Bereits nach ihrem ersten Wettkampf 2018, der in der Astoria-Halle Walldof stattfand, mussten unsere Nachwuchsathleten, schwer beladen mit Medaillen und Urkunden, den Heimweg antreten.

Johannes Bürger (M14) übersprang mit neuer persönlicher Bestleitung die 1,56m und holte sich damit den Sieg. Als dann die Kugel erst nach 9,55m Bodenkontakt fand, war ihm noch eine weitere Goldmedaille gesichert. Sein Heidelberger Jahrgangsgefährte Matteo Schmidt landete auf Pl.3 im Hochsprung und für seinen über 8m weiten Kugelstoß wurde er mit Silber belohnt. Unschlagbar waren Matteo und ebenso Timo Quarneti (M15) im 30m Sprint. Für besondere Spannung sorgte Timo dann noch beim Hochsprung. Er überquerte ohne einzigen vorherigen Fehlversuch die 1,64 und der Sieg war ihm bereits zum Greifen nahe. Leider musste er sich dann aber doch mit Pl.3 zufrieden geben. Dafür durfte er noch eine weitere Bronzemedaille, für einen Kugelstoß von 10,03m in Empfang nehmen.

Aber auch unsere beiden M12 Schüler, Benedikt Bürger und Fabian Entenmann sorgten für erfreuliche Überraschungen. Während Benedikt im Hochsprung seine bisherige Bestleistung von 1,08m auf beachtliche 1,20m steigern konnte und sich mit der Kugel die Bronzemedaille sicherte, verpasste Fabian diese knapp bei den 2x30m Hürdenläufe, durfte sich aber dann zu den Auserwählten für den 30m-Enlauf zählen.

Annalena Bayer (W9) holte sich nicht nur den Sieg für die 2x30m Hürdenläufe von immerhin 20 Teilnehmerinnen, sondern qualifizierte sich auch noch für den 30m-Endlauf - und das nach einem Übernachtungsgeburtstag!  Aber auch unsere beiden W11 Mädels, Charlotte Mnich und Flavia Schmidt machten Ihre Sache ganz gut. Charlotte verpasste beim Hürdenlauf sogar nur knapp eine Medaille, bei einer Teilnehmerzahl von 26 Kindern!

Besonders stolz auf Ihre tollen Leistungen konnten unsere 4 Youngsters aus der M8 sein. In allen Disziplinen waren sie unter den vordersten Plätzen zu finden, bei ebenfalls sehr starker Teilnehmerzahl. Im Weitsprung belegte der vielversprechende TSG- Nachwuchs (Levi Nürnberger, Elias Barth, Laurent Klensch und Georg Kienle) sogar die Plätze 1-4!!!

 

Siegerehrung M8-Weitsprung

v.l.n.r.: Elias Barth, Levi Nürnberger, Laurent Klensch, Georg Kienle

Am So, 22.04.2018, findet unser diesjähriger Halbmarathon statt- eines der Ereignisse für unsere Abteilung und Heidelberg. Damit die Veranstaltung so erfolgreich sein kann wie in den vergangenen Jahren brauchen wir noch zahlreiche HelferInnen aus unserer Abteilung, z.B. als Streckenposten.

Wir freuen uns über viele Zusagen an die Adresse: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Mit der 4x400m Staffel werden Alexander Scheid, Christian Staud, Felix Trogisch und Nico Krieger Vizemeister in 3:26,72min hinter den Läufern des VfL Sindelfingen.
Nach einer taktische Meisterleistung von Startläufer Alex konnten Christian und Felix die Konkurrenz auf Abstand halten, sodass Nico den Stab ungefährdet nach Hause bringen konnte.


Einige Stunden zuvor wurde Felix 8. über 60m Hürden in 8,98s. Bereits am Samstag trat Nico über die doppelte Hallenrunde an (400m) und erreichte das Ziel nach 51,25s (Platz 5). Hanna Jung lief die 200m in 26,90s, was Platz 13 bedeutet. Neben den "Alten" (Aktiven) war in der Altersklasse U20 Leon Zeiger am Start, der eigentlich noch zur jüngeren Klasse U18 gehört. Nach einer etwas zu schnellen ersten Rennhälfte im 3000m Lauf musste er Lehrgeld bezahlen und kam nach 10:27,82min ins Ziel.

 

Bei den zahlreichen Wettkampferfolgen unserer 7-13 jährigen Nachwuchstalente fiel es unseren „Chiefs“ Ulla Maichle (Schüler/Jugendleiterin), Christian Maichle und Jürgen Diehm nicht ganz leicht, sich auf nur wenige Auserwählte zu beschränken. Aber alle zu ehren, die es wohl auch noch verdient hätten, wie z.B.: unsere 3 Mehrkampfkreismeister: Levi Nürnberger (M7), Tom Stadler (M8) und Josiah Bloss (M9) - Ballwurf 40m, unsere RNK-Kila-Cup-Gewinner, das siegreiche Schülerteam beim 3100m-Henkel-Lauf … hätte wohl den Rahmen gesprengt.

Die Wahl fiel schließlich auf:

Dorothea Kienle (W9):

3-Kampf - Kreismeisterin
Weitsprung - Bestleistung 3,80m (Badisches Mannschaftsfinale U12)
50m Lauf - Bestleistung 8,00s (Badisches Mannschaftsfinale U12)
800m - 3,08:13 (MTG-Mannheim W10)
Vizemeisterin beim RNK-Waldlauf

Lennart Krohn (M12):

Hochsprung - Kreismeister - 1. in der Badischen Bestenliste, p. Bestleistungen: 1,48m (RNK-Mannschaftspokal) und 1,50m (Halle Reilingen)
Weitsprung - Kreismeister mit Bestleistung: 4,51m
Vierkampf - RNK-Vizemeister

Johannes Kuhr (M13):

Ball: Regiomeister (BaWü), Kreismeister mit p. Bestleistung 56m
Kugel: RNK-Vizemeister mit p. Bestleistung 10,13m
60m-Hürde: RNK-Vizemeister - p. Bestleistung 10,11s (Badisches Mannschaftsfinale)
Speer: Regio-Vizemeister (BaWü) mit p. Bestleistung 31,41m
Weitsprung - 3. bei Regiomeisterschaften (BaWü) mit 5,05m

Johannes Bürger (M13):

Kugel: Kreismeister mit p. Bestleistung 10,62m
Hochsprung: RNK-Vizemeister - p. Bestleistung 1,52m (Badisches Mannschaftsfinale)
Ball: RNK-Vizemeister - p. Bestleistung 49m (MTG-Mannheim)

Matteo Schmidt (M13):

800m: 2. Schnellster bei BLV-Talentsichtung mit p. Bestleistung 2:27,3min
75m Lauf: 4. bei Regiomeisterschaften (BaWü) mit p. Bestleistung 10,14s
Weitsprung: Bestleistung: 5,00m

 

4x75m Staffel:

Lennart, Johannes K., Johannes B., Matteo - Kreismeister
Johannes K., Johannes B., Matteo mit Len Auer (M12) - Sieger (RNK-Mannschaftspokal)
Johannes K., Johannes B., Matteo mit Felician Roth (M13) - Rang 4 (Badische Bestenliste)

 

 

v.l.n.r.: Matteo, Lennart, Johannes B., Dorothea, Johannes K.

Nach der Sportlerehrung verteilte Jürgen noch die zahlreichen Sportabzeichen und alle durften sich an Ihrem diesjährigen Weihnachtsgeschenk, einem blauen TSG-78 Rucksack erfreuen.

 

Präsentation des Weihnachtsgeschenkes unserer LA-Abteilung

Bereits nach dem 4. Wettkampf war der begehrte RNK KiLa-Cup Pokal 2017 dem Team, namens „Eiszeitdrachen 78 Heidelberg“ gesichert. Dem nicht genug. Beim Finale in Wiesloch folgte nochmals eine Draufgabe, der 5. Sieg!

U10-Team gewinnt den Kila-Cup Pokal 2017

v.l.n.r.: Phillip, Tom, Nikolaus, Trainerin Christa, Annalena (oben)

Benjamin, Bennet, Josiah, Rafael, Lena, Dorothea (unten), es fehlt Stefan

 

Spannung pur war wieder einmal bei unseren U12-Mädels und Jungs (M/W-10/11) angesagt. Sie steigerten sich von Platz 5 in Dielheim auf Platz 2 in Eppelheim und holten sich zu guter Letzt noch den Tagessieg in Wiesloch. Das reichte in der KiLa-Cup Gesamtwertung für den Vizetitel!

 

Das siegreiche U12-Team

v.l.n.r.: Charlotte, Audrey, Lya, Marie (oben) Jakob, Vincent (unten)

 

Unsere jüngsten TSG-ler, das U8-Team (M/W-6/7), scheint wohl eine besondere Vorliebe für 2. Plätze zu haben. Als die „Schwarzen Panther“ erkämpften sie sich diese mit viel Power und Motivation gleich an 4 Wettkämpfen, davon einmal zusammen mit dem TSV-Oftersheim.

U8 bei der Siegerehrung

Es sind nur noch Pl.2 und Pl.1 zu vergeben, die Spannung steigt!

 

Eines aber hatten alle Teams gemeinsam:

Großen Spaß an diesen sehr abwechslungsreichen Wettkämpfen, mit Disziplinen aus der neuen Kinderleichtathletik (siehe Link), wohldurchdacht vom DLV, als Vorbereitung für den klassischen Mehrkampf.

( http://philippka.leichtathletik.de/WettkampfsystemKinderleichtathletik/files/assets/basic-html/page-1.html )

 

Alle Teilnehmer (an ein bis mehreren Wettkämpfen):

U12:

Marie Bollen, Lilli Geletnekey, Audrey Gresset-Bourgeois, Lizaig Loisel (alle W11), Charlotte Mnich, Lya Otto, Flavia Schmidt, Luisa Waidelich (alle W10), Jakob Acker, Benjamin Bürger, Moses Glauer, Max Stadler (alle M11), Caspar Glauer, Kentaro Hansman, Vincent Klensch (alle M10)

U10:

Dorothea Kienle, Lena Lautscham (W9), Annalena Bayer, Isa Meiworm, Emily Waidelich (alle W8), Josiah Bloss, Benjamin Geletneky, Bennet Krohn, Felix Jurack, Elias Kappler, Philipp Schröder, Rafael Storz, Stefan Wysocki (alle M9), Nikolaus Mahnkopp, Tom Stadler (alle M8)

U8:

Georg Kienle, Levi Nürnberger, Laurent Klensch, Moritz Krampe, Simon Schröder (alle M7), Antonia Gresset-Bourgeois, Tosca Staub (alle W7), Johannes Bayer (M6), Marlene Wysocki (W6)

Trotz frischer Temperaturen gute Platzierungen in einem heißen Rennen und eine vorweihnachtliche Bescherung mit schnellen Zeiten beim 10km-Lauf der Rheinzabener Winterlaufserie!

In dem traditionell starken Feld belegten unsere schnellsten Herren Philipp Weng in 33:22 min, Marcus Imbsweiler in 34:02 min und Tobias Balthesen in 34:24 min den sechsten Platz in der Mannschaftswertung. Marcus und Tobias erliefen gleichzeitig den Sieg in der M50 bzw. den zweiten Platz in der M40.

Im Damenfeld zeigte Sophia Möllinger, dass nach längerer Verletzungspause auch über die längeren Distanzen wieder mit ihr zu rechnen ist (39:57 min).

Auch unsere zweite Herrenmannschaft konnte mit Platz 11 überzeugen. Tim Ellerhoff und Oliver Maier – zugleich Platz 2 in der M45 – liefen hierbei nach 35:00 min und 35:05 min ins Ziel. Eine neue Bestzeit gab es für unseren Mittelstreckler Florian Kienle mit 36:18 min.

Dicht folgten Max Leible (36:40 min) und unser Ultra Erik Drollinger (37:01 min). Eine starke Rückkehr ins Wettkampfgeschehen zeigte Roland Rohde, der nach 37:45 min das Ziel erreichte. Zu einer neuen Bestzeit lief ebenfalls Jan Niklas Thon in 37:37 min; eine solche lief ebenso Florian Kaiser mit 40:46 min. Und eine gute Leistung zeigte ebenfalls Andreas Engelhart mit 46:06 min.

Auch bei den diesjährigen Silvesterläufen wird mit unseren AthletInnen zu rechnen sein! Wir sehen uns! 

Tobis Leistungen in diesem Jahr und speziell sein Ergebnis von Bad Liebenzell blieben auch in seiner Wahlheimat Eberbach nicht verborgen. Bei der dortigen Sportlerehrung Anfang Dezember wurde er gleich im ersten Anlauf zum Sportler des Jahres gekürt. Damit trat er in die Fußstapfen seines Trainingspartners Timo Bracht, des wohl bekanntesten Eberbacher Sportlers. Und wenn jetzt jemand behauptet, Tobi sei nur wegen dieser Ehrung nach Eberbach gezogen, den verweisen wir hoffnungsfroh auf die Sportlerwahl in Heidelberg Anfang nächsten Jahres.

Ein wahrer Medaillenregen prasselte auf die zwölf Mittel- und Langdapper der TSG 78 nieder, die bei der RNK-Kreiswaldlaufmeisterschaft in St. Leon Roth (19.11.2017) auf den Crossstrecken dominierten und bei zwölf Medaillen in der Einzelwertung und vier Medaillen in der Teamwertung dem wenigen Schlaf und guten Essen der vorabendlichen Saisonabschlussfeier trotzten.

Medaillen 1-7:  Gleich im ersten Rennen des Tages über ca. 6000m ging der Sieg in der M50 an Marcus Imbsweiler und die Plätze 2 und 3 in der M40 an Oliver Maier und Florian Kienle. Jan Schäfer erreichte den fünften Platz in der M40, Hans-Christian Kaehler lief in der M55 auf den Bronzerang und der Rolf Blank holte sich in der M75 die Goldmedaille. Dies bedeutete Gold und Bronze in der Teamwertung M40+M45 und M45 und älter.

Medaillen 8-9: Im Rennen der Mittelstreckler über 3000m setzte sich Philipp Weng in einem langgezogenen Schlussspurt von seiner Konkurrenz ab und holte sich den Meistertitel in der Junioren­klasse. Auch der Doppelstarter Florian Kienle war erneut erfolgreich und erlief sich die Bronzemedaille in der Hauptklasse.

Medaillen 10-13: Ähnlich spannend gestaltete sich das Damenrennen über 3000m. Früh setze die nach Verletzungspause wieder starke Sophia Möllinger vom Hauptfeld ab, gefolgt von ihren Teamkolle­ginnen Verena Bröstl und Angela Digennaro. In einem spannenden Finale auf der Zielgeraden reichte es für Sophia leider nicht ganz zum Gesamtsieg, wohl aber zu Platz 1 in der Hauptklasse vor Verena und Angela, die die Plätze 2 und 3 in der Hauptklasse belegten. Für die drei bedeutete dies den Sieg in der Teamwertung

Medaillen 14-16: Im abschließenden Rennen der Langstrecke über 9000m gab es noch einmal einen zweiten Platz in der Teamwertung für unsere Langdapper. Philipp Weng holte hierbei Platz 4 in der Gesamtwertung, Tim Ellerhoff bei seiner starken Rückkehr Platz 6 und Marcus Imbsweiler knapp dahinter Platz 7 und den Sieg in der M35.

Auch unsere Schüler und Schülerinnen waren zahlreich am Start, wenn auch nicht ganz so erfolgreich. Aber auch hier gab es zwei Medaillen. Sebastian Artelt gewann in der Altersklasse M14 und holte sich seinen ersten Titel auf Kreisebene. Die Silbermedaille durfte Dorothea Kienle (W9) in Empfang nehmen. Knapp am Treppchen vorbei lautete das Ergebnis mit jeweils Platz 4 für Georg Kienle in der M7 und Johannes Bayer in der M6. Weitere gute Platzierungen erreichten Julene Krohn (W7, 6.), Annalena Bayer (W8, 10.), Lya Otto (W10, 10.) und Charlotte Mnich (W10, 13.) sowie Benjamin Geletneky (M10, 6.), Bennet Krohn (M10, 10.), Risgar Ritter (M11, 14.), Malte Hillermeier (M12, 7.) und Felician Roth (M13, 7.). In der Teamwertung M10/11 kamen Benjamin, Risgar und Bennet auf Rang 5.

Zum Herbstausklang sorgten Michael Chalupsky und Leon Zeiger aus Langdappersicht für die Top-Resultate. Michael hatte sich ja den Marathon in Frankfurt als Saisonhöhepunkt herausgesucht. In 2:35:06 h gelang ihm das beste TSG-Ergebnis seit Jahren, das ihm Platz 132 gesamt (von gut 11.000 Finishern!) und Rang 30 in der M 30 einbrachte. Trotzdem war Michael nicht ganz zufrieden, denn die Vorleistungen – HM unter 72 min. – hatten auf eine noch schnellere Zeit hingedeutet. Aber wie schon in Hamburg waren die Bedingungen an diesem Tag nicht optimal, besonders auf der zweiten Streckenhälfte (Splits: 75:54, 79:12 min.) gab es Gegenwind.

Bestes Laufwetter herrschte dafür beim Neckargemünder Berglauf, den Michael eine Woche später souverän für sich entschied. Ein bisschen Frustabbau wird auch dabei gewesen sein … Jedenfalls war Michael in 44:31 min. fast zwei Minuten schneller als im Vorjahr unterwegs und gewann zusammen mit seinem Bikepartner Tobias Kurz auch die Kombinationswertung.

Leon Zeiger gelang zum Ende der Straßenlaufsaison 2017 eine weitere persönliche Bestleistung, und zwar über die klassischen zehn Kilometer. Beim stark besetzten Hockenheimringlauf belegte er in 35:11 min. Rang 22 gesamt und Platz 2 in der MU18. Was diese Zeit wert ist, zeigt ein Blick auf die badische Bestenliste: Dort schob sich Leon nämlich auf den 2. Platz seiner Altersklasse. Und, noch aussagekräftiger: Deutschlandweit rangiert er nun auf Platz 22, als sechstbester des Jahrgangs 2001.

 

Natürlich waren auch die anderen Langstreckler in den letzten Wochen nicht untätig. Allen voran unsere Damen, die ebenfalls die 42,2 km von Frankfurt unter die Füße nahmen – und zwar als Staffel. Melanie Hasse, Ina Plakinger, Angela Digennaro und Anke Tüselmann erreichten das Ziel in der Frankfurter Festhalle nach 3:22:55 h. Damit stellte das Quartett das sechstbeste Damenteam und unter diesen das zweitschnellste eines Vereins. Nur eine gute halbe Stunde später war eine weitere TSG-Läuferin im Ziel, und die hatte den Marathon solo bewältigt: Stefanie Schout brauchte 3:55:29 h für die gesamte Strecke – damit ist sie nur noch wenige Minuten von den Top-Ten der ewigen TSG-Bestenliste entfernt.

Auch in Hockenheim gab es weitere TSG-Starter, nämlich Hicham Zerrik, Jan Niklas Thon und Andreas Engelhart über 10 km. Hicham, der uns 2018 leider Richtung Eppelheim verlässt, um dort u.a. mit Maxi Walter ein Team zu bilden, zeigte in 37:24 min. einmal mehr eine saubere Leistung, was mit Platz 6 in der M 35 belohnt wurde. Jan, unser Mediziner, schraubte seine Bestzeit auf starke 38:42 min. (beim nicht amtlich vermessenen Bahnstadtlauf war er ein paar Sekunden schneller), während Andreas in 45:36 noch ein paar Minuten von seinen Topzeiten entfernt ist. Eine weitere vordere Platzierung gab es beim Lauf über 5 km, wo Fabian Marondel nach 17:31 min. als 14. gesamt einlief.

Fehlen noch die Baden-Württembergischen Waldlaufmeisterschaften, die wie 2015 in Ötigheim stattfanden. Für die knapp 6000m lange Runde benötigten Marcus Imbsweiler und Florian Kienle 19:46 bzw. 20:25 min., was Gold für Marcus (er hatte in der M 45 gemeldet) und Bronze für Flo (M 40) bedeutete. Noch etwas früher im Ziel war Fabi Marondel, allerdings hatte er auch nur 4900m zu bewältigen. Seine 16:19 min. ergaben in der Endabrechnung Platz 10 in der Juniorenklasse.

Während Johannes Bürger es vorzieht, sich vorerst ausschließlich auf unser TSG-Training zu konzentrieren, um Zeit für andere Interessen zu haben, nehmen Johannes Kuhr und Matteo (alle drei M13) zusätzlich, jeweils Samstag Vormittag, am Stützpunktraining in Mannheim teil. Ende November findet dann für eine kleine Gruppe aus ganz Baden-Württemberg eine 3-tägige Sichtung für die Aufnahme in das Kader statt. Die Einladung dazu haben Matteo und Johannes mit Freude und hoher Motivation entgegengenommen.

 

Am 3. Oktober, zum Freiluft-Saisonabschluß bei der MTG Mannheim, sorgte unsere Dorothea Kienle für Aufsehen, als sie gleich zu Wettkampfbeginn mit einer Laufzeit von 8,20 auf 50m die älteren Mädels in den Schatten stellte. Auch mit einem Weitsprung von 3,77m lag unser vielversprechendes Nachwuchstalent nur 3 cm unter der Tagesberstleistung in der W10. Und, obwohl sich ihr Ballwurf und Hochsprung noch in der Entwicklungsphase befinden, konnte Dorothea, nach einem beeindruckenden 800m Lauf von 3:08,13min strahlend die Bronzemedaille in Empfang nehmen.

Nicht zu übersehen, sowohl zahlenmäßig, wie auch durch Ihre starken Leistungen, waren wieder einmal unsere M13 Jungs, Johannes Bürger, Youssef Galal El-Din, Matteo Schmidt und unser Comebacker, nach längerer, teilweise verletzungsbedingter Pause, Felician Roth. So waren zum Beispiel beim Ballwurf alle vier unter den besten 5 zu finden, vorne weg, Johannes mit 49m und Youssef mit 46,50m. Für besondere Spannung sorgte das Quartett dann beim Hochsprung. Voll zufrieden mit Ihrer neuen persönlichen Bestleistung von 1,36m waren Felician und Matteo, bei dem sich im letzten Training davor, überraschend die „Flopblockade“ in einem seiner Gehirnzentren gelöst hatte. Youssef  übersprang die 1,40m, und unser Hochsprungchampion Johannes lag mit 1,48m knapp unter seiner Bestleistung von 1,52m. Der 75m Lauf und Weitsprung von Matteo entsprach diesmal nicht ganz den Erwartungen. Zu guter letzt aber, konnte er dann doch noch, nach einem sehenswerten 800m-Lauf von 2:34, 88min mit Johannes, der nach vier Disziplinen mit 1690 Punkten noch 1 Punkt Vorsprung hatte, den 4. Platz, gegen den 3. eintauschen. Die Plätze 5 und 7 gingen an Youssef und Felician.

Benedikt Bürger, unser jüngster männlicher Teilnehmer kämpfte sich in der M11 tapfer durch alle 5 Disziplinen und wurde mit Platz 4 belohnt.

 

... war auch in diesem Jahr wieder das Badische DSMM-Finale Ende September in Karlsbad-Langensteinbach.

Erstmals, zumindest in diesem Jahrtausend, hatten sich dafür drei unserer Mannschaften qualifiziert. Und alle drei konnten ihre Vorkampfergebnisse deutlich verbessern (alle Resultate auf https://ladv.de/veranstaltung/detail/14142).

Männliche U16:

Von Beginn an lagen die Jungs auf dem tollen Bronzeplatz, den sie auch ins Ziel retteten, obwohl es zum Schluss nochmal richtig eng wurde. Dabei es gab viele persönliche Bestleistungen. So für Timo Quarneti (M14) über 80m Hürden in 12,10s (außerdem egalisierte er seine Hochsprung-PB mit 1,64m) oder Niklas Winkler (M15), der sich über 100m auf 12,70s steigerte. Benjamin Kuhr (M15) legte beim Hochsprung einen weiteren Zentimeter auf jetzt 1,72m drauf und verbesserte sich beim Weitsprung auf 5,36m. Fritz Schirmacher (M15) kratzte mit der Kugel an der 10m-Marke (9,96m) und warf den Speer auf starke 37,43m. Vincent Lamy (M14) ließ sich von Sebastian Artelt (M14, 2:26,72min) über 800m auf eine 2:30,51min ziehen. Nicht vergessen wollen wir Louis Ochel (M15), der über 100m und im Weitsprung wertvolle Punkte für die Mannschaft holte, die sich gegenüber dem Vorkampf um sagenhafte 742 Punkte steigerte.

 

Männliche U14:

Diese steigerten ihre Punktezahl von 5867 aus dem Vorkampf auf beachtliche 6259 und nach 6 von 7 Disziplinen war der Treppchenplatz schon zum Greifen nahe. Obwohl dann auch noch die drei 800m-Läufer, Eric Langlouis, Moritz Friederich und Jakob Buselmeier (alle M12) mit beachtlichen Zeiten von 2:43, 2:47 und 2:48 Minuten für wohlverdienten Applaus der Heidelberger Fans sorgten, blieb es leider doch, mit nur 54 fehlenden Punkten, bei Platz 4. Der Ausfall von Lennart Krohn war letztendlich doch nicht ganz zu kompensieren.

Besonders erwähnenswert wären noch der 54,50m weite Ballwurf von Johannes Kuhr, sowie sein 60m-Hürdenlauf mit neuer persönlicher Bestzeit von 10,11s. Johannes Bürger übersprang erstmals die 1,52m und Matteo Schmidt erreichte die 5m-Marke im Weitsprung (übrigens haben alle Drei eine Einladung zur BLV-Talentsichtung für die besten Nachwuchsleichtathleten des Jahrgangs 2004 bekommen). Zusammen mit Felican Roth (ebenfalls M13) liefen sie auch noch eine neue Bestzeit von 40,59s über 4x75m. Nicht ganz so glücklich verlief der Hochsprung von Len Auer, unserem M12- Sprung- und Lauftalent, nachdem er bereits beim Einspringen voll mit dem Rücken auf die Latte knallte.

 

Weibliche U12:

Für ein Auf und Ab, von himmelhoch jauchzend bis zu tode betrübt (obwohl dazu überhaupt kein Grund vorhanden war), sorgten unserer U12-Mädels. Als achtbeste Mannschaft ins Finale eingerückt, konnten sie vorerst mal, dank unserer guten Ballwerferinnen Marie Bollen (W11, 33,00m) und Lya Otto (W10, 28,50m), sowie den hervorragenden 50m-Läufen von Audrey Gresset-Bourgeois (7,85s), der erst 9-jährigen Dorothea Kienle (8,00s) und Nika Hieber (8,23s) vorerst mal auf Platz 4 vorrücken! Dorothea und Lya beeindruckten auch noch mit super Weitsprüngen von 3,80m bzw. 3,69m. Nicht so gut lief es dann für Nika und Audrey beim Hochsprung. Audrey zog es vor, wegen Schmerzen im Fuß abzubrechen und Nika, unsere Hochsprungfavoritin, konnte nach mehrwöchiger Verletzungspause ihre gewohnte Leistung nicht wiedergeben, währenddessen Marie Bollen für Jubel sorgte, nachdem sie die 1,20m übersprungen hatte. Obwohl auch unsere drei 800m-Läuferinnen, Lili Geletneky, Clara Skeide (beide W11) und Marie-Sophie Friederich (W10) nochmals alles gaben, blieb es dann doch beim Einstiegsplatz, aber immerhin Achter in ganz Baden!

 

 

Im Winter und Frühjahr hatte Sophia Möllinger mit einigen bemerkenswerten Resultaten aufhorchen lassen: Bestzeiten über 10 km (38:54 min.), 5000m (18:48 min.) und beim Heidelberger Halbmarathon (1:31:52 h). Danach musste sie verletzungsbedingt kürzertreten, berufliche Belastungen kamen hinzu. Aber jetzt ist die 25-Jährige wieder da: Beim Wieslocher Volksbanklauf mit Ziel in Nußloch lief sie die zweite sub40 ihrer Karriere – und das auf keineswegs flacher Strecke. In 39:36 min. war Sophia unangefochten schnellste Frau und ließ überhaupt nur sechs Männern den Vortritt.

Ebenfalls nicht weit von seiner persönlichen Bestzeit entfernt war Jens Müller in Mannheim. Dort findet ja seit letztem Jahr der Franklin Meilenlauf durch das ehemalige Armygelände statt. Zwei Strecken sind im Angebot, 9 Meilen sowie ein Halbmarathon. Jens entschied sich für die Langstrecke, die er nach 1:24:29 h auf Platz 13 gesamt und als Zweiter der M 40 bewältigte.

Auf der anderen Rheinseite, in Friesenheim, ging es dagegen über die klassischen zehn Kilometer. Beim dortigen Eulenlauf gelang Hicham Zerrik seine bislang stärkste Vorstellung im TSG-Trikot: 37:48 min., Rang 6 gesamt, Platz 5 in der M 30 (Zehnerwertung). Weitere sechs Einlaufränge dahinter näherte sich Florian Kaiser der 40-Minuten-Marke. Seine 41:06 min. wurden mit dem Sieg in der M 40 belohnt.

Über seinen 62. Platz (6. M 45) beim Offenbacher Mainuferlauf 12 Tage später freute sich Florian aber noch viel mehr. Warum? Ganz einfach: weil ihm hier mit 39:52 min. eine deutliche Jahresbestzeit und das zweitschnellste 10km-Rennen seiner Karriere gelang. Die Strecke in Offenbach ist flach und schnell, das wussten außer Florian noch einige andere; insgesamt 561 Läufer erreichten das Ziel.

Weitere 10 km-Erfolge gab es beim engelhorn Laufcup. Der ist ja dank seiner Gutscheinpolitik besonders für Altersklassenläufer attraktiv. Florian Kienle und Marcus Imbsweiler ließen sich diese Gelegenheit nicht entgehen: Während Flo in Rheinau die M 40 gewann (36:37 min.), hielt sich Marcus in Maxdorf in der M 50 schadlos (35:15). In Feudenheim traten die beiden gemeinsam an und leisteten auch auf der Strecke Teamarbeit. Nach 36:52 bzw. 36:54 min. waren die zwei Podiumsplätze für die TSG unter Dach und Fach; Marcus gewann die M 50, Florian wurde Dritter in der M 40.

Eine Belohnung in Form von Einkaufsgutscheinen holte sich auch Michael Harsch ab. Auf seiner Hausstrecke, der Himmelsleiter, belegte er im Rahmen des Trailmarathon Heidelberg einen hervorragenden dritten Gesamtplatz (44:25 min.) – die beiden vor ihm Platzierten kamen nicht einmal zusammengenommen auf sein Alter. Beim Strahlenburgtrail eine Woche später legt er noch einen fünften Platz nach (34:17 min.) und sicherte sich so Rang 3 in der Endabrechnung. Nicht unerwähnt bleiben sollen unsere beiden Mediziner, Jan Niklas Thon und Jens Müller, die in Heidelberg über die 30 km-Strecke finishten. Jan schaffte das in 2:36:51 h (17. gesamt), Jens in 2:41:37 h (3. M 40). Über die Himmelsleiter führt dieser Halftrail nicht, kommt aber auch auf ca. 1000 Höhenmeter.

Abschließend zwei Ergebnisse vom Marathon. In Essen testete Michael Chalupsky seine Form für Frankfurt auf der traditionellen Runde um den Baldeneysee. Bei feuchtem Wetter kam er nach 2:48:58 h ins Ziel (Platz 5 gesamt, Zweiter in der M 30). Hinter diesen nüchternen Zahlen verbergen sich aber zwei sehr unterschiedliche Laufhälften: Den ersten Halbmarathon legte Michael in knapp 1:28 h zurück, den zweiten dann in flotten 1:21 h – Frankfurt kann kommen!

Weniger zu Testzwecken eignet sich hingegen der Brockenmarathon, offiziell Harz-Gebirgslauf genannt. Start und Ziel liegen in Wernigerode, auf 250 Metern über Normalnull, unterwegs aber geht es mal eben über den Brocken, mit einer Höhe von 1141 Metern der markanteste Gipfel ganz Norddeutschlands. Inklusive einiger Zwischenanstiege kommen so gut 1000 Höhenmeter zusammen – ganz klar eine Herausforderung für Spezialisten. Unserer hieß in diesem Fall Bernhard Pirch-Rieseberg, der nach 3:25:15 h als 24. gesamt finishte (4. M 45). Erstaunliche 925 Teilnehmer erreichten das Ziel (deutlich mehr als in Essen), von denen lediglich zwei unter drei Stunden blieben.

 

 

 

Michael Chalupsky hat derzeit einen Lauf. Dabei steht sein Saisonhöhepunkt erst noch an: der Frankfurt-Marathon Ende Oktober. Auf dem Weg dorthin siegte Michael zunächst beim ebm Papst-Marathon in Niedernhall (Hohenlohe, 10.09.2017) über die Halbmarathonstrecke. Nach 1:13:49 h (netto) war er hier im Ziel – gut dreieinhalb Minuten vor dem Zweitplatzierten. Ähnlich überlegen sein Auftritt zwei Wochen später beim Sparkassen-Marathon in Heidelberg (24.09.2017). Trotz Fehlleitung im Neuenheimer Feld bewältigte er die 21,1 km noch einmal etwas schneller: In 1:12:42 h lag er deutlich vor Patrick Meyer aus der TSG-Trainingsgruppe und dem früheren SAS-Halbmarathonsieger Mathias Pfähler. Besonders pikant wird Michaels Sieg durch die Tatsache, dass er zwar Bankangestellter ist, allerdings nicht bei der Sparkasse …

Beim Heidelberger Sparkassen-Marathon machten noch weitere TSGler vom Gaststartrecht Gebrauch, und das ebenfalls sehr erfolgreich. Über 10 km mussten sich Tobias Balthesen, der bis km 9 Schrittmacherdienste für Michael leistete, und Philipp Weng nur dem Gesamtsieger Raphael Arnold beugen. Für Tobias wurden 33:53 min. notiert, für Philipp 34:13. Auf Gesamtplatz 6 lief Hicham Zerrik (37:42) ein, nach 51:59 min. war Herbert Pfeiffer im Ziel. Eine weitere vordere HM-Platzierung gab es durch Piotr Kucharczyk (1:26:51 h). Und über Marathon gelang Oliver Maier sogar ein Top-Ten-Ergebnis. Als Sechster gesamt brauchte er 2:56:43 h für die 42,2 km – persönliche Bestzeit. Die Zeitspanne, die Olli anschließend bei den Sanis verbrachte, war übrigens unwesentlich kürzer; so ist das manchmal, wenn man alles gegeben hat.

Alles geben, so lautet auch das Motto unserer Ultras, die in diesem Jahr ja schon Spektakuläres geleistet haben. Erinnert sei nur an den 241 km-Hammer von Maic Seegel beim 24 h-Lauf in Basel. Im nahe gelegenen Brugg (23.09.2017) hätte er diese Leistung gern noch getoppt und war nach Hälfte des Rennens, nach 12 Stunden also, auch auf bestem Weg. 125 km hatte er da schon gesammelt und lag deutlich in Führung. Kurz danach aber, gegen ein Uhr in der Nacht, musste Maic verletzungsbedingt aufgeben.

Bis ins Ziel schaffte es Erik Drollinger zwar, aber so recht genießen konnte er seinen zweiten Ultralauf dieses Jahres nicht. Beim Saxoprint Pfalztrail im Leiningerland  (16.09.2017) ging Erik über die Langstrecke an den Start: 85,6 km, gespickt mit 2440 Höhenmetern. Konnte er beim deutlich anspruchsvolleren Eiger Ultra mit zunehmender Streckenlänge immer mehr Energie freisetzen, ging es diesmal andersrum: Die letzten 60 km waren eine Qual … Nach 8:50 h standen für Erik immerhin ein 7. Gesamtplatz und der Sieg in der M 50 zu Buche.

Fehlt noch unser dritter Langstreckenspezialist, Bernhard Pfeifer. Und der stellte sich im fernen Griechenland zum dritten Mal nacheinander einer der größten Herausforderungen der europäischen Laufszene: dem Spartathlon, der über 246 km von Athen nach Sparta führt (30.09.2017). Über fast sechs Marathons also, ohne Pause. Bei seinem ersten Versuch 2015 scheiterte Bernhard noch, schwor sich aber wiederzukommen und finishte ein Jahr später in 29:16 h. Vom diesjährigen Rennen fehlen noch die Detailinformationen; fest steht, dass es Bernhard wieder geschafft hat, und zwar in 30:27 h als 51. gesamt und fünftbester Deutscher. Herzlichen Glückwunsch!

Auf der Halbmarathonstrecke kann derzeit keiner Michael das Wasser reichen – höchstens Bier, wie die Siegerehrung in Niedernhall beweist.

Bei den, auch in diesem Jahr wieder sehr beliebten Ferien-Champs, durften natürlich die Leichtathleten nicht fehlen. Zusammen mit den anderen Abteilungen unserer TSG wurde den teilnehmenden Kindern fünf Tage lang ein vielseitiges sportliches Ganztagsprogramm geboten. Besonders viel Spaß, aber auch erwünschte Herausforderung, hatten die Youngsters, im Alter von 7-12 Jahren am letzten Tag bei der Kinderolympiade.

Anbei die Leichtathletikstation: Wer schafft die letzte Erhöhung des kunstvollen Hindernisbauwerkes?

Im nordbelgischen Sint-Niklaas fand in diesem Jahr die 9. Auflage der internationalen Seniorenchallenge statt (16.09.2017). Dabei treten die besten Mastersathleten und -athletinnen (M/W 40 und 50) aus Belgien, Frankreich und Deutschland gegeneinander an. Erstmals war auch die TSG 78 bei diesem Länderkampf vertreten, und zwar durch den Deutschen M 50-Meister über 5000m, Marcus Imbsweiler. Zum Abschluss der Bahnsaison gelang ihm mit 16:19 min. noch einmal ein respektables Ergebnis nur knapp über seiner Saisonbestleistung. Als Vierter von sechs Läufern in seiner AK (zwei pro Land) steuerte Marcus drei Punkte zum Gesamtsieg der deutschen Mannschaft bei. Gegen die superstarken Belgier, die zum Teil unter 16 Minuten liefen, war zwar kein Kraut gewachsen, dafür hielt er ebenso wie sein Mitstreiter Hardy Flum (LG Hohenfels, 16:20) einen der Franzosen auf Distanz. Vielleicht gelingt es ja nächstes Jahr, weitere TSGler zur Challenge zu bringen.

 

Während in Bad Liebenzell DM-Medaillen vergeben wurden, stand in Eberbach (03.09.2017) einer der letzten Triathlons der Saison an. 700 Meter Schwimmen im Neckar, 22 hügelige Radkilometer sowie eine 6 km lange Wendestrecke am Fluss, das ergibt einen kleinen, aber feinen Wettbewerb über die Sprintdistanz. Jens Müller finishte hier seinen insgesamt vierten Triathlon 2017, und das als 5. der M 40 (Jedermänner) in 1:21:42 h wieder höchst erfolgreich. Schon nach dem Schwimmen lag er im vorderen Drittel des Felds, pirschte sich auf dem Rad auf AK-Platz 10 vor, um anschließend die zweitschnellste Laufzeit seiner Altersklasse hinzulegen.

Noch ein Minütchen früher im Ziel war eine Athletin, von der wir schon sehr, sehr lange nichts mehr gehört haben. Aber jetzt, so scheint es, ist sie wieder da: Laura Geiger. Seit Sommer 2016 konnte die 33-Jährige wegen einer Sprunggelenksverletzung nicht ins Wettkampfgeschehen eingreifen. In Eberbach wirkte es, als sei sie nie weg gewesen. Beim Schwimmen ließ sie gerade mal zwei Starterinnen aus dem Lizenzbereich den Vortritt, auf Rad- und Laufstrecke sogar nur der Gesamtsiegerin Margrit Elfers aus Regensburg. Vor allem Lauras Radzeit von 42:25 min. kann sich sehen lassen, da hielt sie locker mit den Profis mit. Nach 1:20:37 h stand ihr Sieg bei den Jedermännern (-frauen?) fest – und, noch wichtiger: Der Fuß hielt. Welcome back, Laura!

Gute Nachrichten auch aus Koblenz (01.09.2017), wo sich Jan Niklas Thon (Jg. 1993) eine Verbesserung seiner Halbmarathonzeit vorgenommen hatte. Auf dem neuen, flachen Kurs in seiner Heimatstadt gelang das perfekt: Nach verhaltenen ersten 10,5 km (45 min.) legte Jan auf der zweiten Streckenhälfte mächtig zu und steigerte sich auf eine Zeit von 1:26:14 h netto. In der Gesamtabrechnung bedeutete das Platz 15 für unseren Medizinstudenten.

Nur eine Woche später startete Philipp Weng beim Heppenheimer Alstadtlauf (08.09.2017). Auf dem hügeligen 7,5 km-Kurs durch die Heppenheimer Altstadt konnte er sich mit zwei Minuten Vorsprung den Sieg in 24:57 min sichern.

Und was steht in den nächsten Wochen an? Da ist vor allem mit unseren Ultras zu rechnen. Maic Seegel, nach wie vor die Nr. 2 in Deutschland (und Nr. 36 in der Welt!) im 24 h-Stundenlauf, wird Ende des Monats über seine Paradestrecke an den Start gehen, und zwar in Brugg, wo er schon 2015 siegreich war. Eine Woche später dann der Saisonhöhepunkt für Bernhard Pfeifer: der Spartathlon über 246 anspruchsvolle Kilometer von Athen nach Sparta. 2016 kam Bernhard dort auf Gesamtplatz 30. Außerdem wird Marcus Imbsweiler seine Premiere im Nationaltrikot geben. Nach seinem Sieg über 5000m in Zittau wurde der 50-Jährige vom DLV zur Senioren Challenge, einem Länderkampf GER-FRA-BEL, ins belgische Sint-Niklaas geladen.

Schlechtes Wetter in Bad Liebenzell, aber nur in übertragener Weise: Es hagelte Bestzeiten und regnete Medaillen! Ansonsten herrschte eitel Sonnenschein im Nordschwarzwald, wo sich die deutsche Langlaufelite wie schon 2015 zu den Meisterschaften über 10 km traf (03.09.2017). Mitten drin: die TSG-Langdapper.

Acht Heidelberger hatten gemeldet, fünf von ihnen konnten ihre persönliche Bestmarke unterbieten. Allen voran unsere beiden Schnellsten, Tobias Balthesen (32:21 min. netto), und Michael Chalupsky (32:31). Auch Philipp Weng (33:11), der 44-jährige Oliver Maier (34:20) und Fabian Marondel (35:44) waren so fix wie nie unterwegs – dazu in ihrem Schlepptau Patrick Meyer und Bjarne Friedrichs, zwei Trainingskollegen, die für Walldorf bzw. Göttingen starten. Marcus Imbsweiler (33:44), Florian Kaiser (40:41) und Verena Bröstl (41:08) rundeten das Ergebnis mit ordentlichen Zeiten ab.

Was aber waren die im Gesamtvergleich wert? Zunächst zwei Einzelmedaillen: Tobi holte M 40-Silber, Marcus schnappte sich in der M 45 (für die hatte er wg. der Mannschaft gemeldet) Bronze. Dazu kamen ein 10. Platz für Oliver in der M 40, Rang 23 für Philipp bei den Junioren sowie Platz 18 gesamt für unser Team 1.

Fehlte nur noch eine Goldmedaille, und die gab es tatsächlich: für das M 40-Team mit Tobi, Marcus und Oliver! In 1:40:25 h verbesserten sie nicht nur den Badischen Rekord um fast zwei Minuten, sondern schlugen auch das Team der SG Wenden, das 2014 den deutschen Rekord aufgestellt hatte (1:36:23 h).

Damit nicht genug. Laut Altmeister Schnaufi Kaehler gelang Tobi, Michael und Philipp als den drei Schnellsten an diesem Tag auch eine Verbesserung des TSG-Vereinsrekords auf nun 1:38:09 h – in der TSG-Bestenliste taucht der 10 km-Straßenlauf leider nicht auf. Geknackt wurden zudem die Badischen Rekorde in der M 30 (Tobi, Michael, Marcus; jetzt 1:38:36) und M 35 (Tobi, Marcus, Oliver; wie oben).

Und wer jetzt meint, bei drei Medaillen könne man nicht von „Regen“ sprechen, der übersieht, dass in Bad Liebenzell zusätzlich auch Baden-Württembergische Meisterschaften ausgetragen wurden. Das bedeute noch einmal Einzelgold für Tobi (M 40); dito für Marcus (M 45); und natürlich für das Team mit Oliver. An dieser Stelle brechen wir die Übertragung aus dem Schwarzwald aus Witterungsgründen ab …

 

Als Laie stellt man sich das so einfach vor mit den Deutschen Meisterschaften: hinfahren, rennen, Medaille abgreifen. In Wahrheit ist das ein äußerst komplizierter, mit zahlreichen Fallen gespickter Vorgang. Vor allem bei den dt. Langstaffel-Meisterschaften (3 x 1000m, 4 x 400m), die diesmal in Zella-Mehlis (27.08.2017) stattfanden.

Hürde 1: die Leute zusammenkratzen. Einer verletzt, einer überarbeitet, einer im Urlaub verunglückt, einer außer Form, einer mit anderen Prioritäten und und und. Am Ende finden sich dann doch vier M 40er, darunter ein Ganzneumitglied sowie ein 50-Jähriger. Bundesweit nehmen gerade vier Staffeln (LG Eder, TSG Bergedorf, Running Team Ortenau und wir) diese Hürde.

Hürde 2: gesund bleiben. Die Titelverteidiger aus Hessen liegen mit Magen-Darm flach. Schon sind es nur noch drei Staffeln.

Hürde 3: taktieren. Für die TSG ist klar: Wir laufen als Zugabe auch die 4 x 400m. Die aus Bergedorf pokern und verzichten im letzten Moment auf die 3 x 1000m. Bleiben noch zwei.

Hürde 4: Regeln kennen. Für den Zuschauer unsichtbar, ist diese Hürde höher als alle anderen zusammen. Sofern der DLV einen schlechten Tag hat. In Zella-Mehlis hat er ihn. Dauernd versagt die Zeitmessung, der Zeitplan gerät völlig durcheinander, Thema Nr. 1 aber ist die millimetergenaue Platzierung der Startnummern auf dem Rücken. Und natürlich die Übereinstimmung der Vereinstrikots bis in die letzte Farbnuance hinein. In der M 70 wird ein Team deswegen disqualifiziert. Und die Ortenauer, unseren letzten verbliebenen Gegner, ereilt das gleiche Schicksal: Staffelstab korrekt übergeben, aber einen Schritt außerhalb der Wechselzone gestartet.

Hürde 5: schnell laufen. Wird vom blutigen Laien gemeinhin als wichtigste Voraussetzung für Medaillen angesehen – aber: siehe Hürde 1-4. Davon abgesehen lieferte das TSG-Team eine absolut meisterschaftswürdige Vorstellung ab: Oliver Maier mit spektakulärer erster Runde, Marcus Imbsweiler routiniert wie immer, Florian Kienle souverän von der Spitze weg. Die 9-Minuten-Marke wurde in 8:54,51 min. deutlich geknackt. Leider war die Siegerehrung eine verdammt einsame Angelegenheit. (Übrigens haben wir die Ortenauer bei ihrem Protest gegen die Disqualifikation noch unterstützt, aber das brachte an diesem Tag gar nix. Außer dass in der zweiten Tageshälfte dann unterschiedliche Trikots kein Problem mehr waren.)

Und die Zugabe? Dass Florian Kienle eine flotte Stadionrunde laufen kann, war bekannt. Olli und Marcus gaben das Beste, was ihre Langdappergräten so hergaben, und an Position 1 lief der andere Florian, Kaiser mit Namen, der sich bei seinem ersten offiziellen TSG-Einsatz gleich mit einer Bronzemedaille belohnte. Um den Titel beharkten sich die Mittelstreckenspezialisten von Friedberg-Fauerbach und Bergedorf (mit Schlussläufer Ingo Schultz, genau: der von Edmonton 2002), die TSG folgte in 4:03,69 min. und verwies damit einmal mehr die Jungs aus der Ortenau auf Platz 4. Nach Erfurt, Bautzen und Zittau war nun also auch Zella-Mehlis für die Langdapper eine Reise wert.

Bellheim (05.08.2017) hat in Langdapperkreisen einen fast schon legendären Klang. Immerhin findet hier einer der letzten 25 km-Läufe der Region statt. Flach ist die Strecke und schnell, nur leider selten schnell zu belaufen, weil die Temperaturen Anfang August nicht mitspielen. 2017 wurden zwar nur 25 Grad Celsius gemessen, dafür machte der Wind den Läufern zu schaffen. Am besten, man suchte sich eine Gruppe für die langen Geraden zwischen Westheim und Zeiskam. Genau so tat es Michael Chalupsky (Jg. 1983), der seine HM-Bestzeit in diesem Jahr auf unter 72 min. drücken konnte. Bellheim bestritt er als Trainingslauf, sonst hätte er dort die 90 min.-Marke sicher geknackt. Aber auch so reichte es zum Gesamtsieg in 1:30:39 h. Michaels Training ist auf den Frankfurt-Marathon im Oktober ausgerichtet; zuvor wird er die Langdapper auf der Unterdistanz 10 km in Bad Liebenzell unterstützen. Die liebt er zwar nicht so, eine gute Zeit wird es trotzdem werden.