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Nachdem in den Urlaubsmonaten nicht allzu viel los war bei den Langdappern, ging es am zweiten Septemberwochenende rund: Bestzeit, Gesamtsiegpremiere, DM-Teilnahme. Aber der Reihe nach!
Noch im Juli fand die unheimliche Serie von Oliver Maier ihre Fortsetzung: Beim Kerwelauf in Wilhelmsfeld und beim Bahnstadtlauf in Heidelberg heimste er seine Gesamtsiege Nr. 3 und 4 ein – hintereinander wohlgemerkt! Die 10 km von Wilhelmsfeld bestritt er in 37:12 min, die 5 Bahnstadt-Kilometer in 18:14 min. Und wer lief in Wilhelmsfeld als Gesamtzweiter ein? Unser Talent Leon Zeiger, der exakt 39 Minuten benötigte. Auch der 10 km-Wettbewerb in der Bahnstadt ging an die TSG: Philipp Weng (35:38 min) siegte souverän vor Marcus Imbsweiler (37:16); Jens Müller (39:18) belegte Platz 5.
Wenn im August ein Wettkampf bestritten wurde, dann fast immer über die Halbmarathonstrecke. Den Anfang machte Jens Müller in Hambrücken, und das höchst erfolgreich: In 1:29:51 h gewann er die M 40. Tobias Balthesen und Marcus Imbsweiler dagegen hatten sich für ihren Lauf den heißesten Tag des Jahres herausgesucht. Im saarländischen Limbach zeigten sie sich von den Temperaturen nicht unbeeindruckt (um es vorsichtig zu formulieren). Immerhin sprangen die Gesamtplätze 2 (Marcus, 1:23:06 h) und 8 (Tobias, 1:34:49) dabei heraus.
Aber jetzt: der September. In Hamburg stand die Deutsche Meisterschaft über 10 km Straße an, und Wolfgang Wagner war einziger TSG-Vertreter. Seine Prognose im Vorfeld – ein Top-Ten-Platz in der Altersklasse – muss man in der Rückschau als Tiefstapelei bezeichnen. In 51:46 min. erzielte er nicht nur eine hervorragende Zeit, sondern belegte auch Platz 6 in der M 70. Glückwunsch!
Zeitgleich nahm Sophia Möllinger die 10 km beim Golfparklauf in St. Leon-Rot in Angriff. Bestzeit sollte es werden, und die wurde es auch, trotz hoher Temperaturen. Unter dem Geleitschutz von Marcus und Tobias erreichte sie das Ziel als viertschnellste Frau; 41:16 min. lautet Sophias neue persönliche Bestmarke.
Gleiches Wochenende, ganz im Süden. Der Jungfrau-Marathon führt über die traditionellen 42,2 km, und zwar von Interlaken aus zunächst noch recht flach, bevor es ab Kilometer 25 zur Sache geht. In Wengen bei km 30 hat man bereits 700 Höhenmetern in den Beinen, und dann kommt noch der finale Aufstieg zur Kleinen Scheidegg mit weiteren 900 HM auf 10 km. Michael Harsch lief trotz (oder gerade wegen) verletzungseingeschränkter Vorbereitung befreit auf und beendete seinen „Genusslauf“ nach respektablen 4:28:32 h als 49. der M 45.
Fehlt noch Max Leible, unser Mann in Köln. Auch er stellte sich der Konkurrenz über 10 km, und zwar beim Rheinuferlauf in Wesseling. Dass er aufgrund der Temperaturen knapp über der eigenen Bestzeit blieb, dürfte nebensächlich sein, denn hier gelang ihm sein erster Gesamtsieg (36:09 min). Zwischen km 7 und 8 konnte sich Max von den restlichen Konkurrenten absetzen, ab dann war es ein Schaulaufen.