Bei etwas kühleren Temperaturen als an ihrem Saisonauftakt fand am 14. Oktober der zweite Spieltag der Lacrosse Damen der TSG Heidelberg auf dem Kunstrasenplatz in Kirchheim statt. Aufgrund Schiedsrichtermangels war das erste Spiel gegen die Neckarnixen, welches 7:6 für die Heidelbergerinnen ausging, ein Freundschaftsspiel. Das zweite Spiel gegen die Spielvereinigung Konstanz / Friedrichshafen / Freiburg, die ihre erste Saison in der Bundesliga Süd spielen, konnte mit 29:0 deutlich für die Heidelbergerinnen entschieden werden. Obwohl die Gegnerinnen zeigen wollten, dass sie in der Liga nicht fehl am Platze sind, bewiesen die Heidelberger Damen ihren Vorsprung in Erfahrung und Spielpraxis, dominierten von Anpfiff bis Abpfiff und präsentierten viele unterschiedliche Torschützinnen.

Paula Oberle

Am vergangenen Samstag, den 29.9.12 fand im Sportpark der TSG 78 Heidelberg der erste Spieltag der neu gegründeten Lacrosse Landesliga Baden-Württemberg statt. Die Lacrosser der TSG hatten auf Grund vieler junger Spieler auf Ihren Startplatz in der 1. Bundesliga Süd verzichtet um sich in der Landesliga auf die Ausbildung der neuen Spieler konzentrieren zu können.

So kam es zum ersten Derby zwischen Heidelberg und Mannheim seit ca. 3 Jahren. Besonders brisant war der Wechsel des Mannheimer Torwarts Thomas Kolb nach Heidelberg vor der neuen Saison. Mannheim startet stark in das Spiel und ging mit 0:1 in Führung. Besonders am Anfang merkte man die Nervosität der unerfahrenen Akteure der TSG an. Mit fortlaufender Spieldauer wurden die Heidelberger allerdings immer sicherer und kombinierten sich zu einem 3:3 Halbzeitstand. In der zweiten Halbzeit entwickelte sich eine Dominanz der TSG Lacrosser und Heidelberg konnte das Derby mit 7:4 gewinnen. Sowohl für die jungen, als auch für die erfahrenen Spieler war dieses erste Spiel eine wichtige Standortbestimmung in der neuen Saison.

Am Nachmittag folgte dann gleich das zweite Derby der noch jungen Saison. Die zweite Mannschaft des KIT Karlsruhe, die zuvor knapp gegen Mannheim verloren hatten, waren besonders motiviert gegen die TSG 78 Heidelberg anzutreten. Da es für beide Teams schon das zweite Spiel über 80 Minuten an diesem Tag war, zeigte sich besonders in der ersten Halbzeit die körperliche Belastung des Sports. Karlsruhe dominierte die erste Halbzeit mit Ballbesitz, konnte allerdings durch eine überragende Mannschaftsleistung der Heidelberger Defensive nicht über ein 1:1 zur Halbzeit hinauskommen. Nachdem die Heidelberger ihre leichten Fehler im Angriff in der zweiten Halbzeit abstellen konnten, verschob sich das Spiel immer weiter in die Karlsruher Hälfte. Durch die zweite Luft im Heidelberger Angriff gelangen drei frühe Tore in der zweiten Halbzeit. Diesen Vorsprung ließen sich die TSGler nicht mehr nehmen und gewannen am Ende verdient mit 5:2. Nun gilt es die positiven Erfahrungen mit ins Training zu nehmen um beim zweiten Spieltag am 21.10.12 die Tabellenführung in der Landesliga zu festigen.

 

Simon Gräber

Bei strahlendem Sonnenschein fand am 30. September der erste Heimspieltag in der neuen Saison für die Lacrosse-Damen der TSG 78 Heidelberg statt. Das erste Spiel gegen die Würzburgerinnen dominierten die Heidelbergerinnen von Beginn an. Laura Türoff schoß das erste Tor der Saison gleich in der 3. Minute. Trotz schnellen, laufstarken Würzburgerinnen  konnten sich die Heidelberger Damen klar durchsetzen. Besonders schön war, dass die Tore von vielen verschiedenen Spielerinnen erzielt wurden. Mit einem Endspielstand von 19:2 startet Heidelberg erfolgreich in die neue Saison.

Lina Frischbier



Auch im zweiten Spiel des ersten Heimspieltags der Saison schloss das Team der Heidelberger Damen seine Leistung an den souveränen Sieg des ersten Spiels an.

Das zweite Spiel fand gegen die Mannschaft München B statt, wobei auch zwei Feldspielerinnen sowie der Goalie aus der starken Mannschaft von München A mitspielten. In der ersten Halbzeit dominierten die Heidelbergerinnen durch ihren Mannschaftszusammenhalt und die gute Kommunikation untereinander sicher das Spiel. Auch der Ballbesitz war deutlich überwiegend auf der Seite des Heidelberger Teams. Somit führte Heidelberg zur Halbzeitpause mit 5:0. In der zweiten Hälfte des Spiels ließ die Spielleistung der Heidelbergerinnen leicht nach, wodurch die Münchnerinnen zwei Gegentore erzielen konnten. Jedoch erwies sich der Gastgeber als klar dominierendes Team und siegte mit einem Endstand von 10:2.

Meike Kakas


Am 19. und 20. Mai trafen sich die acht besten Damen-Lacrosse-Mannschaften Deutschlands in Hamburg. Gespielt wurde um die Qualifikation für die Deutsche Meisterschaft in Frankfurt, zu der nur die vier besten Teams eingeladen werden.

Die Heidelberger Lacrosse-Damen, die als zweitbeste Mannschaft aus der Süd-Liga zu den Playoffs fahren durften, spielten im ersten Spiel gegen die in der West-Liga erstplatzierte Spielgemeinschaft Düsseldorf/Essen. Bei strahlendem Sonnenschein und großer Hitze, kämpften zwei starke Teams um den ersten Sieg. Die Heidelbergerinnen gingen ehrgeizig ins Spiel, mit dem Ziel zu zeigen, dass sich das harte Training der vergangenen Monate gelohnt hat. Doch auch die Spielerinnen aus dem Westen waren motiviert zu beweisen, dass sie sich seit der letzten Saison stark verbessert haben. Die Heidelberger Kapitänin Kristina Schäfer lieferte das entscheidende Motto als sie daran erinnerte dass Heidelberg noch nie gegen Düsseldorf verloren hat und dass das so bleiben solle. Die erste Halbzeit verlief fast ausgeglichen, keine Mannschaft dominierte. Doch kurz vor der Halbzeitpause hielt die Torhüterin Elena Buss souverän zwei entscheidende Schüsse, wodurch Düsseldorf/Essen eingeschüchtert wurde und eher gedrückt in die Halbzeitpause ging. In der zweiten Halbzeit packte Heidelberg dann seine geballte Konzentration und Lacrosse-Fähigkeit aus und dominierte den Platz. Die Mannschaft aus dem Westen schoss kein Tor mehr, während die Heidelbergerinnen intelligent spielten und viele Tore durch Strafschüsse erzielten. Besonders zielsicher war dabei Julia Mechel, die von 7 Schüssen 5 verwandelte. Mit einem Endstand von 9:16, konnten sich die Heidelbergerinnen zufrieden auf das nächste Spiel vorbereiten.

Dieses fand noch am gleichen Tag statt und der Gegner war das Damenteam aus Hannover. Den Spielerinnen war bewusst, dass dieses Spiel noch eine Spur härter werden würde, da Hannover ein sehr starkes Team stellte. Dennoch gingen die Heidelbergerinnen motiviert und konzentriert in die erste Halbzeit. Diese verlief sehr gut, vor allem weil das Team aus dem Süden ihr Saisonziel „intelligentes Lacrosse“ zu spielen wahr machen konnte. So wurden kluge Pässe gespielt, clever verteidigt und sogar Tore geschossen. In der zweiten Halbzeit wurde Hannovers Überlegenheit leider doch klar und das Spiel endete mit einem 17:3, was zumindest ein besseres Ergebnis ist als das der letzten Saison.

Am Sonntag fand dann das Finale für den Einzug zur DM statt. Noch immer bei strahlender Sonne traf das Heidelberger Damenteam auf das aus Frankfurt. Beide Teams waren hochmotiviert, schließlich ging es für die Frankfurterinnen sogar um die DM bei sich zuhause. Das Spiel entwickelte sich zu einem nervenaufreibenden Wettstreit zwischen zwei Topteams. Beide Mannschaften führten fast abwechselnd. Der Coach Christoph Rapp erklärte noch einmal genau welche Vorgehensweisen nun wichtig wurden und motivierte sein Team weiterzukämpfen. In der zweiten Halbzeit ging Heidelberg nochmal richtig ran, fing viele Bälle aus der Luft und verunsicherte die Frankfurterinnen durch eine außergewöhnlich schnelle Defense. Katharina Mende, Julia Dürr und Anna Lucca Meynköhn brachten den Ball schnell und sicher über die Mittellinie und Letztere schoss sogar direkt ein spektakuläres Tor. Auch Charlotte Hentze, die auch in den anderen Spielen sehr torgefährlich war, schoss nochmal einige Tore, bis die Frankfurter Spielerinnen chancenlos zurückblieben und das Spiel mit 13:7 für Heidelberg endete.

Somit hat sich das Damenteam der TSG 78 Lacrosseabteilung erfolgreich für die DM qualifiziert und freut sich auf ein spannendes Wochenende am 2. und 3. Juni in Frankfurt. Über Fans würde sich das Team besonders freuen und in Frankfurt wird sicherlich viel geboten sein. Ob die Heidelbergerinnen es dieses Jahr aufs Treppchen schaffen?

Louise Rippmann