Fit für Heidelberg

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Für seine neue Bestzeit über 10 km hatte sich David Dähn den Lahntallauf in Marburg ausgesucht. Die dortige Strecke ist flach und schnell, allerdings auch windanfällig. Dank guter Renneinteilung konnte David auf den letzten Kilometern noch zwei Konkurrenten überholen und wurde in 36:04min Gesamtvierter. Dass er dieses Jahr noch eine 35er Zeit erzielen wird, gilt als ausgemacht.
Auch im südpfälzischen Kandel gibt es eine bekanntermaßen schnelle Halbmarathonstrecke, die schon für so manche Bestzeit sorgte. Rüdiger Rall (M 45) hätte sich für seinen Einstand bei der TSG 78 sicher einen anderen Rennverlauf gewünscht, aber Knieprobleme nach einer Woche Skifahren machten ihm einen Strich durch die Rechnung. Nach 1:27:33 war er im Ziel und trug damit zum dritten Platz in der Teamwertung bei. Deutlich besser lief es bei den anderen beiden: Marcus Imbsweiler pulverisierte seine bisherige Rekordmarke und durfte sich nach 1:13:12 über Gesamtplatz 8 freuen (3. M 40). Geradezu bärenstark präsentierte sich Andi Stähle, der die M 40 gewann und in 1:12:13 das Podium nur um einen Platz verfehlte. In dieser Verfassung ist mit ihm auch in Heidelberg zu rechnen (nur zum Vergleich: Der letztjährige Heidelberg-Sieger Andreas Gerrits lief am selben Tag in Frankfurt eine 1:13:16). Nach Auskunft von Altmeister Christian Kaehler dürften Andi und Marcus mit diesen Zeiten in die Top 5 der TSG-Historie vorgestoßen sein.