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Am 11.10. starteten die Heidelberg Lacrosse-Damen in die Saison 2014/15 und durften diese gleich mit einem Heimspieltag gegen die Teams aus Stuttgart und Karlsruhe einläuten.
Trotz leider mäßigen Wetters freuten sich die Damen auf die Herausforderung und waren von der riesigen Fan-Gemeinde am Spielfeldrand begeistert.
Entsprechend positiv sind sie in ihr erstes Spiel gegen Stuttgart gestartet. Leider ließ die Pass- und Fangsicherheit zu Beginn noch zu wünschen übrig – die Damen waren wohl noch etwas müde. Sie mussten zwei Tore der Stuttgarterinnen hinnehmen, bis sie ihren Angriff organisieren konnten, und noch zwei weitere, bis sie zu ihrem eigentlichen Können auch in der Verteidigung fanden. Bis zur Halbzeit schaffte Heidelberg einen knappen 5:4 Vorsprung.
In der zweiten Hälfte kämpften die Damen um den schnellen Drang zum Tor und konnten mit 7:4 in Führung gehen. Allmählich dominierten sie das Spiel, ließen bis zum Ende die Stuttgarter Damen nur auf ein 8:6 herankommen, was allerdings als Ergebnis weitaus knapper aussieht, als es sich die zweite Halbzeit über anfühlte.
Über ihren Sieg waren die TSG-Damen sehr stolz, zumal sie am Ende der Saison 2013/14 gegen Stuttgart zweimal verloren hatten.
Der zweite Gegner des Tages hieß Karlsruhe – und das sollte ein hart umkämpftes und ruppiges Spiel werden. Auch hier kamen die Heidelberger Damen nur schwer in Gang und
  fingen schnell zwei Gegentore. Die Karlsruherinnen spielten von Anfang an enorm schnell, aggressiv im Angriff und zeigten den unbedingten Willen zum Tor. Team Heidelberg glich allerdings schnell durch schöne Einzelaktionen von Jella Kandziora, Gesine von der Groeben und Julia Dürr aus. Richtung Ende der Halbzeit erkämpfte sich Karlsruhe einen knappen Vorsprung von 5:4.
Das hart umkämpfte Spiel zeigte sich leider auch durch viele illegale Checks auf den Körper der Gegner – Karlsruhe hatte schon in der erste Hälfte zweimal Gelb gesehen, während die Heidelberger dann in der zweiten Hälfte Gelbe Karten bekamen, Karlsruhe sogar Gelb-Rot. Bis zum Ende lag Karlsruhe knapp vorne. In den letzten zehn Minuten allerdings konnte Jella Kandziora noch zwei schöne Tore für Heidelberg erzielen und somit zu einem Endstand von 8:8 beitragen.
Dieses überraschende Ergebnis hat den Damen gezeigt, dass Karlsruhe sich offenbar über den Sommer enorm verbessert hat! Ein Grund mehr, bis zur Rückrunde im Frühjahr fleißig zu trainieren, um dann wieder einen Sieg einzufahren.