Ein Hoch auf die Vegetarier!

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Dem Druck standgehalten, nun steigen die Ansprüche – so lautet das Fazit der Langdapper nach Abschluss der Rheinzaberner Winterlaufserie. Ob man nächstes Mal nicht noch eine zweite Mannschaft ganz vorne platzieren könne: Diese Frage stand fast ebenbürtig neben der Freude über den souveränen Mannschaftssieg. Und souverän ist noch untertrieben. Fast 16 Minuten trennte das TSG-Team nach den Läufen über 10, 15 und 20 km von seinen Verfolgern.
Dass die zweite Mannschaft noch auf Platz 11 (von 68) zurückfiel, lag an den vielen Ausfällen der letzten Wochen. Zu den Verletzungen von Jörn und Andi kamen nun auch noch Erkältungen (Valentin, Simon) oder andere Beschwerden (Daniel, Schnaufi). Kurzzeitig musste man sogar um den Gesamtsieg fürchten, aber letztlich litten auch die anderen Teams unter Ausfällen, die sie weniger gut kompensieren konnten als wir.
Nehmen wir Michael Harsch: Bei den ersten Läufen jeweils krank, ließ er diesmal nichts anbrennen und lief persönliche Bestzeit über die 20 km. Seine 1:11:51h bedeuteten Gesamtplatz 12 und Rang 3 in der M40. Oliver Maier, halb krank von der Skifreizeit zurückgekehrt, bewies einmal mehr seine Kämpferqualitäten und biss sich geradezu an seinem M35-Kontrahenten fest. 1:13:12 hieß es am Ende für ihn, womit er in der Gesamtwertung den zweiten Platz seiner AK verteidigte. Auch Marcus Imbsweiler konnte sich für die 15 km-Schlappe revanchieren und siegte nach 1:10:03 sowohl in der Tages- als auch in der Serienwertung der M40.
David Dähn war unser Mann für alle (Aus-)Fälle. In 1:15:33 führte er Team 2 an und bestätigte mit Gesamtplatz 41 einmal mehr, dass es bei ihm aufwärts geht. Ähnliches gilt für Michael Kröger, der eine 1:35h angepeilt hatte und diese Zeit um genau zehn Sekunden unterbot. Die drei restlichen TSG-Vertreter wurden alle auch in der Serienwertung geführt. Dauerbrenner Stefan Knopf landete auf Serienplatz 51 (20km in 1:20:50), Peter Noll wurde 127. (1:28:41) und Bernd Bublies 345. (1:57:51).
So, und warum tut man sich das alles an, Winter für Winter? Unter anderem deswegen:

                   alt

Das ist ein Pfälzer Schinken von sechs Kilo, der „dem Sieger“ winkt (falls man mit einem Schinken winken kann). Dem Siegerteam, genauer gesagt, und das besteht in der TSG aus allen, die einen oder mehrere Läufe in Rheinzabern absolviert haben. Ein besonderes Lob aber gilt den aufopferungsvoll kämpfenden Michael und Olli: Die beiden sind nämlich Vegetarier ...