Heidelberger Teams erfolgreich beim Teuto-Lacrosse in Bielefeld

Alle Jahre wieder … fahren die Heidelberger am zweiten Dezemberwochenende zum Hallenturnier nach Bielefeld, um sich mit zahlreichen weiteren Teams aus ganz Deutschland im Hallen-Lacrosse zu messen, auch genannt Box-Lacrosse. Bereits drei Jahre in Folge konnten die Damen aus Heidelberg den Turniersieg mit nach Hause nehmen. Natürlich war dementsprechend auch dieses Jahr die Vorfreude groß, zumal es nicht viele Box-Turniere in Deutschland gibt. Das Bielefelder Turnier aber ist quasi Vereinstradition. Mit vorweihnachtlicher Euphorie und großem Teamgeist kämpften sich Damen und Herren durch die kurzen, aber sehr intensiven Spiele, die nach Anpfiff ohne Pause nach dem Tor durchgespielt werden. Die Damen konnten in ihrer Gruppe den zweiten Platz erringen und traten im Halbfinale am Sonntag gegen das Heimatteam Bielefeld an. Mit einem knappen Sieg zogen sie dann ins Finale ein, in dem sie – wie schon im Vorjahr – auf München trafen, den gutbekannten Rivalen in der Bundesliga-Süd.
Auch die Herren schlugen sich tapfer und konnten sich in packenden und knappen Partien ins Spiel um Platz 5 kämpfen. Dort bewiesen sie wahren Kampfgeist und erreichten so verdient den 5. Platz.
Die Damen kämpften ebenfalls hart gegen ihren Finalgegner. Den Münchnerinnen, die schon im letzten Jahr knapp verloren hatten, war der Siegeswille anzumerken, doch die Damen der TSG behielten die Nerven und erreichten – glücklich und erschöpft -  einen knappen Sieg von 4:3.

Damit geht der Damen-Pokal ein viertes mal in Folge nach Heidelberg und Damen und Herren freuen sich schon jetzt auf ihre nächste Chance 2014.

 

Vergangenen Samstag, den 16.11., trat die Lacrosse Damen Mannschaft der TSG 78 Heidelberg zum zweiten Mal gegen HLC RW München an. Hochmotiviert startete das Team ins Spiel und gewann dadurch gleich den ersten Draw am Mittelkreis. Mit schnellem Antritt und hoher Konzentration zeigten die Heidelbergerinnen, dass sich die Trainings der vergangenen Wochen ausgezahlt hatten: sie spielten sicher und schnell im Angriff, aber auch zuverlässig in der Verteidigung. Lange konnten die Heidelbergerinnen das Münchener Team vom eigenen Tor fernhalten und führten in der 16. Minute sogar mit 2:1. Der große Rivale geriet damit ganz schön ins Schwitzen. Mit einem Halbzeitspielstand von 6:6 hatten sich die Heidelberger Damen großen Respekt erkämpft und konnten selbstbewusst in die zweite Halbzeit starten. Dort präsentierte sich München allerdings wieder als sehr erfahrenes Team und Heidelberg konnte nicht mehr alle Chancen nutzen. Somit gewann München mit 13:8, was das Trainerduo aus Simon Gräber und Willms Strodthoff jedoch eine sehr zufrieden stellende Leistung des Heidelberger Teams war.

Das zweite Spiel des Tages wurde gegen den Gastgeber FT Würzburg Lacrosse bestritten. In der ersten Halbzeit merkte man den Heidelbergerinnen eine leichte Erschöpfung vom ersten Spiel an.Die Würzburgerinnen begannen mit mehr Ehrgeiz und konnten sogar das erste Tor des Spiels erzielen. Dies machte die Heidelbergerinnen offenbar sehr nervös, da sie erst in der 18. Minute nach zahlreichen verpatzten Chancen den Ausgleichstreffer erzielten. Die erste Halbzeit spielte die TSG 78 Heidelberg zu passiv. Die Ansprache der Heidelberger Trainer in der Halbzeitpause war dementsprechend kritisch, zeigte aber offenbar Wirkung:  Die Spielerinnen kämpften sich zurück zur vorherigen Leistung und gewannen schließlich souverän mit einem Endstand von 12:4.

Am 19. Oktober brachen die Lacrosse-Damen der TSG 78 Heidelberg nach München auf, um dort ihren nächsten Spieltag der Hinrunde gegen den HLC Rot-Weiß München und die Neckarnixen aus Stuttgart-Tübingen zu bestreiten. Leider stand der Termin unter keinem guten Stern: Mit nur 13 Spielerinnen – und somit nur einem Auswechselspieler – reiste die TSG an, da vor allem zahlreiche erfahrene Teammitglieder im Ausland weilen oder andere Termine hatten.
An Motivation mangelte es den Heidelbergerinnen dennoch nicht. In das wichtigere erste Spiel gegen die Neckarnixen starteten sie sehr konzentriert, während die Gegnerinnen von ihrem ersten Spiel gegen München schon ein wenig erschöpft waren. Die TSG konnte schnell in Führung gehen und dominierte die erste Halbzeit sehr deutlich. Zehn Minuten vor Schluss führte Heidelberg klar mit 8:2. Doch allmählich machte sich die Erschöpfung breit, da beinahe alle Spielerinnen die vollen 2x30 Minuten ohne Auswechslung zu bestreiten hatten. Unkonzentrierte Pässe und müde Beine bei der TSG erlaubten es den Neckarnixen so, noch vier Tore vor Schluss zu schießen. Heidelberg traf noch zum 9:6 und alle waren erleichtert, als der Schlusspfiff die Partie beendete.
Im folgenden Spiel gegen München rechneten sich die Damen keinerlei Chancen aus, da sie bereits müde und mit einigen Neulingen angereist waren, gegen die die erfahrenen Münchnerinnen sehr viel Druck ausüben würden. Dramatischer als das Torfeuer der Münchenerinnen war jedoch ihre ungewöhnlich aggressive Spielweise an diesem Tag, die von den unerfahrenen Schiedsrichtern der Neckarnixen nicht geahndet wurde. Bereits kurz nach Anpfiff traf eine Münchener Spielerin eine langjährige Verteidigerin der TSG mit dem Schläger am Kopf, woraufhin diese mit einer Platzwunde ausschied. Von da an noch zu zwölft, mussten die Heidelbergerinnen die verbleibenden 45 Minuten ohne Pause durchspielen. Mit einem deutlichen 19:1 für München gingen die Damen vom Neckar zwar geschlagen vom Platz, können sich für ihr Durchhaltevermögen und eine wunderbare Teamleistung an diesem Tag aber durchaus auf die Schulter klopfen.

Dem Damen-Lacrosseteam stand über die Sommerpause ein Neuanfang bevor: Nachdem sich Trainer Christoph Rapp nach vier erfolgreichen Jahren von der Mannschaft verabschiedet hatte, sollte der Saisonstart 2013 nun mit einem neuen Trainerduo beginnen. Simon Gräber und Willms Strodthoff vereinen Lacrossekenntnisse und Coachingerfahrung, die sie nun in den kommenden Monaten unter Beweis stellen können. Als ein guter Auftakt zur Zusammenarbeit kann der erfolgreiche Saisonstart der Damen betrachtet werden.

Am 21. September empfingen die Heidelbergerinnen die „Neckarnixen“ aus Stuttgart-Tübingen zum ersten Spieltag. Noch in derselben Woche hatten die Coaches zwei Trainingsspiele gegen Frankfurt angesetzt, um die taktischen Spielzüge zu üben und die nötige Sicherheit in der oft hektischen Spielsituation zu gewinnen. Diese anstrengenden Trainings haben sich offensichtlich ausgezahlt: die Heidelbergerinnen schienen von Beginn  an selbstbewusst und konzentriert. Sie konnten sich eine schnelle Führung erarbeiten, der die verunsicherten Neckarnixen nur wenig entgegenzusetzen hatten. Einige erfolgreiche Einzelaktionen der Gegner brachten zwar ebenfalls Tore ein, konnten aber die starke Teamleistung der Heidelbergerinnen nicht aufwiegen.
Mit einem deutlichen 12:6 gelang den Damen so der erste Saisonsieg.

An diesen Erfolg konnten die TSG-Damen am Sonntag, dem 6. Oktober anknüpfen. Dort traten sie auf dem heimischen Rasen gegen Karlsruhe an. Diese präsentierten sich mit einem unerfahrenen Team, obwohl sie sich nach der letzten Saison erfolgreich in die 1. Bundesliga-Süd zurückgekämpft hatten. Die Heidelberger Damen führten selbst einige Neulinge aufs Feld, die erst über den Sommer mit Lacrosse begonnen hatten. Doch auch diese ließen sich von der guten Stimmung mitreißen und zeigten eine gute Leistung für ihren ersten Spieltag. Der Spaß am Zusammenspiel brachte den Heidelberger Damen schnelle Tore ein und endete mit einer überragenden Führung von 26:0.

Damit ist der Saisonauftakt 2013 perfekt und die Lacrosserinnen freuen sich schon jetzt auf ihre nächste Bewährungsprobe am 19. Oktober beim HLC RW München.