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Zwei Auswärtssiege

Am Samstag, den 31.Oktober war das Team der TSG zu Gast bei den Karlsruhe Storm. Wie schon an den Spieltagen zuvor handelte es sich wieder um einen Doppelspieltag, welcher durch die Stuttgarter B-Mannschaft komplettiert wurde.

Zuerst trafen die Heidelberger auf Stuttgart B. Wie schon an den vorherigen Spieltagen erwischte man keinen guten Start und baute damit den Gegner unnötig auf. Dennoch wurde die “0“ mit zunehmend guter Defensivleistung und einem sehr guten Torwart in dieser schwachen Phase des Spiels gehalten. Der holprige Start war auch zur Halbzeit am Ergebnis 1:0 zu erkennen. Erst ab der zweiten Halbzeit fingen sich die TSG Lacrosser und drückten den Stuttgartern zunehmend ihr Spiel auf: Man lief Spielzüge und nahm mehr Schüsse von außen, welches beides von Erfolg gekrönt war. Letztendlich gewannen die Heidelberger verdient mit 10:1. 

Nach einer kurzen Verschnaufpause ging es dann zum letzten Spiel gegen die Heimmannschaft “Karlsruhe Storm“. Im Gegensatz zum ersten Spiel fing dieses mit einem schnellen Tor sehr gut an, wurde jedoch zur Mitte des ersten Viertels wieder schwächer, was durch die Karlsruher jedoch nicht genutzt wurde. Ab dem zweiten Viertel setzte man dann auf die altbewährten Stärken, gute  Teamleistung und funktionierende Spielzüge, wodurch man den Vorsprung ausbaute. Am Ende der Partie stand ein 16:2, was auch in der Höhe durch die Leistungen in den letzten beiden Vierteln verdient ist. 

Damit hat Heidelberg eine gute Ausgangslage vor den letzten beiden Spielen, um einen Platz in der oberen Gruppe der besten vier zu ergattern.

Zusammenfassung und Ausblick

Nachdem nun ¾ der Hinrunde gespielt sind, ist eine Tendenz im Spiel der TSG Lacrosser erkennbar. Trotz fünf Siegen aus sechs Spielen wirkte man überraschend unterlegen in der Bewährungsprobe gegen das Münchener A-Team.  Das größte Problem in dieser bisherigen Hinrunde ist, dass man es nicht schafft von Beginn an mit voller Konzentration in die Spiele zu gehen und somit in den ersten Vierteln des Spiels gegen Spitzenteams wie München den Anschluss verliert. Außerdem gibt es in allen Teilen des Teams immer noch zu viele  individuelle Fehler.

Dennoch merkt man, dass das recht neue Team immer mehr zueinander findet und die anfänglichen Schwierigkeiten immer besser unter Kontrolle gebracht werden. Vor allem die Clears werden sehr souverän gelaufen und somit unnötige Ballverluste im Spielaufbau unterbunden. In einigen Teilen der Spiele sticht auch schon das hohe Potenzial der Mannschaft hervor. Dies ist sehr gut in der Überzahl zu erkennen, in der man die gegnerische Verteidigung mit schnellen Pässen und gezielten Schüssen immer wieder in Verlegenheit bringt. Einen weiterer Schritt in Richtung Spitzenteam wurde bei den Groundballs gemacht, jeder geht mit sehr hoher Intensität an jeden Ball, der auf dem Boden liegt, und dies führt fast immer dazu, dass dieser in einer Heidelberger Pocket landet. Auch die Ersteinsätze der Rookies verliefen sehr gut, sie integrierten sich schnell in das Spiel und machen durch nun regelmäßige Einsätze große Sprünge in ihrer Entwicklung. Alles in allem ist aber noch gehörig Platz nach oben. 

Die letzten Spiele der Hinrunde finden am 14. November in Stuttgart gegen München B und Stuttgart A, dem DM-Dritten, statt. Man darf gespannt sein, wie die Hinrunde enden wird. Danach ist erst einmal Winterpause, bevor es dann im Frühjahr mit der Rückrunde weitergeht. 


C. Kirchner