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Vor dem Halbmarathon testeten mehrere TSGler auf unterschiedlichen Strecken ihre Form. So hatte sich Sophia Möllinger den Osterlauf in Rheinzabern ausgesucht. Für die 10 km brauchte sie 44:32 min. Zufrieden zeigte sie sich mit der Zeit zwar nicht, in der Hauptklasse war allerdings nur eine Frau schneller als sie.
In Hemsbach nahm Oliver Maier ebenfalls 10 km unter die Füße. Der Kurs an der Bergstraße, eckig und nicht ganz flach, ist leider nicht offiziell vermessen, Ollis fabelhafte 34:42 min finden somit keinen Eingang in die Bestenlisten. Ein gelungener Test aber war es allemal, belohnt mit Gesamtplatz 3.
Geht es noch besser? Und ob! Max Leible eilt derzeit von Erfolg zu Erfolg. Beim Stadtlauf in Wiesloch belegte er einen grandiosen zweiten Gesamtplatz – in einem Feld von 700 Läuferinnen und Läufern. Auch die Zeit kann sich sehen lassen: In 35:51 min blieb er zwar elf Sekunden über seiner Bestzeit von Rheinzabern, doch ist der Wieslocher Kurs deutlich schwerer als der in der Pfalz. Und wer lief da auf Gesamtplatz 11 ein? Leon Zeiger, unser läuferisches Nachwuchstalent, Jahrgang 2001. In 37:43 min gewann er nicht nur seine Altersklasse, die U 16, mit Riesenabstand, sondern ließ mit Fabienne Amrhein auch eine deutsche Spitzenläuferin hinter sich. Im Schatten dieser Topleistungen verblassten die Auftritte unserer „Oldies“ Peter Noll und Andreas Engelhart ein wenig, die in der M 45 Platz 4 und 13 belegten (39:48 bzw. 42:17 min).
Noch mehr Podiumsplätze gefällig? Die gab es beim Marathon Deutsche Weinstraße, der nur alle zwei Jahre stattfindet und dank großzügiger Geldprämien stark besetzt ist. Der größte Coup gelang Martin Rütze im Halbmarathon, wo er nach verhaltenem Beginn Position um Position gutmachte und das Ziel in Bockenheim als Gesamtdritter erreichte. Stark auch seine Zeit auf der sehr anspruchsvollen Strecke durch die Weinberge: 1:19:24 h brutto. Ebenfalls auf Platz 3 landeten Laura Geiger und Jens Müller, die den Marathon als Mixed-Duo bestritten und dafür exakt 3:07 h brauchten. Noch einen Platz weiter vorne landete das Männer-Duo Marcus Imbsweiler/Tobias Balthesen, die diesmal allerdings nicht für die TSG 78 unterwegs waren.