Bei den Deutschen Meisterschaften im 10km-Straßenlauf in Bad Liebenzell gelang es Marcus Imbsweiler (M45) seinen Altersklassensieg von 2013 zu wiederholen. Zeitlich setzte er sogar noch einen drauf: Mit 33:11min schaffte er im zarten Alter von 48 Jahren eine persönliche Bestzeit. Ohne die wertvollen Schrittmacherdienste seines Teamkollegen Tobias Balthesen wäre dieser Coup allerdings nicht möglich gewesen; Tobias (33:12min) belegte Platz 9 in der M35.
Nicht ganz so gut lief es für Michael Harsch (35:55, Platz 14) und Erik Drollinger (37:26, Platz 21) in der Einzelkonkurrenz. Dafür gelang ihnen zusammen mit Marcus der Sprung aufs Treppchen der Teamwertung. In 1:46:32 sicherten sie sich nicht nur die Silbermedaille in der M45, sondern verbesserten damit auch den badischen Rekord dieser Altersklasse.
Damit nicht genug. Die drei übrigen Starter schrammten allesamt nur knapp an ihren persönlichen Bestmarken vorbei: Christian Bullerkotte lief eine starke 34:18, Oliver Maier überraschte mit 35:12 und Platz 14 in der M 40, auch Jens Müller konnte mit einer 38:32 bei seiner Meisterschaftspremiere zufrieden sein. Marcus, Tobias und Christian liefen zudem neuen badischen Team-Rekord für die Altersklasse M30. Die erzielte Gesamtzeit von 1:40:41 bedeutete gleichzeitig Rang 23 in der Meisterschaftsgesamtwertung.

Nachzuholen sind noch zwei Marathonergebnisse – schon ein wenig her, aber erwähnenswert, weil persönliche Bestzeiten erzielt wurden. In Hamburg durchbrach Jens Müller erstmals die Schallgrenze von drei Stunden, und zwar zielgenau. Seine Nettozeit von 2:59:54h bedeutete Platz 530 insgesamt und Rang 98 in der Altersklasse M40. Bleibt noch zu erwähnen, dass Jens zwei fast identische Hälften lief.
1000 Kilometer weiter südlich nutzte Max Leible sein Auslandssemester in Mailand zur Teilnahme am dortigen Marathon. Und was soll man sagen, er und Jens hätten bequem zusammen laufen können, wenn man sich die Zeiten anschaut. Auch Max knackte die 3h-Schallmauer und war in 2:59:25h nur eine Handvoll Sekündchen schneller. Unter knapp 4000 Finishern belegte er damit Platz 138 gesamt.

Seit unserem Halbmarathon hat sich viel getan bei den Langstrecklern. So schnell und so eifrig waren sie, dass der Chronist nicht hinterherkam. Daher hier die wichtigsten Ergebnisse im Zeitraffer.
Gesamtsiege:
Erst Jan Schäfer und Giacomo Grandesso beim Benefizlauf für den Heidelberger Zoo, dann Marcus Imbsweiler, Martin Rütze und erneut Giacomo beim Hockenheimer Gartenschauparklauf: sicher nicht die bestbesetzten Wettbewerbe der Region, aber eine schöne Gelegenheit, die TSG per Doppel- bzw. Dreifachsieg in Szene zu setzen.
Damit war die Zeit reif für Laura Geigers ersten Gesamterfolg. Beim Schwetzinger Spargellauf rannte sie in 42:10min als erste Frau durchs Ziel. Und weil es so schön war, wiederholte sie diesen Erfolg beim Feuerbacher Volkslauf: auch dort Rang 1 über 10 km, diesmal in 43:37min.
Der sportlich hochwertigste Erfolg aber gelang Bernhard Pfeifer, der seiner Ultrakarriere ein weiteres Kapitel hinzufügte. Beim 24-Stunden-Lauf um den Iserlohner See schaffte er – Achtung, festhalten! – unglaubliche 221km. Damit lag er nur knapp unter dem Streckenrekord und katapultierte sich deutschlandweit auf Platz 7 der Jahresbestenliste. Glückwunsch!
Team-Erfolg:
Beim Brüder-Grimm-Lauf, der kultigen 5-Etappen-Veranstaltung in Hessen (80 Kilometer an 3 Tagen!), war das Ziel: Titelverteidigung in der Mannschaftswertung. Und das klappte, nach einem „epischen“ (wie es bei den TV-Moderatoren heißt) Kampf gegen die Jungs aus Offenbach. Tobias Balthesen, Marcus Imbsweiler und Michael Harsch belegten außerdem in der Einzelwertung die Plätze 2, 3 und 8. Martin Rütze (10), Jan Schäfer (18) und Giacomo Grandesso (66) rundeten als fünftbestes Team eine grandiose TSG-Vorstellung ab.
Im globalen Vergleich:
Der Wings for Life Run findet weltweit zeitgleich auf fünf Kontinenten statt. Der Clou: Jeder läuft so lange, bis er vom etwas später gestarteten „Catcher Car“ eingeholt wird. Ute Fischer-Krauter trat in Darmstadt an und wurde nach 16,6km gestellt. Weltweit war nur eine einzige W 70-Teilnehmerin erfolgreicher als sie.
Quasi eingelaufen hatte sich Ute beim Altstadtlauf in Schorndorf, wo sie die 8 km durch das historische Zentrum in genau 42 Minuten bewältigte – klarer Altersklassensieg.
Bergziege:
Unangefochtener König der Berge ist Wolfgang von Tabouillot. Trotz seiner mittlerweile 57 Lenze ließ er seine ehemaligen TSG-Mitstreiter bei den Deutschen Berglaufmeisterschaften in Bühlertal sämtlich hinter sich. Leider war Wolfgang nicht für die Meisterschaften gemeldet, so dass „nur“ der AK-Sieg im Volkslauf heraussprang (46:26min). Die DM-Platzierungen: Marcus Imbsweiler (48:32, 6. M45), Bernhard Pirch-Rieseberg (51:18, 13. M45).
Bestzeit:
Der Halbmarathon Stuttgart, der im Juni stattfindet, hat ja noch ein paar Teilnehmer mehr als der Heidelberger – 6800 nämlich. Darunter auch Andreas Engelhart, der in persönlicher Bestzeit finishte: 1:34:36h. Knapp dahinter lief Laura Geiger ein; ihr Ergebnis: 1:37:59. Für Podestplätze in ihrer AK sorgten aber einmal mehr Ute Fischer-Krauter und ihr Mann Theo, die nach 2:03:28 Platz 1 bzw. 3 bei den über 70-Jährigen belegten.

holten sich unsere 4 Schüler-Mannschaften bei den RNK-Pokalwettkämpfen in Oftersheim.

Platz 1:
- MU12, Gr. 2 (50m, Weit, Schlagball, 4x50m) mit Marvin Benighaus, Sammy Chahoud, Youssef Galal El-Din und Theo Sigmund

Platz 3:
- MU14, Gr. 3 (75m, Weit, Wurfball, 4x75m) mit Michael Barten, Jonathan Huge, Vincent Lamy und Manuel Peters
- MU12, Gr. 1 (50m, Weit, Hoch, Schlagball, 4x50m, 800m) mit Elia Bloss, Johannes Bürger, Matteo Gresset-Bourgeois, Lennart Krohn, Johannes Kuhr, Felician Roth und Matteo Schmidt
- WU12, Gr. 2 (50m, Weit, Schlagball, 4x50m) mit Marie Bollen, Audrey Gresset-Bourgeois, Annika Harsch, Hannah Joepgen, Frowine Knuth und Coco Toth

Neben der mannschaftlichen Geschlossenheit bei allen 4 Mannschaften sollten folgende Einzelleistungen erwähnt werden. Johannes K. warf den Schlagball 46m (!) und sprang 4,07m weit! Auch Youssef sorgte wieder einmal für eine Überraschung. Auch er übersprang erstmals die 4-Meter-Marke (4,02m), dafür wollte diesmal mit nur 35,50m der Ball nicht so weit fliegen, wie wir es von ihm gewohnt sind. Dafür erreichten sowohl Johannes B. und Elia eine Weite von 40m. Matteo Gr. war mit 8,12s über 50m unser schnellster Läufer und Felician unterbot mit einer Zeit von 2:56,58min beim 800m-Lauf erstmals die 3-Minutengrenze. Unser schnellster 800m-Läufer, Lennart Krohn, musste leider, immer noch etwas gegen eine Erkältung ankämpfend, diesmal auf diesen Lauf verzichten (Gesundheit geht vor!), übersprang dafür auch diesmal wieder die 1,32m (!) beim Hochsprung.
Unsere U12 Mädchen (Annika, Frowine, Hannah und Coco) waren beim Staffellauf mit gutem Vorsprung führend, bis es bei der letzten Staffelübergabe zu einem Sturz kam, worauf sie von all den anderen Staffeln überholt wurden. So etwas kann immer mal passieren! Zum Glück hat sich keine dabei verletzt!
Etwas traurig waren die Mädels dann schon, hätten sie vielleicht mit gut 200 Punkten mehr, die Chance gehabt, ins Badische Finale zu kommen.
Das schafften nach dem letzten Jahr auch diesmal wieder unsere Jungs von der U12 (Gruppe 1). Mit 4.218 erzielten sie 213 Punkte mehr als im Vorjahr und werden nun beim DSMM-Finale am letzten September-Sonntag in Eppelheim versuchen ihre Vorjahresplatzierung 8 zu verbessern. Sie hoffen dabei auf zahlreiche Unterstützung der TSG78-Leichtathletik-Familie.
P.S.: Lennart hätte eigentlich bei seinem Klassenabschlussfest dabei sein sollen und Coco war extra früh morgens von München angereist. Beide ließen es sich aber nicht nehmen, an diesem Wettkampf teilzunehmen!!!

Unsere U12-Jungs freuen sich über die Bronzemedaille in der Gruppe 1 und der geglückten Qualifikation für das Badische Finale.

v.l.n.r.: Johannes Bürger, Lennart Krohn, Felician Roth (oben), Matteo Schmidt, Johannes Kuhr, Elia Bloss (unten),

es fehlt: Matteo Gresset-Bourgeois

holten sich unsere jungen Leichtathleten (U12/U10) bei den Schüler-Kreismeisterschaften in Walldorf. Vielleicht wären es noch mehr geworden, wenn nicht Johannes Bürger (M11), unser Hochsprung- und Wurfspezialist, am Vortag in eine Wespe getreten wäre und Theo Sigmund (M9), ein sehr schneller Läufer, sich die Hand verletzt hätte, worauf beide kurzfristig absagen mussten.
In der M12 gab es einen Doppelsieg im Kugelstoßen von Johannes Kuhr und Felician Roth (beide M11), Michael Barten (M12) verpasste dabei nur um wenige Zentimeter knapp die Bronzemedaille. Johannes holte sich mit beachtlichen 45,00m auch noch Silber für den Ballwurf. Lennart Krohn (M10) sorgte für großes Staunen beim Hochsprung, als er die 1,32m (!) übersprang und damit gleich um 17cm höher als der Zweitplatzierte seiner Altersstufe. Aber das war bei ihm noch nicht alles: 3x Silber folgten: für den 50m Lauf, den Weitsprung und auch noch für den 800m Lauf in einer genialen Zeit von 2:48,89min sowie Bronze beim Schlagball.
Weitere Medaillen gab es bei den Dreikämpfen in der U10: Nelson Bogner holte sich Gold vor Lasse Dietrich in der M8 (und zusammen mit Benedikt Bürger und seinem Bruder Noah Bogner (beide M9) auch Bronze in der Mannschaftswertung), und in der M7 gewann Bennet Krohn ebenfalls Gold. Theo Faber (M8) und Joshua Bloss (M7) sicherten sich jeweils Platz 4, beide mit jeweils dem weitesten Ballwurf ihrer Altersklasse von 27,50m !
Die männliche 4x50m Staffel lief in der Besetzung Nelson, Benedikt, Bennet und Noah auf Platz 3. Noch besser machten es die Mädels der U10. Lya Otto (W8), Nika Hieber, Audrey Gresset-Bourgeois und Marie Bollen (alle W9) landeten auf dem Silberrang und wurden zusammen mit Flavia Schmidt (W8) auch Zweite in der Dreikampf-Mannschaftswertung. Ihre dritte Silbermedaille durfte sich Marie für den Dreikampf um den Hals hängen lassen, dabei flog ihr Schlagball mit 28,50m am weitesten von all den Mädchen ihrer Altersstufe.  
Am Ende eines langen anstrengenden Tages bei den 800m-Läufen erreichte dann außer Lennart auch noch Lasse den 2.Platz; Flavia und Noah wurden jeweils Dritter.
Noch ein Schlusswort vor allem auch für die, die sich nicht unter den ersten Plätzen wiederfinden konnten: Ihr ward alle gut, weiter so!
Alle Ergebnisse gibt es unter: http://www.leichtathletik-rnk.de/fileadmin/user_uploads/Ergebnisse/2015/2015_Ergebnisliste_Schueler.htm

Die gesamte TSG-Schülerschar zusammen mit den Trainerinnen Christa          Fünf stolze Mädels feiern ihre Erfolge:

und Ricarda und Betreuer Jürgen (v.r.)                                                           Nika, Audrey, Marie, Lya und Flavia (v.l.)

… denn von 75 gemeldeten 100m-Sprintern bei den Deutschen Jugendmeisterschaften in Jena erreichte Alexander Scheid zwar als einer von 32 qualifizierten Athleten die Zwischenläufe (nach 400km Anreise am Wettkampftag) und landete dann auf Platz 26 – BRAVO – aber leider spielte der Wind Alex nicht in die Karten. In den Vorläufen hatte er im Vergleich zu den anderen 7 Läufen den zweitschlechtesten Wind, im Zwischenlauf sogar den schlechtesten Wind. Seine Zeiten waren im Vorlauf 11,12s (+0,7m/s RW) und 11,10s (bei Windstille). Am nächsten Tag mit schon leicht müden Beinen lief er sich im 200m-Vorlauf – leider wieder der schlechteste Wind von allen - von 44 Gemeldeten unter die besten 16 (22,28s bei -0,4m/s GW) und erreichte so das B-Finale. Da bereits in der Startkurve seine Beine „zugingen“, suchten wir nach dem Lauf den Physiotherapeut der Arge BaWü auf, der Alex noch mal für den Endlauf durchknetete. Hier konnte er auf der Außenbahn in einem sehr knappen Rennen zwei Gegner "ummachen" – BRAVO – und sich mit Platz 14 (22,33s bei -0,5m/s GW) auf der Heimreise essend und schlafend erholen – das hatte er sich verdient.

… dass Alex Scheid bei den Deutschen Meisterschaften der 4x400m-Jugendstaffeln eine unaufschiebbare Klausur schreiben musste – wieso wird im Ländle immer davon gesprochen, dass so viel für den Sport getan wird und dann werden die Sportler am Wochenende durch Samstags-Klausuren von ihrem Sport abgehalten ??? – und nicht zur Verfügung stand. Er ist ca. 3,5 – 4 Sekunden schneller als der fünfte Mann, der in Nürnberg alles gab. Leider fehlten am Ende 1,8 Sekunden für das Erreichen des Finales. Daniel Chatard (50,8) und Sören Krömer (51,8) liefen sehr stark und verpassten leider zusammen mit Conne und Karsten aus Niefern das im Winter gesteckte Ziel Endlauf. So wurde ein geplantes sehr schönes erfolgreiches Wochenende zu einem netten Wochenende – das ist bedauerlich, v.a. für die Jungs, die so viel investieren – Kopf hoch Jungs, ihr kriegt bald wieder eine Chance, wenn ihr dabei bleibt !!!

… zeigten sich unsere AthletInnen bei den erstmals statt im Mai diesmal Mitte Juli ausgetragenen Regiomeisterschaften in Flein. Bei wechselnden Winden und Temperaturen konnten fast ausnahmslos vordere Plätze belegt werden. Jüngster Teilnehmer war Langstreckler Leon Zeiger, der in der M14 diesmal die 800m „sprintete“, obwohl er eigentlich viel lieber die 3000m oder 10000m läuft. In 2:32,28min verpasste er mit seinem 4. Platz nur denkbar knapp die Bronzemedaille. Ältester Teilnehmer war wie so oft Helmut Diehm, der Vizemeister im Stabhochsprung bei den Aktiven wurde und erneut die 2,20m meisterte – auf dem Weg zur Senioren-WM in Lyon Mitte August läuft also alles nach Plan bisher. Bei der weiblichen Jugend traten nach längerer Wettkampfpause Clara Schiltenwolf (U18) und Louisa Witte (U20) an. Bronze und persönliche Bestleistung über 200m schaffte Louisa (29,66s), während Clara gleich dreimal antrat (100m in 13,81s – Platz 10, Weitsprung mit 4,61m – Platz 7 sowie 200m in persönlicher Bestzeit mit 28,41s – Platz 5). Bei der U20 der Jungs konnten dann aber noch 3 Titel gewonnen werden, die Sprints gehörten uns TSG78ern! Alex Scheid siegte über 100m bei Gegenwind in 11,20s mit über einer Sekunde Vorsprung auf Sören Krömer sowie bei Regen und Gegenwind über 200m in 22,24s mit über 2 Sekunden Vorsprung. Über 400m schafften unsere Jungs sogar den „Sweep“, d.h. sie belegten die ersten drei Plätze (Daniel Chatard 52,14s – Sören 53,14s – Maxi Walter 55,19s). Den guten Eindruck vervollständigte Philip Werner über 100m mit Platz 4 und mit Platz 2 (5,83m) im Weitsprung.

... war Leon Zeiger (M14) und lief in Kassel nach seiner Quali bei den Badischen zur neuen persönlichen Bestzeit über 3000m. Gleichzeitig konnte er erstmals die 11-Minuten-Grenze knacken. In sehr feinen 10:59,25 Min. wurde er auf seiner ersten wirklich großen Meisterschaft gleich Fünfzehnter - wir gratulieren und sind stolz, dass du ganz Süddeutschland gezeigt hast, dass mit unserem Nachwuchs immer zu rechnen ist.

… das war das Geräusch, das Alex Scheid verursachte, als er die 11-Sekunden-Schallmauer beim 100m-Lauf durchbrach und mit 10,98s bei den Badischen Meisterschaften in Karlsbad-Langensteinbach auf Platz 2 rannte. Die zweite Schallmauer ließ er (noch) stehen und siegte über 200m unangefochten in 22,19s. Daniel Chatard rannte über 400m in 52,27s auf den Bronzerang, Alissa Fink über 400m Hürden sogar zu Silber (73,42s). Nach überstandenen Fußproblemen musste sich Sören Krömer mit einer 54,02s über 400m (un)zufrieden geben. Daniel in der 2. Kurve und Alex als Schlussläufer liefen am Ende des langen Tages noch in der Startgemeinschaft mit unseren Nieferner Freunden Karsten Müller (Start) und Constantin Heel (Gegengerade) zum Sieg in der 4x100m-Staffel – und dies mit prächtigen 43,12s = Bestzeit. Wir gratulieren allen U20ern !!!
Am nächsten Tag durfte dann Leon Zeiger (M14) zum ersten Mal bei badischen Meisterschaften starten – die Quali lief er natürlich bei unseren Qualitagen – und trat über 3000m an. Er verbesserte sich gegenüber den Qualitagen und durfte sich nach 11:05,81min nicht nur über seinen feinen fünften Platz freuen, sondern auch über das Unterbieten der Qualifikationsnorm für die SÜDDEUTSCHEN Meisterschaften, bei denen er dann am 11. Juli in Kassel die 11-Minuten-Schallmauer durchbrechen will – wir gratulieren auch ihm … LEON, darfst wirklich stolz sein!

Im Rahmen der Badischen Mannschaftsmeisterschaft traten unsere jüngeren und älteren „Jungs“ in der ehemaligen „Landesliga“, die sich jetzt Gruppe 3 nennt, in Karlsruhe-Beiertheim an. Hier kämpften sie zusammen mit ihren Kameraden aus Walldorf und Eppelheim innerhalb der Startgemeinschaft gegen die Teams der TSG Weinheim und des USC Heidelberg. Unser gemischtes Team, in dem wir TSG78er zahlenmäßig am stärksten vertreten waren – und auch die meisten Punkte fürs Team holten – hatte eine tolle vereinsübergreifende Stimmung, vor allem aber innerhalb der TSG78er war es einfach genial. Einige unserer Studenten, die nicht mehr in Heidelberg leben, nahmen weite Wege auf sich um dabei zu sein: Simon Wegner reiste extra aus Bonn an, Raphael Mielke aus Göttingen und Matthias Trumpp aus Freiburg. Den Teamgedanken unterstützen und mitkämpfen taten auch Philip Werner, Daniel Chatard, Sören Krömer und Chris Maichle – selbst Alex Scheid, der in Karlsruhe studiert, war am Start, obwohl er auch mal gerne nicht in KA ist *zwinker*. Er war es dann auch, der die meisten Punkte beisteuerte und mit 6,87m im Weitsprung zur neuen herausragenden Bestleistung über den Sand segelte. Alle Ergebnisse sind hier nachzulesen, ein toller Vizetitel und die geniale Stimmung im Team bleiben unvergessen … bis zur nächsten DMM im Mai 2016, wo alle wieder kommen wollen.

in der U12, U10 und auch bei der U8 holten sich unsere Mädels und Jungs bei den „RNK Kinderleichtathletik-Teamwettkämpfen“ in Schönau, bestehend aus 4 Disziplinen (Hindernis-Sprint, Wurf, Weitsprung und Biathlonstaffel), und alle hatten ihren Spaß dabei, sowohl die Kinder (wir hatten hierbei insgesamt 37 (!!) Kinder am Start) wie auch die zahlreich mitgereisten Eltern! Und es bereute sicher keiner, seinen Muttertagsausflug auf den Sportplatz in den schönen Odenwald gemacht zu haben.
Für die U16 und U14 wurden gleichzeitig die RNK-Mehrkampfmeisterschaften ausgetragen. Lilli-Sophie Fischer (W14) wurde Vizemeisterin im Vierkampf (u.a. mit starken 13,80s über 100m und 4,38m im Weitsprung). In der M13 landete Manuel Peters auf Platz 15 im Dreikampf und auf Platz 13 im Vierkampf und holte mit 11,26s über 75m seine meisten Punkte. Michael Barten (M12) wurde 14. (3-K) bzw. 15. (4-K), war aber etwas enttäuscht über seine Leistungen im Weitsprung und Ballwurf, wo sein wahres Leistungsvermögen deutlich höher liegt als bei 3,61m und 28,00m. Fiona Jurack und Lia Dörner (beide W12) erreichten im Dreikampf die Plätze 22 und 26 und zeigten vor allem im Weitsprung mit 3,91m bzw. 3,74m ihr Talent.
Und zu guter Letzt fanden an diesem Tag auch noch die RNK-Langstaffeltitelkämpfe statt. In der U14 belegten über 3x800m Hugo Hansen (M11, daher eigentlich noch U12), Manuel Peters und Michael Barten gegen sehr starke Läufer aus anderen Vereinen einen guten 5. Platz in 8:38,82min.

Doppelsieg für unsere Kleinsten in der U8 (wie übrigens auch in der U10 und U12) bei den Kinderleichtathletik-Teamwettkämpfen des Rhein-Neckar-Kreises in Schönau/Odenwald.

Bei den Baden-Württembergischen Staffelmeisterschaften in Nagold lief unsere 4x400m-U20-Staffel souverän - und sogar noch ein wenig schneller als letztes Jahr - zum Sieg, holte also den BaWü-Titel und gleichzeitig ebenso souverän die Quali für die Deutschen Meisterschaften Ende Juli in Nürnberg ... Alexander Scheid (50,4), Daniel Chatard (51,7), Sören Krömer (51,3) und Karsten Müller (TSG Niefern, 51,3) zeigten eine beachtliche Frühform, die bis zu den Deutschen noch klar verbessert werden soll. Wir gratulieren!

v.l.n.r.: Alexander Scheid, Daniel Chatard, Sören Krömer und Karsten Müller gewannen die Baden-Württembergische Meisterschaft über 4x400m in der U20 und streben nun den Endlauf bei den Deutschen an.

Im Rahmen der Jugendsportlerehrung der Stadt Heidelberg für das abgelaufene Jahr 2014 wurden unsere Sprintstaffeln 4x100m (nur um ganz wenige Hundertstel das B-Finale der Deutschen Jugendmeisterschaften verpasst) und 4x400m (Platz 9 bei den Deutschen Jugendmeisterschaften und auch mehr als knapp das Finale verpasst) als bestes Jugendteam der Sportart Leichtathletik ausgezeichnet. In diesen Staffeln waren Daniel Chatard (4x400), Alex Scheid, Matthias Trumpp (4x100) und Maxi Walter (4x400) im Einsatz, Alex sogar in beiden Staffeln (4x100 und 4x400). Er war es dann auch, der zum Heidelberger Jugendleichtathlet des Jahres 2014 gewählt wurde – und dies nicht nur aufgrund seines famosen fünften Platzes bei den Deutschen Jugendhallenmeisterschaften. Zudem stand Alex auch zur Wahl des Heidelberger Jugendsportlers 2014 und konnte hier mit Platz 3 ebenfalls überzeugen, denn damit hatte nun wirklich niemand gerechnet. Wir gratulieren allen genannten Athleten und rufen ihnen zu „macht bitte weiter so“!

… als beim Sprintmeeting in Mannheim – dies die einhellige Meinung unserer Athleten und Trainer vor Ort. Alex Scheid (U20) lief die 100m in 11,36s (Vorlauf bei -0,4 m/s Gegenwind) und 11,37s (Endlauf bei -0,3m/s GW), womit er auf Platz 2 landete. Sören Krömer (ebenfalls U20) lief hier 12,48s (-0,4 GW) und später über 200m 24,46s – hier sieht man, dass Langsprint seine Stärke ist, die er über 400m noch wesentlich besser ausspielen wird. Matthias Trumpp  (Männer-Hauptklasse) lief die 100m bei leichtem Rückenwind in 11,95s und warf den Speer mit 40,60m (Platz 2) erneut über die 40m-Marke. Alle Drei haben noch einiges vor in dieser noch so frischen Saison und die Trainer wissen auch, dass da noch was richtig Gutes kommen wird. Parallel zu den Jungs lief M50-Senior Jürgen „Robbo“ Hofstätter in Durmersheim die 200m bei leichtem Rückenwind in sehr ansprechenden 27,22s, aber er musste ja auch kein Rad fahren beim Halbmarathon vor Wochenfrist.

Das nächste Kapitel unseres Halbmarathons ist geschrieben, und wieder gibt es fast nur Erfreuliches zu berichten. Organisatorisch verlief trotz erhöhten Helferaufwands alles einwandfrei, die Rückmeldungen der Teilnehmer sind durchweg positiv, Sanitäter und Ärzte an der Strecke und im Ziel hatten wenig zu tun. Lediglich der Wettergott verwässerte die Veranstaltung am Samstag ein wenig; dafür gab es am Laufsonntag den perfekten Mix aus morgendlicher Kühle und mittäglichem Sonnenschein. Stellvertretend für viele sei hier der Kommentar unseres Namenssponsors SAS in Richtung Organisationsleitung angeführt: „Was Sie und Ihr Team wieder auf die Beine gestellt haben, war klasse“. Dieses Lob geben wir gerne an alle Helfer aus der TSG78-Familie weiter. Euch allen ein ganz herzliches Dankeschön für die Super-Arbeit.
Sportlich sorgte Jonas Lehmann mit seinem Sololauf und neuer Streckenbestzeit von 1:13:15 h für Schlagzeilen. Auch aus TSG-Sicht gab es etliche Erfolgsmeldungen, allen voran die Podiumsplatzierungen unserer Teams, und zwar sowohl der Männer als auch der Frauen. Mit Laura Geiger, Sophia Möllinger und Doreen Lorscheid hat die TSG 78 endlich wieder vielversprechende Talente in ihren Reihen, die sich auch in der Einzelwertung vorne platzieren konnten. Insgesamt gab es drei Altersklassensiege: für Ute Fischer-Krauter in der W70 (2:09:27 h), Laura Geiger in der W30 (1:41:10) und Marcus Imbsweiler in der M45 (1:18:45). Aufs Podium schafften es außerdem: Doreen Lorscheid (2. W30), Martin Rütze (2. M 35), Theo Fischer (3. M70) und Michael Harsch (3. M45). Unbedingt erwähnen muss man noch die Leistung unserer Schüler im Henkel Team-Lauf. Angeführt von Lennart Krohn (Jahrgang 2005 !), der auf einem hervorragenden Gesamtplatz 42 landete, schafften es die schnellsten Fünf (außer Lennart noch Michael Barten, Bennet Christensen, Matteo Schmidt und Youssef Galal El-Din), allesamt Schüler der Jahrgänge 2003 - 2005, auf Rang 3 unter den Teams. Auch dazu herzlichen Glückwunsch!

Matteo Schmidt (links) und Lennart Krohn freuen sich über den gewonnenen Geschenkkorb im Henkel Team-Lauf.

… in die Bahnsaison im Rahmen der Stadionwettkämpfe lieferten einige unserer Athleten bei der Bahneröffnung in Walldorf am Vortag unseres Halbmarathons. Bei wechselnden Witterungsbedingungen waren sogar ein paar persönliche Bestleistungen drin. Mehrkämpfer Matthias Trumpp war extra zum Wettkampf (und natürlich für die Fahrradstaffel beim Halbmarathon) aus Freiburg angereist und konnte im Speer mit 44,40m (Platz 1) erstmalig mit dem 800g-Speer die 40m-Marke übertreffen – und dann gleich so viel weiter. Im Stabhoch (2,80m – Platz 2) und über 150m (18,06s – Platz 4), die parallel liefen, konnte er nahe an seine bisherigen Bestleistungen kommen. Daniel Chatard lief die 300m Hürden (42,8s – Platz 2) und blieb damit nur neun Zehntel über den Vereinsrekord seines Coaches, hier wurde ein guter Rhythmus vom Winde verweht, der Rekord damit leider auch. Alissa Fink lief ebenfalls die 300m Hürden (53,4s) und konnte in ihrem ersten TSG78-Rennen gleich gewinnen. Philip Werner wurde über 150m (19,15s) Dritter, siegte aber im Weitsprung trotz Anlaufproblemen (mit „Brettallergie“ 5,45m). Sören Krömer zog in Walldorf einen Sprintdreikampf durch und lief 60m (7,95s – 3.), 150m (18,21s – 2.) und 300m (37,61s – 2.), wobei er bei den 300m nur von Alex Scheid (35,59s – 1.) geschlagen wurde, der damit einen weiteren Sieg für unsere TSG78 heraus lief. Natürlich durfte Helmut Diehm nicht fehlen, der als ältester Teilnehmer überhaupt seine Saisonbestleistung im Stabhoch auf 2,10m verbesserte und Dritter wurde bei den „jungen Hüpfern“. Sidney Tregellis, unser TSG78-Mitglied und saarländischer Trainingskollege, der für die LG Bliestal startet, konnte mit 2 neuen Bestleistungen bei Speer und Diskus überzeugen – auch das freut uns.

Wir befinden uns im Jahre 2015 n. Chr. Ganz Deutschland wird von einer Schnee- und Regenfront überrollt... Ganz Deutschland? Nein! Eine kleine Gruppe unbeugsamer Sportler hört nicht auf, dem Winter Widerstand zu leisten. Und das Leben ist nicht leicht für die frostigen Winde, die als Besatzung in den befestigten Städten Heidelberg, Eppelheim, Schriesheim und Reilingen umherwehen...
Denn auf der Suche nach dem Frühling machen sich schon bald zwölf Gefährten auf ans Mittelmeer. Auf ihrer Reise ist ihnen kein Berg zu hoch, kein Meer zu tief, kein Weg zu lang. So erreichen sie schließlich voller Erwartung die adriatische See und kommen zu einem ersten Meeting zusammen. Hier also sollen sie die so sehnlich vermisste Sonne finden.
Zunächst auch scheint unseren Helden alles genau so, wie sie es sich immer erträumt haben: Tosende Wellen brechen sich am weißen Strand, unzählige Vögel lassen von früh bis spät ihren munteren Gesang hören, allerlei Köstlichkeiten aus Neptuns Reich laden zum Mahl ein und auch der hellste Stern des Himmels zeigt sein sonnigstes Gemüt.
Aber das Leben in Italien ist nun einmal kein Morgen am Beachvolleyballfeld, kein Vormittag am lauwarmen Pool, kein Nachmittag im oft erschreckend nassen Meer und schon gar kein Abend in der Sauna – zumindest nicht nachts. Dann nämlich erwachen die Werwölfe: Alle Werwölfe. Wenn sie sich zum Abendmahl versammeln, gibt es frittierte Meerestiere, Rückenmark vom Fisch und herzhaftes Zitronensorbet. Oft dauert das Gelage bis tief in die Nacht. So lange, dass manche nicht einmal mehr wissen, wer sie sind. Cristoforo Colombo, Antoni Gaudí, Paris Hilton oder doch Kung-Fu-Panda (der übrigens Po heißt)? Eigentlich spielt das ja auch keine Rolle, solange alle am nächsten Morgen wieder pünktlich zum Frühstück erscheinen...
Doch noch bevor der neunte Tag anbricht, müssen die Zwölf wieder die Heimreise antreten, gestärkt und beglückt durch das gemeinsam Erlebte und Gegessene und mit dem blühenden Frühling im Kofferraum.
Das war es also, unser Trainingslager? Nein! Natürlich sind diese alljährlich wiederkehrenden Glücksmomente nicht alles, was uns in Erinnerung bleiben wird. Manchmal haben wir auch Sport getrieben. So lieferten sich Alex und Philo einen erbitterten Kampf gegen die Eis so schnell zum Schmelzen bringende Sonne, Clara unterlag mehrfach der erbarmungslos fortschreitenden Uhr, Louisa kämpfte heldenhaft gegen ihre Erkältung und beim täglichen Spielen im Sand entwickelten alle ungeahnte Fähigkeiten. Dank weiser Ratschläge von Chris und Robbo behielten wir trotz körperlicher Schwächen den Kopf frei für hochgeistige Erörterungen.
Ob auch die entspannenden Läufe, Sprünge und Würfe zwischen Wald, Park und Stadion ihren Zweck hatten, muss sich in den anstehenden Wettkämpfen zeigen. Falls nicht, könnte man diese im nächsten Trainingslager ja einmal versuchsweise einsparen.

Die Vorbereitung der Langdapper für den Heim-Halbmarathon laufen auf Hochtouren. Hier die letzten Stationen (soweit nicht anders genannt, handelt es sich um 10km-Läufe):
St. Ilgen: Die hügelige Germanenlaufstrecke bewältigten gleich fünf TSGler, darunter Iris und Uwe Heiß in 59:24 bzw. 51:09 min. Ebenfalls mit von der Partie: Xaver Einsle (51:45) und Wolfgang Wagner (51:59), der Platz 3 in der M 70 belegte. Schnellste TSG-Vertreterin an diesem Tag aber war die in Halle studierende Luisa Süfling in 45:47, womit sie ebenfalls Dritte ihrer Klasse wurde.
Brühl: Den schnellen Kurs am Rhein nutzte Laura Geiger zu einer weiteren persönlichen Bestzeit. Nach 42:47 war sie als fünfte Frau gesamt (von 149) sowie Schnellste der W 30 im Ziel. Krampfgeplagt musste Andreas Engelhart in 44:20 diesmal ihr den Vortritt lassen.
Sandhofen: Wird eine Teamwertung ausgeschrieben, mischen die TSG-Langdapper in schöner Regelmäßigkeit vorne mit. In Mannheim-Sandhofen gelang einmal mehr der Sprung aufs Treppchen: Platz 2 hinter dem engelhorn sports Team in starken 1:48:20 h. Da alle drei TSGler bereits Jahrgang 1974 und älter sind, zählt dieses Ergebnis für die M 40. In der Einzelwertung gewann Marcus Imbsweiler diese Altersklasse in 33:59, Roland Rohde (37:06) und Bernhard Pfeifer (37:13) kamen kurz nacheinander auf Rang 4 und 5 ins Ziel – Sandhofen wertet in Zehnjahresschritten. Damit waren sie allerdings nicht die einzige TSG-Abordnung an diesem Tag, denn Stefanie Schout (47:43), Martina Schuster (48:43) und Sandra Stähle (54:35) belegten mit starken Leistungen Rang 7 unter den Damenteams. Da konnte Sandras Vater Jürgen (59:13) nur staunen …
Ladenburg/Hockenheim: Lange nichts von Giacomo Grandesso gehört? Nun, dafür holte unser schneller Italiener am letzten März-Wochenende zum Doppelschlag aus. Erst absolvierte er den Ladenburger Waldparklauf in 38:40, einen Tag später war er bei den Kreismeisterschaften in Hockenheim noch einmal 13 Sekunden schneller – was die Vizemeisterschaft in der MHK bedeutete. Den erwarteten Altersklassensieg in der M 45 heimste Marcus Imbsweiler ein, allerdings wurden dessen 34:10 vom Wind verweht. Auch über 5000m ging so manche Sekunde im Kampf gegen die Böen verloren. Trotzdem gelangen Sophia Möllinger (20:49) und Johannes Gerards (19:18) tolle Debüts im TSG-Trikot – mit dem Vizemeistertitel für Johannes (MJ U20) und dem souveränen Sieg für Sophia in der WHK. Glückwunsch!
Mailand: Mailand? Ja, dort studiert aktuell Max Leible. Das Studium der norditalienischen Laufstrecken wird dabei keinesfalls vernachlässigt, was Max eine neue persönliche Bestzeit über Halbmarathon einbrachte: 1:22:23 h lassen für Heidelberg einiges erwarten.
War’s das? Nicht ganz. Denn in Ladenburg feierte, still und heimlich, unser Halbmarathon-Orgachef seinen Wiedereinstieg in den Wettkampfzirkus. Auf den 51:07 lässt sich aufbauen, Andreas Wahlster – weiter so!

Immerhin je drei Mädels und Jungs aus dem Jahrgang 2004 beim Hallenwettkampf am 8. März in Reilingen. Und sie hatten neben viel Spaß auch noch Erfolg: Johannes Kuhr steigerte sich beim Weitsprung von Sprung zu Sprung und zu guter letzt war ihm, mit einer Weite von 4,02m, der Sieg nicht mehr zu nehmen. Eine 2. Goldmedaille holte er sich beim Kugelstoß mit 6,36m in der M12 (diese Disziplin wurde in seiner Altersklasse noch nicht angeboten). Mit Silber für Felician Roth (5,73m) und Bronze für Johannes Bürger ergab das einen Dreifach-Sieg für die TSG 78! Letzterer holte sich auch noch Silber für den Hochsprung mit 1,24m, die er, wie auch all die Sprünge davor, ohne einzigen Fehlversuch souverän überquerte. Bei 1,28m überließ er dann diesmal doch noch überraschenderweise seinem letzten und einzigen Konkurrenten den Vortritt. Felician übersprang 1,12m und wurde damit Vierter. Die gleiche Höhe übersprang bei den Mädels Anne Helli, die dafür mit einer Bronzemedaille belohnt wurde. Coco Toth qualifizierte sich über 35m für den A-Endlauf und verpasste dabei als Vierte in 6,0s nur knapp eine Medaille. Und trotz Prellung am Bein, die sie sich kurz davor beim Kugelstoß zugezogen hatte, ließ sie sich nicht davon abhalten, auch noch den Weit- und Hochsprung mitzumachen. Das nennt man wahre Motivation! Für Louisa Postillion war das der erste Wettkampf, aber sicher nicht der Letzte!

 

Kurz, lang, mittel, hoch: Vier Mal traten TSG-Athleten an einem Wochenende bei Deutschen Meisterschaften an und errangen drei Podiumsplatzierungen. Den Anfang machte Maic Seegel, der Neuzugang unserer Langstreckler. Maic, Jahrgang 1969, ist auf die ganz langen Kanten geeicht: 100 km und mehr, 6-Stunden-Läufe, Mehretappenwettbewerbe. 2014 schaffte er deutschlandweit das siebtbeste Ergebnis bei einem 24-h-Lauf: gut 226 km. Da waren die Meisterschaften über 50 km in Marburg fast ein Sprintwettkampf für ihn. Aber man weiß ja, wie wichtig die Unterdistanzen sind … Auf den ersten 10 km hielt Maic sich noch zurück, um sich dann bis auf Platz 2 der M 45 vorzuschieben. Nach 3:29:30 h war seine erste Silbermedaille bei Deutschen unter Dach und Fach.
Bei den parallel stattfindenden Hallen-Seniorenmeisterschaften in Erfurt gingen drei TSGler an den Start. Die größte Hürde hatte Jürgen Hofstätter (M50) zu meistern, und das nicht nur, weil er unter elf Teilnehmern zu den ältesten gehörte. Immerhin stellte der Gesamtsieger seines Wettbewerbs einen neuen Weltrekord über die 400m auf. Für „Robbo“ sprang in 58,96 sec der Sieg in seinem Zeitlauf und Rang 5 gesamt heraus.
Marcus Imbsweiler (M45) hatte die Langstrecke unterm Hallendach gewählt, die 3000m. Von Runde 3 an in Führung liegend, gelang es ihm, das komplette Feld abzuschütteln – bis auf einen Konkurrenten. Der ging kurz vor Schluss an Marcus vorbei (ja, ja, die Unterdistanzen …). Silber Nr. 2 also für die TSG-Langdapper (9:31,54 min).
Die Technikabteilung wollte sich da nicht lumpen lassen und holte in Gestalt von Stabi Helmut Diehm zum finalen, ebenfalls silbernen Schlag aus. Nachdem Helmuts direkter Konkurrent die 2,20m im ersten Versuch gemeistert hatte, pokerte Helmut, in dem er auf die 2,20m verzichtete und versuchte sich gleich an 2,25m, scheiterte aber knapp. So blieb es bei übersprungenen 2,10m und der Vizemeisterschaft in der M 75. Vielleicht ist nicht alles Gold, was glänzt, drei Mal Silber jedenfalls kann sich allemal sehen lassen.