... gab es beim Schüler-Hallensportfest in Reilingen: In der M11 lief er die schnellste Zeit über 30m, sprang am weitesten (4,01m auf eine Weichbodenmatte) und zu guter letzt noch, nach 4 Disziplinen inklusive Kugelstoß in der M12 (wurde für die M11 noch nicht angeboten), gewann er souverän den Hochsprung mit Bestleistung von 1,34m. Für Dante Aulehla (M12), Mika Hufnagel und Malte Hillermeier (beide M11) war es der erste Wettkampf, und alle Drei können mit ihren Ergebnissen mehr als zufrieden sein! Mika erreichte beim Hochsprung sogar den 3. Platz und Malte, bei gleicher Höhe, nur mit etwas mehr Fehlversuchen, Platz 6. Auch im Kugelstoß in der M12 konnten alle Drei gut mit den großteils körperlich, aber nicht technisch überlegenen Teilnehmern aus anderen Vereinen, mithalten. Youssef Galal El-Din (M12) sprang, trotz längerer, verletzungsbedingter Trainingspause, 1,18m hoch. Damit lag er allerdings etwas unter seiner Bestleistung vom letzten Jahr von 1,24m. Auch Frowine Korth (W12), die als einziges unserer Mädchen am Wettkampf teilnahm, meisterte alle angebotenen Disziplinen mit guten Ergebnissen. Wegen Ende der Schulferienwoche, die viele Familien nutzten, um endlich den ersehnten Schnee genießen zu können, war diesmal die Wettkampfbeteiligung unserer Schüler ungewöhnlich gering.
Bei den Kinderleichtathletik-Teamwettkämpfen holten sich die „Eiszeitdrachen 78 Heidelberg“ mit Lya Otto (W9), Theo Faber (M9), Bennet Krohn, Elias Reiser (beide M8) und Julene Krohn (W6) die Silbermedaille von 18 Teams! Die „Pumas 78 Heidelberg“ mit Philipp Schröder, Nikolaos Kaltsas (beide M8) und Annalena Bayer (W7) mussten wegen zwei kurzfristiger Absagen zu dritt alle vier Disziplinen meistern und sie machten das auch sehr gut. Vor allem haben wieder alle großen Spaß gehabt.

Diese fünf TSG78-Schüler gewannen die Silbermedaille bei den Kinderleichtathletik-Wettkämpfen in Reilingen, v.l.n.r.:

Julene Krohn, Theo Faber, Bennet Krohn, Lya Otto und Elias Reiser.

 

 

Das haben sich die Jungs der 4x400m-Staffel. Denn trotz der wegen ihrer Studiengänge schweren Saison konnten sie sich (mit unseren drei TSG78ern Alexander Scheid, Daniel Chatard und Sören Krömer sowie Karsten Müller aus Niefern) auf Platz 9 der DLV-Jahresbestenliste in der U20 laufen, die 4x100m (mit Daniel und Alex) belegt Platz 24. In der U23 erreichte die 4x400 Platz 19 und sogar in der Männerrangliste kam man deutschlandweit noch auf Platz 35. Dort rangiert die 10km-Straßenlauf-Mannschaft (Marcus Imbsweiler, Tobias Balthesen und Christian Bullerkotte) auf Rang 43 und die Marathon-Mannschaft (Erik Drollinger, Max Leible und Roland Rohde) sogar auf Rang 30. Durch Maic Seegel über 100km (21.) und Alex (U20, jeweils 44. über 200m und im Weitsprung) sind wir auch in Einzeldisziplinen vertreten.
In der Badischen Bestenliste führt die 4x400m die Rangliste in der U20 an, ebenso wie bei den Männern Marcus Imbsweiler im Stundenlauf, Maic Seegel über 100km sowie die Marathon-Mannschaft. Mit Lennart Krohn (Hoch, M10) steht erstmals seit vielen Jahren wieder ein Schüler der TSG 78 ganz oben in Baden. Die Senioren erreichten 13mal Rang 1, davon allein Marcus Imbsweiler viermal.

Die Meisterschaftssaison 2015 endete diesmal im Wald. Zuerst bei den Baden-Württembergischen Meisterschaften in Ötigheim, wo Marcus Imbsweiler in der M45 souverän gewann.
Danach kam noch die Rhein-Neckar-Kreismeisterschaft in Mannheim-Rheinau, bei der das Altersspektrum der teilnehmenden TSGler zwischen 6 und 76 Jahre umfasste. Fangen wir dem ältesten TSGler an. Rolf Blank gewann einsam die M75. In der Männer-Hauptklasse erreichten Marcus Imbsweiler, Bernhard Pfeifer und Oliver Maier die Plätze 3,4 und 5 und gewannen die Mannschaftswertung. Dies gelang auch der männlichen U20 mit Sören Krömer (2.), Maximilian Walter (3.) und Alexander Scheid (5.). Bei der weiblichen U20 lief Alissa Fink auf den Silberrang. Bei den SchülerInnen holte sich Bennet Krohn (M7) einen weiteren Kreismeistertitel und errang in der U10-Mannschaftswertung, zusammen mit Nils Benighaus (M9) und Lasse Dietrich (M8), die Bronzemedaille. Lasse verpasste mit dem 4. Platz nur knapp eine Medaille. Stolz und glücklich waren Emily Waidelich (W6) über die Bronzemedaille und Tosca Staub (W5) über ihre Urkunde für den 4.Platz. Unsere U10-Mädels, Audrey Gresset-Bourgeois, Nika Hieber (beide W9) und Lya Otto (W8) belegten als Mannschaft Platz 4. Silber gewann Lennart Krohn (M10) in der Einzelwertung, wie auch in der U12-Mannschaftswertung, zusammen mit Dante Aulehla und Elia Bloss (beide M11). Anne Helli (W11) war unser schnellstes U12-Mädchen (4. Platz). In der Mannschaftswertung durfte sie sich, zusammen mit Coco Toth und Anika Harsch (beide ebenfalls W11) über Bronze freuen. Michael Barten (M12), als einziger Vertreter der U14 erreichte mit der fünftbesten Zeit das Ziel.
Die komplette Ergebnisliste gibt es unter http://www.leichtathletik-rnk.de/fileadmin/user_uploads/Ergebnisse/2015/2015_RNK_Waldlauf_results_new.pdf.

Allen Mitgliedern, ihren Familien sowie allen Freunden der TSG 78 Leichtathletik-Abteilung ein glückliches und gesundes 2016 !
Diese Wünsche sind verbunden mit dem Dank an Alle, die sich im abgelaufenen Jahr in vielfältiger Weise für unsere TSG 78 Leichtathletik eingesetzt haben. Dazu gehören alle Geld- und Sachspender, alle Sponsoren, Kampfrichter, Helfer und viele andere mehr, DANKE!

Erstmals seit längerer Zeit schickte die TSG 78 wieder eine namhafte Gruppe an den Start eines großen Stadtmarathons. Anlass war die Vergabe der Deutschen Marathonmeisterschaften nach Frankfurt, das bekanntlich einen der schnellsten Kurse des Landes aufzuweisen hat. In der kombinierten Wertung M 40/45 traten Roland Rohde, Oliver Maier, Andreas Engelhart und Erik Drollinger als Team an, dazu kamen mit Max Leible (MHK) und Martin Rütze (M 35) zwei jüngere Teilnehmer sowie in Laura Geiger (W 30) eine Marathon-Debütantin. In den vergangenen Monaten war gemeinsam trainiert worden, ein Zuschuss der Sparkasse Heidelberg, für den wir uns an dieser Stelle ganz herzlich bedanken, tat sein Übriges zum „Teamfeeling“.
Für Außenstehende (soll heißen: in Heidelberg Gebliebene) war es eine spannende Sache, die Entwicklung des Rennens per Live-Tracking zu verfolgen. Oliver und Erik gingen am forschesten an, dicht gefolgt von Martin, Roland und Max. Andreas, ebenfalls bei seinem ersten Marathonstart, und Laura hielten sich strikt an ihre auf Sicherheit ausgerichtete Marschroute. Nach Halbmarathon bot sich folgendes Bild: Oliver in 1:22:10 h etwa 70 Meter vor Erik, eine Minute dahinter Roland und um jeweils 30 Sekunden versetzt Martin und Max. Also fast ein Laufen in der Gruppe … Andreas passierte die Halbmarathon-Marke nach 1:48:30 h, mit drei Minuten Rückstand folgte Laura.
Kurz nach km 25 aber änderte sich das Bild. Oliver bekam Wadenprobleme, wurde langsamer und zunächst von Erik eingeholt. Noch schlimmer erging es Martin, der nach abrupt auftretenden Rückenschmerzen das Rennen beenden musste. Nur in Klammern sei angemerkt, dass er drei Wochen zuvor den Heidelberger Trailmarathon als Gesamtzehnter in 3:37 h beendete … Ob das eine mit dem anderen zu tun hatte?
Martins Ausfall sollte allerdings der einzige an diesem Tag bleiben. Oliver, obwohl bald von Roland und Max überholt, kämpfte sich ins Ziel. Auch bei Roland wollten nicht alle Körperteile so wie er – Stichwort Achillessehne. Am Ende war es tatsächlich Max, der sich mit kluger Renneinteilung bis auf Platz 2 hinter Erik vorschob. Weiter hinten zogen Andreas und Laura, die beiden Debütanten, ihr Programm bravourös durch.
Das Ziel in der Frankfurter Messehalle erreichte der Oldie als Erster: Erik, dessen Endzeit von 2:48:59 h (netto) eine neue persönliche Bestzeit bedeutete und in der M 45 Meisterschaftsrang 17. Um gleich neun Minuten verbesserte Max (2:50:55 h) seine bisherige Bestzeit. Es folgten Roland in 2:51:25 h und Oliver in 3:00:25 h. Tolle Zeiten gab es für Andreas (3:42:05 h) und Laura (3:47:13 h) bei ihrer Marathonpremiere.
Fehlt noch die Teamwertung. In der M 40/45 belegten Erik, Roland und Oliver einen hervorragenden Platz 5. Die Badische Bestenliste 2015 aber führt die TSG 78 ganz oben, an erster Stelle: Schneller als Erik, Max und Roland (8:31:19 h) war in diesem Jahr noch kein Verein – Glückwunsch!

Dass das abgelaufene Jahr ein besonders erfolgreiches war, mag man als eine der üblichen Rückblicksfloskeln abtun. In unserem Fall aber hat diese Formulierung ihre Berechtigung, denn schon lange war die Abteilung nicht mehr so erfolgreich wie 2015. Das gilt vor allem für die Breite der erzielten Leistungen, von der Sprint- bis zur Ultradistanz, vom Senioren- bis zum Nachwuchssportler. Erfreulich auch, dass sich im lange darbenden Frauenbereich wieder etwas tut.
Zunächst aber wurde bei der Saisonabschlussfeier im Marriott-Hotel das gesellige Zusammensein zelebriert. Wie immer konnte Abteilungsleiterin Sonja Böhnisch eine große Zahl von Mitgliedern begrüßen. Rückblickend auf das Sportjahr 2015, hob sie die Bedeutung unseres Halbmarathons für die Abteilung hervor, von dem wir sehr stark profitieren, der aber auch personell erhebliche Ressourcen bindet. Dem Appell nach „Blutauffrischung“ folgten zum Glück eine ganze Reihe Mitglieder, die in den Bereichen Sponsoring, Verpflegung, Fahrradstaffel, Streckenabschnitte und Helferaquisition die bisherigen Bereichsleiter ersetzen bzw. die vorhandenen unterstützen werden.
Gute Tradition hat die Verleihung der Sportabzeichen durch Peter Frese, der mit 44 Auszeichnungen diesmal selbst unter den Jubilaren zu finden war. Wie immer konnte er auch diesmal eine größere Geldspende für die Jugendarbeit übergeben. Besonders freute er sich über die deutlich gestiegene Zahl der erfolgreich absolvierten Prüfungen, ca. 50 mehr als 2014. Anschließend konnten sich die Gäste an der Sportakrobatikshow der SVG Nieder-Liebersbach erfreuen.
Sportlicher Höhepunkt zum Abschluss der Veranstaltung war die Ehrung der Leichtathleten des Jahres, gleichzeitig ein Rückblick auf die Erfolge der Saison. Eine Jury um die Sportwarte Christian und Ursula Maichle hatte v.a. bei den Männern die Qual der Wahl. So mussten Helmut Diehm, WM-Sechster und badischer Rekordhalter im Stabhochsprung der M 75, sowie Maic Seegel, deutscher Vizemeister über 50 km und Dritter der deutschen Jahresbestenliste im 24-Stunden-Lauf (238 km !), mit Platz 3 vorliebnehmen. Auf den 2. Platz wurde Alexander Scheid gesetzt, der in 10,98 sec. über 100m so schnell war wie kein TSGler seit Jahrzehnten und über 200m Rang 14 bei den Deutschen Jugendmeisterschaften belegte. Zum Leichtathleten des Jahres wurde Marcus Imbsweiler gekürt, dem mit dem deutschen Meistertitel über 10 km Straße in der M 45 in persönlicher Bestzeit (33:11 min) sein Saisonhighlight gelang.
Auch bei den Frauen war nach zweijähriger Durststrecke das Podium wieder komplett besetzt. Dafür sorgten u.a. die Schülerleichtathletin des vergangenen Jahres Lilli Fischer mit der badischen Norm über 100m (W 14) und Clara Schiltenwolf mit BLV-Bronze über 400m in der Halle (U 18), die gemeinsam Rang 3 einnahmen. Auf Platz 2: Alissa Fink, badische Silbermedaillengewinnerin über 400m Hürden (U 20), während Laura Geiger Silber in Baden-Württemberg über 3000m in der Halle (W 30) holte – damit wurde sie TSG-Leichtathletin des Jahres.
Dass das Leistungsgefälle zwischen Herren und Damen deutlich abgenommen hat, zeigte sich auch bei den Mannschaftsehrungen. Hier belegte nämlich das Langstrecken-Frauenteam um Laura, Sophia Möllinger und Doreen Lorscheid Rang 3 – dieselbe Platzierung wie beim Heidelberger Halbmarathon. Silber ging an die DMM-Mannschaft der Männer, die die Badische Vizemeisterschaft errang, an der auch unsere Jugend-Sprinter ihren erheblichen Anteil hatten, die ihrerseits Baden-Württembergischer Meister über 4 x 400m wurden. Noch imposanter die Titelsammlung der Langdapper: vom deutschen Vizemeister über 10 km in der M 45 über Platz 5 beim Marathon (M 40/45) bis zum Gesamtsieg beim Brüder-Grimm-Lauf und zwei badischen Rekorden.

die geehrten Leichtathleten auf einen Blick, v.l.n.r.: Helmut Diehm, Lilli Fischer, Maic Seegel, Alissa Fink, Doreen Lorscheid, Martin Rütze, Philip Werner, Matthias Trumpp, Maximilian Walter, Sören Krömer, Christian Bullerkotte, Alexander Scheid, Simon Wegner, Oliver Maier, Marcus Imbsweiler und Christian Maichle.

Im normalen Laufalltag drohen die Leistungen unserer Ultras bisweilen unterzugehen. Aktuell haben wir auch nur zwei, die sich an die ganz langen Kanten herantrauen, aber deren Resultate sind aller Ehren wert – vorsichtig formuliert. So startete Maic Seegel Ende September beim 24 h-Lauf auf der Aareinsel Brugg in der Schweiz. Bereits im Vorjahr hatte er dieses Rennen für sich entscheiden können, diesmal aber erwartete er stärkere Konkurrenz durch die parallel ausgetragenen Schweizer Meisterschaften.
Für Nicht-Ultras hört sich der Streckenverlauf nicht unbedingt verlockend an: Gelaufen wird auf einer flachen, asphaltierten Runde von exakt 934,8 Metern – ganz klar eine Kopfsache. Und der war bei Maic offenbar frei wie nie, denn er verwies nicht nur sämtliche Konkurrenten in die Schranken, er stellte auch noch einen neuen Streckenrekord auf: 238,3 km! Das entspricht über 250 Runden … Was dieses Ergebnis wert ist, zeigt ein Blick in die Statistik des DUV: Hier belegt Maic deutschlandweit den 3. Platz – nicht in seiner Altersklasse, sondern insgesamt! Nur zwei Starter der Nationalmannschaft liefen bei der WM in Turin noch weiter als er, darunter Weltmeister Florian Reus.
In derselben Statistik wird unser zweiter Mann Bernhard Pfeifer übrigens auf Platz 8 geführt; in Iserlohn lief er bekanntlich knapp 221 km. Aktuell startete Bernhard beim legendären Spartathlon, der von Athen nach Sparta führt. Gesamtdistanz: 247 km, dazu jede Menge Höhenmeter. 2015 kamen auch noch ungemütliche Wetterbedingungen hinzu, so dass Bernhard nach etwa der Hälfte des Rennens die Konsequenz zog und ausstieg. Sein Kommentar im Training: Da ist noch eine Rechnung offen – ich komme wieder!
Wir werden berichten.

Von Tobias Balthesen ist man es gewohnt, dass er sich ganz uneigennützig in den Dienst anderer stellt, wie zuletzt bei der Straßenlauf-DM in Bad Liebenzell. Wenn er dann mal auf eigene Faust läuft, sorgt er für die absoluten Top-Ergebnisse bei den TSG-Langdappern. So über 5000m: Im Rahmen der Bahnlaufserie von Bergisch-Gladbach verbesserte Tobi sein Resultat von den Qualitagen auf starke 16:02,68 min. Die Krönung aber gelang ihm ein paar Wochen später auf dem gegenüberliegenden Rheinufer: Beim Kölner Halbmarathon erzielte er in 1:12:22 h netto die beste Vereinsleistung auf dieser Strecke seit Jahren. Damit belegte er unter mehr als 10.000 Finishern Platz 19 gesamt und sogar den 1. Platz in der M 35.
Auch Andreas Engelhart und Laura Geiger bewältigten die 21,1 km rund um den Kölner Dom. Andreas gelang eine erneute Steigerung seiner persönlichen Bestzeit auf nun 1:34:06 h netto (Platz 480 gesamt), während Laura leicht angeschlagen nach 1:38:23 h finishte (Platz 91 unter den Frauen).
Weitere Halbmarathon-Ergebnisse sind aus Weinheim zu berichten, wo die Baden-Württembergischen Meisterschaften ausgetragen wurden. Am Start: fünf TSGler, die sich säuberlich auf die Plätze 1-4 und 6 verteilten, wenn auch in unterschiedlichen Altersklassen. In der M 45 fügte Marcus Imbsweiler (1:14:34 h netto) seiner Titelsammlung eine weitere Goldmedaille hinzu (in der Gesamtwertung belegte er Platz 6). Silber und Bronze gab es in der M 40 für Oliver Maier (1:20:54 h) und Roland Rohde (1:21:42 h). Vierter wurde Erik Drollinger in der M 45 (1:22:03 h), während Martin Rütze (1:21:43 h) das Pech hatte, in der stärksten AK, der M 35, zu starten. Für die Seniorenmannschaft mit Marcus, Oliver und Roland gab es zudem noch einmal Silber obendrauf.
Deutlich weniger als 21 km galt es beim Stundenlauf in Rheinau zu absolvieren. Oder besser: beim Stundencross, denn tagelanger Regen, mit einem Extrazuschlag beim Startschuss, hatte die Sandbahn des TV in eine Matschlandschaft verwandelt. Unter derart ungünstigen Bedingungen rutschte Marcus Imbsweiler 16.591 Meter weit, ihm folgte Martin Rütze mit 15.607m. Max Leible schaffte 15.192m, Christian Bullerkotte 15.074m und Andreas Engelhart 13.268m. In Summe ergab das einen Vierfacherfolg (!) für die TSG 78. Die Teilnehmer, so munkelt man, säubern ihre Kleidung noch heute.

Das hätten unsere 11 Jungs noch vor kurzem wohl selbst nicht für möglich gehalten, waren sie bereits mit dem, auch schon sehr guten 8.Platz, den sie im Vorjahr erreicht hatten, überglücklich. Aber bei den Badischen Mannschaftsmeisterschaften in Eppelheim wuchsen sie über sich hinaus und errangen überraschend die Bronzemedaille. Neben einem vorbildlichen Zusammenhalt der gesamten Mannschaft haben sie alle super Leistungen gezeigt, bis zum Schluss gekämpft und sich gegenseitig angefeuert! Und dafür wurden sie belohnt.
Der Tag begann mit dem Hochsprung, bei dem Lennart Krohn wieder die 1,32m übersprang. Johannes Bürger und Youssef Galal El-Din steigerten sich beide auf 1,24m, das bedeutete nach der ersten Disziplin den zweiten Zwischenrang. Es folgte der 50m-Lauf, bei dem alle Läufer mit dem teils heftigen Gegenwind zu kämpfen hatten. Unter diesen Umständen sind die 8,15s von Johannes Kuhr, 8,24s von Matteo Gresset-Bourgeois und die 8,29s von Felician Roth umso höher zu bewerten. Trotzdem fiel man in der Wertung auf den 3. Platz zurück. Beim Weitsprung holten Johannes K. mit 4,09m und Lennart mit 4,00m weitere wichtige Punkte, Matteo Schmidt war hier trotz Bestweite von 3,83m das Streichresultat. Der 3. Platz wurde damit gefestigt.
Dann kam die Staffel über 4x50m. Pech hatte dabei unsere 1. Staffel, mit Matteo G., Hugo Hansen, Felician und Matteo S., als bei der letzten Übergabe das Staffelholz zu Boden fiel. Aber zum Glück gab es noch eine 2. Staffel (Youssef, Sammy Chahoud, Elia Bloss und Johannes B.), die nicht zur als Erste in ihrem Lauf nach 32,51s das Ziel erreichte, sondern auch viele Punkte für die Mannschaft brachte, die aber trotzdem im Zwischenklassement auf Rang 5 zurückfiel. Beim nachfolgenden Schlagball galt es nun den verlorenen Boden wieder aufholen. 44,50m von Johannes K. sowie 40,00m von Elia (außerdem noch Johannes B. mit 38,00m) sorgten dafür, dass es eine Position auf 4 nach oben ging. Vor dem abschließenden 800m-Lauf betrug der Rückstand auf Rang 3 nur umgerechnet 3,5 Sekunden. Felician legte im ersten Zeitlauf schon mal eine 2:58,29min vor; Lennart (2:50,03min) und Hugo (2:51,84min) liefen dann gegenüber den Kontrahenten aus Bad Schönborn deutlich mehr als die erforderlichen Sekunden Vorsprung heraus und hieften die Mannschaft damit auf den 3. Rang.
Herzlichen Glückwunsch allen Beteiligten, zu denen auch der Ersatzmann Lasse Bloss und natürlich Trainerin Christa Holstein gehören.

Unsere männliche U12 wurde 3. bei den Badischen Mannschaftsmeisterschaften.

oben (v.l.n.r.): Elia Bloss, Felician Roth, Sammy Chahoud, Matteo Schmidt, Johannes Bürger,

Lasse Bloss,Lennart Krohn und Mannschaftsbetreuer Jürgen Diehm

unten (v.l.n.r.): Trainerin Christa Holstein, Matteo Gresset-Bourgeois, Youssef Galal El-Din,

Johannes Kuhr und Hugo Hansen.

Bei den Deutschen Meisterschaften im 10km-Straßenlauf in Bad Liebenzell gelang es Marcus Imbsweiler (M45) seinen Altersklassensieg von 2013 zu wiederholen. Zeitlich setzte er sogar noch einen drauf: Mit 33:11min schaffte er im zarten Alter von 48 Jahren eine persönliche Bestzeit. Ohne die wertvollen Schrittmacherdienste seines Teamkollegen Tobias Balthesen wäre dieser Coup allerdings nicht möglich gewesen; Tobias (33:12min) belegte Platz 9 in der M35.
Nicht ganz so gut lief es für Michael Harsch (35:55, Platz 14) und Erik Drollinger (37:26, Platz 21) in der Einzelkonkurrenz. Dafür gelang ihnen zusammen mit Marcus der Sprung aufs Treppchen der Teamwertung. In 1:46:32 sicherten sie sich nicht nur die Silbermedaille in der M45, sondern verbesserten damit auch den badischen Rekord dieser Altersklasse.
Damit nicht genug. Die drei übrigen Starter schrammten allesamt nur knapp an ihren persönlichen Bestmarken vorbei: Christian Bullerkotte lief eine starke 34:18, Oliver Maier überraschte mit 35:12 und Platz 14 in der M 40, auch Jens Müller konnte mit einer 38:32 bei seiner Meisterschaftspremiere zufrieden sein. Marcus, Tobias und Christian liefen zudem neuen badischen Team-Rekord für die Altersklasse M30. Die erzielte Gesamtzeit von 1:40:41 bedeutete gleichzeitig Rang 23 in der Meisterschaftsgesamtwertung.

Nachzuholen sind noch zwei Marathonergebnisse – schon ein wenig her, aber erwähnenswert, weil persönliche Bestzeiten erzielt wurden. In Hamburg durchbrach Jens Müller erstmals die Schallgrenze von drei Stunden, und zwar zielgenau. Seine Nettozeit von 2:59:54h bedeutete Platz 530 insgesamt und Rang 98 in der Altersklasse M40. Bleibt noch zu erwähnen, dass Jens zwei fast identische Hälften lief.
1000 Kilometer weiter südlich nutzte Max Leible sein Auslandssemester in Mailand zur Teilnahme am dortigen Marathon. Und was soll man sagen, er und Jens hätten bequem zusammen laufen können, wenn man sich die Zeiten anschaut. Auch Max knackte die 3h-Schallmauer und war in 2:59:25h nur eine Handvoll Sekündchen schneller. Unter knapp 4000 Finishern belegte er damit Platz 138 gesamt.

Seit unserem Halbmarathon hat sich viel getan bei den Langstrecklern. So schnell und so eifrig waren sie, dass der Chronist nicht hinterherkam. Daher hier die wichtigsten Ergebnisse im Zeitraffer.
Gesamtsiege:
Erst Jan Schäfer und Giacomo Grandesso beim Benefizlauf für den Heidelberger Zoo, dann Marcus Imbsweiler, Martin Rütze und erneut Giacomo beim Hockenheimer Gartenschauparklauf: sicher nicht die bestbesetzten Wettbewerbe der Region, aber eine schöne Gelegenheit, die TSG per Doppel- bzw. Dreifachsieg in Szene zu setzen.
Damit war die Zeit reif für Laura Geigers ersten Gesamterfolg. Beim Schwetzinger Spargellauf rannte sie in 42:10min als erste Frau durchs Ziel. Und weil es so schön war, wiederholte sie diesen Erfolg beim Feuerbacher Volkslauf: auch dort Rang 1 über 10 km, diesmal in 43:37min.
Der sportlich hochwertigste Erfolg aber gelang Bernhard Pfeifer, der seiner Ultrakarriere ein weiteres Kapitel hinzufügte. Beim 24-Stunden-Lauf um den Iserlohner See schaffte er – Achtung, festhalten! – unglaubliche 221km. Damit lag er nur knapp unter dem Streckenrekord und katapultierte sich deutschlandweit auf Platz 7 der Jahresbestenliste. Glückwunsch!
Team-Erfolg:
Beim Brüder-Grimm-Lauf, der kultigen 5-Etappen-Veranstaltung in Hessen (80 Kilometer an 3 Tagen!), war das Ziel: Titelverteidigung in der Mannschaftswertung. Und das klappte, nach einem „epischen“ (wie es bei den TV-Moderatoren heißt) Kampf gegen die Jungs aus Offenbach. Tobias Balthesen, Marcus Imbsweiler und Michael Harsch belegten außerdem in der Einzelwertung die Plätze 2, 3 und 8. Martin Rütze (10), Jan Schäfer (18) und Giacomo Grandesso (66) rundeten als fünftbestes Team eine grandiose TSG-Vorstellung ab.
Im globalen Vergleich:
Der Wings for Life Run findet weltweit zeitgleich auf fünf Kontinenten statt. Der Clou: Jeder läuft so lange, bis er vom etwas später gestarteten „Catcher Car“ eingeholt wird. Ute Fischer-Krauter trat in Darmstadt an und wurde nach 16,6km gestellt. Weltweit war nur eine einzige W 70-Teilnehmerin erfolgreicher als sie.
Quasi eingelaufen hatte sich Ute beim Altstadtlauf in Schorndorf, wo sie die 8 km durch das historische Zentrum in genau 42 Minuten bewältigte – klarer Altersklassensieg.
Bergziege:
Unangefochtener König der Berge ist Wolfgang von Tabouillot. Trotz seiner mittlerweile 57 Lenze ließ er seine ehemaligen TSG-Mitstreiter bei den Deutschen Berglaufmeisterschaften in Bühlertal sämtlich hinter sich. Leider war Wolfgang nicht für die Meisterschaften gemeldet, so dass „nur“ der AK-Sieg im Volkslauf heraussprang (46:26min). Die DM-Platzierungen: Marcus Imbsweiler (48:32, 6. M45), Bernhard Pirch-Rieseberg (51:18, 13. M45).
Bestzeit:
Der Halbmarathon Stuttgart, der im Juni stattfindet, hat ja noch ein paar Teilnehmer mehr als der Heidelberger – 6800 nämlich. Darunter auch Andreas Engelhart, der in persönlicher Bestzeit finishte: 1:34:36h. Knapp dahinter lief Laura Geiger ein; ihr Ergebnis: 1:37:59. Für Podestplätze in ihrer AK sorgten aber einmal mehr Ute Fischer-Krauter und ihr Mann Theo, die nach 2:03:28 Platz 1 bzw. 3 bei den über 70-Jährigen belegten.

holten sich unsere 4 Schüler-Mannschaften bei den RNK-Pokalwettkämpfen in Oftersheim.

Platz 1:
- MU12, Gr. 2 (50m, Weit, Schlagball, 4x50m) mit Marvin Benighaus, Sammy Chahoud, Youssef Galal El-Din und Theo Sigmund

Platz 3:
- MU14, Gr. 3 (75m, Weit, Wurfball, 4x75m) mit Michael Barten, Jonathan Huge, Vincent Lamy und Manuel Peters
- MU12, Gr. 1 (50m, Weit, Hoch, Schlagball, 4x50m, 800m) mit Elia Bloss, Johannes Bürger, Matteo Gresset-Bourgeois, Lennart Krohn, Johannes Kuhr, Felician Roth und Matteo Schmidt
- WU12, Gr. 2 (50m, Weit, Schlagball, 4x50m) mit Marie Bollen, Audrey Gresset-Bourgeois, Annika Harsch, Hannah Joepgen, Frowine Knuth und Coco Toth

Neben der mannschaftlichen Geschlossenheit bei allen 4 Mannschaften sollten folgende Einzelleistungen erwähnt werden. Johannes K. warf den Schlagball 46m (!) und sprang 4,07m weit! Auch Youssef sorgte wieder einmal für eine Überraschung. Auch er übersprang erstmals die 4-Meter-Marke (4,02m), dafür wollte diesmal mit nur 35,50m der Ball nicht so weit fliegen, wie wir es von ihm gewohnt sind. Dafür erreichten sowohl Johannes B. und Elia eine Weite von 40m. Matteo Gr. war mit 8,12s über 50m unser schnellster Läufer und Felician unterbot mit einer Zeit von 2:56,58min beim 800m-Lauf erstmals die 3-Minutengrenze. Unser schnellster 800m-Läufer, Lennart Krohn, musste leider, immer noch etwas gegen eine Erkältung ankämpfend, diesmal auf diesen Lauf verzichten (Gesundheit geht vor!), übersprang dafür auch diesmal wieder die 1,32m (!) beim Hochsprung.
Unsere U12 Mädchen (Annika, Frowine, Hannah und Coco) waren beim Staffellauf mit gutem Vorsprung führend, bis es bei der letzten Staffelübergabe zu einem Sturz kam, worauf sie von all den anderen Staffeln überholt wurden. So etwas kann immer mal passieren! Zum Glück hat sich keine dabei verletzt!
Etwas traurig waren die Mädels dann schon, hätten sie vielleicht mit gut 200 Punkten mehr, die Chance gehabt, ins Badische Finale zu kommen.
Das schafften nach dem letzten Jahr auch diesmal wieder unsere Jungs von der U12 (Gruppe 1). Mit 4.218 erzielten sie 213 Punkte mehr als im Vorjahr und werden nun beim DSMM-Finale am letzten September-Sonntag in Eppelheim versuchen ihre Vorjahresplatzierung 8 zu verbessern. Sie hoffen dabei auf zahlreiche Unterstützung der TSG78-Leichtathletik-Familie.
P.S.: Lennart hätte eigentlich bei seinem Klassenabschlussfest dabei sein sollen und Coco war extra früh morgens von München angereist. Beide ließen es sich aber nicht nehmen, an diesem Wettkampf teilzunehmen!!!

Unsere U12-Jungs freuen sich über die Bronzemedaille in der Gruppe 1 und der geglückten Qualifikation für das Badische Finale.

v.l.n.r.: Johannes Bürger, Lennart Krohn, Felician Roth (oben), Matteo Schmidt, Johannes Kuhr, Elia Bloss (unten),

es fehlt: Matteo Gresset-Bourgeois

holten sich unsere jungen Leichtathleten (U12/U10) bei den Schüler-Kreismeisterschaften in Walldorf. Vielleicht wären es noch mehr geworden, wenn nicht Johannes Bürger (M11), unser Hochsprung- und Wurfspezialist, am Vortag in eine Wespe getreten wäre und Theo Sigmund (M9), ein sehr schneller Läufer, sich die Hand verletzt hätte, worauf beide kurzfristig absagen mussten.
In der M12 gab es einen Doppelsieg im Kugelstoßen von Johannes Kuhr und Felician Roth (beide M11), Michael Barten (M12) verpasste dabei nur um wenige Zentimeter knapp die Bronzemedaille. Johannes holte sich mit beachtlichen 45,00m auch noch Silber für den Ballwurf. Lennart Krohn (M10) sorgte für großes Staunen beim Hochsprung, als er die 1,32m (!) übersprang und damit gleich um 17cm höher als der Zweitplatzierte seiner Altersstufe. Aber das war bei ihm noch nicht alles: 3x Silber folgten: für den 50m Lauf, den Weitsprung und auch noch für den 800m Lauf in einer genialen Zeit von 2:48,89min sowie Bronze beim Schlagball.
Weitere Medaillen gab es bei den Dreikämpfen in der U10: Nelson Bogner holte sich Gold vor Lasse Dietrich in der M8 (und zusammen mit Benedikt Bürger und seinem Bruder Noah Bogner (beide M9) auch Bronze in der Mannschaftswertung), und in der M7 gewann Bennet Krohn ebenfalls Gold. Theo Faber (M8) und Joshua Bloss (M7) sicherten sich jeweils Platz 4, beide mit jeweils dem weitesten Ballwurf ihrer Altersklasse von 27,50m !
Die männliche 4x50m Staffel lief in der Besetzung Nelson, Benedikt, Bennet und Noah auf Platz 3. Noch besser machten es die Mädels der U10. Lya Otto (W8), Nika Hieber, Audrey Gresset-Bourgeois und Marie Bollen (alle W9) landeten auf dem Silberrang und wurden zusammen mit Flavia Schmidt (W8) auch Zweite in der Dreikampf-Mannschaftswertung. Ihre dritte Silbermedaille durfte sich Marie für den Dreikampf um den Hals hängen lassen, dabei flog ihr Schlagball mit 28,50m am weitesten von all den Mädchen ihrer Altersstufe.  
Am Ende eines langen anstrengenden Tages bei den 800m-Läufen erreichte dann außer Lennart auch noch Lasse den 2.Platz; Flavia und Noah wurden jeweils Dritter.
Noch ein Schlusswort vor allem auch für die, die sich nicht unter den ersten Plätzen wiederfinden konnten: Ihr ward alle gut, weiter so!
Alle Ergebnisse gibt es unter: http://www.leichtathletik-rnk.de/fileadmin/user_uploads/Ergebnisse/2015/2015_Ergebnisliste_Schueler.htm

Die gesamte TSG-Schülerschar zusammen mit den Trainerinnen Christa          Fünf stolze Mädels feiern ihre Erfolge:

und Ricarda und Betreuer Jürgen (v.r.)                                                           Nika, Audrey, Marie, Lya und Flavia (v.l.)

… denn von 75 gemeldeten 100m-Sprintern bei den Deutschen Jugendmeisterschaften in Jena erreichte Alexander Scheid zwar als einer von 32 qualifizierten Athleten die Zwischenläufe (nach 400km Anreise am Wettkampftag) und landete dann auf Platz 26 – BRAVO – aber leider spielte der Wind Alex nicht in die Karten. In den Vorläufen hatte er im Vergleich zu den anderen 7 Läufen den zweitschlechtesten Wind, im Zwischenlauf sogar den schlechtesten Wind. Seine Zeiten waren im Vorlauf 11,12s (+0,7m/s RW) und 11,10s (bei Windstille). Am nächsten Tag mit schon leicht müden Beinen lief er sich im 200m-Vorlauf – leider wieder der schlechteste Wind von allen - von 44 Gemeldeten unter die besten 16 (22,28s bei -0,4m/s GW) und erreichte so das B-Finale. Da bereits in der Startkurve seine Beine „zugingen“, suchten wir nach dem Lauf den Physiotherapeut der Arge BaWü auf, der Alex noch mal für den Endlauf durchknetete. Hier konnte er auf der Außenbahn in einem sehr knappen Rennen zwei Gegner "ummachen" – BRAVO – und sich mit Platz 14 (22,33s bei -0,5m/s GW) auf der Heimreise essend und schlafend erholen – das hatte er sich verdient.

… dass Alex Scheid bei den Deutschen Meisterschaften der 4x400m-Jugendstaffeln eine unaufschiebbare Klausur schreiben musste – wieso wird im Ländle immer davon gesprochen, dass so viel für den Sport getan wird und dann werden die Sportler am Wochenende durch Samstags-Klausuren von ihrem Sport abgehalten ??? – und nicht zur Verfügung stand. Er ist ca. 3,5 – 4 Sekunden schneller als der fünfte Mann, der in Nürnberg alles gab. Leider fehlten am Ende 1,8 Sekunden für das Erreichen des Finales. Daniel Chatard (50,8) und Sören Krömer (51,8) liefen sehr stark und verpassten leider zusammen mit Conne und Karsten aus Niefern das im Winter gesteckte Ziel Endlauf. So wurde ein geplantes sehr schönes erfolgreiches Wochenende zu einem netten Wochenende – das ist bedauerlich, v.a. für die Jungs, die so viel investieren – Kopf hoch Jungs, ihr kriegt bald wieder eine Chance, wenn ihr dabei bleibt !!!

… zeigten sich unsere AthletInnen bei den erstmals statt im Mai diesmal Mitte Juli ausgetragenen Regiomeisterschaften in Flein. Bei wechselnden Winden und Temperaturen konnten fast ausnahmslos vordere Plätze belegt werden. Jüngster Teilnehmer war Langstreckler Leon Zeiger, der in der M14 diesmal die 800m „sprintete“, obwohl er eigentlich viel lieber die 3000m oder 10000m läuft. In 2:32,28min verpasste er mit seinem 4. Platz nur denkbar knapp die Bronzemedaille. Ältester Teilnehmer war wie so oft Helmut Diehm, der Vizemeister im Stabhochsprung bei den Aktiven wurde und erneut die 2,20m meisterte – auf dem Weg zur Senioren-WM in Lyon Mitte August läuft also alles nach Plan bisher. Bei der weiblichen Jugend traten nach längerer Wettkampfpause Clara Schiltenwolf (U18) und Louisa Witte (U20) an. Bronze und persönliche Bestleistung über 200m schaffte Louisa (29,66s), während Clara gleich dreimal antrat (100m in 13,81s – Platz 10, Weitsprung mit 4,61m – Platz 7 sowie 200m in persönlicher Bestzeit mit 28,41s – Platz 5). Bei der U20 der Jungs konnten dann aber noch 3 Titel gewonnen werden, die Sprints gehörten uns TSG78ern! Alex Scheid siegte über 100m bei Gegenwind in 11,20s mit über einer Sekunde Vorsprung auf Sören Krömer sowie bei Regen und Gegenwind über 200m in 22,24s mit über 2 Sekunden Vorsprung. Über 400m schafften unsere Jungs sogar den „Sweep“, d.h. sie belegten die ersten drei Plätze (Daniel Chatard 52,14s – Sören 53,14s – Maxi Walter 55,19s). Den guten Eindruck vervollständigte Philip Werner über 100m mit Platz 4 und mit Platz 2 (5,83m) im Weitsprung.

... war Leon Zeiger (M14) und lief in Kassel nach seiner Quali bei den Badischen zur neuen persönlichen Bestzeit über 3000m. Gleichzeitig konnte er erstmals die 11-Minuten-Grenze knacken. In sehr feinen 10:59,25 Min. wurde er auf seiner ersten wirklich großen Meisterschaft gleich Fünfzehnter - wir gratulieren und sind stolz, dass du ganz Süddeutschland gezeigt hast, dass mit unserem Nachwuchs immer zu rechnen ist.

… das war das Geräusch, das Alex Scheid verursachte, als er die 11-Sekunden-Schallmauer beim 100m-Lauf durchbrach und mit 10,98s bei den Badischen Meisterschaften in Karlsbad-Langensteinbach auf Platz 2 rannte. Die zweite Schallmauer ließ er (noch) stehen und siegte über 200m unangefochten in 22,19s. Daniel Chatard rannte über 400m in 52,27s auf den Bronzerang, Alissa Fink über 400m Hürden sogar zu Silber (73,42s). Nach überstandenen Fußproblemen musste sich Sören Krömer mit einer 54,02s über 400m (un)zufrieden geben. Daniel in der 2. Kurve und Alex als Schlussläufer liefen am Ende des langen Tages noch in der Startgemeinschaft mit unseren Nieferner Freunden Karsten Müller (Start) und Constantin Heel (Gegengerade) zum Sieg in der 4x100m-Staffel – und dies mit prächtigen 43,12s = Bestzeit. Wir gratulieren allen U20ern !!!
Am nächsten Tag durfte dann Leon Zeiger (M14) zum ersten Mal bei badischen Meisterschaften starten – die Quali lief er natürlich bei unseren Qualitagen – und trat über 3000m an. Er verbesserte sich gegenüber den Qualitagen und durfte sich nach 11:05,81min nicht nur über seinen feinen fünften Platz freuen, sondern auch über das Unterbieten der Qualifikationsnorm für die SÜDDEUTSCHEN Meisterschaften, bei denen er dann am 11. Juli in Kassel die 11-Minuten-Schallmauer durchbrechen will – wir gratulieren auch ihm … LEON, darfst wirklich stolz sein!

Im Rahmen der Badischen Mannschaftsmeisterschaft traten unsere jüngeren und älteren „Jungs“ in der ehemaligen „Landesliga“, die sich jetzt Gruppe 3 nennt, in Karlsruhe-Beiertheim an. Hier kämpften sie zusammen mit ihren Kameraden aus Walldorf und Eppelheim innerhalb der Startgemeinschaft gegen die Teams der TSG Weinheim und des USC Heidelberg. Unser gemischtes Team, in dem wir TSG78er zahlenmäßig am stärksten vertreten waren – und auch die meisten Punkte fürs Team holten – hatte eine tolle vereinsübergreifende Stimmung, vor allem aber innerhalb der TSG78er war es einfach genial. Einige unserer Studenten, die nicht mehr in Heidelberg leben, nahmen weite Wege auf sich um dabei zu sein: Simon Wegner reiste extra aus Bonn an, Raphael Mielke aus Göttingen und Matthias Trumpp aus Freiburg. Den Teamgedanken unterstützen und mitkämpfen taten auch Philip Werner, Daniel Chatard, Sören Krömer und Chris Maichle – selbst Alex Scheid, der in Karlsruhe studiert, war am Start, obwohl er auch mal gerne nicht in KA ist *zwinker*. Er war es dann auch, der die meisten Punkte beisteuerte und mit 6,87m im Weitsprung zur neuen herausragenden Bestleistung über den Sand segelte. Alle Ergebnisse sind hier nachzulesen, ein toller Vizetitel und die geniale Stimmung im Team bleiben unvergessen … bis zur nächsten DMM im Mai 2016, wo alle wieder kommen wollen.

in der U12, U10 und auch bei der U8 holten sich unsere Mädels und Jungs bei den „RNK Kinderleichtathletik-Teamwettkämpfen“ in Schönau, bestehend aus 4 Disziplinen (Hindernis-Sprint, Wurf, Weitsprung und Biathlonstaffel), und alle hatten ihren Spaß dabei, sowohl die Kinder (wir hatten hierbei insgesamt 37 (!!) Kinder am Start) wie auch die zahlreich mitgereisten Eltern! Und es bereute sicher keiner, seinen Muttertagsausflug auf den Sportplatz in den schönen Odenwald gemacht zu haben.
Für die U16 und U14 wurden gleichzeitig die RNK-Mehrkampfmeisterschaften ausgetragen. Lilli-Sophie Fischer (W14) wurde Vizemeisterin im Vierkampf (u.a. mit starken 13,80s über 100m und 4,38m im Weitsprung). In der M13 landete Manuel Peters auf Platz 15 im Dreikampf und auf Platz 13 im Vierkampf und holte mit 11,26s über 75m seine meisten Punkte. Michael Barten (M12) wurde 14. (3-K) bzw. 15. (4-K), war aber etwas enttäuscht über seine Leistungen im Weitsprung und Ballwurf, wo sein wahres Leistungsvermögen deutlich höher liegt als bei 3,61m und 28,00m. Fiona Jurack und Lia Dörner (beide W12) erreichten im Dreikampf die Plätze 22 und 26 und zeigten vor allem im Weitsprung mit 3,91m bzw. 3,74m ihr Talent.
Und zu guter Letzt fanden an diesem Tag auch noch die RNK-Langstaffeltitelkämpfe statt. In der U14 belegten über 3x800m Hugo Hansen (M11, daher eigentlich noch U12), Manuel Peters und Michael Barten gegen sehr starke Läufer aus anderen Vereinen einen guten 5. Platz in 8:38,82min.

Doppelsieg für unsere Kleinsten in der U8 (wie übrigens auch in der U10 und U12) bei den Kinderleichtathletik-Teamwettkämpfen des Rhein-Neckar-Kreises in Schönau/Odenwald.