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Seit unserem Halbmarathon gab es kaum Berichte von den Langdappern – was hiermit nachgeholt werden soll. Beschränken wir uns auf die Top-Ergebnisse. Nur eine Woche danach gelang Christian Bullerkotte der Gesamtsieg beim Frühlingslauf in Rot über Halbmarathon. In 1:15:49 h konnte ihm niemand das Wasser reichen. Nur Martin Rütze aus Hamburg, der unsere Trainingsgruppe seit kurzem verstärkt, saß Christian im Nacken (1:16:25 h) und trieb ihn zur persönlichen Bestzeit.
Ebenfalls noch im Mai gelang Marcus Imbsweiler der Sieg beim Biosphärenlauf Bliesgau, einem Vier-Etappen-Lauf im südöstlichen Saarland. Von den vier mit etlichen Höhenmetern gespickten Tagesetappen zwischen 9 und 12 Kilometern gewann er drei und sicherte sich so überlegen den Gesamterfolg.
Sozusagen eine Doppeletappe gab es für Christian im Juni bei Stadtläufen in der Pfalz und im Odenwald. Beim mit 9,5 km ausgeschriebenen Altstadtlauf in Neustadt an der Weinstraße belegte er in 34:10 min Gesamtrang 8, nur einen Tag später in Mosbach war er sogar Zweitschnellster und Sieger der M 30 über 10 Kilometer (35:45 min).
Der Juli gehörte den Triathleten der Region; hier verdient David Dähn besondere Erwähnung, der den anspruchsvollen Heidelbergman auf einem hervorragenden 34. Platz beendete; in der Hauptklasse belegte er Rang 13. Nach 25:21 min im Wasser rollte er das Feld von hinten auf: Erst legte er eine tolle Radzeit hin (1:12:05 h), um zum Abschluss die schwere Laufstrecke über den Philosophenweg über 10km in weniger als 40 Minuten zu bewältigen (39:10 min) – und das bei Hitze.
Aus den letzten Wochen sind wieder einige Halbmarathon-Ergebnisse zu vermelden. So legte Tobias Balthesen in Hambrücken eine 1:15:31 h vor (Gesamtrang 3); Jens Müller, mitten in der Marathon-Vorbereitung steckend, folgte in 1:33:33 h (Gesamtrang 53). Kurz danach lud Marcus Imbsweiler in seiner saarländischen Heimat Limbach über die gleiche Strecke, und fast hätte es dort zum totalen TSG-Triumph gereicht. Marcus führte die Tageswertung in 1:15:30 h an, Christian Bullerkotte folgte auf Platz 2 (1:17:06 h), während Oliver Maier das Podium leider nicht komplettierte, aber in 1:19:48 h den sechsten Platz sicherte. Zum Vergleich: Die Teamzeit von 3:52:24 h ist gut sechs Minuten schneller als die von 2012, als in Baden nur zwei Mannschaften schneller waren.
Und noch einmal eine tolle Teamleistung, erbracht beim Volkslauf des TV Mannheim-Rheinau über 10km. Hier musste sich das Quintett aus Peter Noll (40:47 min), Christian Bullerkotte (36:16), Martin Rütze (35:24), Tobias Balthesen (34:49) und Marcus Imbsweiler (33:55) nur dem Gastgeber beugen.