TSGler Landesvizemeister beim Halbmarathon
Durch eine ungewöhnliche Verletzungsserie konnten die Langstreckler der TSG 78 in diesem Jahr nicht an die Ergebnisse der letzten Jahre anknüpfen. Dennoch gelang bei den Baden-Württembergischen Halbmarathon-Meisterschaften in Rot ein großer Erfolg. Bei schwülwarmem Wetter erkämpften sich Marcus Imbsweiler, Oliver Maier und Jörn Borges mit einer Zeit von 4:04:40 h in der Mannschaftswertung nicht nur bei den Senioren M35, sondern auch bei den Männern den 2. Rang. In der Einzelwertung erreichte Jörn (1:26:10) in der M45 den 5. Platz, in der M35 gab es die Plätze 4, 6 und 8 durch Marcus (1:17:02), Oliver (1:21:28) und Christian Kaehler (1:32:03).
Dieser hatte sich in diesem Sommer nach langer Verletzungspause auf einen ganz besonderen Lauf vorbereitet, den Inferno-Halbmarathon im Berner Oberland: ein Extrem-Berglauf von Lauterbrunnen über Mürren auf den Gipfel des Schilthorn von 800m auf fast 3.000m Höhe (2.175m Höhendifferenz, davon 1300m auf den letzten 8km ab Mürren). Durch Regen in der Nacht und danach Sonne pur mit wolkenlosem Himmel wurden die Läufer im Ziel mit einer traumhaften Aussicht auf Eiger, Mönch und Jungfrau belohnt. Diese Hochgeschwindigkeitsbesteigung (Zitat aus der Ausschreibung vom vergleichbaren Zugspitzextremlauf) war ein unbeschreibliches Erlebnis, ein fantastisch organisiertes Event, das man aber gut trainiert in Angriff nehmen sollte, wenn man auf dem Gipfel ankommen will. Christian bereitete sich auf den Lauf vor, indem er im Vorfeld am Wochenende bis zu viermal auf unseren Königstuhl hochlief. In 3:30 Stunden finishte er als 30. in der Klasse M50.
Einfacher hatten es da unsere Läufer in Karlsruhe. Beim bekannt schnellen flachen Baden-Marathon finishten fünf Läufer über die Halbdistanz. Schnellster der TSGler war dabei Elias Schipperges (1:24:24), knapp vor seinem Bruder Vincent (1:25:13). Danach kamen Bernd Bublies (1:58:28), Jürgen Stähle (2:06:06) und Karin Wetzel (2:10:55) ins Ziel. Zu den Laufbedingungen kommentiert Bernd wie folgt: Lauf war super, vor dem Start hat es geregnet, während des Laufs war es dann aber trocken und kühl, richtig angenehm zu Laufen. Tolle Zuschauer-Kulisse, wobei die Heidelberger noch einiges besser sind.
„Berlin, Berlin, wir fahren nach Berlin“ war das diesjährige Motto für die Marathonläufer aus Sonjas Laufgruppe mit weiteren 35.000 Mitläufer(innen), was für ein Spektakel! Claudia Bauer erreichte das Ziel in 4:28:53, Andreas Kicula in 4:20:01, Christian Schweiger in 4:41:16 sowie als Schnellster der Gruppe Günther Wallner in 3:50:15.
Das Highlight für die anderen Marathonläufer kommt am 30. Oktober. Jörn Borges, Peter Noll, Joachim Kraft und Christian Kaehler sind beim Frankfurt-Marathon gemeldet und könnten für die beste Teamleistung seit neun Jahren sorgen.
Leichtathletik 
