Rüdiger siegt in Wilhelmsfeld

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Der Sandhäuser Dünenlauf ist im Sommer traditioneller Treffpunkt für viele Langstreckler. Zehn waren es diesmal, die sich alle für die Langdistanz über 10 km entschieden. Auch die Ausbeute mit gleich drei AK-Siegen konnte sich sehen lassen. Schnellster war nach längerer Wettkampfabstinenz Jörn Borges, der sich anfangs mutig in der Spitze sehen ließ und am Schluss als Gesamtvierter einlief. Platz 1 in der M 45 (36:50) war ihm nicht zu nehmen. 15. in dieser AK wurde Uwe Heiß, der 45:03 für die (nicht offiziell vermessenen) 10 km brauchte. Dann kamen schon Heike Tronecker (Sieg in der W 30) und Manfred Mehler (2. der M 70) in sehr starken Zeiten knapp unter 47 Minuten. Für Iris Heiß (4. W 45) wurden 54:49 gestoppt, Georg Hartmann belegte Platz 1 in der M 75 in 57:31. Allmählich „drohte“ die Einstundenmarke, aber Karin Wetzel (58:36, 11. W 40) blieb ebenso noch klar darunter wie Rainer Engelhardt (59:30, 11. M 55) und Rolf Blank (59:45, 4. M 70). Nur Waltraud Schwab-Baumgärtner machte es mit 1:00:01 ein wenig „zu“ genau ...
Auf der anderen Rheinseite warfen sich zwei TSGler ins Getümmel des Neustadter Altstadtlaufs und ließen dabei aufhorchen. Mit dem Gesamtsieg hatte Marcus Imbsweiler zwar nichts zu tun, sicherte sich aber souverän Platz 3 und den Vizerang in der M 40 (33:52). Oliver Maier biss sich in gewohnter Manier in der Verfolgergruppe fest und musste diese erst in der letzten von vier Runden ziehen lassen. Eine 34:45 und Gesamtplatz 7 (3. M 35) waren sein Lohn.
Die beste Platzierung gelang allerdings Rüdiger Rall beim Wilhelmsfelder Kerwelauf – lag es vielleicht an der Glücksstartnummer 222? Wie Michael Harsch hatte er sich für die 10 km-Strecke entschieden und setzte sich bereits am ersten steilen Anstieg ab. Michael, der an diesem Tag besser für einen Duathlonwettbewerb gemeldet hätte (zum Aufwärmen im Wiegetritt hoch auf den Weißen Stein ...), erkämpfte den vierten Rang und den Sieg in der M 40 (36:40). Vorne verteidigte Rüdiger (Jahrgang 1963) die Spitzenposition bis zuletzt und gewann in starken 35:55. Nicht zu vergessen die Leistung von Christiane Schiltenwolf, die sich an diesem Tag als Einzige der Herausforderung Halbmarathon stellte und nach 2:14:34 ins Ziel kam (Platz 5 in der W 50).