Glanzvolle Marathonauftritte

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Dass die TSG zwei superstarke M 45-Athleten in ihren Reihen hat, wussten wir längst, aber nun ist es auch amtlich. Uwe Eissler, seit Anfang September im Team, glänzte beim Baden-Marathon in Karlsruhe. Zwar konnte er das zu Beginn angeschlagene Tempo nicht ganz halten, erlitt gegen Ende des Rennens sogar einen kleinen Einbruch, lief mit 2:43:22h aber immer noch eine klasse Zeit. Schade nur, dass er die Position als bester Deutscher hinter drei Kenianern kurz vor dem Ziel abgeben musste. Sein Split sagt alles: 1:17:20 für die erste Hälfte, 1:26:01 für die zweite. Trotzdem, Gratulation zu Gesamtplatz 5 und dem Sieg in der M 45.
Für Rüdiger Rall sollte der Berlin-Marathon Höhepunkt des Laufjahres sein. Vorgenommen hatte er sich eine Zeit wie im vergangenen Jahr, nämlich eine 2:35h, geliebäugelt sogar mit einer 2:30. Machte 2009 den Teilnehmern die Hitze zu schaffen, litt man diesmal unter Regenschauern. Rüdiger ging etwas schneller an als im Vorjahr (10 km in 35:40) und hielt sein Tempo bis zur Halbzeit (1:15:39) hervorragend. Erst danach musste er leicht Federn lassen, lief die zweite Hälfte in gut 1:20, so dass am Ende die fast identische Zeit wie 2009 stand: 2:35:45h. Im Berliner Riesenfeld bedeutete dies einen Platz unter den ersten Hundert sowie Rang 7 in der stark besetzten M 45. Dass es die mit Abstand beste Marathonzeit eines TSGlers 2010 ist, braucht nicht erwähnt zu werden.
Unser zweiter Starter in Berlin hieß Joachim Kraft, der das Kunststück fertigbrachte, sein Tempo fast durchgehend zu steigern. Anfangs vermutlich durch die Läufermassen gebremst, lag er deutlich über einem 4:40er Schnitt, erreichte die Halbmarathonmarke aber bereits nach 1:39:05h. Und die zweite Hälfte absolvierte er noch einmal eine ganze Minute flotter. Mit seiner 3:17:09 lag er schließlich auf Platz 835 der Altersklasse M 40.
Zurück nach Karlsruhe, wo ein TSG-Trio den Halben lief. Michael Kröger war mit seiner 1:43:29h nach überstandener Erkältung und Trainingsrückstand zufrieden, Marcus Imbsweiler mit seiner 1:14:40 nicht ganz so. Die Platzierungen: Michael auf 1124 (127. der M 30), Marcus auf 21 (8. der M 40). Ein echter Coup gelang dafür Oliver Maier, der taktisch hervorragend lief und im Ziel eine neue Bestzeit feiern konnte. Seine 1:17:01h bedeutete Platz 29 gesamt und Rang 5 in der M 35.