Am Samstag, den 26. April, fand der zweite Heimspieltag der Damen-Lacrossemannschaft in Heidelberg statt. Die Teams aus Stuttgart-Tübingen und aus Würzburg waren angereist, um den vorletzten Spieltag der Saison zu bestreiten. Für das Heidelberger Team sollte es ein sehr durchwachsener Tag werden: Zunächst traten die Damen nämlich gegen die Neckarnixen aus Stuttgart-Tübingen an. Schon lange sind die Neckarnixen auf dem 3. Tabellenplatz der 1. Bundesliga-Süd, so dass ihre Teilnahme an den Playoffs in den letzten Jahren an den Heidelbergerinnen scheiterte. Ihr großes Ziel ist deshalb ein Sieg gegen das Team aus Heidelberg. An diesem Samstag sollte sich das leider erfüllen: Die Lacrosse-Damen von der TSG blieben weit hinter ihrer sonstigen technischen Leistung und auch ihrem Teamgeist und Kampfeswillen zurück. Sie waren nervös und ließen sich vom ruppigen und schnellen Spiel der Neckarnixen verunsichern. Zahlreiche gute Torgelegenheiten der ersten Minuten konnten sie nicht verwandeln, so dass sie bis zur Halbzeit mit einem sehr knappen 5:3 in Führung gingen. Die Neckarnixen aber zeigten in der zweiten Hälfte sowohl die bessere Kondition als auch mehr Siegeswillen und entschieden das Spiel in einem kräfteraubenden Kampf mit 11:7.

Im zweiten Spiel gegen Würzburg waren die Heidelbergerinnen von dieser unerwarteten Niederlage körperlich und geistig erschöpft. So ließen sie Würzburg zur Halbzeit mit zwei Toren Vorsprung in Führung gehen und konnten sich erst nach einer Ansprache von Coach Simon Gräber wieder fangen. In der zweiten Hälfte fand Heidelberg dann wieder zu alter Form zurück, schoss drei Tore nacheinander und beendete das Spiel dann mit einem souveränen 11:8.

Für die TSG-Damen war dieser Tag eine wichtige Lektion: Bis zu den Playoffs Anfang Juni haben sie noch einiges aufzuholen und müssen sowohl konditionell, spieltaktisch als auch technisch noch hart an sich arbeiten. Das wollen die Damen durch Freundschaftsspiele gegen Frankfurt und intensives Training erreichen, um die Neckarnixen beim letzten Bundesliga-Spieltag Ende Mai wieder zu besiegen!

Am Sonntag, den 6. April, wurden die Lacrosse Damen der TSG 78 Heidelberg an ihrem Heimspieltag bei strahlendem Sonnenschein von zahlreichen Fans unterstützt. Im ersten Spiel wurden sie jedoch von den starken Karlsruher Damen überrascht, die mit drei Toren in den ersten acht Minuten in Führung gingen.  Doch die Heidelbergerinnen fanden auch ins Spiel und glichen in der 18. Minute zum 4:4 aus. Zur Halbzeit trennten sich die Teams 6:6. Nach der zehnminütigen Pause legte Karlsruhe zwei Tore vor, die die TSG 78 Heidelberg in der 39. Minute zum 8:8 konterte und im weiteren Spielverlauf zu einer 14:9 Führung ausbaute. Die Karlsruher Damen kämpften sich zwar noch einmal auf 12:14 heran, aber die Heidelberger Damen gewannen das Spiel nach 60 Minuten mit 16:14.

Während Karlsruhe gegen den HLC RW München spielte, konnten sich die Heidelberger Damen über Mittag ausruhen, bevor sie nachmittags selbst gegen München antraten. In diesem Spiel wollten die Heidelbergerinnen alles geben, um ihrem großen Rivalen den Sieg so schwer wie möglich zu machen. Nachdem München in der ersten Minute das erste Tor schoss, konnte Heidelberg bis zur 15. Minute das nächste Tor verhindern. Obwohl wichtige Stammspielerinnen fehlten, arbeitete das Team der TSG 78 Heidelberg sehr gut zusammen und verhinderte Tore. Dennoch setzten sich die Münchnerinnen deutlich ab, sodass Charlotte Hentze zum Ende der ersten Halbzeit nur zum 1:12 verkürzen konnte. Bis zum Ende des Spiels erarbeiteten sich die Heidelberger weitere Torchancen und erzielten zwei weitere Tore, mussten sich jedoch mit 3:21 geschlagen geben. An diesem anstrengenden Spieltag lobten die Trainer Willms Strodthoff und Simon Gräber vor allem die gute Teamarbeit der Heidelbergerinnen.

(Laura Zimmermann)


Am Samstag, den 22. März 2014, starteten die Lacrosse Damen der TSG 78 Heidelberg mit zwei Siegen in Karlsruhe in die Rückrunde. Zuerst traten die Damen gegen FT Würzburg Lacrosse an. Schon von Beginn an dominierten sie das Spiel, indem sie das Motto „Teamwork“ des Trainers Willms Strodthoff umsetzten: Sie gewannen den ersten Draw und fast alle folgenden; die meisten Torschüsse der Heidelbergerinnen gelangen durch ihre Spielzüge. Die Torschüsse der Würzburgerinnen dagegen waren Einzelaktionen und viele davon konnte die neue Torhüterin Franciska Grauer abwehren. Nach einem Halbzeitstand von 5:1 gewann Heidelberg so souverän mit 15:4 gegen die Damen aus Würzburg.

 

Im ihrem zweiten Spiel setzen sich die Heidelberger Damen erfolgreich gegen den Gastgeber Karlsruhe durch. Diese hatten im ersten Spiel des Tages – gegen die Neckarnixen aus Tübingen – überraschend gewonnen und waren nun ausgeruht und geradezu euphorisch. Die Karlsruherinnen überraschten zwar mit ihrem ersten Tor, aber die TSG glich sofort aus und legte zum 2:1 nach. In der ersten Halbzeit hielt Karlsruhe gut mit und der Zwischenstand lautete 9:6. Die ersten Minuten der zweiten Halbzeit mobilisierten die Heidelbergerinnen alle Kräfte und bauten ihre Führung auf 15:8 aus. Das Spiel war ihnen nicht mehr aus der Hand zu nehmen. Obwohl sich die über 100 Minuten Spielzeit bei den Spielerinnen langsam bemerkbar machten, kämpfte das ganze Heidelberger Team konzentriert bis zum Ende weiter. Mit diesem schließlich deutlichen Sieg von 23:10 zeigten die Heidelbergerinnen, welche gute Kondition und Teamstärke sie haben. Darauf können sie für die folgenden Spiele aufbauen.

 

(Laura Zimmermann)

 

 

Heidelberger Teams erfolgreich beim Teuto-Lacrosse in Bielefeld

Alle Jahre wieder … fahren die Heidelberger am zweiten Dezemberwochenende zum Hallenturnier nach Bielefeld, um sich mit zahlreichen weiteren Teams aus ganz Deutschland im Hallen-Lacrosse zu messen, auch genannt Box-Lacrosse. Bereits drei Jahre in Folge konnten die Damen aus Heidelberg den Turniersieg mit nach Hause nehmen. Natürlich war dementsprechend auch dieses Jahr die Vorfreude groß, zumal es nicht viele Box-Turniere in Deutschland gibt. Das Bielefelder Turnier aber ist quasi Vereinstradition. Mit vorweihnachtlicher Euphorie und großem Teamgeist kämpften sich Damen und Herren durch die kurzen, aber sehr intensiven Spiele, die nach Anpfiff ohne Pause nach dem Tor durchgespielt werden. Die Damen konnten in ihrer Gruppe den zweiten Platz erringen und traten im Halbfinale am Sonntag gegen das Heimatteam Bielefeld an. Mit einem knappen Sieg zogen sie dann ins Finale ein, in dem sie – wie schon im Vorjahr – auf München trafen, den gutbekannten Rivalen in der Bundesliga-Süd.
Auch die Herren schlugen sich tapfer und konnten sich in packenden und knappen Partien ins Spiel um Platz 5 kämpfen. Dort bewiesen sie wahren Kampfgeist und erreichten so verdient den 5. Platz.
Die Damen kämpften ebenfalls hart gegen ihren Finalgegner. Den Münchnerinnen, die schon im letzten Jahr knapp verloren hatten, war der Siegeswille anzumerken, doch die Damen der TSG behielten die Nerven und erreichten – glücklich und erschöpft -  einen knappen Sieg von 4:3.

Damit geht der Damen-Pokal ein viertes mal in Folge nach Heidelberg und Damen und Herren freuen sich schon jetzt auf ihre nächste Chance 2014.