Erntezeit Teil 2
Vom Herbst und dem Ernten der Trainingsfrüchte hatten wir es ja bereits in einem vorigen Artikel. Das Sammeln und Einbringen geht bei den Langdappern seither fleißig weiter. Auch eine neue Bestzeit über 10 km gibt es zu vermelden: David Dähn (ja, liebe Veranstalter, so heißt der Mann, so und nicht anders, nicht Dehn oder Dehm oder Rehn oder Jähn oder was weiß ich, einfach nur DÄHN, merkt Euch das!), besagter David D. also durchbrach in Weinheim zum ersten Mal die 36-Minuten-Marke. Mit 35:47 min belegte er Gesamtrang 5 und hätte fast sein erstes Preisgeld verdient (Trainingsziel: Endspurt!).
Er war nicht der einzige TSGler in Weinheim. Auch Bernd Bublies ließ sich über die 10 km blicken und feierte mit 55:21 einen gelungenen Wiedereinstieg (Rang 24 in der M 50). René Wieczorek hielt die Vereinsfarben über Halbmarathon hoch; seine 1:31:41 brachte ihm einen hervorragenden 5. Platz in der M 40 ein. Fehlen noch unsere beiden Vertreter auf der Kurzstrecke. Sowohl Vincent Schipperges als auch Frederik Langer erreichten über 5 km Top-Ten-Platzierungen: Vincent wurde nach 18:26 Vierter (und zweiter Junior), Frederik in 19:37 Siebter (Hauptklassenvierter).
Szenen- und Streckenwechsel: Bodensee, der Dreiländermarathon. Hier waren es zwei TSGler, die sich für die Königsdistanz entschieden. Günther Wallner finishte die 42,2 km in 3:54:25 h, nachdem er eine erste Hälfte deutlich unter zwei Stunden vorgelegt hatte. In der M 40 bedeutete seine Zeit einen Platz klar unter den ersten Hundert. Thomas Weber gelang sogar ein 32. Rang in der M 50. Zur Halbzeit lag er noch deutlich unter einem 5-Minuten-Schnitt, den er allerdings nicht ganz halten konnte. Am Ende stand für ihn eine 3:48:36 h zu Buche.
Damit nicht genug. Für den Halbmarathon hatten am Bodensee gleich 12 „Blaue“ gemeldet, von denen allerdings nur neun antreten konnten. Hervorgehoben seien die Leistungen von Andreas Kicula, der punktgenau unter zwei Stunden blieb (1:59:31), sowie die von Jürgen Stähle (2:10:33) und Rolf Blank (2:18:38), die in ihren Altersklassen M 65 und M 70 tolle Platzierungen belegten (11. bzw. 10.). Und dann müssen wir noch Uwe Heiß erwähnen, der seiner Frau Iris einfach nicht den Vortritt gönnen wollte (netto eine Sekunde vor ihr). Hier die übrigen Ergebnisse: Rainer Engelhardt (M 55) 2:25:30, Iris Heiß (W 45) 2:03:54, Eva Schoeler (W 50) 2:15:35, Waltraud Schwab (W 45) 2:19:05, Karin Wetzel (W 40) 2:15:50.
Und noch einmal ein Wechsel, hin zum Brandenkopf im mittleren Schwarzwald. Dort stritt ein TSG-Quartett um deutsche Seniorenmeisterschaftsehren. Für den einzigen echten Bergläufer im Team, Bernhard Pirch-Rieseberg, waren die auf gut 10 km verteilten 700 Höhenmeter nicht steil genug, für die anderen eher etwas zu steil. So ergab sich eine sehr ausgewogene, insgesamt ordentliche Mannschaftsleistung mit Marcus Imbsweiler (10. der M 40 in 49:45), Bernhard (11. in 50:14) und Uwe Eissler (21. der M 45 in 52:27), ergänzt durch den wieder in Tritt kommenden Christian Kaehler, der das Team in 1:02:19 absicherte. In der Mannschaftswertung belegte man „nur“ Platz 7, was viel über die Leistungsdichte der Seniorenteams sagt.
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