Nachdem in den Urlaubsmonaten nicht allzu viel los war bei den Langdappern, ging es am zweiten Septemberwochenende rund: Bestzeit, Gesamtsiegpremiere, DM-Teilnahme. Aber der Reihe nach!
Noch im Juli fand die unheimliche Serie von Oliver Maier ihre Fortsetzung: Beim Kerwelauf in Wilhelmsfeld und beim Bahnstadtlauf in Heidelberg heimste er seine Gesamtsiege Nr. 3 und 4 ein – hintereinander wohlgemerkt! Die 10 km von Wilhelmsfeld bestritt er in 37:12 min, die 5 Bahnstadt-Kilometer in 18:14 min. Und wer lief in Wilhelmsfeld als Gesamtzweiter ein? Unser Talent Leon Zeiger, der exakt 39 Minuten benötigte. Auch der 10 km-Wettbewerb in der Bahnstadt ging an die TSG: Philipp Weng (35:38 min) siegte souverän vor Marcus Imbsweiler (37:16); Jens Müller (39:18) belegte Platz 5.
Wenn im August ein Wettkampf bestritten wurde, dann fast immer über die Halbmarathonstrecke. Den Anfang machte Jens Müller in Hambrücken, und das höchst erfolgreich: In 1:29:51 h gewann er die M 40. Tobias Balthesen und Marcus Imbsweiler dagegen hatten sich für ihren Lauf den heißesten Tag des Jahres herausgesucht. Im saarländischen Limbach zeigten sie sich von den Temperaturen nicht unbeeindruckt (um es vorsichtig zu formulieren). Immerhin sprangen die Gesamtplätze 2 (Marcus, 1:23:06 h) und 8 (Tobias, 1:34:49) dabei heraus.
Aber jetzt: der September. In Hamburg stand die Deutsche Meisterschaft über 10 km Straße an, und Wolfgang Wagner war einziger TSG-Vertreter. Seine Prognose im Vorfeld – ein Top-Ten-Platz in der Altersklasse – muss man in der Rückschau als Tiefstapelei bezeichnen. In 51:46 min. erzielte er nicht nur eine hervorragende Zeit, sondern belegte auch Platz 6 in der M 70. Glückwunsch!
Zeitgleich nahm Sophia Möllinger die 10 km beim Golfparklauf in St. Leon-Rot in Angriff. Bestzeit sollte es werden, und die wurde es auch, trotz hoher Temperaturen. Unter dem Geleitschutz von Marcus und Tobias erreichte sie das Ziel als viertschnellste Frau; 41:16 min. lautet Sophias neue persönliche Bestmarke.
Gleiches Wochenende, ganz im Süden. Der Jungfrau-Marathon führt über die traditionellen 42,2 km, und zwar von Interlaken aus zunächst noch recht flach, bevor es ab Kilometer 25 zur Sache geht. In Wengen bei km 30 hat man bereits 700 Höhenmetern in den Beinen, und dann kommt noch der finale Aufstieg zur Kleinen Scheidegg mit weiteren 900 HM auf 10 km. Michael Harsch lief trotz (oder gerade wegen) verletzungseingeschränkter Vorbereitung befreit auf und beendete seinen „Genusslauf“ nach respektablen 4:28:32 h als 49. der M 45.
Fehlt noch Max Leible, unser Mann in Köln. Auch er stellte sich der Konkurrenz über 10 km, und zwar beim Rheinuferlauf in Wesseling. Dass er aufgrund der Temperaturen knapp über der eigenen Bestzeit blieb, dürfte nebensächlich sein, denn hier gelang ihm sein erster Gesamtsieg (36:09 min). Zwischen km 7 und 8 konnte sich Max von den restlichen Konkurrenten absetzen, ab dann war es ein Schaulaufen.

Schulabschlussfeiern, Musikvorspiel, Geburtstagsfeste und auch noch ein Wettkampf kurz vor Ferienbeginn: Da fällt die Wahl nicht leicht!
Obwohl die Teilnahme etwas geringer ausfiel, als man von unseren Schülerleichtathleten gewohnt ist; einige auch etwas früher den Sportplatz verließen, da bereits die nächste Veranstaltung angesagt war, gingen immerhin nicht weniger als 17 Medaillen bei den Schülerkreismeisterschaften in Walldorf an Schülerinnen und Schüler unserer TSG 78.
Je zweimal Gold ging an Lennart Krohn (M11) für tolle Sprünge von 1,40m hoch und 4,36m weit (außerdem noch Silber über 50m in 7,80s, zeitgleich mit dem Erstplatzierten) und an Dorothea Kienle (W8), die nicht nur im Dreikampf (mit Bestleistungen im 50m-Lauf von 8,41s und im Weitsprung von 3,58m), sondern auch über die 800m nicht zu bezwingen war (3:19,16min). Sieger im Kugelstoß der M12 wurde Matteo Schmidt mit 6,82m, hinzu kam für ihn ein dritter Platz über 75m in 11,13s (im Vorlauf lief er sogar in 10,96s erstmals unter 11 Sekunden). Doppelter Vizemeister mit Bestleistungen über 75m in 10,21sec und im Ballwurf mit 48,00m wurde Timo Quarneti (M13), der sich auch noch über eine Bronzemedaille beim Weitsprung mit 4,84m freuen konnte. Weitere Vizemeistertitel gingen an Dante Aulehla (M12), der die 800m in beachtlichen 2:43,19min lief, und an Bennet Krohn (M8) im Dreikampf der M8. Er lief dabei die schnellsten 50m (8,65s) bei den M8ern, in der W8 warf Lena Lautscham den Ball am weitesten (18,50m, im Dreikampf landete sie auf Rang 7). Zwei weitere Silbermedaillen gab es noch für die mU10. In der Dreikampf-Mannschaftswertung mussten sich Bennet Krohn, Elias Reiser und Caspar Glauer (alle M8) nur der LG Kurpfalz geschlagen geben; in der 4x50m-Staffel rangierte lediglich der SV Seckenheim vor unseren Jungs, zu denen hier neben Elias und Casper auch noch Benjamin Geletneky (M8) und Tom Stadler (M7) gehörten (37,87s). Der dritte Platz von immerhin 14 Dreikampf-Mannschaften ging an unsere U10 Mädels, Dorothea Kienle (W8), Lya Otto und Flavia Schmidt (beide W9). Weitere Bronzemedaillen holten sich noch Michael Barten (M13) für einen starken Ballwurf von 46,00m und die 4x75m-Staffel der mU14 mit Timo Quarneti, Michael Barten, Matteo Schmidt und Dante Aulehla (43,35s). Aber auch all die anderen Wettkampteilnehmer, die diesmal keine Medaille oder auch Urkunde nach Hause tragen durften, können auf sich stolz sein, bei diesem sehr anspruchsvollen Wettkampf ihr Bestes gegeben zu haben!
Alle Ergebnisse gibt es unter: http://www.leichtathletik-rnk.de/fileadmin/user_uploads/Ergebnisse/2016/2016_RNK_Schuelereinzel.htm

RNK-Vizemeister Timo Quarneti (M13, rechts) bei der Siegerehrung über 75m

... holten sich unsere 4 Schüler-Mannschaften bei den diesjährigen RNK-Pokalwettkämpfen in Oftersheim

Platz 1:
– MU12, Gr. 1 (50m, 800m, Weit, Hoch, Schlagball, 4x50m) mit Len Auer, Benedikt Bürger, Jakob Buselmeier, Moritz Friederich, Malte Hillermeier, Mika Hufnagel und Lennart Krohn
Platz 3:
– MU14, Gr. 2 (75m, 800m, 60m Hürden, Weit, Hoch, Wurfball, 4x75m) mit Dante Aulehla, Michael Barten, Johannes Bürger, Matteo Gresset-Bourgeois, Johannes Kuhr, Vincent Lamy, Maximilian Leitz, Timo Quarneti, Matteo Schmidt und Johann Williams
– WU14, Gr. 2 (75m, 800m, 60m Hürden, Weit, Hoch, Wurfball, 4x75m) mit Charlotte Bauer, Lia Dörner, Annika Harsch, Anne Helli, Fiona Jurack, Frowine Korth und Coco Toth
– WU12, Gr. 2 (50m, Weit, Schlagball, 4x50m) mit Marie Bollen, Audrey Gresset-Bourgeois, Nika Hieber, Hannah Joepgen und Rana Kocer

Mit beachtlichen Punktzahlen haben sich unsere beiden Jungs-Mannschaften für das Badische DSMM-Finale Ende September in Konstanz qualifiziert.
Aber auch unsere Mädels haben sehr gute Leistungen gezeigt und dürfen auf ihre Bronzemedaillen stolz sein.
In allen vier Mannschaften gab es viele persönliche Bestleistungen, von denen wir hier nur einige erwähnen können (alle Ergebnisse gibt es unter http://www.leichtathletik-rnk.de/fileadmin/user_uploads/Ergebnisse/2016/2016_RNK_Kreispokal_Teamwertung.pdf).
Überragend waren vor allem die Ergebnisse von Lennart Krohn (M11), der im Alleingang die 1,40m überquerte und stolze 4,66m weit sprang, beides Tagesbestleistungen in der mU12, sowie von Timo Quarneti (M13), der sich im 75m-Lauf auf 10,26s verbesserte (=Tagesbestzeit in der mU14) und tolle 4,92m weit sprang. In der wU14 übersprang Charlotte Bauer (W12) starke 1,32m. Sehr schnelle Zeiten gab es über die 800m: Vincent Lamy (M13) in 2:41,01min, Dante Aulehla und Johann Williams (beide M12) in 2:42,68 bzw. 2:43,84 sowie Coco Toth (W12) mit 2:45,88.
Es muss noch erwähnt werden, dass alle zum Erfolg unserer Mannschaften beigetragen haben, nicht zuletzt auch durch ihr gegenseitiges Anfeuern; dies gilt auch für die Betreuer und die zahlreichen Eltern!

Das was viele deutsche Leichtathleten in Rio nicht zustande brachten, haben unsere beiden Senioren Jürgen „Robbo“ Hofstätter (M55) und Helmut Diehm (M75) bei den Deutschen Seniorenmeisterschaften im thüringischen Leinefelde geschafft. Und zwar Saisonbestleistungen beim Saisonhöhepunkt zu erzielen.
„Robbo“, der sich in Edenkoben (400m, 59,02s) und in Limburgerhof (100m, 13,57s / 200m, 27,08s) in Form brachte, lief erstmals in diesem Jahr die Stadionrunde mit 58,46s unter 59 Sekunden und belegte, wie schon im Februar in der Halle, den undankbaren 4. Platz; nur 4/10 Sekunden vom Bronzerang entfernt. Über 200m wurde er in 27,48s (bei starkem Gegenwind) als Neunter gelistet.
Unsere Stabhoch-Ikone Helmut sprang mit 2,25m ebenfalls so hoch wie in 2016 bisher noch nicht; damit landete er auf Rang 5. Ihm fehlten nur 10cm zu einer Medaille.

Brüder-Grimm-Lauf: Team und Tobias auf Eins

Alle Jahre wieder laden Frau Holle, Dornröschen und Rotkäppchen ein halbes Tausend Laufverrückte ins Main-Kinzigtal, die Heimat der Brüder Grimm. Von Hanau nach Steinau führt die Strecke, 81,3 km insgesamt, und dafür hat man 5 Etappen, aber nur 3 Tage lang Zeit. Eine ebenso strapaziöse wie märchenhaft schöne Veranstaltung, die seit 2014 fest im Laufkalender der TSG-Langdapper vermerkt ist.
Das größte Kompliment gab es vom Streckensprecher Jochen Heringhaus am Ende der 1. Etappe: Den Heidelbergern, meinte er, sei der Mannschaftstitel auch in diesem Jahr nicht zu nehmen – da hatten gerade einmal zwanzig Läufer das Ziel erreicht. Tatsächlich war die TSG als Titelverteidiger angereist und erwies diesem Ruf alle Ehre. Wie schon 2014 und 2015 stand das Team am Ende ganz oben auf dem Treppchen, mit sage und schreibe 27 Minuten Vorsprung. So allmählich kommen wir uns wie der böse Wolf vor, der die anderen Teams ratzeputz vernascht …
Damit nicht genug, stellte die TSG 2016 auch den Einzelsieger: Tobias Balthesen rockt den Brüder-Grimm-Lauf! Vier von fünf Etappen sahen ihn ganz vorne, nur auf dem bergigen Frau-Holle-Abschnitt am Sonntagmorgen ließ er dem Vorjahressieger ein paar Sekunden Vortritt. Sein Rezept: gleich am ersten Tag Vorsprung herauslaufen und dann mit den Konkurrenten mitgehen. Nach 5:02:56 h hatte er den Gesamtsieg in der Tasche.
Sieben Minuten dahinter belegte Marcus Imbsweiler Platz 5 und wurde Zweiter in der M 40. Martin Rütze schaffte trotz Hochkönig-Vorbelastung den Sprung unter die Top Ten und belegte in der M 30 Platz 6 (5:20:27); „Tier“, „Österreicher“ bzw. „Bergfex“ lauten seine neuen Spitznamen. Den vielleicht unerwartetsten Podiumsplatz schaffte Jens Müller, der sich von Etappe zu Etappe steigerte, als Sechster der M 40 (5:42:11). Beim BGL werden nämlich die schnellsten sechs geehrt, bei gleichzeitiger Wertung in Zehnerschritten. Schade, dass zwei andere TSGler, die ebenfalls prima im Rennen lagen, nach Etappe 3 die Segel strichen. Nicht jedes Märchen geht gut aus …

Oliver und Leon in Sandhausen erfolgreich

Und gleich die nächsten Topleistungen: Oliver Maier gewinnt den Sandhäuser Dünenlauf! In 35:23 min ließ unser M 40er nicht nur die gesamte Konkurrenz hinter sich, sondern konnte auch ideale Werbung für seine neue Laufschule machen. Fast hätte es ihm Nachwuchstalent Leon Zeiger im Rennen über 5 km, dem Brunnenlauf, nachgemacht, doch fehlten ihm nach 17:59 gerade mal neun Sekunden zum Sieg.
Ebenfalls über 10 km am Start: Peter Noll und Andreas Engelhart, die in 40:51 und 41:22 die Plätze 2 und 5 in der M 45 belegten. Einen weiteren Podiumsplatz gab es durch Wolfgang Wagner in der M 70 (2., 53:20).
Nicht nur in Sandhausen, auch in Mosbach wurden die klassischen 10 km absolviert, und zwar als Kombination aus Stadtlauf und deutschen Hochschulmeisterschaften, weshalb einige TSG-Akteure für die Uni Heidelberg am Start waren. Ein Ausrufezeichen gelang Philipp Weng mit Rang 7 gesamt und einer Nettozeit von exakt 34 Minuten – nächstes Mal ist eine 33er Zeit fällig. 33 Sekunden dahinter konnte sich Tobias Balthesen, noch etwas müde vom Brüder-Grimm-Lauf, platzieren. Sehr erfolgreich waren wieder einmal unsere Damen: Sophia Möllinger in hervorragenden 41:24 min netto – damit stürmte sie auf Gesamtplatz 5 bei den Frauen. Und nur zwei Plätze dahinter: Beatrice Latz, die 43:17 benötigte.

Wolfgang mischt die M 70 auf

Bei den aktuellen Teamerfolgen geht bisweilen unter, dass wir auch im älteren Seniorenbereich tolle Leistungen zu bieten haben. So startet Wolfgang Wagner, Jahrgang 1945, nach längerer Verletzungsunterbrechung momentan wieder voll durch. Schon beim Halbmarathon in Mannheim verpasste er eine Zeit unter zwei Stunden nur knapp und wurde Dritter in der M 70 (2:00:22 h). Nächste Stationen waren die Zehner in Lampertheim (54:05 min) und Sandhausen (siehe voriger Bericht) mit weiteren Treppchenplätzen in seiner AK, bevor es nach Hamburg ging. Dort, beim Halbmarathon mit über 10.000 Teilnehmern, finishte Wolfgang in 1:55:58 h als Zweiter der M 70. Und das soll noch nicht das Ende der Fahnenstange sein, wie er meint: „Die Platzierungen sind wieder in Ordnung, die Zeiten noch steigerungsfähig.“


Gute Nachrichten auch aus Eberbach, wo Philipp Weng, Erik Drollinger und Beatrice Latz beim Frühlingslauf über 10 km in die Top Ten vordrangen. Erik (38:01 min) wurde als Gesamtsechster Zweiter der M 40 (Zehnerwertung), Bea war vierte Frau gesamt und verbesserte ihre Bestzeit auf nun 42:55 min. Ganz vorne aber zog Philipp unbehelligt seine Kreise – Gesamtsieg in 34:49 min! Wie die Eberbacher allerdings auf die Teambezeichnung TSG 78 Handschuhsheim kommen, bleibt ihr Geheimnis …

Bei den Badischen Meisterschaften im Vierkampf in Helmsheim erzielte Timo Quarneti (M13) mit 1741 Punkten persönliche Bestleistung. Der Wettkampf begann bei sehr guten äußeren Bedingungen gleich mit Bestleistung über 75m in 10,32s. Der anschließende Ballwurf war mit 44,00m aus seiner Sicht nicht zufriedenstellend, hat er in diesem Jahr doch schon zwei Meter weiter geworfen. Es ging weiter mit dem Hochsprung, wo Timo leider die angestrebten 1,40m knapp riss, so dass 1,36m in die Wertung eingingen. Im abschließenden Weitsprung sprang er mit 4,85m wiederum Bestleistung; für das Gesamtklassement bedeutete dies letztendlich, mit nur 44 Punkten Rückstand auf den Bronzerang, einen guten 7. Platz.
Eine Woche später verbesserte sich auch Leon Zeiger (M15). Über 3000m blieb er bei den Süddeutschen Meisterschaften im saarländischen St. Wendel in 9:56,75min erstmals unter 10 Minuten und belegte den starken 8. Platz. Die Quali-Norm für die Deutschen Titelkämpfe (9:50) verfehlte er damit nur knapp, schade.

Der Frauen-Vereinsrekord über 4x400m (bisher 4:20,6 min von R. Meder, B. Schmitt, D. Kinzinger und E. Schumacher  vom 10.07.1985) war das erklärte Ziel unserer Juniorinnen Jeannette Jansen, Alissa Fink, Sophia Kramer und Charlotte Neitzel – und dieses Ziel erreichten sie mit Bravour in 4:11,34 min. Dass bei den Badischen Meisterschaften in Walldorf zudem noch der Meistertitel erlaufen werden konnte, war das berühmte i-Tüpfelchen! Herzlichen Glückwunsch zu Rekord und Titel! Zuvor konnte bereits Carole Geimer im Dreisprung mit 9,97m die Bronzemedaille erspringen, so dass diesmal unsere Herren in Sachen Erfolg das Nachsehen hatten. Aber auch hier waren wir nicht schlecht aufgestellt und unsere 4 Sprinter liefen in 2 Staffeln die 4x100m, gemischt mit unseren Startgemeinschaftsfreunden aus Walldorf. Am Ende belegten sie die Plätze 5 (mit Roland Walz und Alex Scheid) und 6 (mit Philip Werner und Joscha Reber). Wie gewohnt war Alex auch im Einzel über 100m (11,29s) und 200m (22,56s) am Start und erreichte hierbei die Plätze 10 und 4.

So sehen Vereinsrekordlerinnen aus, v.l.n.r.:
Jeannette Jansen, Alissa Fink, Sophia Kramer und Charlotte Neitzel

Auch in der laufenden Sommersaison 2016 waren unsere Schülerleichtathleten bisher schon wieder sehr erfolgreich und erzielten viele Bestleistungen.

Bahneröffnung in Eppelheim

Johannes Bürger sprang 1,36m hoch und Dante Aulehla lief die 800m in 2:47,31min. Das waren Spitzenleistungen der beiden Schüler aus der M12. Aber auch unsere weiteren U14-Teilnehmer (Michael Barten (M13), Youssef Galal El-Din, Johannes Kuhr, Maximilian Leitz, Felician Roth und Matteo Schmidt (alle M12) konnten einige ihrer persönlichen Bestleistungen um einiges steigern! Und bei ihrer Speerwurf-Premiere warfen sie deutlich weiter wie die meisten Teilnehmer aus anderen Vereinen und hatten dabei noch sichtlich Spaß. Volle Bewunderung geht an unsere beiden Mädels, Marie Bollen und Audrey Gresset-Bourgeois (beide W10) und auch die Jungs, Malte Hillermeier und Mika Hufnagel (beide M11) sowie Benedikt Bürger (M10), die um 10 Uhr morgens, bei strömendem Regen, mit dem Wettkampf begannen und sich bis zum Schluss die Begeisterung für ihren ersten Vierkampf nicht nehmen ließen!

                                                         Johannes Bürger überspringt hier die 1,30m

RNK-Mehrkampf- und Langstaffelmeisterschaften in Heddesheim

Timo Quarneti (M13) holte sich gleich zweimal Silber, für den Dreikampf und Vierkampf (10,64s über 75m, 4,78m im Weitsprung, 1,32 hoch und einem Ballwurf von 46,00m). Mit der Vierkampf-Punktzahl von 1.691 Punkten schaffte er die Qualifikation für die Badischen Vierkampfmeisterschaften. Außerdem erreichte er zusammen mit Leon Zeiger (M15) und Felix Jäkle (M14) bei der Staffel über 3x1000m auch noch die Bronzemedaille in der U16. Einen weiteren 3. Platz sicherte sich die Dreikampf-Mannschaft der U14, der neben Timo auch noch Johannes Kuhr, dieser gesundheitlich etwas angegriffen verpasste die Quali für die Badischen nur knapp, und Matteo Schmidt (beide M12) angehörten. Vizemeister in der 3x800m-Staffel wurde das U14-Team (Matteo Schmidt, Johannes Bürger und Youssef Galal El-Din, alle M12).

Regio-Meisterschaften in Eppelheim

Spannung pur war beim Ballwurf in der M12 angesagt. Nur um 2 Meter verpasste Johannes Kuhr mit 43,00m den Regiotitel und wurde mit Silber belohnt; auf Platz 4 kam Johannes Bürger mit 41,50m und verpasste das Podest knapp. Ebenfalls in der M12 erreichte Matteo Schmidt mit neuer persönlicher Bestleistung von 11,33s über 75m den 5. Platz und auch Matteo Gresset-Bourgeois war mit 11,46s ziemlich schnell unterwegs. Johannes Kuhr zeigte seine Hürdenqualitäten und wurde über die 60m in 11,32s undankbarer Vierter. Neue persönliche Bestleistung im Hochsprung mit 1,25m und somit Platz 4 holte sich Felician Roth, gleich hinter Johannes Bürger, der diesmal, etwas enttäuscht über die nur (!) 1,30m, die Bronzemedaille in Empfang nahm. 2 weitere persönliche Bestleistungen gab es noch beim Weitsprung für Matteo G.-B. mit 4,08m und Matteo Sch. mit 4,07m. Unsere beiden Mädels, Anne Helli und Anika Harsch (beide W12), bewältigten zum ersten Mal und gar nicht schlecht, die 5 Hürden auf 60m. Anne lief auch noch die 75m in einer Superzeit von 11,44s und steigerte sich beim Hochsprung auf 1,20m!  

Schülersportfest in Reilingen

Coco Toth (W12) lief dort grandiose 2:49,0 min über 800m und wurde damit Zweite. Auch Fiona Jurack (W13), die in 2:59,4 min erstmals unter der 3-Minuten-Schallmauer blieb, und Frowine Korth (W12, 3:08,5) liefen starke Zeiten. Und im Dreikampf überzeugten die Drei ebenfalls. So verfehlten Coco und Fiona im Weitsprung mit 3,95m bzw. 3,94m nur knapp die begehrten 4m, während Frowine beim Ballwurf erstmals die 20m-Linie überwarf.

RNK-KiLa-Cup (1. Teil) in Dielheim

Es siegten sowohl unsere U12: mit Marie Bollen, Nika Hieber (beide W10), Lasse Bloss, Moritz Friederich, Lennart Krohn, Christopher Hartmann, Simon Staub (alle M11), Benedikt Bürger, Matteo Hille und Theo Sigmund (alle M10)
als auch unsere U10: mit Lya Otto (W9), Dorothea Kienle, Lena Lautscham (beide W8), Theo Faber (M9), Josiah Bloss, Caspar Glauer, Bennet Krohn, Elias Reiser und Philipp Schröder (alle M8)
Den 6. Platz in der U8, als gemischtes Team mit der SG Astoria Walldorf, erreichten Annalena Bayer, Emily Waidelich (beide W7), Tosca Staub (W6), Simon Schröder (M6) und Johannes Bayer (M5).
Und auch in der Einzelwertungen der U12 stellten wir mit Marie Bollen (bei 35 Teilnehmerinnen), wie auch mit Lennart Krohn (bei 32 Teilnehmern) die Sieger. Herausragend hierbei die 3,61m von Marie im Weitsprung und Lennart mit 7,53s über 50m und 4,31m im Weitsprung. Moritz Friederich erreichte übrigens den 3. Platz bei den Jungs.
Bei den 8/9-jährigen beeindruckte Bennet Krohn beim Weithochsprung mit einer Höhe von 1m und Josiah Bloss lies diesmal Elias Reiser knapp den Vorsprung mit 29,50m beim Werfen.
Viel Spaß hatten die Kinder vor allem auch noch nach einem heftigen Regenschauer gegen Ende des Wettkampfes!

Ein bisschen Spaß muss sein:
Bennet Krohn (links) und Josiah Bloss

Beim Halbmarathon in Heidelberg hatten unsere Langdapper eindrucksvoll ihre derzeitige Stärke unter Beweis gestellt. Den nächsten Beleg erbrachte die Marathonstaffel in Seligenstadt, bei der sich 6 LäuferInnen die 42,2 km teilen. Schon im vergangenen Jahr konnte die TSG 78 dort die Mixedstaffel für sich entscheiden, und in diesem Jahr war es nicht anders. Als größtes Hindernis bei der Titelverteidigung sollte sich eine Vollsperrung auf der A5 erweisen. Nachdem das Team gerade noch rechtzeitig am Start erschienen war, machten sich Tobias Balthesen und Andreas Engelhart als Erste auf die Strecke am Mainufer. In Seligenstadt werden nämlich, um die ganze Veranstaltung zu straffen, von jeder Staffel zwei Mitglieder gemeinsam auf die Strecke geschickt, und diese übergeben dann an die nächsten zwei. Das waren in unserem Fall Philipp Weng und Jan Schäfer, wobei Philipp das TSG-Team sogar an die Spitze des gesamten Feldes führte. Beatrice Latz und Sophia Möllinger wurden zwar von den schnellsten Männern wieder eingeholt, doch am Sieg in der Mixed-Wertung bestand kein Zweifel mehr. 2:44:40 h brauchten die Sechs in Summe.
Jens Müller und Laura Geiger, die 2015 in Seligenstadt mit von der Partie gewesen waren, konzentrierten sich diesmal auf den Triathlon in Ludwigsburg. Bei der dortigen Premierenveranstaltung gingen sie über die Sprintdistanz an den Start. Nach 750 Metern im Neckar, 24 hügeligen Radkilometern rund um Ludwigsburg und 5 km durch die Innenstadt verpasste Jens als Vierter das Podium der M 40 nur knapp. Gesamtzeit: 1:27:54 h, gleichbedeutend mit Platz 90 insgesamt. Seine Laufzeit von exakt 19 Minuten, die beste seiner AK, belegt eindrücklich, wo er seine Stärken hat (und wo es noch nachzubessern gilt). Laura wiederum konnte sich in allen drei Disziplinen unter den Besten behaupten und belegte nach 1:20:15 h einen hervorragenden dritten Gesamtplatz bei den Frauen. Insgesamt rangierte sie auf Platz 41 und holte in der AK W 30 souverän den Sieg.
Und ganz aktuell erreicht uns die Nachricht, dass Martin Rütze den Hochkönig-Marathon in 5:40:13 h gefinisht hat. Um seine Endzeit zu würdigen, sollte man die folgenden Faktoren berücksichtigen: Bei diesem Marathon handelt sich um einen Traillauf; statt 42,2 sind es 47 km; und ein paar Höhenmeter sind auch zu bewältigen, 2750 nämlich. Nur elf Teilnehmer insgesamt waren schneller als Martin.

Parallel fanden letztes Wochenende die BaWü-Meisterschaften der Junioren U23 (in Langensteinbach) und der Senioren (in Essingen) statt. Alissa Fink kam in einem Nach-Regen-Rennen (Schwimmen auf Bahn 1) mit 64,28s über 400m ebenso auf Platz 17 wie Jeannette Jansen mit Bestzeit von 26,67s über 200m. Alex Scheid lief samstags die 100m in 11,26s und 11,25s und erreichte Platz 10, sonntags sogar Platz 6 mit 22,61s über 200m. Getoppt wurde unser Nachwuchs von Jürgen "Robbo" Hofstätter, der sich den Titel der M55 über 400m (59,76s) sichern konnte. Nicht vergessen wollen wir Helmut Diehm, der sich in der M75 mit 2,10m im Stabhoch routiniert die Silbermedaille sicherte und beim Hochsprung mit 1,12m Platz 4 belegte. Glückwunsch an alle!

Ob unser diesjährige Halbmarathon der schönste, stimmungsvollste, gelungenste war, darüber lässt sich trefflich streiten. Eines aber steht fest: In sportlicher Hinsicht war er seit langem, seit den Tagen der Hans Reiß, Jens-Uwe Krage und Stefan Ruile nämlich, der erfolgreichste. Und zwar weniger durch herausragende Einzelergebnisse – auch die gab es – als durch die Teamdominanz der TSG 78.
Wo anfangen? Am besten bei den Damen. Aus Höflichkeit sowieso, vor allem aber, weil die Frauenmannschaft im Vorfeld aufs Favoritenschild gehoben worden war. Und diese Erwartung konnten Laura Geiger, Beatrice Latz und Sophia Möllinger mit Platz 1 unter allen Frauenteams erfüllen. Mehr noch: Ihre Gesamtzeit von 4:54:28 h brutto (4:53:58 h netto) bedeutete neuen Vereinsrekord! Den alten hielten Viola Kirschke-Deck, Ute Krauter und Sylvia Juraske-Till (5:00:58 h, aufgestellt 2002).
Da wollten die Männer natürlich nicht zurückstehen. Auch sie standen in der Endabrechnung ganz oben: 3:56:10 h netto brauchten Tobias Balthesen, Marcus Imbsweiler und Philipp Weng insgesamt, gerade mal 22 Sekunden weniger als die Konkurrenz von engelhorn sports. Und da die Männer den Vereinsrekord erst kürzlich geknackt hatten, gab es diesmal ein anderes Ziel, nämlich die zweite Mannschaft ebenfalls aufs Podium zu bringen. Was auch klappte: Martin Rütze, Oliver Maier und Michael Harsch belegten in 4:03:35 h Platz 3. Selbst die dritte Mannschaft erreichte noch eine einstellige Platzierung: Max Leible, Erik Drollinger und Jens Müller wurden Siebte in 4:22:12 h.
Fast noch überraschender als diese Erfolge war der einer weiteren Mannschaft. Denn auch im Henkel Team-Lauf über 3,1 km stand die TSG 78 ganz oben auf dem Treppchen, mit einem Team, das aus lauter Schülern bestand, der Jüngste von ihnen Jahrgang 2006! Leon Zeiger, Lennart Krohn, Lennart Berg, Johann Williams und Felix Windlin benötigten zusammen 1:03:56 h brutto und siegten damit vor der Henkel AG und den Lehrern der IGH Heidelberg.
Auch die Einzelleistungen sollen hier natürlich in aller Kürze berücksichtigt werden. Gleich vier Top-Ten-Plätze gab es für TSG-Läufer, wobei der dritte Gesamtrang von Tobias Balthesen im Halbmarathon und Leons fünfter Platz beim Team-Lauf herausstachen. Dazu kamen Laura Geiger und Marcus Imbsweiler über HM jeweils auf Platz 9.
Junior Philipp Weng gewann ebenso seine Altersklasse wie Tobias (M 35), zweite und dritte AK-Plätze gab es für Laura, Beatrice, Marcus und Martin. Oliver und Michael sowie Wolfgang Lailach in der M 70 und Doreen Lorscheid in der W 35 schrammten als Vierte bzw. Fünfte knapp am Podium vorbei. Blau dominierte bei der Siegerehrung ...

Es war einmal in einer frischen Frühlingsnacht, da bestiegen die Recken des Ordens der 78er TSG ihr edel-weißes Ross zu Benz. Sie zügelten den Neunsattler, verschnürten die Bagage und brachen auf in Richtung Hotel Meeting, der Hochburg von Cesenatico. Der Ritt sollte schnelle eine erste Unterbrechung finden, als die Gebrüder Jürgens bei Walldorf ihre Sattel auf das Ross warfen.  Zurück auf dem Weg zur Hochburg wurde klar, dass es keine leichte Angelegenheit ist. Es bedarf mehrere Zügelwechsel und tapfere Reiter um die zehnstündige Tortur durchzuhalten.
Angekommen in der Hochburg von Cesenatico rückte der Schwerpunkt der Reise in den Vordergrund: Das trimmen der Knappen für die im Jahre anstehende Festspiele. Magic King Maichle kannte alle Schwächen der Tapferen und führte sie bei Morgen- und Abendröte zu Drachen, deren Vorliebe ist Beine zu quälen. Zum Glück losch die raue See der italienischen Küste jene brennenden Beine zu angebrachten Zeiten und somit blieb der tückische Kater des Muskels der wahre Erzfeind. Trotz Allem, bezwungen die Helden die meisten Hürden mit Bravour. Sidney, der sagenhafte Saarländer, zerbrach eine Latte der hohen Sprünge und manch einer wie durch gepeitschte Lord MAXImales Pensum stachen mit als unmöglich erdachten Leistungen heraus. Der cremige Baron Matthias von und zu Ocker Schwarz und der saarländische Sidney übten sich hauptsächlich in den edlen Disziplinen des Mehrkampfes, währende andere wie das süße Burgfräulein Sophia Justizia Medici sich mit schnellen Läufen beschäftigten.
Als die Sonne am höchsten stand, wurde ausgiebig “nen gudes Stück Worscht” gegessen, gerasten und die wissbegierigen Fabian vom Farin Urlaub Racing Team, der etwas bescheiden und abartig schnelle Sir Alex und die begehrenswerte Marquise Alissa zu Bose lasen komplizierteste Schriften. Kollektiv wurde auch der Umgang mit dem Ball und dem Netz in den Sonnenstunden geübt. Die Abendstunden gestaltete man mit festlichen Narrenspielen und eisige Festschmausen, welche in “Due Gusti” portioniert wurden.
Neben dem Gefolge von Magic King Maichle und Queen Ulla gab es noch einen anderen Klan, der dem Orden der TSG untergeordnet war, in der Hochburg. Sie gehörten zu der Wiege der Läufer, welche die schnelle auf der Länge mögen und man kannte sie unter dem Namen der Langdapper. Sie trainierten hart und oft zu Berge und manchmal sollte der Lehnsherr ohne Limit Lukas sich zu jenen flinken Bergläufern gesellen.
Nach zehn ganzen Tagen der Trimmerei waren die Helden an ihre maximalen Pensen und Limits gestoßen, sie kehrten zurück in das kältere Land der Deutschen, doch sie nahmen viele Erinnerungen mit und sind durch und durch bereit für die anstehenden Festspiele.

Vor dem Halbmarathon testeten mehrere TSGler auf unterschiedlichen Strecken ihre Form. So hatte sich Sophia Möllinger den Osterlauf in Rheinzabern ausgesucht. Für die 10 km brauchte sie 44:32 min. Zufrieden zeigte sie sich mit der Zeit zwar nicht, in der Hauptklasse war allerdings nur eine Frau schneller als sie.
In Hemsbach nahm Oliver Maier ebenfalls 10 km unter die Füße. Der Kurs an der Bergstraße, eckig und nicht ganz flach, ist leider nicht offiziell vermessen, Ollis fabelhafte 34:42 min finden somit keinen Eingang in die Bestenlisten. Ein gelungener Test aber war es allemal, belohnt mit Gesamtplatz 3.
Geht es noch besser? Und ob! Max Leible eilt derzeit von Erfolg zu Erfolg. Beim Stadtlauf in Wiesloch belegte er einen grandiosen zweiten Gesamtplatz – in einem Feld von 700 Läuferinnen und Läufern. Auch die Zeit kann sich sehen lassen: In 35:51 min blieb er zwar elf Sekunden über seiner Bestzeit von Rheinzabern, doch ist der Wieslocher Kurs deutlich schwerer als der in der Pfalz. Und wer lief da auf Gesamtplatz 11 ein? Leon Zeiger, unser läuferisches Nachwuchstalent, Jahrgang 2001. In 37:43 min gewann er nicht nur seine Altersklasse, die U 16, mit Riesenabstand, sondern ließ mit Fabienne Amrhein auch eine deutsche Spitzenläuferin hinter sich. Im Schatten dieser Topleistungen verblassten die Auftritte unserer „Oldies“ Peter Noll und Andreas Engelhart ein wenig, die in der M 45 Platz 4 und 13 belegten (39:48 bzw. 42:17 min).
Noch mehr Podiumsplätze gefällig? Die gab es beim Marathon Deutsche Weinstraße, der nur alle zwei Jahre stattfindet und dank großzügiger Geldprämien stark besetzt ist. Der größte Coup gelang Martin Rütze im Halbmarathon, wo er nach verhaltenem Beginn Position um Position gutmachte und das Ziel in Bockenheim als Gesamtdritter erreichte. Stark auch seine Zeit auf der sehr anspruchsvollen Strecke durch die Weinberge: 1:19:24 h brutto. Ebenfalls auf Platz 3 landeten Laura Geiger und Jens Müller, die den Marathon als Mixed-Duo bestritten und dafür exakt 3:07 h brauchten. Noch einen Platz weiter vorne landete das Männer-Duo Marcus Imbsweiler/Tobias Balthesen, die diesmal allerdings nicht für die TSG 78 unterwegs waren.

Lange hat er gewackelt, und nun ist er endlich gefallen: der TSG78-Vereinsrekord in der Halbmarathon-Teamwertung. Ideale Voraussetzungen hierfür bot der Bienwald-Marathon in Kandel mit seiner flachen, schnellen Strecke, auch wenn es in diesem Jahr deutlich windiger war als sonst. Interessanterweise wurde der Rekord ohne Tobias Balthesen, unseren Besten, geknackt; das letzte Wort in dieser Angelegenheit ist also vermutlich noch nicht gesprochen.
Zu den Fakten: Marcus Imbsweiler (1:14:16 h, 2. M45), Martin Rütze (1:16:46 h, 2. M35) und Oliver Maier (1:16:54 h, 5. M40) liefen sämtlich im Bereich ihrer Bestzeit, Oliver sogar knapp darunter. In der Summe bedeutete das eine Zeit von 3:47:56 h und damit eine Verbesserung der alten Marke, aufgestellt von Hans Reiß, Jens-Uwe Krage und Stefan Ruile vor fast 20 Jahren (!), um knapp zwei Minuten. Übrigens sind zwei dieser „alten Recken“ jünger als Marcus; theoretisch könnten sie sich den Rekord durchaus wieder zurückholen …
Nicht unter den Tisch fallen sollen die übrigen Resultate auf der Pfälzer Hochgeschwindigkeitsstrecke. Laura Geiger pulverisierte ihre bestehende Halbmarathon-Bestleistung um sagenhafte acht Minuten: In 1:30:04 h (brutto; netto blieb sie unter 90 min.) wurde sie Gesamtelfte. Immerhin vier Minuten schneller als je zuvor war Andreas Engelhart (1:30:45 h). Erik Drollinger belegte in der M 45 Rang 9 in 1:22:04 h, Beatrice Latz wurde 13. in der weiblichen Hauptklasse (1:36:34 h). Ebenfalls Halbmarathon, allerdings in Frankfurt, lief zeitgleich Jens Müller. Am Main wehte der Wind noch stärker als in der Südpfalz, weshalb Jens in 1:26:39 h netto diesmal keine Chance hatte, seine Bestzeit zu knacken.

 

Glückliche Gesichter nach dem Halbmarathon in Kandel, v.l.n.r.:

Tobias Balthesen, Andreas Engelhart, Beatrice Latz, die neuen Vereinsrekordler Martin Rütze, Marcus Imbsweiler und Oliver Maier sowie Erik Drollinger und Laura Geiger.

Die diesjährige Jahreshauptversammlung unserer Abteilung, die immerhin von 40 Mitgliedern besucht wurde (das sind doppelt so viele wie im Vorjahr !), erschien in neuem Gewand. Die Abteilungsleitung präsentierte den Abend größtenteils per Beamer auf einer Leinwand. So wurden die Mitgliederentwicklung und die Finanzen ebenso „an die Wand geworfen“ wie die Vorstellung von Andreas Wahlster als „freier“ Mitarbeiter der Abteilungsleitung. Ein weiterer Schwerpunkt des Abends war die Darstellung des derzeitigen Standes unseres geplanten Bauvorhabens „Erneuerung des Diskus- und Hammerwurfkäfigs“. Der Abend endete mit der Vorstellung der Zukunftswerkstatt-Projektgruppe „Hallenumbau“ mit ihrem Konzept, wie die derzeitige Tennis-Halle künftig besser und effizienter gestaltet und damit für alle TSG-Abteilungen nutzbar gemacht werden könnte.
Bei den Wahlen gab es keine großen Veränderungen: Die Abt.leitung wurde wieder einstimmig entlastet und danach wie folgt unverändert wiedergewählt: Sonja Böhnisch (Abt.leiterin), Jürgen Diehm (Kassenwart und Öffentlichkeitsarbeit), Christian Maichle (Sportleiter), Ursula Maichle (Schüler- und Jugendleiterin) sowie Peter Frese (Freizeitsport). Als Kassenprüfer fungieren auch für das laufende Geschäftsjahr Christian Reichmuth und Karin Wetzel. Lediglich beim Ältestenrat gab es einen Personalwechsel. Christiane Schiltenwolf ersetzt den kürzlich verstorbenen Bruno Vogt, weiterhin gehören Ute Fischer-Krauter und Helmut Diehm wie bisher diesem Gremium an.

Haben sie sich abgesprochen? Die Platzierungen könnte darauf hindeuten: Rang 2, 3 und 4 belegten unsere Oldies bei der Hallen-Senioren-DM. Wie im letzten Jahr vertraten uns Jürgen „Robbo“ Hofstätter, Helmut Diehm und Marcus Imbsweiler in Erfurt. Mit dem undankbaren 4. Platz musste „Robbo“ in seiner neuen Altersklasse M 55 vorliebnehmen. Dank seines unwiderstehlichen Finishs gewann er zwar seinen Zeitlauf über 400m in 59,02sec, verfehlte aber das Podium um eine gute Sekunde (selbst seine Saisonbestmarke von 58,46sec, erzielt beim Hallensportfest in Ludwigshafen, hätte nicht fürs Stockerl gereicht). Stabhochler Helmut knackte nach zwei sauberen Sprüngen über 2,00m und 2,10m die 2,20m im zweiten Versuch, um dann im ersten an 2,30m zu scheitern. Zwei weitere Fehlversuche über 2,35m bedeuteten in der Endabrechnung der M 75 Platz 3 und damit die Bronzemedaille. Über 3000m hätte Marcus die Silbermedaille aus dem Vorjahr gern vergoldet, stellte sich taktisch auch geschickter an als 2015, auf den letzten Metern fehlte ihm jedoch die Spritzigkeit. Eine Sekunde hinter dem Sieger und mit deutlich Luft nach hinten holte er sich erneut den 2. Platz in der M 45 (9:20,54min).
Quasi als Generalprobe für die DM holte sich Marcus in der Karlsruher Europahalle ein paar Wochen zuvor den Baden-Württembergischen Titel über diese Strecke in 9:26,0min. Durch die bewährte Teamarbeit mit ihm war auch Tobias Balthesen in der M 35 (9:27,7min) nicht zu schlagen. Einen weiteren Erfolg für die TSGler errang Laura Geiger in der W30 in 11:51,9min. Lediglich Oliver Maier (9:59,9min) verpasste als Vierter der stark besetzten M 40 das Podium ganz knapp.
Tags darauf wurden die restlichen Disziplinen dieser Titelkämpfe im Sindelfinger Glaspalast ausgetragen. „Robbo“ erreichte dabei über 400m in der M55 in 59,85sec ebenso Platz 2 wie Helmut beim Stabhoch in der M75 mit 2,20m. Außerdem holte sich Helmut beim Hochsprung mit 1,16m und Rang 3 noch eine weitere Medaille.

Dass unsere Langdapper alljährlich ganz vorne bei der Rheinzaberner Winterlaufserie mitmischen, hat schon Tradition. In diesem Winter wurde das Podium in der Serienmannschaftswertung mit Platz 5 erstmals seit langem wieder verfehlt, und das trotz einer deutlichen Leistungssteigerung gegenüber den Vorjahren. Ganz klar, die Konkurrenz aus Karlsruhe, Mannheim und Südbaden hat zugelegt.
Herausragendes Einzelergebnis waren dabei die 32:40min von Tobias Balthesen über 10 km – der Grundstock für Tobis Seriensieg in der M 35. Einen weiteren Altersklassensieg gab es für Marcus Imbsweiler, der die M 45 dominierte. Oliver Maier sicherte sich in der M 40 Rang 3 und auch bei den Frauen hatten wir mit Laura Geiger eine Podiumsstürmerin (ebenfalls Platz 3 in der W 30). In der M 35 verpasste Jan Schäfer als 4. das Podium denkbar knapp, Peter Noll wurde 23. in der M 45. Erwähnenswert sind außerdem die vielen persönlichen Bestzeiten, die über 10, 15 und 20 km erzielt wurden
Hier die einzelnen Ergebnisse der drei Läufe:

10km:
Platz    Name                     Zeit     Klasse    Rang

20     Balthesen Tobias       32:40    M35        2
51     Imbsweiler Marcus     34:10    M45       1
63     Harsch Michael         34:47    M45        2
81     Maier Oliver               35:26    M40       5
87     Leible Max                35:40    MHK      45
139   Schäfer Jan               37:31    M35       13
151   Pfeifer Bernhard         37:42    M40       15
196   Müller Jens               38:38    M40        25
315   Geiger Laura             40:59    W30        4
361   Noll Peter                 41:55    M45        51
413   Gerards Johannes     42:41    MHK       90
471   Latz Beatrice            43:37    WHK       21
620   Kraft Joachim            46:06    M50       83
 
15km:
Platz    Name                      Zeit     Klasse    Rang

14     Balthesen Tobias       0:51:31   M35       1
21     Imbsweiler Marcus     0:52:11   M45       1
48     Maier Oliver               0:55:13   M40       7
116   Müller Jens                0:59:28   M40      18
192   Noll Peter                 1:02:37    M45      37
226   Geiger Laura             1:03:54    W30      3
227   Schäfer Jan              1:03:55    M35      26
230   Gerards Johannes     1:04:00    MHK     32
231   Latz Beatrice            1:04:01    WHK     11

20km:
Platz    Name                      Zeit     Klasse    Rang

20     Imbsweiler Marcus    1:10:49   M45        1
22     Balthesen Tobias       1:11:16   M35       1
44     Maier Oliver              1:14:08   M40        4
58     Rütze Martin             1:15:35   M35       4
66     Schäfer Jan              1:17:32   M35        6
144   Noll Peter                 1:24:41   M45       26
191   Engelhart Andreas     1:27:42   M45       40
197   Geiger Laura             1:27:50   W30       3

... gab es beim Schüler-Hallensportfest in Reilingen: In der M11 lief er die schnellste Zeit über 30m, sprang am weitesten (4,01m auf eine Weichbodenmatte) und zu guter letzt noch, nach 4 Disziplinen inklusive Kugelstoß in der M12 (wurde für die M11 noch nicht angeboten), gewann er souverän den Hochsprung mit Bestleistung von 1,34m. Für Dante Aulehla (M12), Mika Hufnagel und Malte Hillermeier (beide M11) war es der erste Wettkampf, und alle Drei können mit ihren Ergebnissen mehr als zufrieden sein! Mika erreichte beim Hochsprung sogar den 3. Platz und Malte, bei gleicher Höhe, nur mit etwas mehr Fehlversuchen, Platz 6. Auch im Kugelstoß in der M12 konnten alle Drei gut mit den großteils körperlich, aber nicht technisch überlegenen Teilnehmern aus anderen Vereinen, mithalten. Youssef Galal El-Din (M12) sprang, trotz längerer, verletzungsbedingter Trainingspause, 1,18m hoch. Damit lag er allerdings etwas unter seiner Bestleistung vom letzten Jahr von 1,24m. Auch Frowine Korth (W12), die als einziges unserer Mädchen am Wettkampf teilnahm, meisterte alle angebotenen Disziplinen mit guten Ergebnissen. Wegen Ende der Schulferienwoche, die viele Familien nutzten, um endlich den ersehnten Schnee genießen zu können, war diesmal die Wettkampfbeteiligung unserer Schüler ungewöhnlich gering.
Bei den Kinderleichtathletik-Teamwettkämpfen holten sich die „Eiszeitdrachen 78 Heidelberg“ mit Lya Otto (W9), Theo Faber (M9), Bennet Krohn, Elias Reiser (beide M8) und Julene Krohn (W6) die Silbermedaille von 18 Teams! Die „Pumas 78 Heidelberg“ mit Philipp Schröder, Nikolaos Kaltsas (beide M8) und Annalena Bayer (W7) mussten wegen zwei kurzfristiger Absagen zu dritt alle vier Disziplinen meistern und sie machten das auch sehr gut. Vor allem haben wieder alle großen Spaß gehabt.

Diese fünf TSG78-Schüler gewannen die Silbermedaille bei den Kinderleichtathletik-Wettkämpfen in Reilingen, v.l.n.r.:

Julene Krohn, Theo Faber, Bennet Krohn, Lya Otto und Elias Reiser.

 

 

Das haben sich die Jungs der 4x400m-Staffel. Denn trotz der wegen ihrer Studiengänge schweren Saison konnten sie sich (mit unseren drei TSG78ern Alexander Scheid, Daniel Chatard und Sören Krömer sowie Karsten Müller aus Niefern) auf Platz 9 der DLV-Jahresbestenliste in der U20 laufen, die 4x100m (mit Daniel und Alex) belegt Platz 24. In der U23 erreichte die 4x400 Platz 19 und sogar in der Männerrangliste kam man deutschlandweit noch auf Platz 35. Dort rangiert die 10km-Straßenlauf-Mannschaft (Marcus Imbsweiler, Tobias Balthesen und Christian Bullerkotte) auf Rang 43 und die Marathon-Mannschaft (Erik Drollinger, Max Leible und Roland Rohde) sogar auf Rang 30. Durch Maic Seegel über 100km (21.) und Alex (U20, jeweils 44. über 200m und im Weitsprung) sind wir auch in Einzeldisziplinen vertreten.
In der Badischen Bestenliste führt die 4x400m die Rangliste in der U20 an, ebenso wie bei den Männern Marcus Imbsweiler im Stundenlauf, Maic Seegel über 100km sowie die Marathon-Mannschaft. Mit Lennart Krohn (Hoch, M10) steht erstmals seit vielen Jahren wieder ein Schüler der TSG 78 ganz oben in Baden. Die Senioren erreichten 13mal Rang 1, davon allein Marcus Imbsweiler viermal.

Die Meisterschaftssaison 2015 endete diesmal im Wald. Zuerst bei den Baden-Württembergischen Meisterschaften in Ötigheim, wo Marcus Imbsweiler in der M45 souverän gewann.
Danach kam noch die Rhein-Neckar-Kreismeisterschaft in Mannheim-Rheinau, bei der das Altersspektrum der teilnehmenden TSGler zwischen 6 und 76 Jahre umfasste. Fangen wir dem ältesten TSGler an. Rolf Blank gewann einsam die M75. In der Männer-Hauptklasse erreichten Marcus Imbsweiler, Bernhard Pfeifer und Oliver Maier die Plätze 3,4 und 5 und gewannen die Mannschaftswertung. Dies gelang auch der männlichen U20 mit Sören Krömer (2.), Maximilian Walter (3.) und Alexander Scheid (5.). Bei der weiblichen U20 lief Alissa Fink auf den Silberrang. Bei den SchülerInnen holte sich Bennet Krohn (M7) einen weiteren Kreismeistertitel und errang in der U10-Mannschaftswertung, zusammen mit Nils Benighaus (M9) und Lasse Dietrich (M8), die Bronzemedaille. Lasse verpasste mit dem 4. Platz nur knapp eine Medaille. Stolz und glücklich waren Emily Waidelich (W6) über die Bronzemedaille und Tosca Staub (W5) über ihre Urkunde für den 4.Platz. Unsere U10-Mädels, Audrey Gresset-Bourgeois, Nika Hieber (beide W9) und Lya Otto (W8) belegten als Mannschaft Platz 4. Silber gewann Lennart Krohn (M10) in der Einzelwertung, wie auch in der U12-Mannschaftswertung, zusammen mit Dante Aulehla und Elia Bloss (beide M11). Anne Helli (W11) war unser schnellstes U12-Mädchen (4. Platz). In der Mannschaftswertung durfte sie sich, zusammen mit Coco Toth und Anika Harsch (beide ebenfalls W11) über Bronze freuen. Michael Barten (M12), als einziger Vertreter der U14 erreichte mit der fünftbesten Zeit das Ziel.
Die komplette Ergebnisliste gibt es unter http://www.leichtathletik-rnk.de/fileadmin/user_uploads/Ergebnisse/2015/2015_RNK_Waldlauf_results_new.pdf.