Siegesserie der Langstreckler
Während die Kurzstreckler ihr sommerliches Bahnprogramm abliefern, liegen auch die Langstreckler nicht auf der faulen Haut. Jede Menge AK-Siege und einen Gesamtsieg gibt es zu vermelden.
Zunächst in die Schweiz. Wenn die Siegerzeit bei einem Halbmarathon 1:34 h lautet und von Timo Zeiler gelaufen wird, ahnt der Kundige, dass es hier ordentlich Höhenmeter zu absolvieren galt. An die 1000 sind es beim Aletsch-Lauf, und nicht nur das. Der Start liegt bereits 2000 Meter über NN. Wer tut sich so etwas an? Nun, Christian Kaehler zum Beispiel. Mit seiner Endzeit von 2:42:17 erreichte er das Ziel zwar eine gute Stunde nach dem Sieger, lag aber in der vorderen Hälfte des knapp 1500 TeilnehmerInnen starken Feldes. In seiner Altersklasse M 50 belegte Schnaufi Platz 58.
Eine Top-Ten-Platzierung gelang Marcus Imbsweiler bei den Deutschen Seniorenmeisterschaften in St. Wendel über 5000m. Klingt gut, war angesichts von nur zehn Startern in der M 40 aber auch kein Kunststück. Nach drei Kilometern war der Akku alle, mit 16:25,69min belegte er letztlich Platz 9.
Haken wir es unter Wiedereinstieg in die Trainingsphase ab.
Eine Woche später sah Marcus’ Bilanz schon besser aus. Auf der hügeligen 10km-Strecke im saarländischen Kirkel lief er nach 35:07 min. als Gesamtzweiter und Sieger seiner Altersklasse ein. Zeitgleich machte eine ganze Handvoll TSGler den Wald rund um Wilhelmsfeld unsicher. Beim Lauf über 10,5 km und einige Höhenmeter belegten Erik Drollinger und Stefan Knopf die Ränge 4 und 5 (37:01 bzw. 40:15), Erik siegte in der M 40, Stefan wurde Vize der M 45. Noch besser lief es beim Hauptlauf über 21,1 km, der nicht ganz so steile, aber längere Steigungen als der Heidelberger Halbmarathon aufweist. Drei Starter, drei Klassensiege – das ist die Bilanz von Daniel Jungblut (MHK, 1:22:34), Jörn Borges (M 45, 1:23:59) und Christian Kaehler (M 50, 1:34:21), die in der Gesamtwertung die Ränge 4, 5 und 17 belegten.
Schließlich war es noch einmal Marcus Imbsweiler, der diese Wettkampfphase beim Hardtseelauf in Weiher mit dem Gesamtsieg über 21,1 km krönte. Bei km 1 setzte er sich ab und lieferte sich von da an einen einsamen Kampf gegen die Uhr und den Streckenrekord, den er mit 1:16:11 sekundengenau einstellte. Sein Vorsprung auf den Zweitplatzierten betrug über viereinhalb Minuten.
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