Drucken

Kurz, lang, mittel, hoch: Vier Mal traten TSG-Athleten an einem Wochenende bei Deutschen Meisterschaften an und errangen drei Podiumsplatzierungen. Den Anfang machte Maic Seegel, der Neuzugang unserer Langstreckler. Maic, Jahrgang 1969, ist auf die ganz langen Kanten geeicht: 100 km und mehr, 6-Stunden-Läufe, Mehretappenwettbewerbe. 2014 schaffte er deutschlandweit das siebtbeste Ergebnis bei einem 24-h-Lauf: gut 226 km. Da waren die Meisterschaften über 50 km in Marburg fast ein Sprintwettkampf für ihn. Aber man weiß ja, wie wichtig die Unterdistanzen sind … Auf den ersten 10 km hielt Maic sich noch zurück, um sich dann bis auf Platz 2 der M 45 vorzuschieben. Nach 3:29:30 h war seine erste Silbermedaille bei Deutschen unter Dach und Fach.
Bei den parallel stattfindenden Hallen-Seniorenmeisterschaften in Erfurt gingen drei TSGler an den Start. Die größte Hürde hatte Jürgen Hofstätter (M50) zu meistern, und das nicht nur, weil er unter elf Teilnehmern zu den ältesten gehörte. Immerhin stellte der Gesamtsieger seines Wettbewerbs einen neuen Weltrekord über die 400m auf. Für „Robbo“ sprang in 58,96 sec der Sieg in seinem Zeitlauf und Rang 5 gesamt heraus.
Marcus Imbsweiler (M45) hatte die Langstrecke unterm Hallendach gewählt, die 3000m. Von Runde 3 an in Führung liegend, gelang es ihm, das komplette Feld abzuschütteln – bis auf einen Konkurrenten. Der ging kurz vor Schluss an Marcus vorbei (ja, ja, die Unterdistanzen …). Silber Nr. 2 also für die TSG-Langdapper (9:31,54 min).
Die Technikabteilung wollte sich da nicht lumpen lassen und holte in Gestalt von Stabi Helmut Diehm zum finalen, ebenfalls silbernen Schlag aus. Nachdem Helmuts direkter Konkurrent die 2,20m im ersten Versuch gemeistert hatte, pokerte Helmut, in dem er auf die 2,20m verzichtete und versuchte sich gleich an 2,25m, scheiterte aber knapp. So blieb es bei übersprungenen 2,10m und der Vizemeisterschaft in der M 75. Vielleicht ist nicht alles Gold, was glänzt, drei Mal Silber jedenfalls kann sich allemal sehen lassen.