"Langdapper" als Triathleten und im Urlaub aktiv
Als Langstreckler hat man auch im Urlaub die Gelegenheit, Volksläufe zu absolvieren. Philippe Imbsweiler tat dies im ostfriesischen Esens, wo er den Stadtlauf über 10 km als Gesamtfünfter und Vize der M 35 beendete. Seine 34:04min bedeuteten persönliche Bestzeit, wäre die Strecke offiziell vermessen; sie ist aber wohl 150m zu kurz. Vier Sekunden war schneller war sein Bruder Marcus beim Stadtlauf in Bretten, dem ebenfalls ein paar Meter zur offiziellen 10 km-Distanz fehlen; dafür geht es in der Melanchthonstadt hoch und runter. Als Sieger seiner Altersklasse M 40 reihte sich Marcus in der Gesamtwertung auf Platz 3 ein.
Währenddessen betätigten sich einige Langdapper als Triathleten. Beim Heidelbergman traten Daniel Jungblut als Läufer und David Dähn auf dem Rad schon zum vierten Mal in dieser Saison innerhalb einer Staffel an. Mit der elftbesten Radzeit und der fünftbesten Laufzeit rangierten sie am Ende auf Platz 7. Der Sieg im BASF-Triathloncup, der Ende August mit dem Wettbewerb in Viernheim abgeschlossen wird, ist ihnen damit kaum noch zu nehmen. Allerdings standen sie an diesem Tag eindeutig im Schatten von Stefan Knopf, der den Heidelbergman als Einzelstarter bewältigte und mit seiner Endzeit von 3:06:12 h hochzufrieden war. Als 467. (von 481!) stieg er aus dem Wasser, um sich nach ordentlichem Radfahren mit der 114. Laufzeit noch um 71 Plätze nach vorne auf Gesamtrang 364 (51. der Senioren 2) zu katapultieren.
Am selben Wochenende trat ein Grüppchen TSGler den Weg nach Bellheim zum traditionsreichen 25 km-Lauf an. Es wird nicht unbedingt am Nachnamen von Iris und Uwe Heiß gelegen haben, dass dort Hitze und stechende Sonne auf die Läufer warteten. Um 20 Uhr, eine Stunde nach dem Start, zeigte das Thermometer immer noch 32 Grad im Schatten. Schwierige Bedingungen also, die allen zu schaffen machten. Uwe finishte seinen ersten 25er in 2:09:20, nachdem ihm auf den letzten Kilometern die Beine schwer wurden. Seine Frau Iris, das Zeitlimit stets im Nacken, war nach 2:40:36 im Ziel. Zwischen den beiden konnten sich Andreas Kicula (2:19:31) und Jens Bleiler (2:25:40) platzieren. Schnellster TSGler war Marcus Imbsweiler, der in 1:33:03 als Gesamtfünfter einlief und Zweiter der M 40 wurde.
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