Was tut sich eigentlich bei den Langstrecklern?
Nun, da tut sich Unterschiedliches. Geben wir einen kurzen Überblick: Jörn Borges, der anerkannte „Leiter“ der Langdapper (das hört er gar nicht gerne), ist derzeit intensiv auf der Suche. Und zwar zunächst einmal nach einer Herausforderung für den Herbst. Ein Marathon wird es nicht, ein Halbmarathon vorerst auch nicht. Vielleicht ein schneller Zehner im Oktober? Die Standortbestimmung in Hambrücken fiel jedenfalls noch optimierbar aus: 38:04min auf flacher Strecke - da geht noch was. Trotzdem, in seiner Altersklasse (M 45) war er fast nicht zu schlagen (Platz 2 und gesamt 15.). Warten wir’s ab.
Ein anderer Oldie, Christian Kaehler, treibt sich sommers gern in den Bergen herum. Der Schweizer Matterhornlauf führte ihn zwar nicht ganz bis auf den Gipfel, sondern nur auf 2585 Meter über Normalnull. Trotzdem galt es, auf 12 Kilometern fast 1000 Höhenmeter zu überwinden. Schnaufi gelang das in 1:42:13h, was ihm Platz 30 der M 50 einbrachte.
Eher flach liebt es Stefan Knopf, der nun schon im zweiten Jahr die M 45 unsicher macht. Aus der Bahn geworfen von mehreren Cola-Diäten in den USA, backt der ehemalige Bäcker über die klassischen 10 km derzeit kleinere Brötchen - sprich, er arbeitet sich an der 40-min-Hürde ab. In Rülzheim fiel sie endlich wieder: Im Ziel hieß es Gesamtplatz 34 in 39:46min.
Fleißig Wettkampfpunkte erarbeitet sich derweil Marcus Imbsweiler, der seine Rennen nur deshalb so fix beendet, damit er auch noch Berichte über sie verfassen kann (siehe www.laufreport.de). Seine bewährte Taktik, den Gegner in Sicherheit zu wiegen, um das Feld nach der Hälfte von hinten aufzurollen, hatte sich noch nicht bis Hambrücken herumgesprochen. Einen Kilometer vor dem Ziel des 10 km-Laufs schnappte er sich den bis dahin Führenden und siegte in 34:17min. Die Überraschung war groß, als er für diesen Erfolg eine Torte mit persönlichem Konterfei erhielt!
Von anderen bewährten Kräften wie Michael Harsch und Erik Drollinger gibt es nicht ganz so viel zu berichten; während Michael aber wieder voll im Saft steht, muss Erik wegen Arbeitsplatzwechsels gerade das Training herunterfahren. Auch Oliver Maier, von diversen Verletzungen gebeutelt (er ist Sportlehrer!), bleibt dem Wettkampfgeschehen fern.
Dagegen haben sich unsere Jungstars David Dähn („die Wade“) und Daniel Jungblut („der Zopf“) ein Päuschen redlich verdient, entschieden sie doch die Staffelwertung des BASF Triathlon-Cups Rhein-Neckar für sich – jeder ein Drittel Sebastian Kienle! Das Sahnehäubchen auf ihre grandiose Leistung gab es beim Abschlusswettbewerb in Viernheim, als sie souverän die Tageswertung gewannen und somit den Gesamtsieg sicherten. Herzlichen Glückwunsch!
Last but not least ein Blick auf Sonja Böhnischs Laufteam, das dienstags und donnerstags die Laufbahn im TSG-Sportpark beackert. Hier sind es vor allem Iris und Uwe Heiß, die für Ergebnisse sorgen. Beim Volkslauf in Rheinau kam Uwe in 46:35min auf Platz 23 der M 45, Iris wurde in 54:42min sogar 13. der W 40, dicht gefolgt von Xaver Einsle (55:25min und damit 43. der M 50). Alle anderen Teamläufer befinden sich, wie man hört, in der Vorbereitung auf den Köln-Marathon Anfang Oktober – oder zumindest auf den Halbmarathon an gleicher Stelle. Hals- und Beinbruch!
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