Das war die Ausbeute unserer Jugend bei den Badischen Hallenmeisterschaften in Mannheim. Unsere einzige weibliche Vertreterin – Clara Schiltenwolf – lief bei ihrem allerersten 400m-Lauf (63,85s) wie mit ihrem Coach abgesprochen sehr mutig auf der Außenbahn an, kämpfte sich durch die 2 Hallenrunden, kam nach Abrechnung aller Zeitläufe auf einen tollen dritten Platz und durfte ihre erste badische (Bronze-)Medaille in Empfang nehmen, aber im Sommer geht da noch mehr (*zwinker*). Alex Scheid war an diesem Tag aus dem Training heraus als „Silbersammler“ unterwegs, denn sowohl über 60m (7,19s) wie auch über 200m (22,54s) konnte er den zweiten Platz erlaufen. Mit der 4x200m-Staffel kam er als Startläufer zusammen mit Daniel Chatard, Maximilian Walter und Sören Krömer „natürlich“ auch auf dem Silberrang ins Ziel (1:35,59min). Sören, unser Neuzugang und 4x400m-Staffelverstärker aus Schriesheim konnte gleich in seinem ersten Rennen für unsere TSG78 den Sieg über die 400m (53,40s) erlaufen und einen tollen badischen Meistertitel feiern. Auch der 8. Platz von Daniel über 200m in 24,37s ist nach seiner längeren Reise aller Ehren wert, er wird den Weg zum Training wieder öfter finden, da es jetzt abends länger hell bleibt Smile.

Man soll ja nicht unbescheiden sein. So viele Podestplätze wie bei der diesjährigen Winterlaufserie in Rheinzabern gab es für uns wohl noch nie. Andererseits: Es hätten mehr sein können. Leider mussten vor dem abschließenden 20km-Lauf eine Handvoll Langdapper absagen, darunter mehrere mit Podiumsambitionen. Aber so ist das nun mal bei einer Winterlaufserie: Drei Mal erkältungs- und verletzungsfrei anzutreten, ist keine Selbstverständlichkeit.
Wie auch immer, die Ausbeute konnte sich sehen lassen. Hier zunächst die Einzelresultate des Tages:

9     Marcus Imbsweiler          1:09:26      M45     1     
13     Tobias Balthesen           1:11:25      M35     1     
27     Jan Schäfer                  1:14:42      M35     3     
46     Roland Rohde               1:17:16      M40     6     
63     Giacomo Grandesso     1:18:50      MHK    16     
66     Bernhard Pfeifer            1:19:44      M40     11     
78     Jens Müller                  1:21:07      M40     17     
203     Andreas Engelhart      1:29:31      M45     35     
208     Laura Geiger              1:29:41      W30     3     
457     Wolfgang Wagner       1:44:29      M70     4     

Zwei Altersklassensiege, dazu zwei Mal Platz 3. Wolfgang verpasste das Podium nur knapp, hielt sich dafür aber in der Serienwertung schadlos: Rang 3 in der M 70. Ebenfalls in der Serie erfolgreich: Marcus und Jan als Schnellste der M 45 bzw. M 35, dazu Laura, die Zweite in der W 30 wurde. Auch Giacomo (11. MHK), Bernhard (5. M 40), Jens (10. M 40) und Andreas (25. M 45) liefen die komplette Serie. Und da der traditionelle Pfälzer Schinken offenbar dem Spardiktat zum Opfer gefallen ist, macht es auch nichts, dass unser Männerteam „nur“ Platz 3 belegte. Unser Team 2 wurde übrigens Achter. Glückwunsch!

Über die Wettkämpfe in der Messe Karlsruhe hat die Presse ja einiges berichtet. Wegen Baufälligkeit der Europahalle wurden in der Messehalle 2 eine Rundbahn aus Göteborg und Innenanlagen aus Tallinn aufgebaut, um beste Bedingungen für das Indoormeeting und die Deutschen Hallenmeisterschaften zu bieten. Die Baden-Württembergischen Hallenmeisterschaften der Senioren dienten dabei als Testlauf für die Anlagen.
Aus TSG-Sicht nahmen fünf Athleten dieses Angebot wahr. Vier von ihnen darf man zu den „üblichen Verdächtigen“ zählen, dazu kam ein echter Neuling. Den Anfang machten am Samstag die Techniker: Mit übersprungenen 2,60 m belegte „Stabi“ Xaver Einsle in der M 55 Rang drei, Helmut Diehm konnte sich in der M 75 sogar die Silbermedaille sichern (2,00 m). Den Hochsprungwettbewerb musste Helmut verletzungsbedingt leider abbrechen. Kurz danach ging mit Jürgen Hofstätter einer unserer zuverlässigsten Medaillensammler auf das blaue Oval. Nach zwei Runden hatte er sämtliche 400m-Konkurrenten in die Schranken verwiesen und sich Platz 1 gesichert. 60,37 sec sind natürlich nicht noch nicht der wahre Jakob (bzw. der wahre „Robbo“), angesichts längerer Verletzungspause aber ein optimaler Wiedereinstieg.
Tags darauf fanden die Wettbewerbe über die Hallen-„Langstrecke“ statt; die Anführungszeichen beziehen sich auf die Tatsache, dass 3000m für unsere Langdapper eher zu den Kurzdistanzen gehören. Marcus Imbsweiler war’s egal, seinem technisch ausgefeilten Laufstil (Schleichkatze mit Fersenabdruck) konnte kein direkter Konkurrent Paroli bieten. Nach 9:24,04 min gab es Gold für den Athleten der M 45. Zuletzt das Sahnehäubchen: der erste Hallenwettkampf überhaupt für Laura Geiger, zudem ihre Premiere über die 3000m. Im gemeinsamen Lauf aller weiblichen Klassen bewegte sich Laura immer unter den Top 5, wurde in 11:44,32 min schließlich Gesamtvierte und in ihrer Altersklasse, der W 30, mit Silber dekoriert – fünf Sekunden hinter der Siegerin.
Fazit: fünf Athleten, fünf Medaillen (2 x Gold, 2 x Silber, 1 x Bronze).
Ebenfalls bei einem Rundenlauf, allerdings im Freien, trieb sich derweil Jan Schäfer herum. Einen Wochenendurlaub in der alten Heimat Potsdam nahm er zum Anlass, am Winterlauf in Brandenburg/Havel teilzunehmen. Zwei Mal geht es dort um den langgestreckten Beetzsee herum, die Gesamtstrecke beträgt 12,6km. Nach km 3 übernahm Jan die Führung und gab sie trotz eines unbeabsichtigten Umwegs nicht mehr ab; nach 48:27 min brachte er den ersten Gesamtsieg des Laufjahres 2015 unter Dach und Fach.

boten unsere 32 jungen Leichtathleten beim Schülersportfest in der Astoriahalle Walldorf. Einige Hindernisse zu überwinden gab es schon vor Beginn des Wettkampfes.  Nachdem unsere U14 Jungen vergeblich nach einem 4. Staffelläufer gesucht hatten, durfte aus der U12 Johannes Bürger (M11) einspringen. Umso größer war die Überraschung, als sich diese Staffel, zusammen mit Michael Barten (M12), Fritz Schirmacher und Manuel Peters als schnellster Schlussläufer (beide M13) auch noch den Sieg holte. Zudem konnte Johannes auch noch seine bisherige Bestleistung im Hochsprung von 1,20m auf beachtliche 1,28m steigern, das gab Rang 2 in der M12 und bei seiner Premiere im Kugelstoßen konnte er sich noch einen 2. Sieg ergattern, ebenso in der M12 (beides wurde in seiner Jahrgangsstufe nicht angeboten). Der 2. Platz ging hier an Michael Barten, der sich auch noch Rang 4 sowohl für den Hürdenlauf, wie auch noch für den 30m-Sprint holte. Ebenso Platz 2 für einen tollen Kugelstoß von 7,07m ließ sich Fritz Schirmacher nicht nehmen und knapp eine Medaille als Vierter verpasste Manuel Peters beim 30m-Hürden-Lauf.
Youssef Galal El-Din wurde von seiner netten Mutter (vermutlich mit Blaulicht) nach Walldorf nachgebracht, und erreichte in letzter Minute vor Wettkampfbeginn die Sporthalle. Er begann auch gleich mit dem Hochsprung. Souverän übersprang er dann die 1,20m, was Rang 4 in der M12 und seine neue Bestleistung bedeutete. Weitere Medaillen gab es noch für  Lia Dörner (W12, Gold im Kugelstoßen), Mia Schirmacher (W11, Bronze mit der Kugel in der W12), für Lennart Krohn (M10) und Lasse Dietrich (M8) jeweils gleich 2x Silber (30m-Lauf und Weitsprung) und für Marie Bollen (W9) mit Bronze im Weitsprung. Den Sieg im Dreikampf in der Kinderleichtathletik (U8) holten sich Bennet Krohn (M7) und seine Schwester Julene (W5).
Weitere vierte Plätze 4 erreichten auch noch Matteo Schmidt über 30m (der sehr wahrscheinlich sich einen Medaillenplatz erlaufen hätte, wäre er nicht beim Start fast gestolpert), Hugo Hansen im Weitsprung (beide in der M11), Elia Bloss im Kugelstoßen der M12, sowie Coco Toth (W11) und Audrey Gresset-Bourgeois (W9) über 30m (Audrey dazu noch im Weitsprung) und Noah Lichtenstern (M7) im Dreikampf.
Das Highlight des Tages waren dann zu guter Letzt noch die begehrten Staffelläufe, bei welchen wir nicht nur stark vertreten waren, sondern sich auch noch, neben dem bereits erwähnten Sieg in der U14, einen Sieg in der U12 (Hugo Hansen, Elia Bloss, Lennart Krohn und Matteo Schmidt) sowie auch noch in der weiblichen U10 (Nika Hieber, Marie Bollen, Audrey Gresset-Bourgeois und Kaja Spisz) holten. Auf Rang 4 (von 7 Staffeln) liefen unsere Jungs der U10 (Adrian Hieber, Lasse Dietrich, Josiah Bloss und Bennet Krohn). Etwas Pech hatten unsere beiden weiteren U12-Staffeln, die gegeneinander antreten mussten. Zuerst verlor Nummer 2, mit Youssef  Galal El-Din, Bennett Christensen, Sammy Chahoud und Jakub Spisz (alle M11) das Staffelholz, worauf Nummer 3, mit Rafael Gomez Arroyo, Lasse Bloss, Christopher Hartmann und Moritz Friederich (alle M10) freudig überholte, dann aber stürzte deren Schlussläufer in der Kurve, worauf Nummer 2 wieder Mut fasste und dann mit fast 2 Sekunden Vorsprung das Ziel erreichte.

Mit passablen (so schnell wie letztes Jahr im 1. Lauf der Hallensaison) startete Alex Scheid beim Meeting in Sindelfingen über 200m (22,64s), womit er den 3. Platz unter 25 Startern belegte. „Passabel“ nur deshalb, weil er uns letztes Jahr verwöhnt hat und natürlich dieses Jahr selbst von sich noch mehr erhofft … eigentlich war der Einstand aufgrund der neuen Belastung Studium wirklich gut!
Leider muss Alex jetzt die folgenden baden-württembergischen, süddeutschen und deutschen Meisterschaften aus Zeitgründen bzgl. Studium unbesucht lassen, aber das Training kann er wie gewohnt weiterführen und schlägt dann in der Sommersaison zu.

… dass die Strecke des Dielheimer Dreikönigslaufs nicht amtlich vermessen ist. Dann nämlich hätten einige der TSG-Langstreckler ihre 10 km-Zeiten von Rheinzabern noch einmal toppen können. Allen voran Laura Geiger, die in 42:21 min nicht nur ihre Altersklasse W 30 gewann, sondern 2. Frau gesamt wurde. Jawohl, in der Gesamtwertung! Auch Jan Schäfer war in 35:57 min schnell wie nie, was insgesamt zum 8. Platz reichte, in der M 35 allerdings „nur“ zu Rang 4. Noch einmal Platz 4 in der AK-Wertung, diesmal durch Max Leible, Jahrgang 1989, der den Dielheimer Sportplatz nach 37:27 min erreichte. Kurz hinter ihm unsere Leihgabe aus Italien, Giacomo Grandesso: 38:16 min, Fünfter der MHK. In der stark besetzten M 45 ging Joachim Kraft an den Start (45:14); Stefan Knopf, M 50, finishte nach 46:44 min. Uwe und Iris Heiß rundeten das gute Team-Ergebnis mit 55:13 bzw. 60:01 ab; Iris wurde damit Neunte in der W 50.
Am wettbewerbsreichsten Tag des Jahres, an Silvester nämlich, hielten sich die Langdapper dagegen zurück, zum Teil wegen Krankheiten, zum Teil aus anderen Gründen. Erreicht haben uns lediglich die Ergebnisse von Jens Müller, der in Heddesheim 30:02 min für die 7,77 km brauchte (22. gesamt, 3. M 40), von Jan Schäfer, der in Kaufungen für eine ähnlich lange Strecke 27:52 benötigte (2. M35) sowie von Marcus Imbsweiler, der beim Zehner im pfälzischen Kottweiler-Schwanden Platz 5 belegte (34:59, 1. M 40).
Kurz nach Dielheim stand mit den 15 km von Rheinzabern dann wieder ein Lauf auf amtlich vermessener Strecke an. Hier allerdings beeinflusste böiger Wind die Zeiten. Aufgrund der regen TSG-Beteiligung sind die Einzelergebnisse unten summarisch aufgeführt. Grundsätzlich hat sich die Gruppe wieder geschlossen stark präsentiert, was sich in der Mannschaftsserienwertung niederschlägt: Hier belegt die TSG derzeit nämlich die Plätze 3, 8, 21 und 63. Auch in der Einzelwertung sind einige Podiumsplatzierungen eingeplant bzw. noch erreichbar, nämlich durch Laura (W 30), Christian (M 30), Jan (M 35), Oliver (M 40), Marcus und Michael (M 45) und Wolfgang (M 70). Der abschließende Zwanziger steigt am 8. Februar.

Platz   Name                       Zeit          Klasse    Rang
11     Imbsweiler Marcus     0:52:08      M45         2
18     Harsch Michael          0:52:42      M45         4
24     Bullerkotte Christian   0:54:20      M30         6
43     Maier Oliver               0:55:41      M40         6
47     Schäfer Jan               0:56:16      M35         2
65     Grandesso Giacomo  0:57:59      MHK       16
76     Pfeifer Bernhard        0:58:37      M40        14
103   Müller Jens               1:00:07      M40        17
327   Geiger Laura             1:08:11      W30         4
378   Kaehler Christian       1:09:47      M55        25
413   Engelhart Andreas     1:10:53      M45        72
562   Kröger Michael          1:15:46      M35        59
598   Wagner Wolfgang      1:16:56      M70         3
689   Bublies Bernd           1:20:28      M55        61

Allen Mitgliedern, ihren Familien sowie allen Freunden der TSG 78 Leichtathletik-Abteilung ein glückliches und gesundes 2015 !
Diese Wünsche sind verbunden mit dem Dank an Alle, die sich im abgelaufenen Jahr in vielfältiger Weise für unsere TSG 78 Leichtathletik eingesetzt haben. Dazu gehören alle Geld- und Sachspender, alle Sponsoren, Kampfrichter, Helfer und viele andere mehr, DANKE!

Für die TSG-Langdapper ist die Winterlaufserie im pfälzischen Rheinzabern traditionell das Highlight zum Jahresende. Die individuellen Vorbereitungen hierfür unterscheiden sich jedoch erheblich. Christian Bullerkotte und Laura Geiger zum Beispiel hatten für den Tübinger Nikolauslauf gemeldet, einen Halbmarathon mit ähnlichem, vielleicht etwas leichterem Profil als der Heidelberger. Und für beide hatte der Schwabennikolaus hübsche Überraschungen im Sack: Christian finishte nach 1:18:57 h – eine Zeit, die er sich auch für Heidelberg erträumt. In Tübingen bedeutete das Gesamtplatz 17 und Rang 6 in der M 30. Noch besser machte es – wieder einmal – Laura: Bestzeit pulverisiert (1:39:16 h), Podium erstürmt (3. W 30), im Frauenfeld Top 30. Und schon stand sie bei der Siegerehrung neben einem gewissen Arne Gabius, der die M 30 gewann (und natürlich auch die Gesamtwertung).
Etwas traditioneller geriet einem TSG-Quartett die Vorbereitung in Bad Schönborn. Der dortige Nikolaus gibt sich mit zehn Kilometern zufrieden, schickt die Teilnehmer aber ebenfalls über einige Hügel. In den Altersklassen trumpften die vier mächtig auf: Oliver Maier (36:22 min, M 40) und Marcus Imbsweiler (34:49, M 45) siegten, Roland Rohde (38:40, M 40) wurde Dritter. Giacomo Grandesso (39:13) musste sich in der Hauptklasse mit Platz 8 begnügen, hatte dafür aber in der Tombola Glück …
Und was bedeuteten diese Ergebnisse nun für Rheinzabern? Nichts weniger als einen Bestzeitenhagel. Ob nun trotz der Vorbelastung oder gerade deswegen, kann nur individuell entschieden werden. Christian jedenfalls knackte endlich die 34-Minuten-Schallmauer, Laura verbesserte sich trotz schwerer Beine. Marcus und Oliver sorgten für persönliche Jahresbestzeiten und zusammen mit Michael Harsch für Podiumsplätze in ihren Altersklassen. Andreas Engelhart, Jan Schäfer und Bernhard Pfeifer, die am Wochenende zuvor pausiert hatten, stellten ebenfalls neue persönliche Rekorde auf. Nicht zuletzt das Teamergebnis kann sich sehen lassen: In einem der stärksten Rheinzabern-Felder seit langem belegt die TSG 78 derzeit die Plätze 7, 18, 32, 91 (von derzeit 133 Teams).
Hier die Einzelresultate in der Übersicht:
    Marcus Imbsweiler         33:43    M45     1     
    Christian Bullerkotte       33:45    M30     5     
    Michael Harsch              34:38    M45     2     
    Oliver Maier                   35:29    M40     2     
    Jan Schäfer                   36:56    M35     8     
    Bernhard Pfeifer             38:31    M40    13     
    Roland Rohde                38:33    M40    14     
    Giacomo Grandesso       39:13    MHK   55     
    Jens Müller                    40:38    M40    30     
    Andreas Engelhart          42:53    M45    54     
    Laura Geiger                  44:02    W30     5     
    Stefan Knopf                 46:35    M50    75     
    Michael Kröger              49:38    M35    63     
    Bernd Bublies                51:45    M55    63     
    Wolfgang Wagner           51:48    M70     6     
    Martina Schuster            52:05    W40    14    

Berge sind relativ. Niemand würde zum Beispiel auf den Gedanken kommen, den Martinslauf im pfälzischen St. Martin als Berglauf zu bezeichnen. Eine einzige fiese Steigung gibt es unterwegs, mit vielleicht 20 Höhenmetern auf 200 Metern. Weil die aber sechs Mal bewältigt werden muss, kommt man eben doch auf über 100 Höhenmeter gesamt – bei einer Gesamtstreckenlänge von gut 7 km. Und so verwundert es nicht, dass TSG-Vertreter Marcus Imbsweiler in 25:22min nur einem ausgewiesenen Bergspezialisten den Vortritt lassen musste.
Auch der Neckargemünder Berglauf ist eigentlich keiner – zumindest nicht in den Augen der Alpinisten unter den Läufern. Die 450 Höhenmeter rauf auf den Königstuhl verteilen sich immerhin auf 11,8 km Gesamtstrecke. Sogar Bergabpassagen gibt es! Und doch haben hier Läufer wie Michael Harsch, die regelmäßig an Himmelsleiter & Co. trainieren, eindeutig Vorteile. Als Gesamtfünfter in 47:04min siegte Michael in der M 40 klar – trotz Zehnerwertung.
Der Dossenheimer Berglauf dagegen trägt seinen Namen zurecht. 350 Höhenmeter hoch zum Weißen Stein, und das auf fast direktem Weg: Gerade mal 5,4 km ist die Strecke lang. Wenn man den einen flachen Kilometer kurz vorm Ziel abzieht, bleibt für den Rest eine Steigung von durchschnittlich 8 %. Und hier bewiesen unsere Langdapper ungeahnte Bergziegenqualitäten. Unsere Flachlandspezialisten aus der Norddeutschen Tiefebene Martin Rütze (24:31min), Roland Rohde (25:15) und Jan Schäfer (25:33) setzten sich auf den Gesamtplätzen 6, 10 und 13 als Team durch – eine Altersklassenwertung gibt es in Dossenheim nicht. Dafür erfolgt die Mannschaftswertung geschlechterübergreifend; mit dem Ergebnis, dass auch das TSG-Team 2 den Sprung aufs Podium schaffte: Bronze für Giacomo Grandesso (26:35, Platz 20), Laura Geiger und Andreas Engelhart (29:48, Platz 42). Und wie schon in Ebingen gelang Laura (29:14) die beste Einzelplatzierung: Gesamtzweite der Frauen, 18 Sekunden hinter der Siegerin. Wenn das mal nicht der Gipfel ist!

Mit weit über 100 Personen bei der diesjährigen Schülerweihnachtsfeier war die TSG78-Gaststätte „Roseto“ bis auf den letzten Platz belegt – es mussten sogar noch weitere Stühle aus dem Kraftraum, etc. geholt werden, um möglichst allen einen Sitzplatz bieten zu können. Unser kleines Rahmenprogramm an diesem Abend begann mit dem Zauberer Magic Gerard, der bereits bei der Abschlussfeier der Großen als Überraschungsgast für magische Momente sorgte. Mit verschiedenen Pizzasorten sowie einem leckeren Dessert kamen auch die kulinarischen Genüsse an diesem Abend nicht zu kurz, so dass keiner von unseren kleinen und großen Gästen hungrig die Feier verlassen musste. Doch neben Zauberei und guter Pizza durften wie in jedem Jahr die Ehrung der Schülerleichtathletin und des Schülerleichtathleten des Jahres 2014 sowie viele weitere Ehrungen für die tollen Leistungen unserer jüngsten Athleten/-innen - insgesamt über 25 Schülerinnen und Schüler - in der Leichtathletik-Abteilung nicht fehlen. Schülerleichtathletin des Jahres wurde in diesem Jahr wie bereits 2012 Lilli-Sophie Fischer, während der Vorjahressieger, Lennart Krohn auch 2014 seinen Titel als Schülerleichtathlet erfolgreich verteidigen konnte. Wir können auf eine sehr schöne und erfolgreiche Saison zurückblicken und freuen bereits auf die Saison 2015 mit möglichst vielen Wettkämpfen, guten Leistungen sowie vor allem großer Begeisterung an der Leichtathletik. Ein großes Dankeschön seitens der Abteilungsleitung gilt allen Trainerinnen und Trainern sowie den Betreuern inkl. der Eltern für ihr tolles Engagement. Wir wünschen allen eine besinnliche und ruhige Adventszeit, ein frohes Weihnachtsfest sowie ein glückliches, gesundes Jahr 2015!!!

Die Stationen unterwegs lauten Ungeheuersee, Drahtzug, Schlagbaum oder Toter Mann. Mitzuführen ist ein Handy. Die Gesamtstreckenlänge beträgt 85,6 km – bei 2440 positiven Höhenmetern.
Wovon die Rede ist? Vom Pfalz Trail 2014, genauer: von seiner Ultravariante. Denn während andere sich mit 33 oder bloß 19 km über Stock und Stein zufriedengeben, fangen die echten Ultratrailer erst ab Marathon zu zählen. In diesem Fall sind es halt zwei Marathons – plus ein paar „zerquetschte“ Kilometer.
Wer tut sich so etwas an? Nun, seit Kurzem haben die Langdapper einen Ultraläufer in ihren Reihen: Bernhard Pfeifer. Nach der Teilnahme am Maintal-Ultra über 62,1 km, den er auf einem hervorragenden vierten Platz beendete, sollte der Pfalz Trail zum Höhepunkt der Saison werden. Für Bernhard ein Heimspiel, stammt er doch aus Böhl-Iggelheim und kommt zum Arbeiten und Trainieren nach Heidelberg. Tatsächlich konnte er sein Ergebnis noch einmal toppen: Nach 8:25:30 h erreichte er als Gesamtdritter das Ziel in Hertlingshausen. Wie es unterwegs war? Anstrengend, ja … aber schön!

Gegen solche Herausforderungen nimmt sich das Profil des Heidelberger Trail-Marathons doch geradezu bescheiden aus: „nur“ die üblichen 42,2 km bei etwa 1500 Höhenmetern. Aber wer die Strecke über den Weißen Stein und den Königstuhl kennt, weiß, dass sie höchst anspruchsvoll ist, mit noch mehr Trails als bei der Premiere 2013 und vor allem mit der nicht im Laufen zu bewältigenden Himmelsleiter.
An die volle Distanz wagten sich in diesem Jahr unser anderer Bernhard, Bernhard Rieseberg nämlich, sowie der unverwüstliche Christian Kaehler. Bernhard, der sich seit seinem Ironman-Debüt in Glücksburg Ostseeman nennen darf, schaffte nach 4:03:44 h den Sprung aufs Treppchen: Platz 3 in der M 45. Auch Schnaufi Kaehler schlug sich grandios und verpasste als Vierter in der M 55 (4:45:40 h) das Podium denkbar knapp. Weitere TSG-Läufer traten, zum Teil unter anderem Teamnamen, auf unterschiedlichen Teildistanzen an: Tobias Balthesen, Marcus Imbsweiler und Andreas Engelhart im Duo-Marathon, Albert Maga, Jens Müller und Wolfgang Wagner im Fünferteam.

Team: Das ist das richtige Stichwort für ein weiteres Laufereignis im Oktober, den Citylauf Ebingen. Rüdiger Rall hatte zu diesem Topevent in seinem Heimatort auf die Alb eingeladen, bei dem der Deutsche 5000m-Meister Richard Ringer in 29:59 min vor einer Handvoll Kenianern siegte. Nicht ganz so schnell unterwegs, dafür mit geschlossener Mannschaftsleistung: die TSG-Langdapper. In einem starken Feld belegten sie Platz 15 (Marcus Imbsweiler, 34:50 min netto), 16 (Tobias Balthesen, 35:01), 18 (Christian Bullerkotte, 35:25), 20 (Michael Harsch, 36:15), 51 (Andreas Engelhart, 43:32) und 55 (Rüdiger Rall, 44:06), dazu mehrere Podiumsplätze in den jeweiligen Altersklassen. Für den Knaller des Tages aber sorgte Laura Geiger, die in neuer Bestzeit von 44:01 min Rang 6 belegte. Rang 6 gesamt wohlgemerkt, u.a. hinter drei Kenianerinnen … da geht noch was!!

Wie, schon wieder ein Jahr rum? Das wird sich so mancher bei der traditionellen Jahresabschlussfeier, zu der die Abteilungsleitung ins Marriott-Hotel lud, gefragt haben. In der Tat, das Sportjahr 2014 neigt sich dem Ende zu, und wieder trugen die Leichtathleten mit guten Leistungen zur positiven Gesamtbilanz der TSG 78 Heidelberg bei.
Ob an diesem Abend eher die „Leistungsschau“ in Form von Ehrungen im Mittelpunkt stand oder eher das gesellige Beisammensein, mag jeder selbst entscheiden. Abteilungsleiterin Sonja Böhnisch jedenfalls fasste sich in ihrer Begrüßungsrede kurz, um direkt im Anschluss das reichhaltige Büffet freizugeben. Zwei Dinge hob sie dabei hervor: zum einen die Tatsache, dass die TSG 78 nun endlich über die langersehnte Kunststoffbahn verfügt, die hervorragend angenommen wird. Und zum anderen den Befund, dass die Abteilung im organisatorischen Bereich, u.a. beim Halbmarathon, dringend einer „Blutauffrischung“ bedarf, junger Kräfte also, die bereit sind, verantwortungsvolle Positionen zu übernehmen.
Zwischen den Gängen übernahm wie jedes Jahr Peter Frese die Ausgabe der Sportabzeichen. Neben erfahrenen Teilnehmern, die das Abzeichen bereits 30 Mal und öfter abgelegt haben, wurden auch Neueinsteiger, Wiedereinsteiger und ganze Familien wie die Schiltenwolfs ausgezeichnet. Ebenfalls gute Tradition ist die Übergabe einer Spende der Absolventen für die Schüler- und Jugendarbeit.
Bei der diesjährigen Sportlerehrung konnte Sportwart Christian Maichle einen leichten Aufwärtstrend bezüglich der weiblichen Aspiranten feststellen. Nach dem Durchhänger 2013 erfüllte in diesem Jahr zumindest eine junge Dame die internen Anforderungen der Auszeichnung: Clara Schiltenwolf belegte bei den Badischen Meisterschaften über 100 und 300 Meter Rang 4 bzw. 6; zudem wurde sie Regiomeisterin im Weitsprung. Auf männlicher Seite war der Ansturm auf die Podiumsplätze erneut deutlich größer. Hier setzte sich zum wiederholten Male der 18-jährige Alexander Scheid durch, der seine Bestleistung über 100m auf 11,02s steigern konnte und die über 200m auf 22,07s – was vereinsintern Rang 3 bzw. 2 der „ewigen“ Bestenliste bedeutet. Zu diversen Podiumsplätzen auf Landesebene kamen 2014 im Bundesvergleich eine Top-5-Platzierung in der Halle sowie die Teilnahme am Freiluft-B-Finale.
Hinter Scheid wurden zwei Senioren mit DLV-Meisterschaftsmeriten gemeinsam auf Platz 2 gesetzt: Springer Helmut Diehm (u.a. Platz 3 im Stabhochsprung/Halle, M 70) und Langstreckler Marcus Imbsweiler (u.a. Platz 2 über 10 km/Straße, M 45). Bei den Teams waren es die Jugendlichen, die gegenüber den Erwachsenen die Nase vorn hatten: Mannschaft des Jahres wurden die Jugend-Sprintstaffeln mit Daniel Chatard, Alexander Scheid, Matthias Trumpp und Maximilian Walter, die beispielsweise auf Bundesebene mit Platz 9 über 4x400m glänzten. Hinter den Langstrecklern, siegreich u.a. in der Teamwertung beim Brüder-Grimm-Lauf (Tobias Balthesen, Christian Bullerkotte, Michael Harsch, Marcus Imbsweiler und Martin Rütze), kamen die Jugendlichen U20 als souveräne Badische Meister im Teamwettbewerb auf den Bronzerang (außer den oben Genannten noch Lukas Blank, Raphael Mielke, Daniel Werner und Philip Werner). Einen Sonderpreis gab es zudem für Matthias Trumpp, der 2014 nach schwerer Erkrankung ein erfolgreiches Comeback feierte und zudem ein Muster an Zuverlässigkeit abgibt.
Zu vorgerückter Stunde konnten sich die zahlreichen Gäste noch an der Illusionscomedy von Zauberer Gerard erfreuen, der sich immer wieder von einzelnen TSG-Vertretern assistieren ließ. Erst spät fand dieser Abend zur Musik des TSG-Mitglieds Willi Straub seinen Ausklang.

die geehrten Leichtathleten auf einen Blick, v.l.n.r.: Maximilian Walter, Raphael Mielke, Philip Werner, Daniel Werner, Clara Schiltenwolf, Helmut Diehm, Martin Rütze, Tobias Balthesen, Marcus Imbsweiler, Christian Bullerkotte, Michael Harsch und Alexander Scheid.

Na, das war doch mal ein Rekord mit Ansage: In Köln lief Jens Müller, Jahrgang 1974, die Marathonstrecke so schnell wie noch nie. Und: so entspannt wie nie. Als Beleg dafür dürfen seine fast sekundengenau gleichen Rennhälften dienen, auch wenn sein Tempo innerhalb der Einzelabschnitte leicht schwankte. Alle Rechenspiele waren Makulatur, als er nach 3:09:29 h netto die Ziellinie beim Dom überquerte. Das bedeutete Platz 135 von über 3000 Finishern sowie Rang 22 in der M 40.
Schon eine gute Woche später fielen weitere persönliche Bestmarken, die meisten davon allerdings in der selten absolvierten Disziplin Stundenlauf. Der TV Rheinau hatte zur Flutlichtveranstaltung auf altehrwürdiger Sandbahn geladen. Erfreulich war die hohe Zahl an Teilnehmern, fast 30, was allerdings zu vielen Überrundungen und für die Schnellsten zu einer Art Daueraufenthalt auf Bahn 2 führte. Umso beachtlicher die Resultate: Als Gesamtschnellster legte Marcus Imbsweiler exakt 17.205m zurück, nur eine knappe Runde weniger als der badische M 45-Rekord. Schon auf Gesamtplatz 3 folgte Martin Rütze mit 16.145m Laufleistung vor unserem italienischen Neuzugang Giacomo Grandesso (15.904m). Keine Bestmarke gab es für Christian Kaehler (13.340m) – nachvollziehbar, stellte „Schnaufi“ doch vor fast 30 Jahren den TSG-Vereinsrekord in dieser Disziplin auf: über 18 km. Quasi im Vorbeilaufen erzielten alle Beteiligten Jahresbestleistungen über 10.000m, Giacomo lief sogar persönliche Rekordzeit (37:02,52min).
Auch beim Weinheimer Herbstlauf rund um den Waidsee war über die 10km ein TSG-Quartett am Start. Während Giacomo in 39:12min seine Leistung von Rheinau nicht bestätigen konnte, trumpften zwei andere groß auf: Als Gesamtsiebter unterstrich Oliver Maier seine aktuell gute Form; da konnte ihm in der M 40 keiner das Wasser reichen (36:49min). Und auf Platz 12 (37:47min) zeigte Jan Schäfer, dass mit ihm auch nach der Geburt seines zweiten Kindes zu rechnen ist. Nicht zu vergessen Bernd Bublies, der sich nach längerer Wettkampfabstinenz in 53:54min zurückmeldete. Für die 5km-Strecke hatte lediglich Manfred Mehler gemeldet, der mit seinen knapp 74 Jahren nicht nur die Altersklasse klar gewann, sondern als 15. gesamt auch die meisten Jüngeren hinter sich ließ (24:24min).
Schließlich noch zwei Meldungen vom Kraichgaulauf in Sinsheim-Rohrbach, dessen Markenzeichen krumme Strecken mit vielen Höhenmetern sind. Hier testete Andreas Engelhart für den Trailmarathon eine Woche später: Über 10,6 km belegte er nach 46:51min Platz 8 gesamt und wurde Dritter in der M 45. Im Rennen über 33,3 km konnte sich Martin Rütze auf Platz 5 behaupten (2:24:09h, Zweiter M 35) – sein vorrangiges Interesse war, vor dem anstehenden Urlaub noch ein paar Kilometer zu sammeln.

Parallel zu der mU12, die beim Badischen DSMM-Endkampf in Karlsruhe war, zog es ein paar der Älteren nochmal nach Bad Kreuznach. Hier konnten durchweg vordere Platzierungen erreicht werden. Die Jungs waren fast alle knapp an der Bestleistung dran, so z.B. Philip Werner mit zwei fünften Plätzen über 100m (12,49s) und im Weitsprung (5,72m). Auch Matthias Trumpp zeigte mit seinen 11,80s (100m - Platz 4) und 24,11s (200m - Platz 2), dass man zum Saisonende noch in Form sein kann. Sehr fein, dass er sogar eine Bestleistung (38,97m mit dem Speer) erreichte. Dies gelang auch Ulla Maichle mit ihren 19,69m und Platz 3 gegen durchweg jüngere „Damen“. Alex Scheid zeigte erneut, dass er über 200m stärker ist als über 100m, denn die 11,37s (Platz 2) wurden durch die 22,63s (Platz 1) getoppt – 11,37s verdoppelt wären 22,74s - denn wer alles kann schon eine Verdoppelung unterbieten? Erfahrene Zungen behaupten ja noch immer, dass er über 400m seine eigentlich stärkste Strecke hat …
So ist nun also die Wettkampfsaison der Stadionathleten zu Ende, die Pause/Regeneration/Planung für 2015 ist im Gange und die Langstreckler werden uns bis zur Hallensaison sicher gut unterhalten.

Beim Badischen Schüler-Mannschaftsfinale in Karlsruhe waren unsere 10 Jungen aus der U12, Michael Barten, Jonathan Huge (beide M11), Elia Bloss, Johannes Bürger, Youssef Galal El-Din, Matteo Gresset-Bourgeois, Hugo Hansen, Matteo Schmidt (alle M10), Moritz Friederich und Lennart Krohn (beide M9) als achtplatzierte Mannschaft überraschenderweise mit dabei! Nach den ersten 4 Disziplinen (Hochsprung, 50m-Lauf, Weitsprung und Schlagballwurf) rückten sie sogar auf Rang 6 vor. Bei der Staffel und dem 800m-Lauf konnten unsere Jungs dann aber, trotz guter Zeiten, mit einigen sensationellen Läufern aus anderen Vereinen nicht ganz mithalten und fielen wieder auf Rang 8 zurück, worauf sie aber trotzdem stolz sein können! Ganz besonders zu erwähnen wären auch diesmal wieder die Leistungen unseres noch nicht ganz 9 Jahre alten „Supertalentes“ Lennart Krohn, einem technisch einwandfreien Hochsprung von 1,20m, einem 4,00m-Weitsprung und einer Laufzeit von 2:49,68min auf 800m. Die Mannschaftswertung und alle anderen Einzel-Ergebnisse gibt es hier.
Aber das Allerschönste an unseren jungen Leichtathleten ist der Zusammenhalt (!!!), jeder freut sich über die Erfolge der Anderen (fast) genauso wie über seine eigenen und es geht immer lustig zu, ob im Training oder auf Wettkämpfen.

Große Freude über den 8. Platz beim Badischen Schüler-Mannschaftsfinale. Hintere Reihe (v.l.n.r.): Mannschaftsbetreuer Jürgen Diehm, Youssef Galal El-Din, Johannes Bürger, Matteo Schmidt und Trainerin Christa Holstein; vordere Reihe (v.l.n.r.): Hugo Hansen, Matteo Gresset-Bourgeois, Lennart Krohn und Michael Barten; es fehlen: Elia Bloss, Moritz Friederich und Jonathan Huge.

... zu ihren Medaillen, wenn auch nicht in den Disziplinen, in welchen man es erwartet hätte.
Nach einer regnerischen Nacht stapften 22 (!) unserer Nachwuchsleichtathleten durch den matschigen Feldparkplatz, an den Schuhsolen die Erde klebend, zum Sportplatz des SV Mannheim-Seckenheim.
Youssef Galal El-Din (M10), dessen Bälle diesmal nicht so weit flogen, wie man es gewohnt ist, zeigte den weitesten Sprung seines Jahrgangs. Auf die Frage, wie das ?...bekam Trainerin Christa folgende Antwort: „Da ich kurz vor meinem Absprung dachte, der Helfer fährt mit dem Rechen nochmals über den Sand, hob ich meine Beine sicherheitshalber (!) besonders hoch“. Also besser als alle Trainingsratschläge, einfach mit dem Rechen drohen :)
Matteo Gresset-Bourgeois (M10) errang die Silbermedaille im Dreikampf und lief mit 8,39s auf aufgeweichtem Hartplatz nicht nur Bestzeit seines Jahrgangs über 50m, sondern war damit auch genauso schnell wie der Schnellste der M11. Für eine weitere Überraschung sorgte diesmal Matteo Schmidt beim 800m-Lauf. Er erreichte in der M10, mit einer Zeit von 3:06,10min, als Erster das Ziel und ließ damit auch unsere gewohnten 800m-Champions diesmal hinter sich. Mit Jakub Spisz, Matteo Gresset-B. (beide ebenfalls M10) und Michael Barten (M11, außerdem noch 2. im Dreikampf) nahm er dann noch eine 2. Goldmedaille für die 4x50m-Staffel in Empfang. Die Silbermedaile ging, mit Youssef, Benedikt Bürger (eigentlich M8), Johannes Bürger und Marvin Benighaus (beide M10) ebenfalls an unsere U12.
Mit Rang 4 verfehlte Lia Dörner (W11) knapp eine Medaille im Dreikampf, dafür holte sie sich zusammen mit Anne Helli, Mia Schirmacher und Coco Toth (alle W10) die Bronzemedaille für die 4x50m-Staffel in der U12. In der W8 gab es für Marie Bollen (W8) einen 2. Platz im Dreikampf und in der U10, zusammen mit Kaya Spisz, Nika Hieber und Audrey Gresset-Bourgeois (alle W8) für die 4x50m-Staffel, für Audrey auch noch Silber für die 800m. Eine Überraschung boten unsere jüngsten Mädchen, Flavia Schmidt und Lya Ott (beide W7) mit ihrem Doppelsieg im 800m-Lauf und Lya auch noch mit Platz 4 im Dreikampf. In der M8 lief Nils Benighaus die 800m in einer Superzeit von 3:19,18min und damit als Erster durchs Ziel. Theo Faber und Adrian Hieber (beide M7) holten sich für den Dreikampf Silber und Bronze. Und last but not least, gab es dann beim 800m-Lauf der M7 noch einen 3fach-Sieg (!), für Luca Benighaus, Adrian und Theo.

Große Freude nach dem Doppelsieg über 800m in der Klasse W7: Lya Ott (2.) und Flavia Schmidt (1.)

Mit vier AthletInnen waren wir bei der Baden-Trophäe – ein Vergleichskampf der Badischen Jugend-Kreis-und Bezirksauswahlen – im Team des Rhein-Neckar-Kreises (RNK) vertreten, die auf unserer schönen neuen Anlage stattfand. RNK-Vorstandsmitglied Chris Maichle konnte dem Team der männlichen Jugend, das er mehrheitlich auch coachte, zu Platz 2, dem Team der weiblichen Jugend sogar zu Platz 1 gratulieren. Von unserer Seite – gleichzeitig eifrigster Punktesammler der Veranstaltung – war Alex Scheid wie schon 2013 mit drei Disziplinen plus Staffel am Start, Matthias Trumpp und Philo Werner waren je zweimal inkl. Staffel im Einsatz. Philo sprang 5,80m weit, was fast Bestleistung bedeutete, Matthias 1,57m hoch und war auch hier wieder ein zuverlässiger Punktesammler. Alex „musste“ (Befehl seines Coaches) für das RNK-Team zunächst über 110m Hürden starten und wurde hier in seinem ersten Lauf über die hohen U20-Hürden in 16,44s Zweiter. Danach „durfte“ er die 100m laufen (Sieg in 11,20s), bevor er in seiner aktuellen Paradedisziplin über 200m in 22,71s lediglich auf Sieg lief ohne alles zu geben. Die 200m wurden zuvor als Joker gesetzt, so dass hier die doppelte Punktezahl eingefahren werden konnte. Philo am Start, Matthias auf der Gegengeraden und Alex als Schlussläufer wurden von Sören (TV Schriesheim) auf Position 3 in der Staffel unterstützt. Diese lief auf Rang drei, was nach der Endabrechnung für den Gesamtplatz 2 reichte. Wer aber war TSG78er Nummer 4? Louisa Witte sprang kurzfristig bei der weiblichen Jugend in der Staffel ein und konnte diese als Startläuferin auf Platz 2 führen, was für den Gesamtsieg in der Teamwertung reichte. Mit einem Augenzwinkern flüsterte sie danach ihrem Partner Alex zu: „ich bin halt besser als du“.
Der Dank der Abteilungsleitung gilt den AthletInnen, die uns mehr als würdig vertreten haben, aber auch allen Kampfrichtern und Helfern, die diesen schönen Wettkampf erst möglich gemacht haben!

Für persönliche Bestzeiten ist aktuell vor allem Jens Müller zuständig. Beim Lußhardtlauf Mitte August in Hambrücken durchbrach er endlich die Schallmauer von 90 Minuten über Halbmarathon. 1:29:05 h (5. M 40) lautet seine neue Bestmarke. Die nächste peilt er demnächst beim Marathon in Köln an. Ebenfalls in Hambrücken am Start: Martin Rütze, der in 1:23:29 h allerdings nur einen Trainingslauf absolvierte.
Drei Mal 50+ beim Rheinauer Volkslauf über 10 km: Manfred Mehler (3. M 70) und Xaver Einsle (24. M 55) machten in 53:27 bzw. 53:26 min gemeinsame Sache. Etwas weiter vorne war Stefan Knopf zu Gange, der in 48:29 Platz 26 in der M 50 belegte.
Schließlich die Deutschen Straßenlaufmeisterschaften über 10 km, die 2014 auf der Düsseldorfer Kö stattfanden. Hier hatten Christian Bullerkotte und Marcus Imbsweiler, letzterer als Titelverteidiger der M 45, gemeldet. Auf dem flachen, wegen kurzfristiger Streckenänderung allerdings nicht ganz so schnellen Kurs belegte Marcus in einem äußerst engen Rennen Rang 2 (34:09 min brutto) und wurde Deutscher Vizemeister ! Zum Vergleich: Der Sieger der M 45 hatte 9 Sekunden Vorsprung, die Verfolger 4, 5 und 6 Sekunden Rückstand. Eine knappe Minute später finishte Christian (35:01), der als 31-Jähriger in der Hauptklasse gewertet wurde. Im selben Rennen, aber außerhalb der Meisterschaftswertung konnte Neuzugang Max Leible eine neue persönliche Bestleistung feiern: In 37:35 min (brutto) wurde er auf Gesamtplatz 24 (10. MHK) geführt.

Mit keinen großen Erwartungen, einfach mal dabei gewesen zu sein, trafen sich unsere beiden Mannschaften aus der U12, vorwiegend jüngeren Jahrgangs, bei den diesjährigen Kreispokal-Wettkämpfen in Oftersheim. Umso größer war die Freude, als zuerst unsere Mädchen, Anne Helli, Mia Schirmacher (beide W10), Amelie Drollinger und Lia Dörner (beide W11), (trotz Fehlen von zwei unserer schnellsten Läuferinnen aus der W10, Coco Toth und Annika Harsch) für die 4 Disziplinen: 50m-Lauf, Weitsprung, Ballwurf und 4x50m-Staffel, die Silbermedaille in Empfang nehmen durften und sich dann auch noch unsere, wie gewohnt, zahlreich vertretenen Jungs, Lennart Krohn, Moritz Friederich (beide M9), Johannes Bürger, Elia Bloss, Matteo Gresset-Bourgeois, Youssef Galal El-Din, Matteo Schmidt (alle M10), Michael Barten und Jonathan Huge (beide M11) für 6 Disziplinen: 50m-Lauf, Weitsprung, Hochsprung, Ballwurf, 4x50m-Staffel und 800m-Lauf die Bronzemedaille holten und mit 4.005 Punkten die Qualifikation für das Badische Mannschaftsfinale Ende September in Karlsruhe erreichten. Besonders zu erwähnen wäre die hervorragende Leistung im Hochsprung von Lennart und Johannes mit jeweils 1,20m sowie von Youssef mit 1,16m. Am späten Nachmittag traten dann nicht nur glückliche Kinder, sondern auch glückliche Eltern und Trainer den Heimweg zurück nach Heidelberg an.

Unsere U12-Mädchen holten sich beim RNK-Kreispokal überraschend die Silbermedaille, v.l.n.r.:

Mia Schirmacher, Anne Helli, Lia Dörner und Amelie Drollinger.

Mit Laura Geiger haben die Langdapper endlich wieder ein vielversprechendes weibliches Lauftalent in ihren Reihen. Nachdem sie bereits in Heidelberg unter die Top 50 der Frauen vorstieß, war ihr nächstes Ziel eine neue Halbmarathon-Bestzeit. In Stuttgart gelang dieses Vorhaben souverän: Nach 1:44:12 h war Laura im Ziel, als 106. Frau gesamt bei fast 5500 Finishern. Großen Anteil an der Verbesserung hatte Andreas Engelhart, der sie bis km 18 durch die Läufermassen des zweitgrößten Halbmarathons in Deutschland lotste und erst ab dann eigene Sache machte (1:42:34 h).
In Weiher waren beide wieder am Start, allerdings über die 10 km-Strecke. Auch dort sprangen neue Bestmarken heraus: Andreas konnte sich über eine Endzeit von 43:43 min freuen, womit er Platz 79 gesamt belegte. Und nur eine knappe Minute später war auch Laura im Ziel. Ihre 44:40 min bedeuteten Rang 7 unter den Damen und den Sieg in der W 30 – Glückwunsch! Einen weiteren Klassensieg gab es dort in der M 45 durch Marcus Imbsweiler, der als 6. gesamt in 34:54 min finishte. Einen Platz und eine knappe Minute hinter ihm: Christian Bullerkotte, 3. der M 30 (35:51 min). Bei sommerlichen Temperaturen knackte auch Jan Schäfer die 40-Minuten-Marke (39:52 min) und belegte damit Platz 7 in der M 35.
Der Kurs in Weiher ist komplett flach, anders als zum Beispiel der Tote Mann Berglauf in Oberried bei Freiburg. 750 Höhenmeter auf 8,4 km bei eher ungemütlichen äußeren Bedingungen: Michael Harsch bewältigte die Herausforderung in 43:14 min, was ihm Platz 15 gesamt und den vierten Rang in der stark besetzten M 45 einbrachte. Auch in der Serienwertung des Schwarzwald Berglauf-Pokals liegt Michael nun auf Kurs; hier fehlt ihm noch eine erfolgreiche Teilnahme.
Steil, okay; dagegen hält sich einer wie Christian „Schnaufi“ Kaehler mit Strecken unter 10 km in letzter Zeit kaum noch auf. Hier sein Laufbericht aus den Hochalpen:
„Wenn schon beim Zermatt-Marathon dabei, dann muss es der Ultra-Marathon sein, mit Ziel auf dem Gornergrat, dachte ich mir im Winter und ergatterte einen der 600 Startplätze. Bei einer Streckenlänge von 45,6 km und 2.458 m Höhendifferenz (entspricht 5,5 mal auf den Königstuhl) war das Ziel allerdings nur finishen. Der Ultra-Marathon wurde erst das 3. Mal angeboten, vorher gab es lediglich den Marathon. Zuerst ging es 21 km von St. Niklaus das Visptal nach Zermatt mit "nur" 600 Höhenmetern, dann folgte eine Schleife durch Zermatt und der Anstieg zur Sunnegga, die bei km 32,5 erreicht wurde. Bei der Riffelalp nach 39 km fing der Lauf erst richtig an. Auf den letzten 6,6 km warteten noch 867 Höhenmeter von 2.222m auf 3.089 m, und da gab es noch flache Passagen drin. Umso anstrengender waren die steilen Anstiege in der dünnen Luft.
Am Vortag war es kalt und stürmisch und es schneite oben in den Bergen. Dann am Lauftag hörte der Regen rechtzeitig am frühen Morgen auf, ganz tolles Laufwetter, bewölkt bei 10-15 Grad und das Matterhorn zeigte sich zumindest teilweise. Ich schaffte es mir die Kräfte gut einzuteilen und hatte so noch genug Kraft, um nach der Riffelalp, wo man von einer Musikkapelle empfangen wurde, den finalen Anstieg in Angriff zu nehmen. Nach 6:21 h war das Ziel auf dem Gornergrat erreicht. Platz 210 bei den Männern gesamt und 17. in der M55.“