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Nach dem ganzen Schulstress, Abi-Gelerne und Alltagschaos hatten wir uns alle mal eine Pause verdient um Sport zu machen und zu entspannen.
Wir trafen uns am Freitagabend am Bunsengymnasium um unsere Fahrt zu starten. Alle kamen, relativ, pünktlich und so konnten wir schnell starten. Zunächst verlief alles gut, doch als wir uns nach 9 Stunden schon auf das Meer und ein Frühstück freuten, machte es plötzlich Crash! Unser Autospiegel stieß gegen das Fenster eines Wohnmobiles und so mussten wir uns doch noch ein wenig gedulden. Nach Abklärung mit der italienischen Polizei und dem Abkleben und Befestigen unseres Spiegels setzten wir unsere Tour fort und kamen dann endlich glücklich in Cesenatico an. Dort wurden wir in unserem Stammhotel Hotel Meeting freundlich begrüßt. Das Wetter war super und so konnten wir nachmittags gleich mit unserer ersten Einheit im Pinienwald beginnen.
Die nächsten Tage trainierten wir auch entweder dort, im nahegelegten Park, am Strand oder im Stadion.
Wir hatten dieses Jahr eine sehr gemischte Truppe. Erstens bestand sie aus Mädchen und Jungs, ja die Mädchen sind zurück! Aber auch sonst bildeten wir ein lustiges Bild. Mit groß und klein, schnell und stark, dehnbar und nicht so dehnbar, sowie jung und nicht mehr so jung.
Da das Wetter so superschön war (mit Ausnahme des letzten Tages und einer Nacht, die mit sehr viel Regen geprägt waren), liefen wir fast dauerhaft mit kurzen Hosen herum, entspannten am oder im Pool und manche von uns trauten sich sogar ins Meer. Auch die Sauna wurde von vielen genutzt.
An den Tagen, an denen wir ein bisschen mehr Freizeit hatten, fuhren wir zum Einkaufen und spielten Beachvolleyball. Einen Vormittag machten wir eine sehr witzige und turbulente Fahrradtour zum sehr schönen Hafen von Cesenatico.
Leider lief es nicht für alle so gut. Niko verletzte sich direkt bei der ersten Einheit und musste dann vom Laufen auf das Aqua-Jogging umsteigen. Es gab auch viele laufende Nasen und immer mal wieder leichte Zerrungen und Krämpfe. Doch das alles konnte uns die Laune nicht verderben.
Viel eher wurde uns oder vielleicht vor Clara ein Lied zum Verhängnis. So wird uns wohl ewig „Always look on the bright side of life“ in den Köpfen herumschwirren. Dafür danken wir jetzt schon einmal Matthias.
Gar nicht zu vergessen ist auch das italienische Essen. Natürlich gab es das volle Programm am Abend mit Salatbuffet, Pasta, Hauptspeise und Dessert. Allerdings war der Fischhauptgang nicht zum Auseinandernehmen und dem Sezieren des Fischauges gedacht und das Dessert zum Genießen und nicht zum Herunterschlingen gedacht. Zu erwähnen ist natürlich auch das grandiose italienische Eis, von dem es nicht unbedingt ein Kilo braucht um zu schmecken, obwohl Alex und Philo das vielleicht anders sehen.
Um vom Essen wieder zum Trainieren zu kommen ... wir waren natürlich sehr fleißig am laufen, werfen und springen. Besonders Lukas und Maxi freuten sich immer schon auf das Programm, das Chris für sie zusammengestellt hatte. So wurden ständig 1000 Meter-Runden im Park gedreht oder zum Stadion gelaufen um da dann erst das richtige Training zu starten. Zu Myriams Freude durften wir Mädels und Philo auch Weitsprung trainieren und herausfinden, dass man sich den Anlauf ja merken sollte. Auch das Krafttraining von Robbo, das wir zum Glück nicht so oft machen mussten, wurde erfolgreich absolviert. Ebenso wurden Klimmzüge gemacht, die von drei Klimmzügen (na ja, aber Mädels brauchen das ja auch nicht so) bis zu 40 und mehr reichten (wir sind stolz auf euch Maxi und Lukas).
Einer unsere liebsten Abendbeschäftigungen war das „Wer bin ich?“–Spiel, an dem wir merkten, dass Louisa Alex mal ein bisschen Nachhilfe in allgemeiner Kinderliteratur geben sollte und manche besser in der Schule aufpassen sollten. Ebenso peinlich waren die Fragen aus Trivial pursuit, bei denen eigentlich nur Lukas und Matthias punkten konnten.
Nach dieser wunderschönen Woche mussten wir alle unsere Sachen wieder packen und uns mit Proviant versorgen um dann sehr früh um 5 Uhr morgens wieder nach Hause zu fahren. Die Fahrt verlief gut und nach 11 Stunden, mit Pausen weil Chris und Ulla bei ihren Luzerner Freunden die so beliebten Bonbons abholen „mussten“, sind wir alle wieder heil und froh in Heidelberg angekommen.
Wer nächstes Jahr auch mitkommen will, kann sich ab November bei Christian Maichle erkundigen, ob und wann es wieder nach Cesenatico gehen wird.