Zu acht in Mannheim
Nur zwei Wochen nach dem Heidelberger Laufgroßereignis fiel der Startschuss zum Dämmermarathon in Mannheim. In der Quadratestadt kann man sich schon traditionell auf eine gute Organisation, eine hervorragende Stimmung (zumindest rechtsrheinisch) und schwierige Bedingungen einstellen. Wie letztes Jahr war es schwülwarm, dazu windig. Die TSG 78 war in Mannheim zahlreich vertreten, und zwar hauptsächlich mit Vertretern aus Sonja Böhnischs Laufteam, wenn auch nur über die Halbmarathondistanz. Hier durchbrach Heike Tronecker die Zweistunden-Schallmauer (1:58:43 netto) und wurde 21. der W 30. Dem M 50er Bernd Bublies gelang dies mit 2:02:05 nicht ganz. Andere ließen es nach den Strapazen von Heidelberg etwas ruhiger angehen und passierten die Ziellinie gemeinsam: Das Quintett Jens Bleiler, Karin Wetzel, Dirk Kirchhoff sowie Iris und Uwe Heiß wurden mit Zeiten zwischen 2:13:49 und 2:13:51 gestoppt. Am weitesten vorne der TSGler landete der unermüdliche Joachim Kraft, der diesmal nach 1:37:30 im Ziel war, das bedeutete Platz 47 in der M 40.
Weil er in Heidelberg wie immer zum Zusehen verdammt war, hatte sich Jörn Borges bereits Anfang Mai beim Frühlingslauf in Rot schadlos gehalten. Eine gleichmäßige Renneinteilung verhalf ihm zu einer 37:03 über 10 km und dem 22. Gesamtplatz (5. der M 45). Ganz oben aufs Treppchen schaffte es hingegen Stefan Knopf. 44:19 lautete seine Endzeit über 10,9 km beim Bamberger Weltkulturerbelauf, den er eine Woche nach dem Heidelberger Halbmarathon bestritt. Zwar „nur“ auf Gesamtrang 26, siegte er dafür in der M 45 – Glückwunsch!
Leichtathletik 
