Samstag, den 11. März 2017 machten sich 15 Heidelberger Lacrosse Damen auf den Weg nach Stuttgart zum ersten Auswärtsspiel der Rückrunde. Vor diesem wichtigen Spiel war die Anspannung bei allen sehr groß. Bei strahlendem Sonnenschein und frühlingshaften Temperaturen wurde um 13:30 Uhr der erste Draw angepfiffen. Diesen konnten die Heidelberger auch gleich für sich gewinnen und den Angriff aufs gegnerische Tor starten. Leider wurde der erste Torschuss vom Goalie gehalten und es ging zurück in die eigene Hälfte. Trotz einer guten Verteidigung konnten die Stuttgarter verwandeln und in Führung gehen. Kurz danach gelang Heidelberg aber schon der Ausgleich. Nach einen Hin und Her von einer auf die anderen Seite konnte sich Stuttgart bis zur Halbzeit mit einem 6:4 durchsetzen. Vom Rückstand ließen sich die Heidelberger Spielerinnen aber nicht unterkriegen und konnten mit der Unterstützung der Auswechselspieler und des Trainers am Spielfeldrand zu Beginn der zweiten Hälfte wieder aufholen und sogar in Führung gehen. Schon kurz darauf gelang es den Stuttgarterinnen aber das Blatt zu wenden und einen Vorsprung von 9:7 aufzubauen. Auch das letzte Tor der Heidelberger kurz vor Abpfiff konnte Ihnen nicht mehr zum Sieg verhelfen. Nach einem hart umkämpften Spiel und mit einem knappen Endstand von 9:8 war die Enttäuschung groß.

Der Ehrgeiz und die Motivation, die kommenden Spiele (02.04. gegen Tübingen (in Heidelberg), 23.04. gegen Karlsruhe (in Heidelberg) und 20.05. gegen München B (in München)) für Heidelberg zu entscheiden, ist jetzt aber umso größer.
 
 
 
 

Heidelberg. Die Lacrosse Damen der TSG78 Heidelberg spielten am vergangenen Sonntag (25. Sept. 2016) bei strahlendem auf heimischem Rasen gegen die Damen des ABV Stuttgart. Es war das erste Spiel der Saison für die Heilbergerinnen. Den ganzen Sommer hatten sie trainiert, um sich in der neuen Saison für die Playoffs zu qualifizieren.

Das letzte Spiel gegen die Damen des ABV in der vergangenen Rückrunde verlief nicht sehr glorreich für die Heidelbergerinnen. Deshalb starteten sie mit sehr viel Kampfgeist in das Hinrundenspiel. Zunächst schien es nach dem alten Trott zu laufen: die Heidelbergerinnen noch nicht ganz bei der Sache, verunsichert durch das stark wirkende gegnerische Team, kassieren sie gleich in der zweiten Minute ein Tor. Doch sie können sich fangen und spielen sich die nächsten zehn Minuten gut aufeinander ein.

Ein schneller Angriff der Heidelbergerinnen von der Hinterseite des gegnerischen Tors führt nach 12:32 Minuten zum ersten Tor durch den aus Erlangen gewechselten Zuwachs Corinna Drescher (Assist durch Kristina Schäfer). Nach erfolgreichem Erhaschen des Draws gelingt der Clou der beiden zwei Minuten später erneut. Weitere neun Minuten später holt die assistierende Selbst zum Torschuss aus und trifft. Der darauffolgende Draw geht wieder an Heidelberg und diesmal ist es Anna Thrun, die mit einem gezielten Pass vor das Stuttgarter Tor Kristina Schäfer die Chance gibt das vierte Tor zu erzielen.

Nach der Halbzeit geht der unerwartete Siegeszug weiter: in der 4. Minute schießt Corinna Drescher ihr drittes Tor - die Fans jubeln. Wenig später bekommt die überraschend am Vorabend aus Schweden angereiste Veronika Oehl die nächste Torchance und nutzt sie auch. Es folgt ein Tor durch die Stuttgarterinnen, die durch einen Foul in der Heidelberger 11-Meter Zone einen „Freistoß“ erlangen konnten. Es folgt eine Auszeit durch die Stuttgarterinnen.

Doch Gwendolin Schönfeld baut die Führung auf Heidelberger Seite weiter aus: sie schießt innerhalb von zwei Minuten zwei weitere Tore, Julia Dürr setzt noch einen drauf und spielt das neunte Tor ein. Die Stuttgarter sehen sich in Zugzwang und ziehen das Tempo an: prompt schießen sie ein Gegentor in der 55. Minute. Die Mannschaft tobt vor Freude. Von der Euphorie gepackt und mit einem unermüdbaren Kampfgeist schießen die Stuttgarterinnen auch noch zwei weitere Tore (57:04, 59:43). Die Heidelbergerinnen sind erleichtert: ein Endstand von 9:5.

Nun gilt es sich auf einen noch härteren Gegner vorzubereiten – das Spiel gegen Karlsruhe Storm am 16. Oktober auf deren Boden wird wohl das schwierigste Spiel der Saison. Es wird körperlich und es wird ein knapper Kampf!

Bei bestem Wetter spielten am 1. Mai die Lacrosse Damen der TSG78 gegen die Damen aus Stuttgart. Die Heidelbergerinnen waren bereit und hofften auf einen Sieg während des letzten Spieles der Saison auf eigenem Rasen.

Doch gleich in der zweiten Minute ließen sich die Mädels in den weißen Trikots von ihren Gegnern überrennen, sodass ein Tor für Stuttgart viel. Die nächsten sieben Minuten hielten sich die Heidelberger Damen gut: ein Angriff konnte zwar nicht vollendet werden, aber die Verteidigung gab ihr bestes um für die nächsten sieben Minuten ein weiteres Tor zu verhindern.

Dann ließ die Konzentration jedoch nach und es gab zwei Phasen, in denen innerhalb weniger Minuten viele Tore zu Gunsten der Stuttgarterinnen vielen. Diese eroberten mehrmals direkt nach dem Draw den Ball und bugsierten ihn schnell hinter die Torlinie. Zusätzlich spielten die Damen der TSG die letzten zwei Minuten der ersten Halbzeit mit einer Frau in Unterzahl, wegen eines versehentlichen Fouls „Check to the head“ an einer Stuttgarterin. Dies verschaffte den Stuttgartern einen weiteren Vorteil und zwei weitere Tore folgten noch vor der Pause. So viel der Spielstand zur Halbzeit und nach vier Toren für Heidelberg, mit fünf weiteren Toren Vorsprung zu Gunsten der Gäste vom oberen Neckar aus.

Die Schmach konnten die Heidelberger nicht auf sich sitzen lassen und gleich in der neunten Sekunde nach der Halbzeitpause schoss Kristina Schäfer das Motivations-Tor für die zweite Spielhälfte.

Diese viel ausgewogener aus, als die erste. Die Heidelbergerinnen legten sich noch einmal richtig ins Zeug. Weitere Tore vielen durch Andrea Schmitt (Minute 41:38), Teresa Dallinger (Minute 45:07), Kristina Schäfer (Minute 55:13) und Gwendolin Schönfeld (Minute 56:16) mit einem eleganten Assist vors Tor durch Marina Firnhaber.

Mit einem Endstand von 13:9 und damit einer verhältnismäßig gewonnenen zweiten Halbzeit von 5:4 für Heidelberg, gaben sich die Damen zufrieden: denn es zeigte sich dass sich das Training mit dem Fokus auf die Einzelkämpfe um heruntergefallene Bälle auszahlte. Vielleicht lag es aber auch an der sommerlichen Stimmung mit Musik und einer Runde Yoga nach dem Spiel, welche die Damen nicht allzu betrübt nach Hause fahren ließ.

Eventuell bringen die Sommerturniere - wie der hauseigene Gearilla Cup - noch mehr Teamerfahrung, welche die Damen im der nächsten Saison hoffentlich in die Plyoffs berfördert.

Team


 

 

Am Samstag den 19. März bestritten die Lacrosse Damen ein wichtiges Spiel gegen Karlsruhe Storm. Während die Heidelberger Männer in Karlsruhe um einen Sieg kämpften versuchten die Damen es auf heimischem Rasen. Das erste Tor in der fünften Minute erzielte Jella Kandziora auf Heidelberger Seite. Eine halbe Minute später erfolgte auch schon das Gegentor. Nach etlichen Beschüssen durch die Karlsruherinnen – von denen in der ersten Halbzeit nur gut ein Viertel am Goalie vorbeigingen – fielen bis zum Ende der Halbzeit noch weitere drei Tore auf Karlsruher Seite. Von der Gastgeberseite konnten nochmals Jella Kandziora und Kristina Schäfer glänzen, sodass die Heidelbergerinnen zur Halbzeit nur 3:4 zurücklagen und sich gute Aussichten auf den Sieg erhofften.

Die zweite Hälfte begann gleich mit drei Treffern in vier Minuten durch das Karlsruher Team. Die Stimmung der Heidelbergerinnen wurde dementsprechend getrübt. Doch ein winziger Funken Hoffnung keimte auf: denn nach jedem Tor gab es die neue Chance beim Draw den Ball wieder für sich zu gewinnen und in den Angriff zu tragen. Leider war diese Spielzeit geprägt durch viele Ballverluste und wenn der Ball erst einmal in den Heidelberger Angriff gelangte, so dauerte es nicht lange bis der sicher geglaubte Ball zu Boden ging und im Tumult fast jedes mal an die Karlsruherinnen ging. So verbrachten die Heidelberger Damen die meiste Zeit in der Verteidigung, was sie auch gut machten. Doch nach nur einem weiteren Tor durch Marina Firnhaber, vielen schnellen Wechsel der Heidelberger von Angriff zu Verteidigung und dem dadurch entstandenen Hin- und Hergesprinte, war die Energie knapp und nach vier weiteren Gegentoren das Spiel für Karlsruhe mit 12:4 entschieden.

Für die Heidelbergerinnen bleiben in der Rückrunde nur noch zwei Spiele: eines gegen den Tabellenfüher München A am 7.5. in München: dieses Spiel wird hoffentlich mit einer Tordifferenz verloren, die kleiner als 15 ist. Das letzte Spiel in dem die Damen eventuell noch Punkte gewinnen können um den dritten Tabellenplatz zu halten, ist das Heimspiel am 1.5. gegen Stuttgart A.