Letztes Wochenende auf dem Mount Everest ...

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Nein, so falsch ist die Überschrift nicht. Bernhard Pirch-Rieseberg stand zwar nicht auf dem Gipfel des höchsten Berges der Erde, sondern bloß auf der obersten Stufe der Spitzhaustreppe bei Radebeul. ABER: Indem er die 397 Stufen dieses Bauwerks 100 Mal (in Worten: HUNDERT MAL!!!) bewältigte, brachte er tatsächlich die legendären 8848 Höhenmeter des Everest hinter sich. Ohne Sauerstoffmaske, versteht sich.
Wie geht das ?, wird man sich fragen. Nun, zum einen durch eine knallharte Vorbereitung, in der Bernhard u.a. 30 Mal die Rohrbacher Himmelsleiter bzw. die Schlosstreppe bezwang. Zum anderen durch eine kluge Renneinteilung, denn wer die ersten 20 Mal zu schnell nach oben eilt, wird beim 60. Mal Probleme bekommen. Oder beim 80. Mal. Bleibt die Frage, wie lange unser Riese am Berg für den sächsischen Himalaya-Trip brauchte. Antwort: 17 Stunden 36 Minuten und 29 Sekunden. Damit lag er auf einem sensationellen 4. Gesamtplatz. Und es war nicht bloß eine Handvoll, die sich dieser Extremherausforderung stellte. Von 50 Einzelstartern und 6 Starterinnen insgesamt schafften allerdings nur 28 Männer und 2 Frauen die geforderten 100 Treppenläufe innerhalb von 24 Stunden. Dabei schrammte der Sieger in 14:56 h knapp am Streckenrekord vorbei.
Insofern: Glückwunsch, Bernhard! Und gute Erholung ...