Am 1. November machten sich die Heidelberg Damen zu ihrem letzten Spieltag der Hinrunde 2014 nach München auf. Sie hatten nur das eine Spiel zu bestreiten und konnten somit ihre ganze Kondition und Konzentration auf die Begegnung mit dem Südliga-Ersten verwenden. Leider sollte das Derby aber eine harte Lektion für die TSG-Damen werden: das Münchener Team besteht aus ausnahmslos sehr erfahrenen Lacrosse-Spielerinnen und konnte sich über den Sommer über ebenfalls Lacrosse-erfahrene Neuzugänge ins Team aus den Vereinen Frankfurt, Stuttgart und Berlin freuen. Insofern war es nicht weiter verwunderlich, dass sich die Lacrosse-Damen aus Heidelberg einer technisch und konditionell enorm überlegenen Mannschaft gegenübersahen.
Für die Heidelbergerinnen, die im Laufe des letzten Jahres viele erfahrene Spielerinnen verloren hatten, war es somit enorm schwer, sich ins Spiel einzufinden und ihre Verteidigung gegen die starken Münchnerinnen zu sortieren. Während sie allerdings nach den ersten 30 Minuten mit einem 0:14 in die Halbzeit gingen, konnte sich das Team in der zweiten Halbzeit enorm steigern und den Münchnerinnen den Drang zum Tor sehr viel schwerer machen. Sie hielten die Münchnerinnen besser in Schach und konnten Einzelaktionen der Gegnerinnen weitestgehend durch eine gute Teamleistung verhindern. Gegen die gute Technik der Damen aus München war allerdings nicht dauerhaft anzukommen, so dass München sich durch ein sehr schnelles, präzises Passspiel im Elfmeterkreis noch sechs weitere Tore herausspielte.
Der Angriff der Heidelberger Damen wurde aufgrund der sehr körperbetonten und aggressiven Verteidigung von München leider weitestgehend unmöglich – trotz schöner Einzelaktionen schafften die Heidelberger Damen leider keinen kontrollierten Spielaufbau vor dem gegnerischen Tor.
Trotzdem sind die TSG-Damen enorm stolz, dass sie das Münchener Derby als Team mit einer positiven Stimmung zu Ende gespielt haben und sich in der zweiten Hälfte gesteigert haben. Besonders unsere „Rookies“ haben sich gut geschlagen und hoffentlich ein wenig die Angst vor der Überlegenheit der Münchenerinnen verloren.
Die Damen wissen durch diese Niederlage, woran sie dringend arbeiten müssen: über die lange Winterpause werden sie nun ihre Verteidigung weiter trainieren und vor allem ihre Technik und die Sicherheit in der Ballführung durchs sogenannte „Cradeln“ verbessern, um den Münchnerinnen in der Rückrunde mehr Gegenwehr zu zeigen.

 

 

Am Samstag, den 25.10., reisten fünfzehn Heidelberger Lacrosse Damen bei mäßigen Wetterbedingungen nach Würzburg. Als das Team erstmal versammelt war, stieg die Stimmung aber und die Vorfreude auf das Spiel war groß. So konnten die Heidelbergerinnen in den ersten vier Minuten gleich zwei Tore schießen. Ein wenig durch die schnelle Führung abgelenkt, musste Heidelberg jedoch zwei Gegentore von Würzburg entgegen nehmen. Nachdem wieder ein Tor Vorsprung geschaffen war, lag Heidelberg das gesamte restliche Spiel in Führung und konnte einen Halbzeitstand von 9:4 erzielen. Tore in der ersten Halbzeit fielen durch Cathleen Zeymeer, Jella Kandziora, Deniz Can und Julia Dürr.  Auch wenn Heidelberg in der zweiten Halbzeit etwas an Vorsprung verlor, so waren die Damen in den letzten 30 Sekunden in der Lage, noch einmal drei Tore zu schießen. Besonders gefreut hat sich das Team hierbei über das erste Ligator von Gwen Schönfeld. Alle anderen Tore fielen erneut durch Cathleen Zeymeer, Jella Kandziora, Deniz Can und Julia Dürr und somit konnte Heidelberg einen Endstand von 14:7 zu erreichen. Ob zu dieser Höchstform am Ende des Spiels Claudia Roths überraschende Anwesenheit beigetragen hat, oder lediglich der Ehrgeiz da war, ein noch stärkeres Endergebnis zu erzielen, wird wohl niemand sagen können.

Claudia Roth war in Würzburg zum Aktionstag der FTW Würzburg eingeladen worden, um sich für das Programm „Sport ohne Grenzen“ einzusetzen, das Asylanten die Gelegenheit geben soll, sich durch eine Mitgliedschaft im Sportverein besser in Deutschland zu integrieren. In Würzburg ist der Fall eines senegalesischen Asylbewerbers in der Presse gewesen, der zwar Star des American Football Teams ist, aufgrund seines Status als Asylbewerber aber das Bundesland nicht verlassen, und somit nicht an den Auswärtsspieltagen des Teams teilnehmen durfte. Unsere Lacrosse-Damen durften sich somit an ihrem gelungenen Spieltag von einem Presseaufgebot und vielen Zuschauern überraschen lassen. Claudia Roth gratulierte den Heidelberger Damen und bekam zudem eine kleine Lacrosse-Einführung des Heidelberger Trainers – all das  machte den Heidelberger Damen ihren gelungenen Spieltag noch schöner.

(Noemi Lewald)

 

Am 11.10. starteten die Heidelberg Lacrosse-Damen in die Saison 2014/15 und durften diese gleich mit einem Heimspieltag gegen die Teams aus Stuttgart und Karlsruhe einläuten.
Trotz leider mäßigen Wetters freuten sich die Damen auf die Herausforderung und waren von der riesigen Fan-Gemeinde am Spielfeldrand begeistert.
Entsprechend positiv sind sie in ihr erstes Spiel gegen Stuttgart gestartet. Leider ließ die Pass- und Fangsicherheit zu Beginn noch zu wünschen übrig – die Damen waren wohl noch etwas müde. Sie mussten zwei Tore der Stuttgarterinnen hinnehmen, bis sie ihren Angriff organisieren konnten, und noch zwei weitere, bis sie zu ihrem eigentlichen Können auch in der Verteidigung fanden. Bis zur Halbzeit schaffte Heidelberg einen knappen 5:4 Vorsprung.
In der zweiten Hälfte kämpften die Damen um den schnellen Drang zum Tor und konnten mit 7:4 in Führung gehen. Allmählich dominierten sie das Spiel, ließen bis zum Ende die Stuttgarter Damen nur auf ein 8:6 herankommen, was allerdings als Ergebnis weitaus knapper aussieht, als es sich die zweite Halbzeit über anfühlte.
Über ihren Sieg waren die TSG-Damen sehr stolz, zumal sie am Ende der Saison 2013/14 gegen Stuttgart zweimal verloren hatten.
Der zweite Gegner des Tages hieß Karlsruhe – und das sollte ein hart umkämpftes und ruppiges Spiel werden. Auch hier kamen die Heidelberger Damen nur schwer in Gang und
  fingen schnell zwei Gegentore. Die Karlsruherinnen spielten von Anfang an enorm schnell, aggressiv im Angriff und zeigten den unbedingten Willen zum Tor. Team Heidelberg glich allerdings schnell durch schöne Einzelaktionen von Jella Kandziora, Gesine von der Groeben und Julia Dürr aus. Richtung Ende der Halbzeit erkämpfte sich Karlsruhe einen knappen Vorsprung von 5:4.
Das hart umkämpfte Spiel zeigte sich leider auch durch viele illegale Checks auf den Körper der Gegner – Karlsruhe hatte schon in der erste Hälfte zweimal Gelb gesehen, während die Heidelberger dann in der zweiten Hälfte Gelbe Karten bekamen, Karlsruhe sogar Gelb-Rot. Bis zum Ende lag Karlsruhe knapp vorne. In den letzten zehn Minuten allerdings konnte Jella Kandziora noch zwei schöne Tore für Heidelberg erzielen und somit zu einem Endstand von 8:8 beitragen.
Dieses überraschende Ergebnis hat den Damen gezeigt, dass Karlsruhe sich offenbar über den Sommer enorm verbessert hat! Ein Grund mehr, bis zur Rückrunde im Frühjahr fleißig zu trainieren, um dann wieder einen Sieg einzufahren.

 

Bei der Premiere in Sandhofen, dem neuen Zuhause unserer Freunde, den Mannheimer Lacrossern, gewinnt das Herrenteam der SG Heidelberg/Mannheim gegen die Pumas Freiburg 7-2.

Während in den ersten beiden Quartern dem einen oder anderen Mannberger die lange Sommerpause noch anzumerken war – und die SG sogar 0-1 in Rückstand geriet, wurde ab dem dritten Viertel richtig aufgedreht: das 2-1, 3-1 und 4-1 fiel innerhalb der ersten 10min nach der Halbzeit. Freiburg kam noch kurz auf das 4-2 heran, konnte im letzten Quarter aber kaum noch dagegen halten und kassierte zusätzlich einige Strafzeiten, was die SG mit dem 5-2, 6-2 und 7-2 strafte. Fairer halber muss jedoch erwähnt werden, dass Freiburg nur mit 12 Mann und dem gestrigen Spiel inkl. Overtime gegen Tübingen in den Knochen in Mannheim antrat.

Danke an das Team aus Freiburg, den Refs, allen Zuschauern, der Spielervereinigung Sandhofen – vor allem Platzwart Harald für das am besten gekreidete Lacrossefeld ever!!

Kommende Woche am Samstag, den 04. Oktober empfängt die SG -erneut in Sandhofen um 13.30 Uhr- Zeppelin Lacrosse Friedrichshafen.

3,2,1… MANNBERG!!

Bäääääääääääm!