Wald, Golfplatz, Kopfsteinpflaster und mehr
September und Oktober sind traditionell die Monate, in denen unsere Langdapper sich noch einmal verstärkt auf Strecken zwischen 5 und 42 km (oder mehr) blicken lassen. Peter Noll zum Beispiel scheiterte über die 10 km in Karlsdorf-Neuthard nur knapp an der 40-Minuten-Marke. Nach 40:25min war er als 37. gesamt im Ziel und belegte in der M 40 den sechsten Rang. Unser Neuzugang Uwe Eissler, der schnelle Gynäkologe, gestattete derweil beim Südpfalzlauf in Rülzheim über die Halbmarathonstrecke nur einem einzigen Läufer den Vortritt. 1:17:02h brauchte er auf dem ebenen, aber nicht ganz schnellen Parcours und gewann seine Altersklasse, die M 45, überlegen.
Gleich fünf TSGler meldeten für den immer gut besuchten Golfplatzlauf in Rot. Flach und schnell ist die dortige Strecke, lediglich etwas windanfällig. Günther Wallner, der einzige unserer Starter über Halbmarathon, benötigte 1:43:11h und belegte insgesamt Platz 83 (15. der M 40). Die übrigen vier entschieden sich für die 10 km, wo es „Ladies first“ hieß: Claudia Bauer lief als 13. der Klasse W 40 mit einer Zeit von 54:09min ein, gefolgt von Iris Heiß in 55:43 (Rang 9 in der W 45). Anschließend gaben sich die Herren die Ehre: der ewig junge Rolf Blank (61:41, Rang 6 in der M 70) sowie Rainer Engelhardt (62:23, Rang 20 in der M 55).
Und dann wäre da noch Oliver Maier, der den Altstadtlauf Heppenheim inkognito bewältigte, soll heißen: Er startete für seinen Arbeitgeber, das dortige Starkenburg-Gymnasium. Mit seiner Platzierung machte er allerdings nachhaltig auf sich aufmerksam; 28:18min benötigte er für die 7,8 km über Kopfsteinpflaster und Treppen, wurde insgesamt Dritter und gewann seine Altersklasse, die M 35.
Last but not least unsere Triathleten. Triathleten??? Ja, seit einigen Jahren nehmen immer einige Langdapper an der Lion-Team-Challenge im Neuenheimer Feld teil, diesmal sogar unter dem TSG-Vereinsnamen. Bei diesem Wettbewerb bilden 10 Teilnehmer, die jeweils einen Zehntel Ironman bewältigen (380 m Schwimmen, 18 km Radfahren, 4,2 km Laufen), ein Team; es zählt allein die Gesamtzeit. Nachdem der Langdapper-Protest gegen das Verbot von Schwimmflügelchen abgeschmettert war, sah die Truppe um Altmeister Albert Maga zwar keine Chance mehr auf eine Verbesserung des Streckenrekords, gab aber trotzdem alles. Vincent Schipperges etwa trieb seine beiden abtrünnigen Brüder Elias und Jannis so vor sich her, dass diese persönliche Bestleistungen erzielten – leider im Team des SG Poseidon Eppelheim. Stefan Knopf scheiterte knapp an dem Vorhaben, nur halb so schnell zu schwimmen wie die beste Frau, dafür durchbrach David Dähn (mit zum 800. Mal falsch geschriebenem Nachnamen) auf der Laufstrecke mehrfach die Schallmauer. Alle weiteren Hindernisse, als da wären Hobbyradler und Autos auf der Radstrecke sowie ein an diesem Tag äußerst nasses Wasser (gemein!), wurden von unseren Helden souverän gemeistert. Am Ende hieß es Platz 8 unter 25 Teams. Beteiligt waren neben den bereits Erwähnten: Luisa Süfling, Simon Gräber, Felix Kyewski, Frederik Langer, Fabian Lang und Johannes Ruhe.
Leichtathletik 
