Seit unserem Halbmarathon hat sich viel getan bei den Langstrecklern. So schnell und so eifrig waren sie, dass der Chronist nicht hinterherkam. Daher hier die wichtigsten Ergebnisse im Zeitraffer.
Gesamtsiege:
Erst Jan Schäfer und Giacomo Grandesso beim Benefizlauf für den Heidelberger Zoo, dann Marcus Imbsweiler, Martin Rütze und erneut Giacomo beim Hockenheimer Gartenschauparklauf: sicher nicht die bestbesetzten Wettbewerbe der Region, aber eine schöne Gelegenheit, die TSG per Doppel- bzw. Dreifachsieg in Szene zu setzen.
Damit war die Zeit reif für Laura Geigers ersten Gesamterfolg. Beim Schwetzinger Spargellauf rannte sie in 42:10min als erste Frau durchs Ziel. Und weil es so schön war, wiederholte sie diesen Erfolg beim Feuerbacher Volkslauf: auch dort Rang 1 über 10 km, diesmal in 43:37min.
Der sportlich hochwertigste Erfolg aber gelang Bernhard Pfeifer, der seiner Ultrakarriere ein weiteres Kapitel hinzufügte. Beim 24-Stunden-Lauf um den Iserlohner See schaffte er – Achtung, festhalten! – unglaubliche 221km. Damit lag er nur knapp unter dem Streckenrekord und katapultierte sich deutschlandweit auf Platz 7 der Jahresbestenliste. Glückwunsch!
Team-Erfolg:
Beim Brüder-Grimm-Lauf, der kultigen 5-Etappen-Veranstaltung in Hessen (80 Kilometer an 3 Tagen!), war das Ziel: Titelverteidigung in der Mannschaftswertung. Und das klappte, nach einem „epischen“ (wie es bei den TV-Moderatoren heißt) Kampf gegen die Jungs aus Offenbach. Tobias Balthesen, Marcus Imbsweiler und Michael Harsch belegten außerdem in der Einzelwertung die Plätze 2, 3 und 8. Martin Rütze (10), Jan Schäfer (18) und Giacomo Grandesso (66) rundeten als fünftbestes Team eine grandiose TSG-Vorstellung ab.
Im globalen Vergleich:
Der Wings for Life Run findet weltweit zeitgleich auf fünf Kontinenten statt. Der Clou: Jeder läuft so lange, bis er vom etwas später gestarteten „Catcher Car“ eingeholt wird. Ute Fischer-Krauter trat in Darmstadt an und wurde nach 16,6km gestellt. Weltweit war nur eine einzige W 70-Teilnehmerin erfolgreicher als sie.
Quasi eingelaufen hatte sich Ute beim Altstadtlauf in Schorndorf, wo sie die 8 km durch das historische Zentrum in genau 42 Minuten bewältigte – klarer Altersklassensieg.
Bergziege:
Unangefochtener König der Berge ist Wolfgang von Tabouillot. Trotz seiner mittlerweile 57 Lenze ließ er seine ehemaligen TSG-Mitstreiter bei den Deutschen Berglaufmeisterschaften in Bühlertal sämtlich hinter sich. Leider war Wolfgang nicht für die Meisterschaften gemeldet, so dass „nur“ der AK-Sieg im Volkslauf heraussprang (46:26min). Die DM-Platzierungen: Marcus Imbsweiler (48:32, 6. M45), Bernhard Pirch-Rieseberg (51:18, 13. M45).
Bestzeit:
Der Halbmarathon Stuttgart, der im Juni stattfindet, hat ja noch ein paar Teilnehmer mehr als der Heidelberger – 6800 nämlich. Darunter auch Andreas Engelhart, der in persönlicher Bestzeit finishte: 1:34:36h. Knapp dahinter lief Laura Geiger ein; ihr Ergebnis: 1:37:59. Für Podestplätze in ihrer AK sorgten aber einmal mehr Ute Fischer-Krauter und ihr Mann Theo, die nach 2:03:28 Platz 1 bzw. 3 bei den über 70-Jährigen belegten.