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Während in Bad Liebenzell DM-Medaillen vergeben wurden, stand in Eberbach (03.09.2017) einer der letzten Triathlons der Saison an. 700 Meter Schwimmen im Neckar, 22 hügelige Radkilometer sowie eine 6 km lange Wendestrecke am Fluss, das ergibt einen kleinen, aber feinen Wettbewerb über die Sprintdistanz. Jens Müller finishte hier seinen insgesamt vierten Triathlon 2017, und das als 5. der M 40 (Jedermänner) in 1:21:42 h wieder höchst erfolgreich. Schon nach dem Schwimmen lag er im vorderen Drittel des Felds, pirschte sich auf dem Rad auf AK-Platz 10 vor, um anschließend die zweitschnellste Laufzeit seiner Altersklasse hinzulegen.

Noch ein Minütchen früher im Ziel war eine Athletin, von der wir schon sehr, sehr lange nichts mehr gehört haben. Aber jetzt, so scheint es, ist sie wieder da: Laura Geiger. Seit Sommer 2016 konnte die 33-Jährige wegen einer Sprunggelenksverletzung nicht ins Wettkampfgeschehen eingreifen. In Eberbach wirkte es, als sei sie nie weg gewesen. Beim Schwimmen ließ sie gerade mal zwei Starterinnen aus dem Lizenzbereich den Vortritt, auf Rad- und Laufstrecke sogar nur der Gesamtsiegerin Margrit Elfers aus Regensburg. Vor allem Lauras Radzeit von 42:25 min. kann sich sehen lassen, da hielt sie locker mit den Profis mit. Nach 1:20:37 h stand ihr Sieg bei den Jedermännern (-frauen?) fest – und, noch wichtiger: Der Fuß hielt. Welcome back, Laura!

Gute Nachrichten auch aus Koblenz (01.09.2017), wo sich Jan Niklas Thon (Jg. 1993) eine Verbesserung seiner Halbmarathonzeit vorgenommen hatte. Auf dem neuen, flachen Kurs in seiner Heimatstadt gelang das perfekt: Nach verhaltenen ersten 10,5 km (45 min.) legte Jan auf der zweiten Streckenhälfte mächtig zu und steigerte sich auf eine Zeit von 1:26:14 h netto. In der Gesamtabrechnung bedeutete das Platz 15 für unseren Medizinstudenten.

Nur eine Woche später startete Philipp Weng beim Heppenheimer Alstadtlauf (08.09.2017). Auf dem hügeligen 7,5 km-Kurs durch die Heppenheimer Altstadt konnte er sich mit zwei Minuten Vorsprung den Sieg in 24:57 min sichern.

Und was steht in den nächsten Wochen an? Da ist vor allem mit unseren Ultras zu rechnen. Maic Seegel, nach wie vor die Nr. 2 in Deutschland (und Nr. 36 in der Welt!) im 24 h-Stundenlauf, wird Ende des Monats über seine Paradestrecke an den Start gehen, und zwar in Brugg, wo er schon 2015 siegreich war. Eine Woche später dann der Saisonhöhepunkt für Bernhard Pfeifer: der Spartathlon über 246 anspruchsvolle Kilometer von Athen nach Sparta. 2016 kam Bernhard dort auf Gesamtplatz 30. Außerdem wird Marcus Imbsweiler seine Premiere im Nationaltrikot geben. Nach seinem Sieg über 5000m in Zittau wurde der 50-Jährige vom DLV zur Senioren Challenge, einem Länderkampf GER-FRA-BEL, ins belgische Sint-Niklaas geladen.