Auch in der laufenden Sommersaison 2016 waren unsere Schülerleichtathleten bisher schon wieder sehr erfolgreich und erzielten viele Bestleistungen.

Bahneröffnung in Eppelheim

Johannes Bürger sprang 1,36m hoch und Dante Aulehla lief die 800m in 2:47,31min. Das waren Spitzenleistungen der beiden Schüler aus der M12. Aber auch unsere weiteren U14-Teilnehmer (Michael Barten (M13), Youssef Galal El-Din, Johannes Kuhr, Maximilian Leitz, Felician Roth und Matteo Schmidt (alle M12) konnten einige ihrer persönlichen Bestleistungen um einiges steigern! Und bei ihrer Speerwurf-Premiere warfen sie deutlich weiter wie die meisten Teilnehmer aus anderen Vereinen und hatten dabei noch sichtlich Spaß. Volle Bewunderung geht an unsere beiden Mädels, Marie Bollen und Audrey Gresset-Bourgeois (beide W10) und auch die Jungs, Malte Hillermeier und Mika Hufnagel (beide M11) sowie Benedikt Bürger (M10), die um 10 Uhr morgens, bei strömendem Regen, mit dem Wettkampf begannen und sich bis zum Schluss die Begeisterung für ihren ersten Vierkampf nicht nehmen ließen!

                                                         Johannes Bürger überspringt hier die 1,30m

RNK-Mehrkampf- und Langstaffelmeisterschaften in Heddesheim

Timo Quarneti (M13) holte sich gleich zweimal Silber, für den Dreikampf und Vierkampf (10,64s über 75m, 4,78m im Weitsprung, 1,32 hoch und einem Ballwurf von 46,00m). Mit der Vierkampf-Punktzahl von 1.691 Punkten schaffte er die Qualifikation für die Badischen Vierkampfmeisterschaften. Außerdem erreichte er zusammen mit Leon Zeiger (M15) und Felix Jäkle (M14) bei der Staffel über 3x1000m auch noch die Bronzemedaille in der U16. Einen weiteren 3. Platz sicherte sich die Dreikampf-Mannschaft der U14, der neben Timo auch noch Johannes Kuhr, dieser gesundheitlich etwas angegriffen verpasste die Quali für die Badischen nur knapp, und Matteo Schmidt (beide M12) angehörten. Vizemeister in der 3x800m-Staffel wurde das U14-Team (Matteo Schmidt, Johannes Bürger und Youssef Galal El-Din, alle M12).

Regio-Meisterschaften in Eppelheim

Spannung pur war beim Ballwurf in der M12 angesagt. Nur um 2 Meter verpasste Johannes Kuhr mit 43,00m den Regiotitel und wurde mit Silber belohnt; auf Platz 4 kam Johannes Bürger mit 41,50m und verpasste das Podest knapp. Ebenfalls in der M12 erreichte Matteo Schmidt mit neuer persönlicher Bestleistung von 11,33s über 75m den 5. Platz und auch Matteo Gresset-Bourgeois war mit 11,46s ziemlich schnell unterwegs. Johannes Kuhr zeigte seine Hürdenqualitäten und wurde über die 60m in 11,32s undankbarer Vierter. Neue persönliche Bestleistung im Hochsprung mit 1,25m und somit Platz 4 holte sich Felician Roth, gleich hinter Johannes Bürger, der diesmal, etwas enttäuscht über die nur (!) 1,30m, die Bronzemedaille in Empfang nahm. 2 weitere persönliche Bestleistungen gab es noch beim Weitsprung für Matteo G.-B. mit 4,08m und Matteo Sch. mit 4,07m. Unsere beiden Mädels, Anne Helli und Anika Harsch (beide W12), bewältigten zum ersten Mal und gar nicht schlecht, die 5 Hürden auf 60m. Anne lief auch noch die 75m in einer Superzeit von 11,44s und steigerte sich beim Hochsprung auf 1,20m!  

Schülersportfest in Reilingen

Coco Toth (W12) lief dort grandiose 2:49,0 min über 800m und wurde damit Zweite. Auch Fiona Jurack (W13), die in 2:59,4 min erstmals unter der 3-Minuten-Schallmauer blieb, und Frowine Korth (W12, 3:08,5) liefen starke Zeiten. Und im Dreikampf überzeugten die Drei ebenfalls. So verfehlten Coco und Fiona im Weitsprung mit 3,95m bzw. 3,94m nur knapp die begehrten 4m, während Frowine beim Ballwurf erstmals die 20m-Linie überwarf.

RNK-KiLa-Cup (1. Teil) in Dielheim

Es siegten sowohl unsere U12: mit Marie Bollen, Nika Hieber (beide W10), Lasse Bloss, Moritz Friederich, Lennart Krohn, Christopher Hartmann, Simon Staub (alle M11), Benedikt Bürger, Matteo Hille und Theo Sigmund (alle M10)
als auch unsere U10: mit Lya Otto (W9), Dorothea Kienle, Lena Lautscham (beide W8), Theo Faber (M9), Josiah Bloss, Caspar Glauer, Bennet Krohn, Elias Reiser und Philipp Schröder (alle M8)
Den 6. Platz in der U8, als gemischtes Team mit der SG Astoria Walldorf, erreichten Annalena Bayer, Emily Waidelich (beide W7), Tosca Staub (W6), Simon Schröder (M6) und Johannes Bayer (M5).
Und auch in der Einzelwertungen der U12 stellten wir mit Marie Bollen (bei 35 Teilnehmerinnen), wie auch mit Lennart Krohn (bei 32 Teilnehmern) die Sieger. Herausragend hierbei die 3,61m von Marie im Weitsprung und Lennart mit 7,53s über 50m und 4,31m im Weitsprung. Moritz Friederich erreichte übrigens den 3. Platz bei den Jungs.
Bei den 8/9-jährigen beeindruckte Bennet Krohn beim Weithochsprung mit einer Höhe von 1m und Josiah Bloss lies diesmal Elias Reiser knapp den Vorsprung mit 29,50m beim Werfen.
Viel Spaß hatten die Kinder vor allem auch noch nach einem heftigen Regenschauer gegen Ende des Wettkampfes!

Ein bisschen Spaß muss sein:
Bennet Krohn (links) und Josiah Bloss

Beim Halbmarathon in Heidelberg hatten unsere Langdapper eindrucksvoll ihre derzeitige Stärke unter Beweis gestellt. Den nächsten Beleg erbrachte die Marathonstaffel in Seligenstadt, bei der sich 6 LäuferInnen die 42,2 km teilen. Schon im vergangenen Jahr konnte die TSG 78 dort die Mixedstaffel für sich entscheiden, und in diesem Jahr war es nicht anders. Als größtes Hindernis bei der Titelverteidigung sollte sich eine Vollsperrung auf der A5 erweisen. Nachdem das Team gerade noch rechtzeitig am Start erschienen war, machten sich Tobias Balthesen und Andreas Engelhart als Erste auf die Strecke am Mainufer. In Seligenstadt werden nämlich, um die ganze Veranstaltung zu straffen, von jeder Staffel zwei Mitglieder gemeinsam auf die Strecke geschickt, und diese übergeben dann an die nächsten zwei. Das waren in unserem Fall Philipp Weng und Jan Schäfer, wobei Philipp das TSG-Team sogar an die Spitze des gesamten Feldes führte. Beatrice Latz und Sophia Möllinger wurden zwar von den schnellsten Männern wieder eingeholt, doch am Sieg in der Mixed-Wertung bestand kein Zweifel mehr. 2:44:40 h brauchten die Sechs in Summe.
Jens Müller und Laura Geiger, die 2015 in Seligenstadt mit von der Partie gewesen waren, konzentrierten sich diesmal auf den Triathlon in Ludwigsburg. Bei der dortigen Premierenveranstaltung gingen sie über die Sprintdistanz an den Start. Nach 750 Metern im Neckar, 24 hügeligen Radkilometern rund um Ludwigsburg und 5 km durch die Innenstadt verpasste Jens als Vierter das Podium der M 40 nur knapp. Gesamtzeit: 1:27:54 h, gleichbedeutend mit Platz 90 insgesamt. Seine Laufzeit von exakt 19 Minuten, die beste seiner AK, belegt eindrücklich, wo er seine Stärken hat (und wo es noch nachzubessern gilt). Laura wiederum konnte sich in allen drei Disziplinen unter den Besten behaupten und belegte nach 1:20:15 h einen hervorragenden dritten Gesamtplatz bei den Frauen. Insgesamt rangierte sie auf Platz 41 und holte in der AK W 30 souverän den Sieg.
Und ganz aktuell erreicht uns die Nachricht, dass Martin Rütze den Hochkönig-Marathon in 5:40:13 h gefinisht hat. Um seine Endzeit zu würdigen, sollte man die folgenden Faktoren berücksichtigen: Bei diesem Marathon handelt sich um einen Traillauf; statt 42,2 sind es 47 km; und ein paar Höhenmeter sind auch zu bewältigen, 2750 nämlich. Nur elf Teilnehmer insgesamt waren schneller als Martin.

Parallel fanden letztes Wochenende die BaWü-Meisterschaften der Junioren U23 (in Langensteinbach) und der Senioren (in Essingen) statt. Alissa Fink kam in einem Nach-Regen-Rennen (Schwimmen auf Bahn 1) mit 64,28s über 400m ebenso auf Platz 17 wie Jeannette Jansen mit Bestzeit von 26,67s über 200m. Alex Scheid lief samstags die 100m in 11,26s und 11,25s und erreichte Platz 10, sonntags sogar Platz 6 mit 22,61s über 200m. Getoppt wurde unser Nachwuchs von Jürgen "Robbo" Hofstätter, der sich den Titel der M55 über 400m (59,76s) sichern konnte. Nicht vergessen wollen wir Helmut Diehm, der sich in der M75 mit 2,10m im Stabhoch routiniert die Silbermedaille sicherte und beim Hochsprung mit 1,12m Platz 4 belegte. Glückwunsch an alle!

Ob unser diesjährige Halbmarathon der schönste, stimmungsvollste, gelungenste war, darüber lässt sich trefflich streiten. Eines aber steht fest: In sportlicher Hinsicht war er seit langem, seit den Tagen der Hans Reiß, Jens-Uwe Krage und Stefan Ruile nämlich, der erfolgreichste. Und zwar weniger durch herausragende Einzelergebnisse – auch die gab es – als durch die Teamdominanz der TSG 78.
Wo anfangen? Am besten bei den Damen. Aus Höflichkeit sowieso, vor allem aber, weil die Frauenmannschaft im Vorfeld aufs Favoritenschild gehoben worden war. Und diese Erwartung konnten Laura Geiger, Beatrice Latz und Sophia Möllinger mit Platz 1 unter allen Frauenteams erfüllen. Mehr noch: Ihre Gesamtzeit von 4:54:28 h brutto (4:53:58 h netto) bedeutete neuen Vereinsrekord! Den alten hielten Viola Kirschke-Deck, Ute Krauter und Sylvia Juraske-Till (5:00:58 h, aufgestellt 2002).
Da wollten die Männer natürlich nicht zurückstehen. Auch sie standen in der Endabrechnung ganz oben: 3:56:10 h netto brauchten Tobias Balthesen, Marcus Imbsweiler und Philipp Weng insgesamt, gerade mal 22 Sekunden weniger als die Konkurrenz von engelhorn sports. Und da die Männer den Vereinsrekord erst kürzlich geknackt hatten, gab es diesmal ein anderes Ziel, nämlich die zweite Mannschaft ebenfalls aufs Podium zu bringen. Was auch klappte: Martin Rütze, Oliver Maier und Michael Harsch belegten in 4:03:35 h Platz 3. Selbst die dritte Mannschaft erreichte noch eine einstellige Platzierung: Max Leible, Erik Drollinger und Jens Müller wurden Siebte in 4:22:12 h.
Fast noch überraschender als diese Erfolge war der einer weiteren Mannschaft. Denn auch im Henkel Team-Lauf über 3,1 km stand die TSG 78 ganz oben auf dem Treppchen, mit einem Team, das aus lauter Schülern bestand, der Jüngste von ihnen Jahrgang 2006! Leon Zeiger, Lennart Krohn, Lennart Berg, Johann Williams und Felix Windlin benötigten zusammen 1:03:56 h brutto und siegten damit vor der Henkel AG und den Lehrern der IGH Heidelberg.
Auch die Einzelleistungen sollen hier natürlich in aller Kürze berücksichtigt werden. Gleich vier Top-Ten-Plätze gab es für TSG-Läufer, wobei der dritte Gesamtrang von Tobias Balthesen im Halbmarathon und Leons fünfter Platz beim Team-Lauf herausstachen. Dazu kamen Laura Geiger und Marcus Imbsweiler über HM jeweils auf Platz 9.
Junior Philipp Weng gewann ebenso seine Altersklasse wie Tobias (M 35), zweite und dritte AK-Plätze gab es für Laura, Beatrice, Marcus und Martin. Oliver und Michael sowie Wolfgang Lailach in der M 70 und Doreen Lorscheid in der W 35 schrammten als Vierte bzw. Fünfte knapp am Podium vorbei. Blau dominierte bei der Siegerehrung ...

Es war einmal in einer frischen Frühlingsnacht, da bestiegen die Recken des Ordens der 78er TSG ihr edel-weißes Ross zu Benz. Sie zügelten den Neunsattler, verschnürten die Bagage und brachen auf in Richtung Hotel Meeting, der Hochburg von Cesenatico. Der Ritt sollte schnelle eine erste Unterbrechung finden, als die Gebrüder Jürgens bei Walldorf ihre Sattel auf das Ross warfen.  Zurück auf dem Weg zur Hochburg wurde klar, dass es keine leichte Angelegenheit ist. Es bedarf mehrere Zügelwechsel und tapfere Reiter um die zehnstündige Tortur durchzuhalten.
Angekommen in der Hochburg von Cesenatico rückte der Schwerpunkt der Reise in den Vordergrund: Das trimmen der Knappen für die im Jahre anstehende Festspiele. Magic King Maichle kannte alle Schwächen der Tapferen und führte sie bei Morgen- und Abendröte zu Drachen, deren Vorliebe ist Beine zu quälen. Zum Glück losch die raue See der italienischen Küste jene brennenden Beine zu angebrachten Zeiten und somit blieb der tückische Kater des Muskels der wahre Erzfeind. Trotz Allem, bezwungen die Helden die meisten Hürden mit Bravour. Sidney, der sagenhafte Saarländer, zerbrach eine Latte der hohen Sprünge und manch einer wie durch gepeitschte Lord MAXImales Pensum stachen mit als unmöglich erdachten Leistungen heraus. Der cremige Baron Matthias von und zu Ocker Schwarz und der saarländische Sidney übten sich hauptsächlich in den edlen Disziplinen des Mehrkampfes, währende andere wie das süße Burgfräulein Sophia Justizia Medici sich mit schnellen Läufen beschäftigten.
Als die Sonne am höchsten stand, wurde ausgiebig “nen gudes Stück Worscht” gegessen, gerasten und die wissbegierigen Fabian vom Farin Urlaub Racing Team, der etwas bescheiden und abartig schnelle Sir Alex und die begehrenswerte Marquise Alissa zu Bose lasen komplizierteste Schriften. Kollektiv wurde auch der Umgang mit dem Ball und dem Netz in den Sonnenstunden geübt. Die Abendstunden gestaltete man mit festlichen Narrenspielen und eisige Festschmausen, welche in “Due Gusti” portioniert wurden.
Neben dem Gefolge von Magic King Maichle und Queen Ulla gab es noch einen anderen Klan, der dem Orden der TSG untergeordnet war, in der Hochburg. Sie gehörten zu der Wiege der Läufer, welche die schnelle auf der Länge mögen und man kannte sie unter dem Namen der Langdapper. Sie trainierten hart und oft zu Berge und manchmal sollte der Lehnsherr ohne Limit Lukas sich zu jenen flinken Bergläufern gesellen.
Nach zehn ganzen Tagen der Trimmerei waren die Helden an ihre maximalen Pensen und Limits gestoßen, sie kehrten zurück in das kältere Land der Deutschen, doch sie nahmen viele Erinnerungen mit und sind durch und durch bereit für die anstehenden Festspiele.

Vor dem Halbmarathon testeten mehrere TSGler auf unterschiedlichen Strecken ihre Form. So hatte sich Sophia Möllinger den Osterlauf in Rheinzabern ausgesucht. Für die 10 km brauchte sie 44:32 min. Zufrieden zeigte sie sich mit der Zeit zwar nicht, in der Hauptklasse war allerdings nur eine Frau schneller als sie.
In Hemsbach nahm Oliver Maier ebenfalls 10 km unter die Füße. Der Kurs an der Bergstraße, eckig und nicht ganz flach, ist leider nicht offiziell vermessen, Ollis fabelhafte 34:42 min finden somit keinen Eingang in die Bestenlisten. Ein gelungener Test aber war es allemal, belohnt mit Gesamtplatz 3.
Geht es noch besser? Und ob! Max Leible eilt derzeit von Erfolg zu Erfolg. Beim Stadtlauf in Wiesloch belegte er einen grandiosen zweiten Gesamtplatz – in einem Feld von 700 Läuferinnen und Läufern. Auch die Zeit kann sich sehen lassen: In 35:51 min blieb er zwar elf Sekunden über seiner Bestzeit von Rheinzabern, doch ist der Wieslocher Kurs deutlich schwerer als der in der Pfalz. Und wer lief da auf Gesamtplatz 11 ein? Leon Zeiger, unser läuferisches Nachwuchstalent, Jahrgang 2001. In 37:43 min gewann er nicht nur seine Altersklasse, die U 16, mit Riesenabstand, sondern ließ mit Fabienne Amrhein auch eine deutsche Spitzenläuferin hinter sich. Im Schatten dieser Topleistungen verblassten die Auftritte unserer „Oldies“ Peter Noll und Andreas Engelhart ein wenig, die in der M 45 Platz 4 und 13 belegten (39:48 bzw. 42:17 min).
Noch mehr Podiumsplätze gefällig? Die gab es beim Marathon Deutsche Weinstraße, der nur alle zwei Jahre stattfindet und dank großzügiger Geldprämien stark besetzt ist. Der größte Coup gelang Martin Rütze im Halbmarathon, wo er nach verhaltenem Beginn Position um Position gutmachte und das Ziel in Bockenheim als Gesamtdritter erreichte. Stark auch seine Zeit auf der sehr anspruchsvollen Strecke durch die Weinberge: 1:19:24 h brutto. Ebenfalls auf Platz 3 landeten Laura Geiger und Jens Müller, die den Marathon als Mixed-Duo bestritten und dafür exakt 3:07 h brauchten. Noch einen Platz weiter vorne landete das Männer-Duo Marcus Imbsweiler/Tobias Balthesen, die diesmal allerdings nicht für die TSG 78 unterwegs waren.

Lange hat er gewackelt, und nun ist er endlich gefallen: der TSG78-Vereinsrekord in der Halbmarathon-Teamwertung. Ideale Voraussetzungen hierfür bot der Bienwald-Marathon in Kandel mit seiner flachen, schnellen Strecke, auch wenn es in diesem Jahr deutlich windiger war als sonst. Interessanterweise wurde der Rekord ohne Tobias Balthesen, unseren Besten, geknackt; das letzte Wort in dieser Angelegenheit ist also vermutlich noch nicht gesprochen.
Zu den Fakten: Marcus Imbsweiler (1:14:16 h, 2. M45), Martin Rütze (1:16:46 h, 2. M35) und Oliver Maier (1:16:54 h, 5. M40) liefen sämtlich im Bereich ihrer Bestzeit, Oliver sogar knapp darunter. In der Summe bedeutete das eine Zeit von 3:47:56 h und damit eine Verbesserung der alten Marke, aufgestellt von Hans Reiß, Jens-Uwe Krage und Stefan Ruile vor fast 20 Jahren (!), um knapp zwei Minuten. Übrigens sind zwei dieser „alten Recken“ jünger als Marcus; theoretisch könnten sie sich den Rekord durchaus wieder zurückholen …
Nicht unter den Tisch fallen sollen die übrigen Resultate auf der Pfälzer Hochgeschwindigkeitsstrecke. Laura Geiger pulverisierte ihre bestehende Halbmarathon-Bestleistung um sagenhafte acht Minuten: In 1:30:04 h (brutto; netto blieb sie unter 90 min.) wurde sie Gesamtelfte. Immerhin vier Minuten schneller als je zuvor war Andreas Engelhart (1:30:45 h). Erik Drollinger belegte in der M 45 Rang 9 in 1:22:04 h, Beatrice Latz wurde 13. in der weiblichen Hauptklasse (1:36:34 h). Ebenfalls Halbmarathon, allerdings in Frankfurt, lief zeitgleich Jens Müller. Am Main wehte der Wind noch stärker als in der Südpfalz, weshalb Jens in 1:26:39 h netto diesmal keine Chance hatte, seine Bestzeit zu knacken.

 

Glückliche Gesichter nach dem Halbmarathon in Kandel, v.l.n.r.:

Tobias Balthesen, Andreas Engelhart, Beatrice Latz, die neuen Vereinsrekordler Martin Rütze, Marcus Imbsweiler und Oliver Maier sowie Erik Drollinger und Laura Geiger.

Die diesjährige Jahreshauptversammlung unserer Abteilung, die immerhin von 40 Mitgliedern besucht wurde (das sind doppelt so viele wie im Vorjahr !), erschien in neuem Gewand. Die Abteilungsleitung präsentierte den Abend größtenteils per Beamer auf einer Leinwand. So wurden die Mitgliederentwicklung und die Finanzen ebenso „an die Wand geworfen“ wie die Vorstellung von Andreas Wahlster als „freier“ Mitarbeiter der Abteilungsleitung. Ein weiterer Schwerpunkt des Abends war die Darstellung des derzeitigen Standes unseres geplanten Bauvorhabens „Erneuerung des Diskus- und Hammerwurfkäfigs“. Der Abend endete mit der Vorstellung der Zukunftswerkstatt-Projektgruppe „Hallenumbau“ mit ihrem Konzept, wie die derzeitige Tennis-Halle künftig besser und effizienter gestaltet und damit für alle TSG-Abteilungen nutzbar gemacht werden könnte.
Bei den Wahlen gab es keine großen Veränderungen: Die Abt.leitung wurde wieder einstimmig entlastet und danach wie folgt unverändert wiedergewählt: Sonja Böhnisch (Abt.leiterin), Jürgen Diehm (Kassenwart und Öffentlichkeitsarbeit), Christian Maichle (Sportleiter), Ursula Maichle (Schüler- und Jugendleiterin) sowie Peter Frese (Freizeitsport). Als Kassenprüfer fungieren auch für das laufende Geschäftsjahr Christian Reichmuth und Karin Wetzel. Lediglich beim Ältestenrat gab es einen Personalwechsel. Christiane Schiltenwolf ersetzt den kürzlich verstorbenen Bruno Vogt, weiterhin gehören Ute Fischer-Krauter und Helmut Diehm wie bisher diesem Gremium an.

Haben sie sich abgesprochen? Die Platzierungen könnte darauf hindeuten: Rang 2, 3 und 4 belegten unsere Oldies bei der Hallen-Senioren-DM. Wie im letzten Jahr vertraten uns Jürgen „Robbo“ Hofstätter, Helmut Diehm und Marcus Imbsweiler in Erfurt. Mit dem undankbaren 4. Platz musste „Robbo“ in seiner neuen Altersklasse M 55 vorliebnehmen. Dank seines unwiderstehlichen Finishs gewann er zwar seinen Zeitlauf über 400m in 59,02sec, verfehlte aber das Podium um eine gute Sekunde (selbst seine Saisonbestmarke von 58,46sec, erzielt beim Hallensportfest in Ludwigshafen, hätte nicht fürs Stockerl gereicht). Stabhochler Helmut knackte nach zwei sauberen Sprüngen über 2,00m und 2,10m die 2,20m im zweiten Versuch, um dann im ersten an 2,30m zu scheitern. Zwei weitere Fehlversuche über 2,35m bedeuteten in der Endabrechnung der M 75 Platz 3 und damit die Bronzemedaille. Über 3000m hätte Marcus die Silbermedaille aus dem Vorjahr gern vergoldet, stellte sich taktisch auch geschickter an als 2015, auf den letzten Metern fehlte ihm jedoch die Spritzigkeit. Eine Sekunde hinter dem Sieger und mit deutlich Luft nach hinten holte er sich erneut den 2. Platz in der M 45 (9:20,54min).
Quasi als Generalprobe für die DM holte sich Marcus in der Karlsruher Europahalle ein paar Wochen zuvor den Baden-Württembergischen Titel über diese Strecke in 9:26,0min. Durch die bewährte Teamarbeit mit ihm war auch Tobias Balthesen in der M 35 (9:27,7min) nicht zu schlagen. Einen weiteren Erfolg für die TSGler errang Laura Geiger in der W30 in 11:51,9min. Lediglich Oliver Maier (9:59,9min) verpasste als Vierter der stark besetzten M 40 das Podium ganz knapp.
Tags darauf wurden die restlichen Disziplinen dieser Titelkämpfe im Sindelfinger Glaspalast ausgetragen. „Robbo“ erreichte dabei über 400m in der M55 in 59,85sec ebenso Platz 2 wie Helmut beim Stabhoch in der M75 mit 2,20m. Außerdem holte sich Helmut beim Hochsprung mit 1,16m und Rang 3 noch eine weitere Medaille.

Dass unsere Langdapper alljährlich ganz vorne bei der Rheinzaberner Winterlaufserie mitmischen, hat schon Tradition. In diesem Winter wurde das Podium in der Serienmannschaftswertung mit Platz 5 erstmals seit langem wieder verfehlt, und das trotz einer deutlichen Leistungssteigerung gegenüber den Vorjahren. Ganz klar, die Konkurrenz aus Karlsruhe, Mannheim und Südbaden hat zugelegt.
Herausragendes Einzelergebnis waren dabei die 32:40min von Tobias Balthesen über 10 km – der Grundstock für Tobis Seriensieg in der M 35. Einen weiteren Altersklassensieg gab es für Marcus Imbsweiler, der die M 45 dominierte. Oliver Maier sicherte sich in der M 40 Rang 3 und auch bei den Frauen hatten wir mit Laura Geiger eine Podiumsstürmerin (ebenfalls Platz 3 in der W 30). In der M 35 verpasste Jan Schäfer als 4. das Podium denkbar knapp, Peter Noll wurde 23. in der M 45. Erwähnenswert sind außerdem die vielen persönlichen Bestzeiten, die über 10, 15 und 20 km erzielt wurden
Hier die einzelnen Ergebnisse der drei Läufe:

10km:
Platz    Name                     Zeit     Klasse    Rang

20     Balthesen Tobias       32:40    M35        2
51     Imbsweiler Marcus     34:10    M45       1
63     Harsch Michael         34:47    M45        2
81     Maier Oliver               35:26    M40       5
87     Leible Max                35:40    MHK      45
139   Schäfer Jan               37:31    M35       13
151   Pfeifer Bernhard         37:42    M40       15
196   Müller Jens               38:38    M40        25
315   Geiger Laura             40:59    W30        4
361   Noll Peter                 41:55    M45        51
413   Gerards Johannes     42:41    MHK       90
471   Latz Beatrice            43:37    WHK       21
620   Kraft Joachim            46:06    M50       83
 
15km:
Platz    Name                      Zeit     Klasse    Rang

14     Balthesen Tobias       0:51:31   M35       1
21     Imbsweiler Marcus     0:52:11   M45       1
48     Maier Oliver               0:55:13   M40       7
116   Müller Jens                0:59:28   M40      18
192   Noll Peter                 1:02:37    M45      37
226   Geiger Laura             1:03:54    W30      3
227   Schäfer Jan              1:03:55    M35      26
230   Gerards Johannes     1:04:00    MHK     32
231   Latz Beatrice            1:04:01    WHK     11

20km:
Platz    Name                      Zeit     Klasse    Rang

20     Imbsweiler Marcus    1:10:49   M45        1
22     Balthesen Tobias       1:11:16   M35       1
44     Maier Oliver              1:14:08   M40        4
58     Rütze Martin             1:15:35   M35       4
66     Schäfer Jan              1:17:32   M35        6
144   Noll Peter                 1:24:41   M45       26
191   Engelhart Andreas     1:27:42   M45       40
197   Geiger Laura             1:27:50   W30       3

... gab es beim Schüler-Hallensportfest in Reilingen: In der M11 lief er die schnellste Zeit über 30m, sprang am weitesten (4,01m auf eine Weichbodenmatte) und zu guter letzt noch, nach 4 Disziplinen inklusive Kugelstoß in der M12 (wurde für die M11 noch nicht angeboten), gewann er souverän den Hochsprung mit Bestleistung von 1,34m. Für Dante Aulehla (M12), Mika Hufnagel und Malte Hillermeier (beide M11) war es der erste Wettkampf, und alle Drei können mit ihren Ergebnissen mehr als zufrieden sein! Mika erreichte beim Hochsprung sogar den 3. Platz und Malte, bei gleicher Höhe, nur mit etwas mehr Fehlversuchen, Platz 6. Auch im Kugelstoß in der M12 konnten alle Drei gut mit den großteils körperlich, aber nicht technisch überlegenen Teilnehmern aus anderen Vereinen, mithalten. Youssef Galal El-Din (M12) sprang, trotz längerer, verletzungsbedingter Trainingspause, 1,18m hoch. Damit lag er allerdings etwas unter seiner Bestleistung vom letzten Jahr von 1,24m. Auch Frowine Korth (W12), die als einziges unserer Mädchen am Wettkampf teilnahm, meisterte alle angebotenen Disziplinen mit guten Ergebnissen. Wegen Ende der Schulferienwoche, die viele Familien nutzten, um endlich den ersehnten Schnee genießen zu können, war diesmal die Wettkampfbeteiligung unserer Schüler ungewöhnlich gering.
Bei den Kinderleichtathletik-Teamwettkämpfen holten sich die „Eiszeitdrachen 78 Heidelberg“ mit Lya Otto (W9), Theo Faber (M9), Bennet Krohn, Elias Reiser (beide M8) und Julene Krohn (W6) die Silbermedaille von 18 Teams! Die „Pumas 78 Heidelberg“ mit Philipp Schröder, Nikolaos Kaltsas (beide M8) und Annalena Bayer (W7) mussten wegen zwei kurzfristiger Absagen zu dritt alle vier Disziplinen meistern und sie machten das auch sehr gut. Vor allem haben wieder alle großen Spaß gehabt.

Diese fünf TSG78-Schüler gewannen die Silbermedaille bei den Kinderleichtathletik-Wettkämpfen in Reilingen, v.l.n.r.:

Julene Krohn, Theo Faber, Bennet Krohn, Lya Otto und Elias Reiser.

 

 

Das haben sich die Jungs der 4x400m-Staffel. Denn trotz der wegen ihrer Studiengänge schweren Saison konnten sie sich (mit unseren drei TSG78ern Alexander Scheid, Daniel Chatard und Sören Krömer sowie Karsten Müller aus Niefern) auf Platz 9 der DLV-Jahresbestenliste in der U20 laufen, die 4x100m (mit Daniel und Alex) belegt Platz 24. In der U23 erreichte die 4x400 Platz 19 und sogar in der Männerrangliste kam man deutschlandweit noch auf Platz 35. Dort rangiert die 10km-Straßenlauf-Mannschaft (Marcus Imbsweiler, Tobias Balthesen und Christian Bullerkotte) auf Rang 43 und die Marathon-Mannschaft (Erik Drollinger, Max Leible und Roland Rohde) sogar auf Rang 30. Durch Maic Seegel über 100km (21.) und Alex (U20, jeweils 44. über 200m und im Weitsprung) sind wir auch in Einzeldisziplinen vertreten.
In der Badischen Bestenliste führt die 4x400m die Rangliste in der U20 an, ebenso wie bei den Männern Marcus Imbsweiler im Stundenlauf, Maic Seegel über 100km sowie die Marathon-Mannschaft. Mit Lennart Krohn (Hoch, M10) steht erstmals seit vielen Jahren wieder ein Schüler der TSG 78 ganz oben in Baden. Die Senioren erreichten 13mal Rang 1, davon allein Marcus Imbsweiler viermal.

Die Meisterschaftssaison 2015 endete diesmal im Wald. Zuerst bei den Baden-Württembergischen Meisterschaften in Ötigheim, wo Marcus Imbsweiler in der M45 souverän gewann.
Danach kam noch die Rhein-Neckar-Kreismeisterschaft in Mannheim-Rheinau, bei der das Altersspektrum der teilnehmenden TSGler zwischen 6 und 76 Jahre umfasste. Fangen wir dem ältesten TSGler an. Rolf Blank gewann einsam die M75. In der Männer-Hauptklasse erreichten Marcus Imbsweiler, Bernhard Pfeifer und Oliver Maier die Plätze 3,4 und 5 und gewannen die Mannschaftswertung. Dies gelang auch der männlichen U20 mit Sören Krömer (2.), Maximilian Walter (3.) und Alexander Scheid (5.). Bei der weiblichen U20 lief Alissa Fink auf den Silberrang. Bei den SchülerInnen holte sich Bennet Krohn (M7) einen weiteren Kreismeistertitel und errang in der U10-Mannschaftswertung, zusammen mit Nils Benighaus (M9) und Lasse Dietrich (M8), die Bronzemedaille. Lasse verpasste mit dem 4. Platz nur knapp eine Medaille. Stolz und glücklich waren Emily Waidelich (W6) über die Bronzemedaille und Tosca Staub (W5) über ihre Urkunde für den 4.Platz. Unsere U10-Mädels, Audrey Gresset-Bourgeois, Nika Hieber (beide W9) und Lya Otto (W8) belegten als Mannschaft Platz 4. Silber gewann Lennart Krohn (M10) in der Einzelwertung, wie auch in der U12-Mannschaftswertung, zusammen mit Dante Aulehla und Elia Bloss (beide M11). Anne Helli (W11) war unser schnellstes U12-Mädchen (4. Platz). In der Mannschaftswertung durfte sie sich, zusammen mit Coco Toth und Anika Harsch (beide ebenfalls W11) über Bronze freuen. Michael Barten (M12), als einziger Vertreter der U14 erreichte mit der fünftbesten Zeit das Ziel.
Die komplette Ergebnisliste gibt es unter http://www.leichtathletik-rnk.de/fileadmin/user_uploads/Ergebnisse/2015/2015_RNK_Waldlauf_results_new.pdf.

Allen Mitgliedern, ihren Familien sowie allen Freunden der TSG 78 Leichtathletik-Abteilung ein glückliches und gesundes 2016 !
Diese Wünsche sind verbunden mit dem Dank an Alle, die sich im abgelaufenen Jahr in vielfältiger Weise für unsere TSG 78 Leichtathletik eingesetzt haben. Dazu gehören alle Geld- und Sachspender, alle Sponsoren, Kampfrichter, Helfer und viele andere mehr, DANKE!

Erstmals seit längerer Zeit schickte die TSG 78 wieder eine namhafte Gruppe an den Start eines großen Stadtmarathons. Anlass war die Vergabe der Deutschen Marathonmeisterschaften nach Frankfurt, das bekanntlich einen der schnellsten Kurse des Landes aufzuweisen hat. In der kombinierten Wertung M 40/45 traten Roland Rohde, Oliver Maier, Andreas Engelhart und Erik Drollinger als Team an, dazu kamen mit Max Leible (MHK) und Martin Rütze (M 35) zwei jüngere Teilnehmer sowie in Laura Geiger (W 30) eine Marathon-Debütantin. In den vergangenen Monaten war gemeinsam trainiert worden, ein Zuschuss der Sparkasse Heidelberg, für den wir uns an dieser Stelle ganz herzlich bedanken, tat sein Übriges zum „Teamfeeling“.
Für Außenstehende (soll heißen: in Heidelberg Gebliebene) war es eine spannende Sache, die Entwicklung des Rennens per Live-Tracking zu verfolgen. Oliver und Erik gingen am forschesten an, dicht gefolgt von Martin, Roland und Max. Andreas, ebenfalls bei seinem ersten Marathonstart, und Laura hielten sich strikt an ihre auf Sicherheit ausgerichtete Marschroute. Nach Halbmarathon bot sich folgendes Bild: Oliver in 1:22:10 h etwa 70 Meter vor Erik, eine Minute dahinter Roland und um jeweils 30 Sekunden versetzt Martin und Max. Also fast ein Laufen in der Gruppe … Andreas passierte die Halbmarathon-Marke nach 1:48:30 h, mit drei Minuten Rückstand folgte Laura.
Kurz nach km 25 aber änderte sich das Bild. Oliver bekam Wadenprobleme, wurde langsamer und zunächst von Erik eingeholt. Noch schlimmer erging es Martin, der nach abrupt auftretenden Rückenschmerzen das Rennen beenden musste. Nur in Klammern sei angemerkt, dass er drei Wochen zuvor den Heidelberger Trailmarathon als Gesamtzehnter in 3:37 h beendete … Ob das eine mit dem anderen zu tun hatte?
Martins Ausfall sollte allerdings der einzige an diesem Tag bleiben. Oliver, obwohl bald von Roland und Max überholt, kämpfte sich ins Ziel. Auch bei Roland wollten nicht alle Körperteile so wie er – Stichwort Achillessehne. Am Ende war es tatsächlich Max, der sich mit kluger Renneinteilung bis auf Platz 2 hinter Erik vorschob. Weiter hinten zogen Andreas und Laura, die beiden Debütanten, ihr Programm bravourös durch.
Das Ziel in der Frankfurter Messehalle erreichte der Oldie als Erster: Erik, dessen Endzeit von 2:48:59 h (netto) eine neue persönliche Bestzeit bedeutete und in der M 45 Meisterschaftsrang 17. Um gleich neun Minuten verbesserte Max (2:50:55 h) seine bisherige Bestzeit. Es folgten Roland in 2:51:25 h und Oliver in 3:00:25 h. Tolle Zeiten gab es für Andreas (3:42:05 h) und Laura (3:47:13 h) bei ihrer Marathonpremiere.
Fehlt noch die Teamwertung. In der M 40/45 belegten Erik, Roland und Oliver einen hervorragenden Platz 5. Die Badische Bestenliste 2015 aber führt die TSG 78 ganz oben, an erster Stelle: Schneller als Erik, Max und Roland (8:31:19 h) war in diesem Jahr noch kein Verein – Glückwunsch!

Dass das abgelaufene Jahr ein besonders erfolgreiches war, mag man als eine der üblichen Rückblicksfloskeln abtun. In unserem Fall aber hat diese Formulierung ihre Berechtigung, denn schon lange war die Abteilung nicht mehr so erfolgreich wie 2015. Das gilt vor allem für die Breite der erzielten Leistungen, von der Sprint- bis zur Ultradistanz, vom Senioren- bis zum Nachwuchssportler. Erfreulich auch, dass sich im lange darbenden Frauenbereich wieder etwas tut.
Zunächst aber wurde bei der Saisonabschlussfeier im Marriott-Hotel das gesellige Zusammensein zelebriert. Wie immer konnte Abteilungsleiterin Sonja Böhnisch eine große Zahl von Mitgliedern begrüßen. Rückblickend auf das Sportjahr 2015, hob sie die Bedeutung unseres Halbmarathons für die Abteilung hervor, von dem wir sehr stark profitieren, der aber auch personell erhebliche Ressourcen bindet. Dem Appell nach „Blutauffrischung“ folgten zum Glück eine ganze Reihe Mitglieder, die in den Bereichen Sponsoring, Verpflegung, Fahrradstaffel, Streckenabschnitte und Helferaquisition die bisherigen Bereichsleiter ersetzen bzw. die vorhandenen unterstützen werden.
Gute Tradition hat die Verleihung der Sportabzeichen durch Peter Frese, der mit 44 Auszeichnungen diesmal selbst unter den Jubilaren zu finden war. Wie immer konnte er auch diesmal eine größere Geldspende für die Jugendarbeit übergeben. Besonders freute er sich über die deutlich gestiegene Zahl der erfolgreich absolvierten Prüfungen, ca. 50 mehr als 2014. Anschließend konnten sich die Gäste an der Sportakrobatikshow der SVG Nieder-Liebersbach erfreuen.
Sportlicher Höhepunkt zum Abschluss der Veranstaltung war die Ehrung der Leichtathleten des Jahres, gleichzeitig ein Rückblick auf die Erfolge der Saison. Eine Jury um die Sportwarte Christian und Ursula Maichle hatte v.a. bei den Männern die Qual der Wahl. So mussten Helmut Diehm, WM-Sechster und badischer Rekordhalter im Stabhochsprung der M 75, sowie Maic Seegel, deutscher Vizemeister über 50 km und Dritter der deutschen Jahresbestenliste im 24-Stunden-Lauf (238 km !), mit Platz 3 vorliebnehmen. Auf den 2. Platz wurde Alexander Scheid gesetzt, der in 10,98 sec. über 100m so schnell war wie kein TSGler seit Jahrzehnten und über 200m Rang 14 bei den Deutschen Jugendmeisterschaften belegte. Zum Leichtathleten des Jahres wurde Marcus Imbsweiler gekürt, dem mit dem deutschen Meistertitel über 10 km Straße in der M 45 in persönlicher Bestzeit (33:11 min) sein Saisonhighlight gelang.
Auch bei den Frauen war nach zweijähriger Durststrecke das Podium wieder komplett besetzt. Dafür sorgten u.a. die Schülerleichtathletin des vergangenen Jahres Lilli Fischer mit der badischen Norm über 100m (W 14) und Clara Schiltenwolf mit BLV-Bronze über 400m in der Halle (U 18), die gemeinsam Rang 3 einnahmen. Auf Platz 2: Alissa Fink, badische Silbermedaillengewinnerin über 400m Hürden (U 20), während Laura Geiger Silber in Baden-Württemberg über 3000m in der Halle (W 30) holte – damit wurde sie TSG-Leichtathletin des Jahres.
Dass das Leistungsgefälle zwischen Herren und Damen deutlich abgenommen hat, zeigte sich auch bei den Mannschaftsehrungen. Hier belegte nämlich das Langstrecken-Frauenteam um Laura, Sophia Möllinger und Doreen Lorscheid Rang 3 – dieselbe Platzierung wie beim Heidelberger Halbmarathon. Silber ging an die DMM-Mannschaft der Männer, die die Badische Vizemeisterschaft errang, an der auch unsere Jugend-Sprinter ihren erheblichen Anteil hatten, die ihrerseits Baden-Württembergischer Meister über 4 x 400m wurden. Noch imposanter die Titelsammlung der Langdapper: vom deutschen Vizemeister über 10 km in der M 45 über Platz 5 beim Marathon (M 40/45) bis zum Gesamtsieg beim Brüder-Grimm-Lauf und zwei badischen Rekorden.

die geehrten Leichtathleten auf einen Blick, v.l.n.r.: Helmut Diehm, Lilli Fischer, Maic Seegel, Alissa Fink, Doreen Lorscheid, Martin Rütze, Philip Werner, Matthias Trumpp, Maximilian Walter, Sören Krömer, Christian Bullerkotte, Alexander Scheid, Simon Wegner, Oliver Maier, Marcus Imbsweiler und Christian Maichle.

Im normalen Laufalltag drohen die Leistungen unserer Ultras bisweilen unterzugehen. Aktuell haben wir auch nur zwei, die sich an die ganz langen Kanten herantrauen, aber deren Resultate sind aller Ehren wert – vorsichtig formuliert. So startete Maic Seegel Ende September beim 24 h-Lauf auf der Aareinsel Brugg in der Schweiz. Bereits im Vorjahr hatte er dieses Rennen für sich entscheiden können, diesmal aber erwartete er stärkere Konkurrenz durch die parallel ausgetragenen Schweizer Meisterschaften.
Für Nicht-Ultras hört sich der Streckenverlauf nicht unbedingt verlockend an: Gelaufen wird auf einer flachen, asphaltierten Runde von exakt 934,8 Metern – ganz klar eine Kopfsache. Und der war bei Maic offenbar frei wie nie, denn er verwies nicht nur sämtliche Konkurrenten in die Schranken, er stellte auch noch einen neuen Streckenrekord auf: 238,3 km! Das entspricht über 250 Runden … Was dieses Ergebnis wert ist, zeigt ein Blick in die Statistik des DUV: Hier belegt Maic deutschlandweit den 3. Platz – nicht in seiner Altersklasse, sondern insgesamt! Nur zwei Starter der Nationalmannschaft liefen bei der WM in Turin noch weiter als er, darunter Weltmeister Florian Reus.
In derselben Statistik wird unser zweiter Mann Bernhard Pfeifer übrigens auf Platz 8 geführt; in Iserlohn lief er bekanntlich knapp 221 km. Aktuell startete Bernhard beim legendären Spartathlon, der von Athen nach Sparta führt. Gesamtdistanz: 247 km, dazu jede Menge Höhenmeter. 2015 kamen auch noch ungemütliche Wetterbedingungen hinzu, so dass Bernhard nach etwa der Hälfte des Rennens die Konsequenz zog und ausstieg. Sein Kommentar im Training: Da ist noch eine Rechnung offen – ich komme wieder!
Wir werden berichten.

Von Tobias Balthesen ist man es gewohnt, dass er sich ganz uneigennützig in den Dienst anderer stellt, wie zuletzt bei der Straßenlauf-DM in Bad Liebenzell. Wenn er dann mal auf eigene Faust läuft, sorgt er für die absoluten Top-Ergebnisse bei den TSG-Langdappern. So über 5000m: Im Rahmen der Bahnlaufserie von Bergisch-Gladbach verbesserte Tobi sein Resultat von den Qualitagen auf starke 16:02,68 min. Die Krönung aber gelang ihm ein paar Wochen später auf dem gegenüberliegenden Rheinufer: Beim Kölner Halbmarathon erzielte er in 1:12:22 h netto die beste Vereinsleistung auf dieser Strecke seit Jahren. Damit belegte er unter mehr als 10.000 Finishern Platz 19 gesamt und sogar den 1. Platz in der M 35.
Auch Andreas Engelhart und Laura Geiger bewältigten die 21,1 km rund um den Kölner Dom. Andreas gelang eine erneute Steigerung seiner persönlichen Bestzeit auf nun 1:34:06 h netto (Platz 480 gesamt), während Laura leicht angeschlagen nach 1:38:23 h finishte (Platz 91 unter den Frauen).
Weitere Halbmarathon-Ergebnisse sind aus Weinheim zu berichten, wo die Baden-Württembergischen Meisterschaften ausgetragen wurden. Am Start: fünf TSGler, die sich säuberlich auf die Plätze 1-4 und 6 verteilten, wenn auch in unterschiedlichen Altersklassen. In der M 45 fügte Marcus Imbsweiler (1:14:34 h netto) seiner Titelsammlung eine weitere Goldmedaille hinzu (in der Gesamtwertung belegte er Platz 6). Silber und Bronze gab es in der M 40 für Oliver Maier (1:20:54 h) und Roland Rohde (1:21:42 h). Vierter wurde Erik Drollinger in der M 45 (1:22:03 h), während Martin Rütze (1:21:43 h) das Pech hatte, in der stärksten AK, der M 35, zu starten. Für die Seniorenmannschaft mit Marcus, Oliver und Roland gab es zudem noch einmal Silber obendrauf.
Deutlich weniger als 21 km galt es beim Stundenlauf in Rheinau zu absolvieren. Oder besser: beim Stundencross, denn tagelanger Regen, mit einem Extrazuschlag beim Startschuss, hatte die Sandbahn des TV in eine Matschlandschaft verwandelt. Unter derart ungünstigen Bedingungen rutschte Marcus Imbsweiler 16.591 Meter weit, ihm folgte Martin Rütze mit 15.607m. Max Leible schaffte 15.192m, Christian Bullerkotte 15.074m und Andreas Engelhart 13.268m. In Summe ergab das einen Vierfacherfolg (!) für die TSG 78. Die Teilnehmer, so munkelt man, säubern ihre Kleidung noch heute.

Das hätten unsere 11 Jungs noch vor kurzem wohl selbst nicht für möglich gehalten, waren sie bereits mit dem, auch schon sehr guten 8.Platz, den sie im Vorjahr erreicht hatten, überglücklich. Aber bei den Badischen Mannschaftsmeisterschaften in Eppelheim wuchsen sie über sich hinaus und errangen überraschend die Bronzemedaille. Neben einem vorbildlichen Zusammenhalt der gesamten Mannschaft haben sie alle super Leistungen gezeigt, bis zum Schluss gekämpft und sich gegenseitig angefeuert! Und dafür wurden sie belohnt.
Der Tag begann mit dem Hochsprung, bei dem Lennart Krohn wieder die 1,32m übersprang. Johannes Bürger und Youssef Galal El-Din steigerten sich beide auf 1,24m, das bedeutete nach der ersten Disziplin den zweiten Zwischenrang. Es folgte der 50m-Lauf, bei dem alle Läufer mit dem teils heftigen Gegenwind zu kämpfen hatten. Unter diesen Umständen sind die 8,15s von Johannes Kuhr, 8,24s von Matteo Gresset-Bourgeois und die 8,29s von Felician Roth umso höher zu bewerten. Trotzdem fiel man in der Wertung auf den 3. Platz zurück. Beim Weitsprung holten Johannes K. mit 4,09m und Lennart mit 4,00m weitere wichtige Punkte, Matteo Schmidt war hier trotz Bestweite von 3,83m das Streichresultat. Der 3. Platz wurde damit gefestigt.
Dann kam die Staffel über 4x50m. Pech hatte dabei unsere 1. Staffel, mit Matteo G., Hugo Hansen, Felician und Matteo S., als bei der letzten Übergabe das Staffelholz zu Boden fiel. Aber zum Glück gab es noch eine 2. Staffel (Youssef, Sammy Chahoud, Elia Bloss und Johannes B.), die nicht zur als Erste in ihrem Lauf nach 32,51s das Ziel erreichte, sondern auch viele Punkte für die Mannschaft brachte, die aber trotzdem im Zwischenklassement auf Rang 5 zurückfiel. Beim nachfolgenden Schlagball galt es nun den verlorenen Boden wieder aufholen. 44,50m von Johannes K. sowie 40,00m von Elia (außerdem noch Johannes B. mit 38,00m) sorgten dafür, dass es eine Position auf 4 nach oben ging. Vor dem abschließenden 800m-Lauf betrug der Rückstand auf Rang 3 nur umgerechnet 3,5 Sekunden. Felician legte im ersten Zeitlauf schon mal eine 2:58,29min vor; Lennart (2:50,03min) und Hugo (2:51,84min) liefen dann gegenüber den Kontrahenten aus Bad Schönborn deutlich mehr als die erforderlichen Sekunden Vorsprung heraus und hieften die Mannschaft damit auf den 3. Rang.
Herzlichen Glückwunsch allen Beteiligten, zu denen auch der Ersatzmann Lasse Bloss und natürlich Trainerin Christa Holstein gehören.

Unsere männliche U12 wurde 3. bei den Badischen Mannschaftsmeisterschaften.

oben (v.l.n.r.): Elia Bloss, Felician Roth, Sammy Chahoud, Matteo Schmidt, Johannes Bürger,

Lasse Bloss,Lennart Krohn und Mannschaftsbetreuer Jürgen Diehm

unten (v.l.n.r.): Trainerin Christa Holstein, Matteo Gresset-Bourgeois, Youssef Galal El-Din,

Johannes Kuhr und Hugo Hansen.

Bei den Deutschen Meisterschaften im 10km-Straßenlauf in Bad Liebenzell gelang es Marcus Imbsweiler (M45) seinen Altersklassensieg von 2013 zu wiederholen. Zeitlich setzte er sogar noch einen drauf: Mit 33:11min schaffte er im zarten Alter von 48 Jahren eine persönliche Bestzeit. Ohne die wertvollen Schrittmacherdienste seines Teamkollegen Tobias Balthesen wäre dieser Coup allerdings nicht möglich gewesen; Tobias (33:12min) belegte Platz 9 in der M35.
Nicht ganz so gut lief es für Michael Harsch (35:55, Platz 14) und Erik Drollinger (37:26, Platz 21) in der Einzelkonkurrenz. Dafür gelang ihnen zusammen mit Marcus der Sprung aufs Treppchen der Teamwertung. In 1:46:32 sicherten sie sich nicht nur die Silbermedaille in der M45, sondern verbesserten damit auch den badischen Rekord dieser Altersklasse.
Damit nicht genug. Die drei übrigen Starter schrammten allesamt nur knapp an ihren persönlichen Bestmarken vorbei: Christian Bullerkotte lief eine starke 34:18, Oliver Maier überraschte mit 35:12 und Platz 14 in der M 40, auch Jens Müller konnte mit einer 38:32 bei seiner Meisterschaftspremiere zufrieden sein. Marcus, Tobias und Christian liefen zudem neuen badischen Team-Rekord für die Altersklasse M30. Die erzielte Gesamtzeit von 1:40:41 bedeutete gleichzeitig Rang 23 in der Meisterschaftsgesamtwertung.

Nachzuholen sind noch zwei Marathonergebnisse – schon ein wenig her, aber erwähnenswert, weil persönliche Bestzeiten erzielt wurden. In Hamburg durchbrach Jens Müller erstmals die Schallgrenze von drei Stunden, und zwar zielgenau. Seine Nettozeit von 2:59:54h bedeutete Platz 530 insgesamt und Rang 98 in der Altersklasse M40. Bleibt noch zu erwähnen, dass Jens zwei fast identische Hälften lief.
1000 Kilometer weiter südlich nutzte Max Leible sein Auslandssemester in Mailand zur Teilnahme am dortigen Marathon. Und was soll man sagen, er und Jens hätten bequem zusammen laufen können, wenn man sich die Zeiten anschaut. Auch Max knackte die 3h-Schallmauer und war in 2:59:25h nur eine Handvoll Sekündchen schneller. Unter knapp 4000 Finishern belegte er damit Platz 138 gesamt.