Leider konnten an den Regiomeisterschaften in Heilbronn nicht alle gemeldeten AthletInnen unserer TSG78 teilnehmen, weil Hals, Fuß und/oder Magen rebellierten. Aber die SportlerInnen, die vor Ort waren, konnten mehr als überzeugen. Freya Klose (U18) trat – denn endlich war Leichtathletik-Sommerwetter – trotz leichter Verletzung beim Weitsprung an und konnte 3 solide Sprünge ohne Anlaufschwierigkeiten zeigen. Dann zeigte Alexander Scheid, dass ihm an diesem Tag niemand aus der Region das Wasser im Sprint der U18 reichen kann und pulverisierte über 100m seine Bestzeit zunächst um gut zwei Zehntel und im Endlauf nochmals um zwei Hundertstel auf jetzt 11,15s für die 100m. Daniel Chatard – ebenfalls U18 und im Endlauf – lief zweimal sehr nahe an seine Bestzeit und zeigte starke 11,84s. Wieder „an Bord“ ist nach Abi, feiern und Ferien Philipp Höfner, der ebenfalls in den Endlauf über 100m (U20 – 11,85s) kam. Diese drei liefen dann auch über 200m sehr stark und erreichten vordere Plätze, wobei Alex hier wiederum in Bestzeit (22,85s bei 1 m/s Gegenwind) gewann. Yves Stucky (U20) verzichtete nach 100m-Vorlauf auf den Endlauf und stieß dann die Kugel (6kg) mit 11,47m nur knapp unter Bestleistung, bevor Philipp mit der Männerstaffel der Startgemeinschaft Silber über 4x100m erreichen konnte. Danach ging‘s wieder heim, aber der Sonntag sollte noch kommen …
Auf dem Weg nach Heilbronn am nächsten Tag waren wir uns sicher, die Veranstaltung wird abgesagt. Unglaubliche Wassermengen kamen vom Himmel, so dass die Autofahrt fast zur Schifffahrt mutierte. Doch bevor der Wettkampf richtig begann, zeigten sich die Wettergötter gnädig und der Rest des Tages war wieder Sommer. Myriam Stucky, Freya Klose und Lukas Blank erwischten allerdings keinen so guten Tag. Bis auf die neue PB von Myriam über die 100m sind alle Vorhaben mehr oder weniger in die Hose gegangen. Beim Weitsprung traf Myriam nicht einmal den Balken. Freya hatte beim 100m-Hürdensprint mit den, für sie neuen Abständen zu kämpfen. Und Lukas wollte unbedingt unter der 5-Minutenmarke über 1500 m bleiben, was leider auch nicht ganz klappte. Dass er am Ende mit der Goldmedaille nach Hause kam, ist ehrlicher Weise gesagt, nur dem schwachen Teilnehmerfeld zu verdanken – aber sein Mut, diese Strecke anzugehen, wurde belohnt.