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Beim Halbmarathon in Heidelberg hatten unsere Langdapper eindrucksvoll ihre derzeitige Stärke unter Beweis gestellt. Den nächsten Beleg erbrachte die Marathonstaffel in Seligenstadt, bei der sich 6 LäuferInnen die 42,2 km teilen. Schon im vergangenen Jahr konnte die TSG 78 dort die Mixedstaffel für sich entscheiden, und in diesem Jahr war es nicht anders. Als größtes Hindernis bei der Titelverteidigung sollte sich eine Vollsperrung auf der A5 erweisen. Nachdem das Team gerade noch rechtzeitig am Start erschienen war, machten sich Tobias Balthesen und Andreas Engelhart als Erste auf die Strecke am Mainufer. In Seligenstadt werden nämlich, um die ganze Veranstaltung zu straffen, von jeder Staffel zwei Mitglieder gemeinsam auf die Strecke geschickt, und diese übergeben dann an die nächsten zwei. Das waren in unserem Fall Philipp Weng und Jan Schäfer, wobei Philipp das TSG-Team sogar an die Spitze des gesamten Feldes führte. Beatrice Latz und Sophia Möllinger wurden zwar von den schnellsten Männern wieder eingeholt, doch am Sieg in der Mixed-Wertung bestand kein Zweifel mehr. 2:44:40 h brauchten die Sechs in Summe.
Jens Müller und Laura Geiger, die 2015 in Seligenstadt mit von der Partie gewesen waren, konzentrierten sich diesmal auf den Triathlon in Ludwigsburg. Bei der dortigen Premierenveranstaltung gingen sie über die Sprintdistanz an den Start. Nach 750 Metern im Neckar, 24 hügeligen Radkilometern rund um Ludwigsburg und 5 km durch die Innenstadt verpasste Jens als Vierter das Podium der M 40 nur knapp. Gesamtzeit: 1:27:54 h, gleichbedeutend mit Platz 90 insgesamt. Seine Laufzeit von exakt 19 Minuten, die beste seiner AK, belegt eindrücklich, wo er seine Stärken hat (und wo es noch nachzubessern gilt). Laura wiederum konnte sich in allen drei Disziplinen unter den Besten behaupten und belegte nach 1:20:15 h einen hervorragenden dritten Gesamtplatz bei den Frauen. Insgesamt rangierte sie auf Platz 41 und holte in der AK W 30 souverän den Sieg.
Und ganz aktuell erreicht uns die Nachricht, dass Martin Rütze den Hochkönig-Marathon in 5:40:13 h gefinisht hat. Um seine Endzeit zu würdigen, sollte man die folgenden Faktoren berücksichtigen: Bei diesem Marathon handelt sich um einen Traillauf; statt 42,2 sind es 47 km; und ein paar Höhenmeter sind auch zu bewältigen, 2750 nämlich. Nur elf Teilnehmer insgesamt waren schneller als Martin.