Am Sonntag, den 17.3.2013 fand an der Sportanlage der TSG 78 Heidelberg im Neuenheimer Feld das erste Spiel der Lacrosse-Damen in diesem Jahr statt. Es handelte sich dabei aber um ein nachgeholtes Spiel der Hinrunde im Herbst, bei dem mangels lizenzierter Schiedsrichter nur ein Freundschaftsspiel gegen die Neckarnixen (Team aus Stuttgart-Tübingen) stattfinden konnte.

Trotz des regnerischen Wetters machten sich viele Fans auf, um dieses entscheidende Spiel zu sehen und sie wurden mit 60 packenden Spielminuten belohnt. Die Heidelberger Damen gingen zwar kurz nach Anpfiff mit sicheren Toren in Führung, schienen aber am Sonntagmorgen noch nicht ganz ausgeschlafen, da sie bereits nach wenigen Minuten das Heft aus der Hand gaben und sich gegen die selbstbewussten Neckarnixen vor dem eigenen Tor kaum behaupten konnten. Den Heidelbergerinnen fehlte es hier wohl an Kommunikation in der Verteidigung und sie ließen sich zu oft vor dem Tor überlaufen und gingen mit leichtem Rückstand in die Halbzeitpause.

Nach der Halbzeit war der Siegeswille zwar zurück, doch die Neckarnixen waren mit gutem Teamgeist noch immer einen Schritt voraus. Bei drei Toren Rückstand für Heidelberg schließlich platzte der Knoten zwanzig Minuten vor Spielende. Die Heidelberger Damen spielten sich mit hoher Konzentration und unter Aufbringung aller läuferischen Kräfte zurück und konnten eine Serie von 8 Toren in Folge erzielen. Zuletzt konnten sie damit das Spiel sogar mit fünf Punkten Vorsprung für sich entscheiden, was wohl in keiner Weise das nervenaufreibende und wechselhafte Spiel beschreibt. Beim Entstand von 15:10 zeigte sich an diesem Tag sogar zum ersten und einzigen Mal die Sonne und den Heidelbergerinnen war die Erleichterung deutlich anzumerken.

Ausruhen dürfen sich die Damen aber nicht: bereits am 6. April werden sie in Tübingen wieder auf die Neckarnixen und danach auf das Team aus München treffen. Dafür muss an Kondition und Konzentration noch einiges getan werden, denn die Damen haben ein Ziel: Den zweiten Platz in der Bundesliga-Süd zu erzielen und damit im Juni wieder bei den Playoffs in Hannover um die Teilnahme an der Deutschen Meisterschaft zu spielen!

Am 15. und 16. Dezember machten sich acht unserer Damen und zehn unserer Herren auf zum diesjährigen Box-Lacrosse in Bielefeld. Für die Damen standen dabei nicht nur Spaß und gute Stimmung, sondern auch eine besondere Motivation im Vordergrund, denn es war ihnen möglich, in Bielefeld zum dritten Mal in Folge den Titel zu holen und damit den Wanderpokal dauerhaft nach Heidelberg zu holen.

In den Gruppenspielen setzten sich die Damen gegen die Teams aus Düsseldorf und Victoria Berlin durch und hatten einzig gegen den Gastgeber Bielefeld Schwierigkeiten, konnten aber zuletzt mit knappem Vorsprung den Sieg holen. Im Halbfinale trafen sie noch einmal auf Bielefeld und vereitelten in einem hitzigen Spiel den Finaleinzug der Gastgeber. Das Finale schließlich war ein sehr schnelles und spannendes Spiel gegen die Damen aus München, welches aber zuletzt deutlich für Heidelberg entschieden werden konnte. Die Freude war natürlich groß und der heiß ersehnte Wanderpokal konnte die Reise in den Süden antreten.

Die Herren waren mit einigen Neulingen zum Box-Turnier aufgebrochen und hatten leider weit weniger Glück in ihren Gruppenspielen. Bei der sehr spannenden Partie gegen Köln verpassten sie nach einem Unentschieden und dem anschließenden Penalty-Schießen den Einzug ins Halbfinale und konnten am Sonntag  im Spiel um Platz 7 noch einen Sieg einfahren. Trotz der Enttäuschung vom Vortag aber war die Stimmung sehr gut, da sich Damen und Herren gegenseitig anfeuerten.
Die fröhliche Stimmung am ganzen Wochenende war wohl nicht zuletzt auf eine tolle Teamleistung, die gute Atmosphäre in der Bielefelder Almhalle und den Spaß an dem schnelleren und intensiveren Box-Lacrosse zurückzuführen. Symbol eines tollen Wochenendes bleibt wohl das Bananenkostüm, das Damen- und Herrentorwart gleichermaßen trugen. 

Wir freuen uns auf das nächste Jahr: „Go, go Banana!“

Zuerst trat die TSG Heidelberg gegen Kaisaar, eine Spielgemeinschaft aus Kaiserslautern und Saarbrücken an. Der Regen wurde wieder zum „Zauberwetter“ auserkoren, sodass, nach einem Halbzeitstand von 7:1, die Heidelbergerinnen souverän mit 12:5 in Kaiserslautern siegten. Die meisten der Tor wurden schon durch einen Gewinn des Draws entschieden, wobei die Quote von 100 % aus der ersten Halbzeit in der zweiten Halbzeit nicht ganz gehalten werden konnte. Nach einer kurzen Pause zum Trocknen und Aufwärmen vom Regen, ging es direkt mit dem zweiten Spiel gegen den deutschen Vizemeister HLC Rot-Weiß München A weiter.Hoch motiviert, wurde der erste Draw gewonnen und nach knapp 2 Minuten führte die TSG Heidelberg mit 1:0. Nach einem Anschlusstreffer von München, ging die TSG in der 4. Minute wieder mit 2:1 in Führung, die bis zur 24. Minute gehalten werden konnte. Somit gingen die Heidelbergerinnen mit einem Rückstand von 2:3 in die Halbzeitpause, aber glichen diesen am Anfang der zweiten Halbzeit zum 3:3 aus. Danach konnte der Ball vor beiden Toren für längere Zeiten gehalten werden, weil die Heidelbergerinnen selbstbewusst im Angriff spielten und gute Arbeit in der Verteidigung leisteten. Jedoch blieb Heidelbergdas Torglück verwehrt, während München in dieser Phase fünf Tore erzielen konnte. Erst in der letzten Minuteschossen die Heidelbergerinnen noch ein Tor, sodass auf einenEndstand von 4:8 verkürzt werden konnte.

Nach Schneeregen am Vortag, freuten sich die Heidelberger trotz eisiger Kälte über strahlenden Sonnenschein an ihrem Heimspieltag und belohnten sich mit 2 Siegen.  In der ersten Halbzeit im Spiel gegen Karlsruhe Stor m gingen die Heidelbergerinnen souverän mit 7:1 in Führung, wobei das Tor von Karlsruhe erst in der letzten Minute fiel. Ähnlich dominiert von Heidelberg verlief die zweite Halbzeit, sodass das Spiel mit einem Endstand von 15:3 gewonnen wurde. Im zweiten Spiel gegen den Liganeuling SG Regensburg/Augsburg wurde ein Torrekord aufgestellt: schon nach der Hälfte stand es 19:0 und das Spiel endete mit 34:0 für die TSG. Dabei kamen fast alle Spieler zum Zug und die Rookies Lina und Meike konnten ihre ersten Tore erzielen. Außerdem wurde kein Gegentor zugelassen, da die Mannschaft trotz klarer Überlegenheit konzentriert und motiviert weiterspielte.