Zu früh gefreut ...
...hieß es für die erfolgsverwöhnten Langstreckler bei der Winterlaufserie in Rheinzabern. Was war passiert? Nach dem zweiten von drei Läufen hatte man als Team noch hinter dem Udo-Bölts-Club TuS Heltersberg gelegen, konnte den Zweiminutenrückstand durch eine geschlossene Mannschaftsleistung über 20 km aber in einen Vorsprung umwandeln. Im Ziel wurde entsprechend gejubelt. Bei der Siegerehrung fanden sich die TSGler trotzdem nur auf Platz 2 wieder. Drei schnelle Jungs aus Schriesheim und Mannheim hatten die Serie unter wechselnden Teamnamen bestritten und waren daher nie in den Zwischenergebnissen aufgetaucht. Nach ihrem späten Protest nahm sie der Veranstalter doch noch in die Wertung, und die TSG 78 hatte das Nachsehen. Sportlich war das in Ordnung, aber trotzdem verdammt frustrierend. Ein gemeinsames Bierchen mit der Konkurrenz (die dann auch ein Stück vom Schinken mitbringen will) soll demnächst für Versöhnung sorgen.
Hier die Einzelergebnisse: Die schnellste Zeit über 20 km gelang Marcus Imbsweiler mit 1:10:34 (Gesamtplatz 7 und Sieg in der M 40). Michael Harsch wurde 22. gesamt in 1:12:32 (6. M 40), Daniel Jungblut rangierte 11 Plätze dahinter (8. MHK, 1:14:21). Eine Minute nach ihm lief David Dähn ein (9. MHK), dann kamen Jörn Borges (1:17:08) und Peter Noll (1:25:38). Sämtliche TSG-Starter landeten damit im vorderen Viertel des Feldes.
In der Serienwertung belegte Michael Gesamtplatz 12 (3. M 40), David wurde 21., Jörn 35. (6. M 45), während Peter die Top 100 nur um einen Platz verfehlte. Der Vizerang der Männer wurde durch Platz 22 (von immerhin 84) des zweiten Teams veredelt. Nächstes Jahr klappt es bestimmt wieder mit dem Schinken!
Leichtathletik 
