vor Freude. Von der Euphorie gepackt und mit einem unermüdbaren Kampfgeist schießen die Stuttgarterinnen auch noch zwei weitere Tore (57:04, 59:43). Die Heidelbergerinnen sind erleichtert: ein Endstand von 9:5.

Nun gilt es sich auf einen noch härteren Gegner vorzubereiten – das Spiel gegen Karlsruhe Storm am 16. Oktober auf deren Boden wird wohl das schwierigste Spiel der Saison. Es wird körperlich und es wird ein knapper Kampf!