Lange hat er gewackelt, und nun ist er endlich gefallen: der TSG78-Vereinsrekord in der Halbmarathon-Teamwertung. Ideale Voraussetzungen hierfür bot der Bienwald-Marathon in Kandel mit seiner flachen, schnellen Strecke, auch wenn es in diesem Jahr deutlich windiger war als sonst. Interessanterweise wurde der Rekord ohne Tobias Balthesen, unseren Besten, geknackt; das letzte Wort in dieser Angelegenheit ist also vermutlich noch nicht gesprochen.
Zu den Fakten: Marcus Imbsweiler (1:14:16 h, 2. M45), Martin Rütze (1:16:46 h, 2. M35) und Oliver Maier (1:16:54 h, 5. M40) liefen sämtlich im Bereich ihrer Bestzeit, Oliver sogar knapp darunter. In der Summe bedeutete das eine Zeit von 3:47:56 h und damit eine Verbesserung der alten Marke, aufgestellt von Hans Reiß, Jens-Uwe Krage und Stefan Ruile vor fast 20 Jahren (!), um knapp zwei Minuten. Übrigens sind zwei dieser „alten Recken“ jünger als Marcus; theoretisch könnten sie sich den Rekord durchaus wieder zurückholen …
Nicht unter den Tisch fallen sollen die übrigen Resultate auf der Pfälzer Hochgeschwindigkeitsstrecke. Laura Geiger pulverisierte ihre bestehende Halbmarathon-Bestleistung um sagenhafte acht Minuten: In 1:30:04 h (brutto; netto blieb sie unter 90 min.) wurde sie Gesamtelfte. Immerhin vier Minuten schneller als je zuvor war Andreas Engelhart (1:30:45 h). Erik Drollinger belegte in der M 45 Rang 9 in 1:22:04 h, Beatrice Latz wurde 13. in der weiblichen Hauptklasse (1:36:34 h). Ebenfalls Halbmarathon, allerdings in Frankfurt, lief zeitgleich Jens Müller. Am Main wehte der Wind noch stärker als in der Südpfalz, weshalb Jens in 1:26:39 h netto diesmal keine Chance hatte, seine Bestzeit zu knacken.

 

Glückliche Gesichter nach dem Halbmarathon in Kandel, v.l.n.r.:

Tobias Balthesen, Andreas Engelhart, Beatrice Latz, die neuen Vereinsrekordler Martin Rütze, Marcus Imbsweiler und Oliver Maier sowie Erik Drollinger und Laura Geiger.