Marcus gewinnt Kampf gegen das Aufgeben
Was für Marcus Imbsweiler zum Saisonhighlight werden sollte, erwies sich letztlich als Kampf gegen das Aufgeben. Statt steifer Brise wartete der Hamburg-Marathon (gleichzeitig Deutsche Marathon-Meisterschaften) mit ungewöhnlich hohen Temperaturen auf, die zahlreiche Läufer, auch einige Topfavoriten, aussteigen ließ. Mit seiner Endzeit von 2:53:15 h blieb Marcus denn auch deutlich hinter seinen Erwartungen zurück. Grund dafür war eine um elf Minuten langsamere zweite Streckenhälfte inklusive einer Geheinlage bei km 38.
Da hatte es zwei Wochen vorher noch wesentlich besser für ihn ausgesehen: Beim Schluchseelauf über 18,4 km wurde er in 1:06:55 h Gesamtzehnter und siegte in der M 40.
Gleich sieben TSGler starteten in Mannheim über die Halbmarathon-Strecke. Ein Altersklassensieg gelang Theo Fischer (M 65) in exzellenten 1:46:00 h. Vereinsintern musste er nur Uwe Heiß (1:44:02) den Vortritt lassen. Andreas Engelhart war nach 1:51:56 im Ziel, gefolgt von einem fast zeitgleich einlaufenden Damenquartett. Neben Anneliese Lailach, die es nach ihrem Sieg in Heidelberg auch in Mannheim auf das Podium der W 65 schaffte (Platz 2 in 2:14:16), waren dies Karin Wetzel, Claudia Bauer und Iris Heiß.
Zwecks Erweiterung seines Laufstreckenspektrums hatte sich Jörn Borges den erst zum dritten Mal ausgetragenen Osterburkener Stadtlauf ausgesucht und bewältigte die hügeligen 10 km in 38:37 min. Damit belegte er den neunten Rang insgesamt und den zweiten seiner Altersklasse M 45. Ganz flach waren hingegen die 5000m auf der Bahn im Mannheimer MTG-Stadion, die David Dähn im Rahmen des DMM-Landesliga-Wettkampfs (Startgemeinschaft mit Walldorf und Eppelheim) nach 17:49,48 min. hinter sich gebracht hatte.
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