Schnelle Zeiten in Rheinzabern

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Seit 30 Jahren zieht es die ambitionierten Läuferinnen und Läufer im Dezember, Januar und Februar nach Rheinzabern, wo auf einem flachen und schnellen Kurs die Winterlaufserie veranstaltet wird. Die Addition der persönlich erreichten Zeiten über 10, 15 und 20km dieser Serie soll die aktuell mögliche Marathonzeit ergeben.
Auch bei den TSGlern ist Rheinzabern bestens bekannt und beliebt, hat man doch schon einige Male einen Einzel- oder Mannschaftssieg nach Hause gebracht, der bei Frost, Regen, Schnee und Eis erkämpft wurde.
Und so machten sich auch am 11. Dezember wieder eine Gruppe TSG-Sportler auf, um diesmal bei bestem Laufwetter, Frost und Sonne, den Jubiläumslauf über 10km mit zu machen. Wenn auch auf der Hinfahrt noch von persönlichen Jahresbestzeiten und vorderen Platzierungen geträumt wurde, so mussten alle nachher beim gemütlichen Kaffee und Kuchen anerkennen, dass in diesem Klasse-Teilnehmerfeld viele deutlich schneller waren.
Bei 1289 Finishern waren allein 47 Starter unter 35:00 und 237 Starter unter 40 Minuten unterwegs, ein deutlicher Beweis, warum diese Strecke in der Südpfalz immer eine Reise wert ist. Und wäre am Start nicht ordentliches Gedrängel und mehrfach Stopp & Go gewesen, hätte es vielleicht auch für einen TSGler als Geburtstagsgeschenk noch eine deutlichere Bestzeit gegeben. Aber da die Serie ja schon Anfang Januar mit dem Lauf über 15km weitergeht, sind die nächsten Ziele schon ausgemacht.

Die Ergebnisse im Einzelnen:
Marcus Imbsweiler      33:43 min       2. M45
Oliver Maier                35:13 min       7. M35
Erik Drollinger            36:14 min      10. M45
Jörn Borges               36:59 min        5. M50
Janosch Weise          40:40 min      46. MHK
Hansjörg Noll             43:46 min      89. M45
Joachim Kraft            44:14 min      98. M45
Bernd Bublies            51:43 min    130. M50
Julia Reinfrank           57:47 min      30. W30

Die 1. Herrenmannschaft belegte mit 1:45:10 den 8. Rang, die 2. Herrenmannschaft mit 2:01:25 den 49. Rang.
Besonders erwähnenswert noch das Abschneiden von Daniel Jungblut, der als Tübinger getarnt, eine 33:06 min hinlegte.