Seit unserem Halbmarathon gab es kaum Berichte von den Langdappern – was hiermit nachgeholt werden soll. Beschränken wir uns auf die Top-Ergebnisse. Nur eine Woche danach gelang Christian Bullerkotte der Gesamtsieg beim Frühlingslauf in Rot über Halbmarathon. In 1:15:49 h konnte ihm niemand das Wasser reichen. Nur Martin Rütze aus Hamburg, der unsere Trainingsgruppe seit kurzem verstärkt, saß Christian im Nacken (1:16:25 h) und trieb ihn zur persönlichen Bestzeit.
Ebenfalls noch im Mai gelang Marcus Imbsweiler der Sieg beim Biosphärenlauf Bliesgau, einem Vier-Etappen-Lauf im südöstlichen Saarland. Von den vier mit etlichen Höhenmetern gespickten Tagesetappen zwischen 9 und 12 Kilometern gewann er drei und sicherte sich so überlegen den Gesamterfolg.
Sozusagen eine Doppeletappe gab es für Christian im Juni bei Stadtläufen in der Pfalz und im Odenwald. Beim mit 9,5 km ausgeschriebenen Altstadtlauf in Neustadt an der Weinstraße belegte er in 34:10 min Gesamtrang 8, nur einen Tag später in Mosbach war er sogar Zweitschnellster und Sieger der M 30 über 10 Kilometer (35:45 min).
Der Juli gehörte den Triathleten der Region; hier verdient David Dähn besondere Erwähnung, der den anspruchsvollen Heidelbergman auf einem hervorragenden 34. Platz beendete; in der Hauptklasse belegte er Rang 13. Nach 25:21 min im Wasser rollte er das Feld von hinten auf: Erst legte er eine tolle Radzeit hin (1:12:05 h), um zum Abschluss die schwere Laufstrecke über den Philosophenweg über 10km in weniger als 40 Minuten zu bewältigen (39:10 min) – und das bei Hitze.
Aus den letzten Wochen sind wieder einige Halbmarathon-Ergebnisse zu vermelden. So legte Tobias Balthesen in Hambrücken eine 1:15:31 h vor (Gesamtrang 3); Jens Müller, mitten in der Marathon-Vorbereitung steckend, folgte in 1:33:33 h (Gesamtrang 53). Kurz danach lud Marcus Imbsweiler in seiner saarländischen Heimat Limbach über die gleiche Strecke, und fast hätte es dort zum totalen TSG-Triumph gereicht. Marcus führte die Tageswertung in 1:15:30 h an, Christian Bullerkotte folgte auf Platz 2 (1:17:06 h), während Oliver Maier das Podium leider nicht komplettierte, aber in 1:19:48 h den sechsten Platz sicherte. Zum Vergleich: Die Teamzeit von 3:52:24 h ist gut sechs Minuten schneller als die von 2012, als in Baden nur zwei Mannschaften schneller waren.
Und noch einmal eine tolle Teamleistung, erbracht beim Volkslauf des TV Mannheim-Rheinau über 10km. Hier musste sich das Quintett aus Peter Noll (40:47 min), Christian Bullerkotte (36:16), Martin Rütze (35:24), Tobias Balthesen (34:49) und Marcus Imbsweiler (33:55) nur dem Gastgeber beugen.

Dies ist das Ergebnis des Duells zwischen Daniel Chatard und Chris Maichle mit dem 700g-Speer, dem viele TSG78er wahrlich entgegen fieberten, sogar Wetten abschlossen und das Daniel schließlich mit 42,66m zu 40,89m für sich entschied – so geschehen am letzten Augusttag in Flein, nahe Heilbronn. Somit kann Chris nur noch im Diskus für sich den „Ni(e)mbus“ der TSG-Unbesiegbarkeit behaupten. Zuvor lief Daniel die 100m in 11,82s nahe der Bestzeit und kam hierbei nach dem Ziel mit einer Flugrolle auf die Geschwindigkeit Null. Schneller war Alex Scheid in 11,26s (Platz 1). Simon Wegner platzierte sich über 100m und 200m weit vorne, ebenso Neuzugang Niko(lai) Hankiewicz über 200m, nachdem er bei seinem ersten Start gleich mit einem Fehlstart ins Wettkampfgeschehen eingreifen wollte und bei seiner LA-Premiere gleich disqualifiziert werden musste. Yves Stucky kam so erholt aus dem Urlaub zurück, dass er die 6kg-Kugel auf Bestleistung von 11,72m stieß und danach als „Strahlemann“ und Fotograf auf dem Platz herumtobte. Die Mädels traten gemeinsam in den Disziplinen 100m und Weit an, wobei Louisa Witte fast immer gut ans Brett kam, aber das Landen vergaß und Myriam Stucky ihre Anlaufprobleme immer besser in den Griff kriegt. Nach den guten „Sandkämpfen“ waren beide noch über 100m ebenso weit vorne in der Ergebnisliste.

Den Anfang, nach dem Urlaub noch Wettkämpfe zu bestreiten, machten wie schon im Frühjahr die Werfer und wieder in Eschelbronn. Chris Maichle warf mal wieder mit dem großen schweren 2kg-Diskus und kam auf Saisonbestleistung von 32,28m. Dies reichte in der Männerklasse zu Platz 2 und in der M45 zum Sieg. Ebenfalls siegreich war Daniel Werner, der die 6kg-Kugel in der U20 auf 10,94m wuchtete.

Bei bester Stimmung verbrachten wir drei Tage im Leichtathletik-Stadion von Rostock im Rahmen der Deutschen Jugendmeisterschaften. Die Athleten, Betreuer und Fans aus den Familien konnten wirklich stolz auf die erbrachten Leistungen sein.
Zunächst durfte die 4x100m-Staffel der U18 ran, die sich als Startgemeinschaft zusammen mit Dossenheim und Eppelheim qualifizierte. David Schlenker, der Startläufer aus Dossenheim, machte es spannend, denn ein Reifenschaden bei Hamburg und der Abschleppdienst ließen die schon vor Ort wartenden drei anderen Läufer (rund 800km Anreise am Tag zuvor) sehr lange warten. Genau zum Einlaufen/Aufwärmen kam David dann aber doch noch rechtzeitig ins Stadion. Im Vorlauf konnten die vier Jungs dann mit David, Maximilian Walter (Eppelheim), Daniel Chatard und Alexander Scheid ihre schon sehr gute Jahresbestzeit nochmal steigern und qaulifizierten sich mit sehr starken 43,82s für das B-Finale. Vier Stunden später durfte Daniel allerdings zunächst über die 400m Hürden ran. Leider verhinderte der Wind, dass er seinen Rhythmus perfekt umsetzen konnte. Knapp über der bestehenden Bestzeit lief er dann auf Platz 17 und hatte nur 5 Minuten zum Verschnaufen. Nach 5 Minuten Massage musste er gleich wieder in den Callroom, um zum Staffelendlauf ins Stadion zu gelangen. Die Wechselabstände wurden leicht verändert, weil alle mit Daniels Erschöpfung rechneten, aber „leider“ war er noch topfit, so dass der 2. Wechsel nicht richtig klappte und fast im Stehen – nicht im Sprinten – erledigt wurde. Entsprechend war das Laufergebnis nicht wie erhofft, aber mit Platz 14 in Deutschland können sich die Jungs mehr als sehen lassen.
Am zweiten Tag der Meisterschaften durfte dann Alex sein erstes Einzelrennen bei Deutschen Meisterschaften laufen und ging topfit an den Start. Allerdings zuckte er hierbei kurz, konnte dabei den Fehlstart zwar verhindern, aber genau hier fiel der Startschuss, so dass er aus der schlechtesten aller möglichen Positionen reagieren und starten musste, zwei bis drei Wackelschritte hierbei hatte und dann mit 11,37s leider um Haaresbreite den Zwischenlauf verpasste. Am dritten Tag über die 200m war sein Start nahezu perfekt, am Ende waren seine Beine nach Hunderten von Kilometern im Auto und 3 Tagen im Stadion aber etwas zu schwer für eine neue Bestzeit. So kam er nach 22,85s (sein zweitschnellstes 200m-Rennen aller Zeiten) ins Ziel, was für das Finale nicht ganz reichte.
Also traten Athleten, Betreuer und Fans die rund 800km lange Rückreise an, hatten in insgesamt 4 Tagen viel Spaß und sammelten viele Eindrücke, die auf den nächsten großen Events dann wieder helfen werden – es war toll und ihr Jungs seid SPITZE!!!

die U18-4x100m-Staffel der Startgemeinschaft 78Heidelberg-Dos-TVE, v.l.n.r.: David Schlenker (Dossenheim), Maximilian Walter (Eppelheim), Daniel Chatard und Alexander Scheid (beide TSG 78)

Bei den Schülereinzelmeisterschaften des Rhein-Neckar-Kreises in Walldorf gewann Lennart Krohn (M8) die Goldmedaille im Weitsprung und steigerte sich dabei auf 3,52m. Zweimal Silber holte er sich über 50m und im Schlagballwurf (31,00m, nur 50cm hinter dem Sieger). Ebenfalls Vizemeister wurde Theo Sigmund (M7) im Weitsprung mit 2,98m. Jeweils Bronze erliefen sich unsere beiden Staffeln über 4x50m der U10. Die Jungs liefen in der Besetzung Elia Bloss (M9), Lasse Bloss (M8), Lennart Krohn (der damit seinen Medaillensatz komplettierte) und Matteo Schmidt (M9) dabei rund 2 Sekunden langsamer als die Mädchen, die mit Judith Freigang, Maike Holzner, Coco Toth und Hanna Gotterbarm (alle W9) an den Start gegangen waren. Maike Holzner errang zum Abschluss des Tages über 800m noch eine weitere Bronzemedaille.
Knapp eine Medaille verpassten als Vierte Lilli-Sophie Fischer (W12) und Marc Drollinger (M12) jeweils über 75m sowie Lennart Krohn und Elia Bloss jeweils über 800m.
Bei hochsommerlichen Wetterverhältnissen auch mit Feuereifer dabei, aber leider ohne vordere Platzierungen, waren: Fiona Jurack, Mavi Peters und Lynn Teubner (alle W10), Jonathan Huge (M10) und Timo Weber (M11) sowie unsere beiden Jüngsten Bennet Krohn (Jahrgang 2008) und Flavia Schmidt (Jahrgang 2007).
Alle Ergebnisse gibt es hier: http://www.leichtathletik-rnk.de/fileadmin/user_uploads/Ergebnisse/2013/2013_RNK_Schueler_Einzel.htm

Wenn man das Titelsammeln als Beständigkeit ansieht, trifft das nämlich auf unsere Jungs U18 zu. Denn seit dem letzten Wochenende stehen vier weitere Titel auf unserem Konto. Bei den Badischen Meisterschaften in Konstanz sahnten Alexander Scheid und Daniel Chatard unter Mithilfe von Philip Werner sowie Maximilian Walter (TV Eppelheim) förmlich den Medaillentisch ab.
Alex machte den Anfang: Über 100m lief er bei 1,4 m/s Gegenwind starke 11,21 Sek. Später gewann er auch noch den 200m-Sprint, mit fast noch höher einzuschätzenden 22,63 Sek. und das wieder mit 1,3 m/s Wind von vorne.
Daniel legte nach: Im 400m-Hürden-Lauf mit einem Start-Ziel-Sieg und ebenso starker Zeit von 57,88 Sek. holte er Titel Nummer Drei.
Und schließlich kam die 4x100m-Staffel, die Konstante schlecht hin, denn seit nunmehr 3 Jahren holen die Jungs den Titel nach Heidelberg. Philip Werner, Maximilian Walter, Daniel Chatard und Alexander Scheid ließen der Konkurrenz in 45,16s keine Chance.
Bei all den super Leistungen gingen die guten Platzierungen im Kugelstoßen der U20 von Daniel Werner (8., 11,25m) und Yves Stucky (10., 10,78m) fast schon unter.

Auf den deutschen U20-Meisterschaften der Langstaffeln in Ulm konnte sich unser Team über 4x400m mit Simon Wegner, Daniel Chatard, Alex Scheid sowie Maxi Walter (TV Eppelheim) um 3 Plätze gegenüber dem Vorjahr steigern und belegte Platz 15. Die als Startgemeinschaft laufenden Jungs (hier der Lauf im Internet: http://www.myvideo.de/watch/9173659/DLV_U20_4x400m_VL2) waren zwar schon schneller, aber die Aufregung, im Rahmen der „Großen Deutschen“ zu laufen, verhinderten ebenso wie das Passauer Hochwasser, das Simons Training sehr heftig traf, diesmal eine bessere Zeit – in 2014 greifen wir wieder an.
Bei den Senioren fiel die Hälfte unserer gemeldeten Starter leider berufs- und/oder verletzungsbedingt aus, dennoch konnten die verbliebenen drei Senioren in Mönchengladbach überzeugen. Wie so oft machte Helmut Diehm (M70) den Anfang und konnte sich mit soliden Sprüngen im Hochsprung von Meldeplatz 8 auf Endplatzierung 6 (1,20m) sowie im Stabhochsprung von Meldeplatz 9 auf Endplatzierung 7 (2,20m) verbessern. Am zweiten Tag der Meisterschaften konnte zunächst Jürgen „Robbo“ Hofstätter (M50) darum kämpfen, nicht erneut Vierter (wir berichteten mehrfach) zu werden. Er schaffte dies auf den letzten 10 Metern seines 400m-Rennens und konnte in starken 57,17s den dritten Platz der Meldeliste behaupten und die Bronzemedaille sichern. Auf Platz 12 von 20 gemeldeten Diskuswerfern fand sich Chris Maichle wieder, für den es zunächst darum ging, irgendwie in den Endkampf der besten Acht zu kommen um weitere drei Versuche zu haben. Es wurde anfangs ziemlich eng, aber mit Bestleistung im zweiten Versuch war der Endkampf so gut wie sicher, in dem Chris erneut seine bisherige Bestleistung (40,89m) auf jetzt 43,31m steigern konnte und am Ende mit Bronze belohnt wurde. Diese Medaille möchte er – auch im Namen seiner Jugendgruppe – seiner lieben Ulla widmen und sich dafür bedanken, dass sie ihm die nötige Zeit für das Training sowie die Betreuungszeit mit der Jugend lässt und ihn dabei mehr als unterstützt.

mit nur 8 Punkten Rückstand hinter dem Kreismeister wurde Lennart Krohn (M8) bei den Kreismehrkampfmeisterschaften in Schönau/Odw., und das mit einem Ballwurf von 29,50m, einem Weitsprung von 3,36m, und einer Laufzeit auf 50m von 8,99s. Auch unsere drei M9 Jungs können auf ihre Leistung stolz sein. Youssef Galal El-Din und Matteo Schmidt, unsere schon etwas erfahreneren Wettkampfhasen erreichten, zusammen mit Lennart Krohn, als U10 Mannschaft im Dreikampf Rang 2 und traten strahlend, mit ihrer Medaille um den Hals den Heimweg an. Besonders erwähnenswert bei den Beiden der Weitsprung mit 3,61m für Matteo und 3,51m für Youssef. Auch Johannes Bürger schlug sich bei seinem ersten Wettkampf achtbar aus der Affäre. Manuel Peters (M11) einer unserer besten Nachwuchsleichtathleten konnte diesmal seine gewohnten Leistungen nicht ganz zeigen, „nur“ Rang 11 im Vierkampf und Rang 8 im Dreikampf, immerhin von 32 Teilnehmern. Fritz Schirmacher (M11) brachte es im Ballwurf auf beachtliche 40m. Von unseren Mädchen zeigte vor allem Amelie Drollinger (W10), dass sie sehr schnell ist und gut springen kann und dafür, dass Emily Monninger (W11) erst vor kurzem mit dem Leichtathletiktraining begonnen hat, machte auch sie ihre Sache ganz gut. Beide liefen dann noch die 3x800m-Staffel, zusammen mit Helen Breitling (W11), die sich am Morgen nicht besonders wohl fühlte und daher auf den Dreikampf verzichtet hatte. Bei der U16 waren Ricarda Seitz (W15) und Myriam Stucky (W14) am Start, konnten aber an die Ergebnisse von Rohrhof nicht ganz anknüpfen und belegten Plätze im Hinterfeld. Mit viel Elan liefen, sprangen und warfen unsere allerjüngsten Leichtathleten aus der Bambinigruppe, Theo Sigmund (M7), Laurens Dutzi (M7), Flavia Schmidt (W6) und Ebrahim Galal El-Din (M6) und trugen stolz ihre Urkunden nach Hause.

… waren die noch nicht berichteten „restlichen“ Ergebnisse. Die „Hochstabler“ wurden aus den Baden-Württembergischen Seniorenmeisterschaften mangels Anlage in Helmsheim herausgenommen und so konnten Helmut Diehm (M70) und Xaver Einsle (M55) erst zwei Wochen später im Kampf um die beste Höhe eingreifen – und diesen Kampf gewannen sie in ihren Altersklassen, so dass hier weitere zwei Titel an unsere TSG 78 gingen. Den Abschluss bildeten dann die U20-Meisterschaften in KA-Beiertheim, wo wir „nur“ in der Sprintstaffel antraten. Die U18 wollte die Quali für die Deutschen, die wenige Tage zuvor im Regen von Pliezhausen noch verpasst wurde – und die Jungs schlugen doppelt zu. Sie liefen als jüngste und reine U18-Staffel bei der U20 erneut auf den Silberrang und mit 44,07s auch eine Superzeit, die die geforderte Norm von 44,80s weit unterbot … Ende Juli sind wir damit in 3 Einzeldisziplinen und 1 Staffel bei den Deutschen in Rostock vertreten, hinzu kommt die 4x400 Mitte Juli in Ulm … waren wir schon mal in einem Jahr in 5 Disziplinen mit der Jugend auf Deutschen Meisterschaften? Der Autor bezweifelt dies und gratuliert allen recht herzlich – weiter so!!

… weil wir überall antreten, sei es in Edenkoben, Limburgerhof, Freistett oder Heidelberg. Jürgen „Robbo“ Hofstätter konnte sich zunächst beim Seniorensportfest in Edenkoben über 400m um rund 4 Zehntel gegenüber seinen „Baden-Württembergischen“ (wir berichteten) auf jetzt 57,83s steigern und ließ eine Woche später über 200m trotz starken Gegenwindes in Limburgerhof seine schnellste Zeit über 200m (27,24s) seit einigen Jahren folgen. Daniel Chatard lief endlich mal wieder – weil so selten angeboten – die 400m Hürden und wurde mit neuer Bestzeit (57,65s in Freistett) und der Quali für die Deutschen belohnt. Der Großteil unserer AthletInnen aber startete in Heidelberg beim benachbarten USC-SprintCup. Auch hier konnten einige Siege erlaufen werden: Lukas Blank siegte in der U20 über die Meile (1609m), während Philipp Höfner (U20, u.a. 100m in 11,86s und 200m in 23,75s) und Alex Scheid (U18) den Sprintcup (100m + 200m + 300m) in ihren Wertungen gewannen – Alex mehr als souverän, u.a. mit neuer 300m-Bestzeit von 36,25 Sekunden. Jeweils „nur“ über 100m waren Louisa Witte (U18), Yves Stucky (U20) und Raphael „Rapha“ Mielke (U20) auf der Bahn unterwegs, von denen Rapha mit 11,84s eine neue Bestzeit laufen konnte – macht weiter so!

Leider konnten an den Regiomeisterschaften in Heilbronn nicht alle gemeldeten AthletInnen unserer TSG78 teilnehmen, weil Hals, Fuß und/oder Magen rebellierten. Aber die SportlerInnen, die vor Ort waren, konnten mehr als überzeugen. Freya Klose (U18) trat – denn endlich war Leichtathletik-Sommerwetter – trotz leichter Verletzung beim Weitsprung an und konnte 3 solide Sprünge ohne Anlaufschwierigkeiten zeigen. Dann zeigte Alexander Scheid, dass ihm an diesem Tag niemand aus der Region das Wasser im Sprint der U18 reichen kann und pulverisierte über 100m seine Bestzeit zunächst um gut zwei Zehntel und im Endlauf nochmals um zwei Hundertstel auf jetzt 11,15s für die 100m. Daniel Chatard – ebenfalls U18 und im Endlauf – lief zweimal sehr nahe an seine Bestzeit und zeigte starke 11,84s. Wieder „an Bord“ ist nach Abi, feiern und Ferien Philipp Höfner, der ebenfalls in den Endlauf über 100m (U20 – 11,85s) kam. Diese drei liefen dann auch über 200m sehr stark und erreichten vordere Plätze, wobei Alex hier wiederum in Bestzeit (22,85s bei 1 m/s Gegenwind) gewann. Yves Stucky (U20) verzichtete nach 100m-Vorlauf auf den Endlauf und stieß dann die Kugel (6kg) mit 11,47m nur knapp unter Bestleistung, bevor Philipp mit der Männerstaffel der Startgemeinschaft Silber über 4x100m erreichen konnte. Danach ging‘s wieder heim, aber der Sonntag sollte noch kommen …
Auf dem Weg nach Heilbronn am nächsten Tag waren wir uns sicher, die Veranstaltung wird abgesagt. Unglaubliche Wassermengen kamen vom Himmel, so dass die Autofahrt fast zur Schifffahrt mutierte. Doch bevor der Wettkampf richtig begann, zeigten sich die Wettergötter gnädig und der Rest des Tages war wieder Sommer. Myriam Stucky, Freya Klose und Lukas Blank erwischten allerdings keinen so guten Tag. Bis auf die neue PB von Myriam über die 100m sind alle Vorhaben mehr oder weniger in die Hose gegangen. Beim Weitsprung traf Myriam nicht einmal den Balken. Freya hatte beim 100m-Hürdensprint mit den, für sie neuen Abständen zu kämpfen. Und Lukas wollte unbedingt unter der 5-Minutenmarke über 1500 m bleiben, was leider auch nicht ganz klappte. Dass er am Ende mit der Goldmedaille nach Hause kam, ist ehrlicher Weise gesagt, nur dem schwachen Teilnehmerfeld zu verdanken – aber sein Mut, diese Strecke anzugehen, wurde belohnt.

… denn wir waren nur wenige TSG78er bei den Baden-Württembergischen Seniorenmeisterschaften in Helmsheim, aber Tobias Balthesen (1.), Helmut Diehm (5.), Marcus Imbsweiler (2. + 3.), Jürgen „Robbo“ Hofstätter (1.) und Christian Maichle (3.) konnten insgesamt durch ihre Leistungen und/oder Platzierungen mehr als überzeugen und viele Erfolge verzeichnen. Im Einzelnen waren dies: Tobias war Tagesschnellster über 5000m (16:24,85min – Sieger M35), Helmut wurde guter Fünfter im Hochsprung der M70 – Stabhoch (seine Stärke) wurde ausgelagert und kommt in 14 Tagen dran – Marcus in der M45 zunächst Dritter über die ungewohnten 400m (61,44s) und nur eine Stunde später noch etwas beinmüde in 16:31,98min Vizemeister über die 5000m. Robbo (M50) zog seine Stadionrunde gewohnt souverän durch und beendete diese in 58,22s mit Platz 1. Am nächsten Tag musste Chris dann noch als einziger TSG78er ran und warf den Diskus in der M50 mit 40,57m nahe an seine Bestleistung. Doch das Gute zum Schluss: Alle haben noch Potential nach oben bis in 6 Wochen die Deutschen Meisterschaften sind – viel Erfolg und gutes Training!

… hätte Alex Scheid bei der Weinheimer Kurpfalzgala schneller laufen müssen und er hätte eine neue Bestzeit, aber so verpasste er seine bisherige schnellste Zeit (11,37s) über 100m mit 11,39s knapp. Damit allerdings weiß er, dass er unten raus gut drauf ist. Dies bewies er auch bei den Baden-Württembergischen U18-Meisterschaften in Pliezhausen, wo er mit den beiden Dossenheimern David Schlenker und Florian Weiss sowie TSG78er Daniel Chatard trotz verpatztem ersten Wechsel mit 45,15s Vizemeister in der 4x100m-Staffel wurde und eine super Schlussgerade lief. Danach waren Daniel und Alex schon leicht ermüdet, erreichten aber im strömenden Regen immerhin noch die Plätze 5 (52,48s) und 6 (52,60s) über 400m – wir gratulieren.

Im Rahmen der 13. Heidelberger Qualifikationstage, unserem beliebten Pfingstsportfest wurden Ursula und Christian Maichle für ihr langjähriges Engagement für die Leichtathletik ausgezeichnet, sowohl als Athleten wie auch mehr und mehr als Funktionäre, sei es in der Abteilungsleitung oder in ihren Spezialaufgaben – Ulla u.a. für ihre Tätigkeiten als Chefin der Infostelle unseres Halbmarathons, als Schüler- und Jugendwartin, für ihr Engagement als „Mädchen für alles“ bei unseren Qualitagen oder als Kampfrichterin bei allen möglichen Wettkämpfen bis hin zu Olympiaqualifikationen mit der silbernen Ehrennadel des Badischen Leichtathletikverbandes, während Chris für seine vielfältige bisher geleistete Arbeit sogar die silberne Ehrennadel des Deutschen Leichtathletikverbandes entgegen nehmen durfte. Auch wir TSG 78er danken euch beiden, liebe Ulla und lieber Chris, für die geleistete Arbeit für unsere TSG 78 und hoffen, dass ihr dies noch lange weiterführen werdet – HERZLICHE GRATULATION für diese Ehrungen, die der Vorsitzende des Leichtathletikkreises Rhein-Neckar Wolfgang Teschke stellvertretend für die Verbände vornahm.

Aufgrund des parallel stattfindenden Deutschen Turnfestes in unserer Region konnten wir in diesem Jahr nur einen Tag unseres beliebten Sportfestes durchführen – unseren Techniktag. Rund 60 Helferinnen und Helfer leisteten wieder großartige Arbeit auf dem Platz, im Wettkampfbüro und bei der Verpflegung um den rund 200 SportlerInnen aus 70 Vereinen mit über 300 Disziplinen einen tollen Wettkampf zu bieten. Wir ernteten nicht nur wegen der Sonne am Vormittag, sondern auch wegen unserem Durchhaltevermögen am Nachmittag bei kaltem Regen große Dankbarkeit, erhielten ausschließlich Lob von allen Seiten, das wir hier gerne an unsere zuverlässigen Helfer weitergeben – ihr seid PRIMA! Aus sportlicher Sicht unserer TSG 78 waren nur wenige AthletInnen am Start, die aber mit soliden Leistungen aufwarteten, nachdem sie schon zuvor geholfen haben oder nach ihren Wettkämpfen als Helfer zur Verfügung standen – das ist Vereinsarbeit wie sie sein muss, DANKE! Parallel dazu lief Alex Scheid in Brixen bei eisigen Temperaturen, Regen und viel Wind in der Baden-Württemberg-Auswahl die 400m, musste aber den Bedingungen Tribut sollen und ist um eine Erfahrung reicher, die ihm in seiner Karriere aber sicher noch helfen wird.

Sowohl die Startgemeinschaft der U18 (mit Dossenheim und Eppelheim) wie auch die der Männer (mit Walldorf und Eppelheim) konnten bei den Badischen Mannschaftsmeisterschaften Medaillen erobern.
Ganz oben auf dem Goldrang landete die U18, bei der Alex Scheid mit 3 Tagessiegen (u.a. 6,56m im Weitsprung) der eifrigste Punktesammler war. Das Team aus drei Vereinen harmonierte sportlich wie menschlich gleichermaßen gut und wurde mit Riesenvorsprung Badischer Meister. Von uns waren Daniel Chatard, Alex Scheid und Philip Werner mit auf Punktejagd – wir gratulieren. Mit noch mehr Athleten waren wir bei den Männern vertreten – allerdings waren dies Jugendliche U20er und Senioren, die hier antraten. Philipp Höfner, Chris Maichle, Raphael Mielke, Christian Reichmuth, Yves Stucky, Simon Wegner und Daniel Werner kämpften erfolgreich um die Punke. Nicht so souverän wie die U18, aber motiviert und routiniert konnte der Bronzerang gesichert werden – Gratulation auch hier!  

Nachdem ein paar Tage zuvor Alex Scheid noch alleine über 100m (11,40 – seine bisher zweitschnellste Zeit, ein toller Einstieg) in Mannheim antrat um in die Saison „reinzukommen“, machte sich diesmal unsere 4x400m-Staffel gemeinsam auf den Weg nach Crailsheim um bei den Baden-Württembergischen Meisterschaften mitzumischen und die Quali für die Deutschen Meisterschaften zu laufen. Nach den starken Auftritten im Jahr 2012 (Platz 3 bei den BaWü und Teilnahme bei den Deutschen) hofften Athleten, Trainer und Fans auf ähnliche Leistungen, aber mit Tommy und Matthias fehlten gleich zwei der schnellen Jungs aus dem Vorjahr. Simon Wegner als Startläufer (53,8), Daniel Chatard (51,4), Alex Scheid (51,1) und Maxi Walter (53,9 – vom TV Eppelheim) machten alle Befürchtungen zunichte und holten mit der StG 78Heidelberg-Dos-TVE in 3:30,27 souverän die Vizemeisterschaft. Alle vier liefen schneller als ihre Einzelbestzeit, so dass die Quali und damit die Teilnahme am 6. Juli in Ulm gesichert werden konnte – bis dahin sind auch alle wieder erholt und dann noch schneller, wetten ?! ..hier das Video zum Lauf http://www.myvideo.de/watch/9108765/BaWue_U20_4x400m.

Dass die Saison der Langstreckler allmählich Fahrt aufnimmt, zeigte sich schon vor unserem Halbmarathon. An unterschiedlichen Orten, aber jeweils auf 10km-Kursen zeigten sich einige aus der Borges-Truppe. Beim Germanenlauf in St. Ilgen etwa unser Neuzugang Christian Bullerkotte, der sich in 34:57min zum Vizegermanen aufschwang, sprich: als Zweitplatzierter das Ziel erreichte (1. M 30). Peter Noll wurde in 41:12 Zweiter der M 40, der andere Christian „Schnaufi“ Kaehler belegte nach 42:52 in der stärker besetzten M 50 Rang 4. Nach 45:57 blieben die Uhren für Joachim Kraft stehen, der 7. in der M 45 wurde.
Erik Drollinger, ebenfalls in der Halbmarathon-Vorbereitung, knackte die 36-Minuten-Marke gleich zweimal, und zwar zunächst beim Osterlauf in Rheinzabern (35:55, 14. gesamt, 2. M 45) sowie zwei Wochen später beim Altstadtlauf in Hemsbach (35:22, 7. gesamt, 4. M 40). In Hemsbach war auch Bernd Bublies am Start; er wurde in 52:47 (netto) 20. der M 50.
Eine tolle Teamleistung gab es noch im März in Mannheim-Sandhofen. Trotz des dort üblichen Winds summierten sich die Zeiten von Marcus Imbsweiler, Christian Bullerkotte und Oliver Maier auf sehr starke 1:44:16 h (Marcus 33:59, Christian 34:28, Oliver 35:49), was im vergangenen Jahr nur zwei badische Teams überhaupt toppten. Im Gesamteinlauf des gut besetzten Wettbewerbs belegten sie Platz 7, 10 und 18 und konnten sich auch in ihren Altersklassen auf dem Podium platzieren.
Bei den Kreis-Langstreckenmeisterschaften in Hockenheim gab diesmal leider nur Schnaufi Kaehler seine Visitenkarte ab. In 44:12,01min lief er über 10.000m ein kontrolliertes Rennen, das gleichwohl mit der Bronzemedaille in der M 50 belohnt wurde.

Strahlend nahmen unsere vielversprechenden Nachwuchs-Leichtathleten, mit Elia Bloss, Youssef Galal EL-Din, Matteo Schmidt (alle Jahrgang 2004), Lasse Bloss und Lennart Krohn (beide Jahrgang 2005) gleich zweimal ihre Goldmedaillen in Empfang, sowohl für den Dreikampf (Kinderleichtathletik), wie auch noch für die darauffolgende Biathlonstaffel!
Aber auch unsere allerjüngsten Champions von morgen, das U8 Team mit Laurens Acker, Theo Sigmund (beide Jahrgang 2006), Flavia Schmidt (Jahrgang 2007), Josiah Bloss und Bennet Krohn (beide Jahrgang 2008) waren über ihre Bronze-Medaille für den Dreikampf und Rang 4 für die Biathlonstaffel überglücklich!
Eine sehr gute Leistung mit 34,50m beim Ballwurf konnte Fritz Schirmacher auf seiner Wettkampfpremiere zeigen. Nur einer in seinem Jahrgang 2002 warf noch weiter.
Auch Lynn Teubner, Amelie Drollinger, Mia Schirmacher und Lia Dörner konnten mit ihren Leistungen durchaus zufrieden sein.
Auch bei der U16 nutzten zwei unserer Schülerinnen das gute Wetter als Einstieg in die Wettkampfsaison. Myriam Stucky und Ricarda Seitz wählten beide den 4-Kampf. Während es bei Ricarda der erste Wettkampf überhaupt war, zählt Myriam beinahe schon zu den alten Hasen. Nicht sehr verwunderlich war darum auch die Nervosität bei Ricarda, dennoch kann sie mit ihrem Debüt durchaus zufrieden sein. Bei Myriam reichte es, mit 3 persönlichen Bestleistungen, sogar zu einem zweiten Platz.
Nur weiter so!

Unsere erfolgreichen Nachwuchsathleten mit ihrer Trainerin Christa Holstein.

Wenn die Generalsitzung vor dem Halbmarathon jedes Jahr ein Viertelstündchen kürzer wird; wenn die Stadt Tiflis eine Hospitantin schickt; wenn Orgachef Andreas Wahlster am Tag danach seine Stimme noch hat – dann sind das klare Anzeichen dafür, dass der Halbmarathon für die Veranstalter zur Routine geworden ist. Verbesserungsbedarf gibt es natürlich immer, aber die Rückmeldungen von Teilnehmern, Zuschauern und der Presse fielen wie in den vergangenen Jahren insgesamt äußerst positiv aus.
Auch die 32. Auflage des SAS Halbmarathons war wieder ein voller Erfolg, obwohl es der Wettergott diesmal nicht ganz so gut mit den Zuschauern meinte. Die Läuferinnen und Läufer dagegen wussten die Temperaturen von etwa 10 Grad zu schätzen und dankten mit guten Leistungen. Vor allem aber blieb die medizinische Abteilung der großen Helferschar einmal mehr nahezu beschäftigungslos, was angesichts der jüngsten Vorfälle in Tel Aviv und Berlin nicht die Regel ist.
Aber nun zu den Ergebnissen aus TSG-Sicht. Und da muss man einräumen, dass sich der Verein zunehmend als schlechter Gastgeber erweist. Gleich drei Altersklassensiege blieben beim Veranstalter: durch Ute Fischer-Krauter in der W 70, durch Matthis Weis in der männlichen Jugend B (mit satten sechs Minuten Vorsprung) sowie durch Marcus Imbsweiler in der M 45. Dazu kamen Rang 2 und 3 in der M 40 (Michael Harsch und Oliver Maier) und zwei vierte Plätze (Christian Bullerkotte, M 30, und Erik Drollinger, M 45).
Vor allem aber war die Dominanz unserer Männerteams erdrückend. Platz 1 und 3 in der Mannschaftswertung gingen an die TSG 78, oder anders formuliert: Unter den schnellsten 30 Finishern trugen sechs die TSG-Farben. Und mit Marcus Imbsweiler gelang zum ersten Mal seit dem legendären Jahr 1996 (damals 6 TSGler unter den besten 10!) einem Vereinsmitglied der Sprung aufs Gesamtsiegertreppchen. Kein Zweifel, die neue Kunststoffbahn im Sportpark wird eifrig genutzt werden.
Die Ergebnisse aller TSGler haben wir in einer Liste zusammengestellt und zum Vergleich auch die Zeiten aus den Vorjahren darin erfasst.